{"id":2063,"date":"2015-07-29T06:00:05","date_gmt":"2015-07-29T04:00:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=2063"},"modified":"2015-07-28T17:36:12","modified_gmt":"2015-07-28T15:36:12","slug":"charlie-hebdo-satire","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2015\/07\/29\/charlie-hebdo-satire\/","title":{"rendered":"Der Satiriker rettet die Grundwerte"},"content":{"rendered":"<p><strong>Zwei Tage vor seiner Ermordung schrieb St\u00e9phane Charbonnier, Chef von &#8222;Charlie Hebdo&#8220; einen Essay. Sein &#8222;Brief an die Heuchler&#8220; ist ein Fanal gegen soziale Feigheit.<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2015\/07\/charb.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-2070\" src=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2015\/07\/charb.jpg\" alt=\"charb\" width=\"580\" height=\"326\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2015\/07\/charb.jpg 580w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2015\/07\/charb-300x169.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 580px) 100vw, 580px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Anfang Januar, zwei Tage vor seiner Ermordung, gab St\u00e9phane &#8222;Charb&#8220; Charbonnier, Chefredakteur der Pariser Satirezeitschrift <em>Charlie Hebdo<\/em>, einen l\u00e4ngeren Essay zur Ver\u00f6ffentlichung frei. Nun ist dieser Essay auch auf Deutsch erschienen. Die Debatte, in die er eingreift, mag speziell franz\u00f6sisch sein und der Grund f\u00fcr die \u00dcbersetzung vielleicht nur, dass er ungewollt als eine Art M\u00e4rtyrerverm\u00e4chtnis dasteht. Doch er konfrontiert eine Gesellschaft mit ihrer eigenen Feigheit. Damit wird er auch in Deutschland zur dringlichen Lekt\u00fcre.<!--more--><\/p>\n<p><em>Lettre aux escrocs de l\u2019islamophobie qui font le jeu des racistes<\/em> hei\u00dft das B\u00fcchlein im Original. Der hiesige Verlag macht daraus <em>Brief an die Heuchler und wie sie den Rassisten in die H\u00e4nde spielen<\/em>. Das Schlagwort Islamophobie f\u00e4llt also unter den Tisch; entsch\u00e4digt werden wir mit grammatischer Innovation, wo Charb einen schlichten Relativsatz walten lie\u00df.<\/p>\n<p>Als &#8222;Heuchler der Islamophobie&#8220; bezeichnet Charb die Adressaten seines Essays, und seine Argumentation hat zwei Angelpunkte. Zum einen, dass im politischen Mainstream Frankreichs der Begriff Islamophobie zunehmend den Begriff Rassismus verdr\u00e4nge \u2013 was letztlich auf einen Freibrief f\u00fcr Rassismus hinauslaufe, solange sich dieser nicht als Angriff gegen &#8222;den Islam&#8220; deuten l\u00e4sst. Und zum anderen, wie hirnrissig oder b\u00f6swillig es sei, dass gerade <em>Charlie Hebdo<\/em> \u2013 &#8222;eine Zeitung, die f\u00fcr das Wahlrecht der Einwanderer eintritt, die f\u00fcr eine Legalisierung der Situation von Ausl\u00e4ndern ohne Aufenthaltspapiere k\u00e4mpft und sich f\u00fcr antirassistische Gesetze einsetzt&#8220; \u2013 immer wieder der Islamophobie bezichtigt wird.<\/p>\n<p>Die Haltung, aus der St\u00e9phane Charbonnier schreibt, ist f\u00fcrs deutschsprachige Publikum ungewohnt. Nicht nur war er ein unkorrumpierbarer, streitlustiger linker Denker, sondern zugleich ein furchtloser linker Praktiker. Weder die Drohungen und Brandanschl\u00e4ge der Fanatiker noch Aufrufe zur Selbstzensur seitens hasenf\u00fc\u00dfiger Politiker konnten ihn und seine Redaktion davon abhalten, immer weiter ihr <em>journal irresponsable<\/em> zu produzieren.