{"id":2046,"date":"2015-07-25T12:10:06","date_gmt":"2015-07-25T10:10:06","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=2046"},"modified":"2015-07-28T17:35:11","modified_gmt":"2015-07-28T15:35:11","slug":"bayreuther-festspiele-tristan-bossong","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2015\/07\/25\/bayreuther-festspiele-tristan-bossong\/","title":{"rendered":"Hier bin ich Gott, hier darf ich sein"},"content":{"rendered":"<p><strong>Nun also wieder Bayreuth: W\u00e4hrend sich Upperclass und Musik-Jetset um den Perlwein versammeln, entdeckt unsere Autorin das Sexuelle an Richard Wagner.<\/strong><\/p>\n<p><figure id=\"attachment_2047\" aria-describedby=\"caption-attachment-2047\" style=\"width: 580px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2015\/07\/wagner-nora.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-2047\" src=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2015\/07\/wagner-nora.jpg\" alt=\"\u00a9 Reuter\/Michaela Rehle\" width=\"580\" height=\"326\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2015\/07\/wagner-nora.jpg 580w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2015\/07\/wagner-nora-300x169.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 580px) 100vw, 580px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-2047\" class=\"wp-caption-text\">Wagner-Puppen auf dem Gr\u00fcnen H\u00fcgel (\u00a9 Reuters\/Michaela Rehle)<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Der Fernbus entl\u00e4sst mich mit 40 Minuten Versp\u00e4tung vor einer verschlafenen B\u00e4ckerei. Ein Spaziergang durch die Nebenstra\u00dfen macht es nicht besser: In Bayreuth d\u00e4mmert nichts, schon gar nicht d\u00e4mmern die G\u00f6tter, hier d\u00f6st alles so vor sich hin. Lieblos aneinander geschobene Nachkriegsbauten, Kleinstadtstra\u00dfen, flackernde D\u00f6nerbudenschilder, musikalisch unterlegt von Verkehrsrauschen und dem Surren der Ampel.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Und dann, wenn man den H\u00fcgel ein St\u00fcck hinaufgeht, ist alles anders. Der Park ist so sauber, dass man sich nicht traut, eine Zigarette auch nur anzuz\u00fcnden, S\u00e4ngerstimmen klingen aus der Ferne, Taxis fahren im Konvoi an mir vorbei. Die <em>Jeunesse dorr\u00e9e<\/em> spaziert gut gepudert \u00fcber die Wege. &#8222;Ist dein Leben auch so aufregend wie meines?&#8220; \u2013 &#8222;<em>I doubt it.<\/em>&#8220; Damen in Roben vom Typ Abi-Ball f\u00fcr Fortgeschrittene str\u00f6men auf das Festspielhaus zu, begleitet von Herren im Anzug mit Einstecktuch und vollendet kennerhaftem Blick. Das ist die Parallelwelt f\u00fcr Wagnerianer, f\u00fcr den internationalen Musik-Jetset und die kulturbeflissene Upperclass. \u00dcber Namen spricht man hier nicht, einen Namen hat man.<\/p>\n<p>Die Prominenz reist heute an. Um 16 Uhr werden die Festspiele mit der Premiere von <em>Tristan und Isolde<\/em> er\u00f6ffnet, inszeniert von der Urenkelin Katharina Wagner, dirigiert von Christian Thielemann. Im Anschluss der Staatsempfang, auf dem Horst Seehofer als Gastgeber eine mutma\u00dflich harmlose Rede halten wird und sp\u00e4ter, nach einigen Gl\u00e4sern Perlwein und umgeben von einer Gesellschaft, die sich noch einmal selbst und in sich das B\u00fcrgertum feiert, \u00fcber seine prima Idee zur Fl\u00fcchtlingsabschreckung nachdenkt: Minimalversorgung! Damit sie&#8217;s gleich wissen, bei uns ist nichts zu holen. Und Prost!<\/p>\n<p>&#8222;In Bayreuth, das zeigt die Geschichte der Festspiele mit allem nur denkbaren Nachdruck, ging es nie nur um Kunst&#8220;, schrieb <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/feuilleton\/buehne\/wahn-um-wahnfried-1.18581474\" target=\"_blank\">Udo Bermbach am vergangenen Wochenende in der <em>NZZ<\/em><\/a>, von Anfang an &#8222;politisch infiziert&#8220; seien sie gewesen. Vom Kaiser \u00fcber den F\u00fchrer bis zur Kanzlerin, alle sind sie gern hergekommen, haben Wagners Musik geliebt und gef\u00f6rdert und sei es auch nur durch ihre strahlende Pr\u00e4senz bei den Festspielen. In Hitlers Fall ist man da heute nicht mehr ganz so stolz drauf, seine letzte gl\u00fchende Anh\u00e4ngerin im Clan, Wagners Schwiegertochter Winifred, starb 1980, nicht ohne f\u00fcnf Jahre zuvor noch einmal \u00f6ffentlich auf die &#8222;herausragende Pers\u00f6nlichkeit&#8220; des F\u00fchrers hinzuweisen. Den Enkeln wurde die unliebsame Aufgabe zuteil, nicht nur eine Person, sondern ein ganzes Ereignis entnazifizieren zu lassen. Ein Persilschein f\u00fcr ein Gesamtkunstwerk. Dass die Festspiele nicht nur gesellschaftsf\u00e4hig sind, sondern geradezu der Inbegriff des gesellschaftlichen Lebens in Deutschland, dar\u00fcber m\u00f6chte man sich eigentlich jedes Jahr von Neuem wundern.<\/p>\n<p><figure id=\"attachment_2057\" aria-describedby=\"caption-attachment-2057\" style=\"width: 580px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2015\/07\/wagnerfreitext.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-2057\" src=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2015\/07\/wagnerfreitext.jpg\" alt=\"Besucher suchen den Zauber auf Postkarten (\u00a9 Getty Images)\" width=\"580\" height=\"326\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2015\/07\/wagnerfreitext.jpg 580w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2015\/07\/wagnerfreitext-300x169.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 580px) 100vw, 580px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-2057\" class=\"wp-caption-text\">Besucher suchen den Zauber auf Postkarten (\u00a9 Getty Images)<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p><strong>Nur \u00fcber den Klatsch darf man schreiben<\/strong><\/p>\n<p>Bevor der Vorhang sich hebt, werden noch hektisch Hustenpastillen aus den Taschen gekramt, die Profis unter den Festspielbesuchern haben Kissen dabei, um die prunklos harten Lehnen \u00fcber vier Stunden zu ertragen. &#8222;Verzeihung, Sie haben ein Tier auf dem R\u00fccken.&#8220; Der Mann vor mir dreht sich um, mit meiner Eintrittskarte wedele ich den riesigen K\u00e4fer von seinem Hemd. &#8222;Na, vielleicht wollt&#8217;s auch mal gute Musik h\u00f6ren&#8220;, meint er.<\/p>\n<p>Frank Castorf inszeniert, Kirill Petrenko dirigiert, aber \u00fcber den Besuch der Generalprobe der <em>G\u00f6tterd\u00e4mmerung<\/em> darf bis zur Auff\u00fchrung \u00f6ffentlich nichts geschrieben werden. \u00dcber den Klatsch allerdings schon, der ja keinen unwesentlichen Teil im Medienecho der Festspiele ausmacht. J\u00fcngster Skandal: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/kultur\/musik\/2015-06\/bayreuth-christian-thielemann-anja-kampe\" target=\"_blank\">Thielemann bekommt auf Katharina Wagners Wunsch die Rolle des Musikdirektors<\/a>, den es bislang in Bayreuth \u00fcberhaupt nicht gab. <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/kultur\/musik\/2015-06\/berliner-philharmoniker-kirill-petrenko-nachfolge-rattle\" target=\"_blank\">Petrenko wiederum geht nach Berlin<\/a>, wo er die Philharmoniker dirigieren wird, und zwei stilistisch h\u00f6chst unsensible Journalisten springen gleich kopf\u00fcber ins Fettn\u00e4pfchen. Der j\u00fcdische Petrenko wird mit dem Gnom Alberich verglichen, jener Figur aus dem Ring, an dem Wagner seinen Antisemitismus besonders anschaulich auslie\u00df. Das ist hochgradig peinlich, politisch jenseits von jeglichem Bewusstsein, aber doch h\u00e4tte es dieser Fauxpas nicht so prominent in die Presse geschafft, wenn nicht das Schlagwort Bayreuth dar\u00fcber gestanden h\u00e4tte. Das Erfolgsrezept der Festspiele basiert ja nicht nur auf Wagners monomanischem Werk, sondern auch auf dem Soap-Anteil, den die Festspiel-Familie traditionsverpflichtet pflegt. Die Verzankungen zwischen den Halbschwestern Eva Wagner-Pasquier und Katharina Wagner etwa sind Familientratsch auf Staatsniveau. Wer wann und aus welchem Grund Hausverbot bekommt, wer sich mit wem verb\u00fcndet, ist fast so sensationell wie die Intrigen von Hagen von Tronje.<\/p>\n<p>Aber eben doch nur fast. Man nehme das Universum, verdoppele es und quetsche es in eine Partitur. Heraus k\u00f6nnte mit etwas Gl\u00fcck die <em>G\u00f6tterd\u00e4mmerung<\/em> kommen. Wagner ist zu viel und die <em>G\u00f6tterd\u00e4mmerung<\/em> obendrein zu viel Wagner. Sie \u00fcberfordert, sie berauscht, sie dringt mit einer Wucht in uns ein, dass unsere geschundenen Sinnesorgane wie verk\u00fcmmerte Kan\u00e4le wirken, nicht weit genug, um alles in uns einzulassen. Ist Wagner Sex? Wenn ja, dann ein holistischer Gangbang.<\/p>\n<p>M\u00f6gen die Spiele beginnen.<\/p>\n<p>_________________<\/p>\n<p><strong><em>Sie m\u00f6chten keinen Freitext verpassen? Aufgrund der gro\u00dfen Nachfrage gibt es jetzt einen Newsletter. <a href=\"http:\/\/bit.ly\/1xjyvzZ\" target=\"_blank\">Hier k\u00f6nnen Sie ihn abonnieren.<\/a><\/em><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nun also wieder Bayreuth: W\u00e4hrend sich Upperclass und Musik-Jetset um den Perlwein versammeln, entdeckt unsere Autorin das Sexuelle an Richard Wagner. 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