<\/p>\n<p>Was nat\u00fcrlich nicht hei\u00dft, dass <em>Charlie Hebdo<\/em>, ob vor oder nach dem Attentat, \u00fcber jede Kritik erhaben w\u00e4re. Doch f\u00fcr begr\u00fcndete Einw\u00e4nde, etwa gegen eine &#8222;gewisse formale Tr\u00e4gheit&#8220;, die in dem Blatt vorherrsche, ein Festhalten an &#8222;der alteurop\u00e4ischen Tradition der allegorischen Karikatur&#8220;, die den Charlie-Zeichnungen oft &#8222;etwas fast r\u00fchrend Opahaftes&#8220; verleihe, muss man schon die Fachzeitschrift <em>Titanic<\/em> konsultieren.<\/p>\n<p>Bei allen Fragen zum F\u00fcr und Wider von Mohammed-Cartoons und zu m\u00f6glichen Grenzen des Erlaubten beim Witzerei\u00dfen kann man sich dagegen getrost an Charb selbst halten. In der kleinen Pr\u00e4ambel zum <em>Brief an die Heuchler<\/em> hei\u00dft es:<\/p>\n<p>&#8222;Wenn du glaubst, man k\u00f6nne \u00fcber alles lachen, nur nicht \u00fcber das, was dir heilig ist, [\u2026]<\/p>\n<p>Wenn du glaubst, Humor und Islam seien unvereinbar, [\u2026]<\/p>\n<p>Wenn du glaubst, der Koran verbiete es, den Propheten Mohammed zu zeichnen,<\/p>\n<p>Wenn du glaubst, die Karikatur eines Dschihadisten, die zum Lachen reizt, sei eine Beleidigung des Islam, [\u2026]<\/p>\n<p>dann viel Spa\u00df beim Lesen, denn f\u00fcr dich wurde dieser Brief geschrieben.&#8220;<\/p>\n<p>Die <em>Charlie<\/em>-Debatte, die bei uns erst nach den Morden vom Januar hochkochte, war eben in Frankreich l\u00e4ngst im Gang. Sie hatte ihre besonderen Voraussetzungen \u2013 etwa die schon sehr reale Bedrohung eines demokratisch verfassten Gemeinwesens durch eine rechtspopulistische Kraft, den Front National; oder auch die Geschichte der gescheiterten Integration in &#8222;den Vorst\u00e4dten&#8220;. Dennoch h\u00e4lt Charbs Essay auch f\u00fcr die (Selbst-) Zensuradvokaten aus dem deutschsprachigen Raum die vollst\u00e4ndige Diagnose bereit:<\/p>\n<p>&#8222;Der Hinweis, man k\u00f6nne \u00fcber alles lachen, au\u00dfer \u00fcber einige Aspekte des Islam, weil die Muslime viel empfindlicher reagieren als die \u00fcbrige Bev\u00f6lkerung, ist doch nichts anderes als eine Diskriminierung. [\u2026] Es w\u00e4re an der Zeit, mit dem ekelhaften Paternalismus des &#8218;linken&#8216; wei\u00dfen b\u00fcrgerlichen Intellektuellen aufzuh\u00f6ren, der diesen &#8218;bedauernswerten, ungebildeten und ungl\u00fccklichen Menschen&#8216; beistehen m\u00f6chte: [\u2026] Da ihr den ironischen Hintersinn noch nicht entdeckt habt, kritisiere ich aus Respekt vor euch und aus Solidarit\u00e4t diese islamophoben Zeichnungen aufs Sch\u00e4rfste und tue so, als ob ich sie nicht verstehen w\u00fcrde.&#8220;<\/p>\n<p>Brillant ist Charb auch im Kampf gegen die Rhetorik, die Islamophobie und Antisemitismus auf eine Stufe stellt. &#8222;Es gibt zwischen Rassismus und Antisemitismus einerseits und der Kritik an religi\u00f6sen Extremisten andererseits keine inhaltliche \u00dcbereinstimmung&#8220;, stellt er klar und l\u00e4sst eine so kompakte wie h\u00f6fliche Demontage des perfiden Artikels von Alain Gresh folgen, der 2012 in <em>Le Monde Diplomatique<\/em> <em>Charlie Hebdos<\/em> Spott \u00fcber Dschihadisten damit gleichsetzte, dass eine linke Zeitung, &#8222;ver\u00f6ffentlicht im Deutschland des Jahres 1931&#8220;, sich seitenlang \u00fcber das Judentum lustig gemacht h\u00e4tte.<\/p>\n<p>Weniger \u00fcberzeugend ger\u00e4t Charbs Versuch, die Atheisten als positives Gegenbild zu religi\u00f6sen Eiferern einerseits und den &#8222;Heuchlern&#8220; andererseits zu entwerfen. Es hat zwar Schwung, wenn er die &#8222;Fr\u00f6mmler&#8220; aufruft: &#8222;Macht euch in Zeitungen, in Blogs, auf der B\u00fchne und im Puppenspiel \u00fcber ein absurdes Leben ohne Gott, ein Leben ohne euer h\u00f6chstes Kuschelobjekt lustig! [\u2026] kein Atheist wird euch jemals verklagen, keine Todesdrohungen erreichen euch und eure R\u00e4ume werden nicht besch\u00e4digt.&#8220;<\/p>\n<p>Von Stalin bis Pol Pot lie\u00dfen sich genug Beispiele f\u00fcr m\u00f6rderische Regime mit atheistischem Etikett auffahren, um diese leichtf\u00fc\u00dfige Vision rettungslos ins Straucheln zu bringen. Das Gegenbild zu Eiferern und Heuchlern sind nicht die Atheisten (zumal sie ja f\u00fcr ihr Selbstverst\u00e4ndnis auf die Religion, ex negativo, angewiesen bleiben) \u2013 sondern die Menschen, die in die Zersetzung jeder Herrschaft durch das Lachen einwilligen.<\/p>\n<p>Die gr\u00f6\u00dften Verdienste des <em>Briefs an die Heuchler<\/em> liegen da, wo er gegen einen Konsens von totalit\u00e4rer Theologie und den Feiglingen der Republik w\u00fctet. Der Satiriker tritt als Retter demokratischer Grundwerte in Erscheinung, weil er der Einzige ist, der sich noch traut sie zu verfechten. Und ungetr\u00fcbt bleibt sein Blick f\u00fcr die Gr\u00fcnde ihres Verfalls:<\/p>\n<p>&#8222;Die von Sarkozy ausgel\u00f6ste Debatte \u00fcber nationale Identit\u00e4t \u00f6ffnete in Frankreich der rassistischen Sprache T\u00fcr und Tor. Wenn sich der h\u00f6chste Vertreter des Staates an Idioten und Dreckskerle wendet und sie ermuntert: \u00bbTut euch keinen Zwang an\u00ab, wie werden diese wohl reagieren? Sie sprechen dann \u00f6ffentlich aus, was sie bisher nur im Anschluss an Familienessen, bei denen zu viel getrunken wurde, herausbr\u00fcllten.&#8220;<\/p>\n<p>Das klingt unangenehm nah, oder? In einem Land, wo die Regierung beim Thema Fl\u00fcchtlingshilfe \u00e4ngstlich auf die Rassisten von Freital und die Paranoiker von Pegida schielt, sich im Umgang mit der Griechenlandkrise \u2013 sprich: mit der Zukunft der &#8222;Idee Europa&#8220; \u2013 so verantwortungsbewusst zeigt wie ein Sch\u00fctzenverein nach dem vierten Bier und \u00fcberhaupt bei jeder gesellschaftlichen Herausforderung, von Migration bis Homoehe, zuv\u00f6rderst dem dumpfen Reflex der Abschottung huldigt, ist Charbs analytisches Verm\u00e4chtnis ebenso brennend aktuell wie in Frankreich.<\/p>\n<p>Selbst was die pl\u00f6tzlich grundwerterhaltende Rolle der Satire betrifft, sind die Parallelen unverkennbar; auch wenn sich die Tendenz, dass nur noch satirische Formate \u00fcberhaupt kritischen Journalismus bieten, bei uns bisher vor allem im Fernsehen niederschl\u00e4gt (wo die <em>heute-Show<\/em>, <em>Die Anstalt<\/em> und immer wieder B\u00f6hmermann das machen, was die Nachrichtensendungen nicht mehr tun).<\/p>\n<p>St\u00e9phane Charbonniers <em>Brief an die Heuchler<\/em> ist ein Fanal gegen die soziale Feigheit. Soziale Feigheit bedeutet in diesem Fall, eine Gruppe \u00ad\u2013 oder gar eine Bev\u00f6lkerung \u2013 mit ihren d\u00fcmmsten, aggressivsten, lautesten Gliedern gleichzusetzen und diese bestimmen zu lassen, wie mit der Gruppe umgegangen wird.<\/p>\n<p>Sein Mut in einer zunehmend feigen Gesellschaft hat Charb das Leben gekostet. Was nicht etwa zeigt, dass wir mit der Feigheit doch besser bedient sind. Sondern dass eben dieser Mut heute so wichtig und kostbar ist wie schon lange nicht mehr.<\/p>\n<p>_________________<\/p>\n<p><strong><em>Sie m\u00f6chten keinen Freitext verpassen? Aufgrund der gro\u00dfen Nachfrage gibt es jetzt einen Newsletter. <a href=\"http:\/\/bit.ly\/1xjyvzZ\" target=\"_blank\">Hier k\u00f6nnen Sie ihn abonnieren.<\/a><\/em><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zwei Tage vor seiner Ermordung schrieb St\u00e9phane Charbonnier, Chef von &#8222;Charlie Hebdo&#8220; einen Essay. 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