{"id":2119,"date":"2015-08-13T06:00:24","date_gmt":"2015-08-13T04:00:24","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=2119"},"modified":"2015-08-12T18:28:54","modified_gmt":"2015-08-12T16:28:54","slug":"kunst-relevanzdiktat-draesner","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2015\/08\/13\/kunst-relevanzdiktat-draesner\/","title":{"rendered":"Kunst kann das Nichts"},"content":{"rendered":"<p><strong>Das Relevanzdiktat dominiert die Kunst. Und wo sie keine politische Aufarbeitung betreibt, da soll sie bitte wenigstens Aufmerksamkeit erregen. Ist das wirklich sinnvoll?<\/strong><\/p>\n<p><figure id=\"attachment_2163\" aria-describedby=\"caption-attachment-2163\" style=\"width: 580px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2015\/08\/kunst-nichts.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-2163\" src=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2015\/08\/kunst-nichts.jpg\" alt=\"Copyright: Feng Li\/Getty Images\" width=\"580\" height=\"326\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2015\/08\/kunst-nichts.jpg 580w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2015\/08\/kunst-nichts-300x169.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 580px) 100vw, 580px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-2163\" class=\"wp-caption-text\">Copyright: Feng Li\/Getty Images<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Man fliegt um den halben Globus, landet auf einem fremden Subkontinent, Gedichte werden \u00fcbersetzt. Die Autoren, die einem gegen\u00fcbersitzen, haben eine Agenda. Nicht, dass man selbst keine h\u00e4tte. Eine Agenda der Kunstfreiheit etwa, gespeist aus dem Gedankenraum europ\u00e4ischer Aufkl\u00e4rungstradition. Kants Idee der Nutzenfreiheit des \u00e4sthetischen Genusses, aufgegriffen und gespiegelt, wenn Luhmanns systemische Sozialmodelle der Kunst die Funktion der Funktionslosigkeit zusprechen.<\/p>\n<p>Das Gegen\u00fcber schreibt Botschaftslyrik. Der soziale Ansatz ist aller Unterst\u00fctzung wert: unterdr\u00fcckte Ureinwohner, die Fortsetzung tausend Jahre alter Macht- und Beraubungsverh\u00e4ltnisse mit Hilfe europ\u00e4isch-kolonialistischer Strukturen. Eingesetzt gegen sogenannte Kastenlose oder Frauen, deren Gesundheit und k\u00f6rperliche Integrit\u00e4t in gro\u00dfem Ma\u00dfstab mit F\u00fc\u00dfen getreten werden. Poesie also, die versucht, Menschen eine Stimme zu geben, die mit dem Wort kaum umgehen k\u00f6nnen und gewiss nicht zu Wort kommen \u2013 sie leben in Slums, schlafen um den Fu\u00df eines Verkehrsschildes gerollt, werden zum Sterben in einen Zug gelegt, weil niemand ihr Begr\u00e4bnis bezahlen kann.<!--more--><\/p>\n<p>Relevanz? Gewiss.<\/p>\n<p>Gewissensberuhigung f\u00fcr uns, und\/oder sogar Voyeurismus, wenn man das \u00fcbersetzt? Nicht auszuschlie\u00dfen.<\/p>\n<p>Information und Ber\u00fchrung: hoffentlich.<\/p>\n<p>Doch die Frage lautet: Wie \u00fcbersetzen? Wie Sprache finden f\u00fcr diese Art von Sprachlosigkeit? Das ist hier nicht prim\u00e4r eine Frage der beim \u00dcbersetzen wirksamen kulturellen Reibungen. Es ist eine Frage der Direktheit. Der Poesie ohne Poesie.<\/p>\n<p>Denn es liegt eine Verwechslung vor.<\/p>\n<p>Dass Literatur nicht identisch damit ist, Aussagen zu machen, die man westlich-politisch-zeitgen\u00f6ssisch auf der Gut-Seite einordnen kann, ist ein Klischee. Dass ich es \u00e4u\u00dfere, beruht auf einer Diskrepanz: man mag so denken, unterschreibt den Satz leichthin \u2013 und handelt ihm entgegen. Zunehmend klammern Institutionen und Veranstalter, Journalisten und Kritiker sich an der Relevanz des Kunst-Gegenstandes fest. Spiegelung, Mimesis, historische Aufarbeitung.<\/p>\n<p>Wir sollten uns fragen, was wir wirklich erwarten. Kunst kann Ereignis sein, Spektakel, aufregend, laut. Doch leise darf sie ebenfalls auf uns zukommen, oder? Und auch subtil, komplex, intellektuell, intelligent? Als eine Herausforderung, die den alten Satz des <em>docere et delectare<\/em>, den man heute vielleicht besser umdreht in ein <em>delectare<\/em> <em>et docere<\/em>, nicht vergessen hat.<\/p>\n<p>Wo also setzen wir an? Die Angst, in den Aufmerksamkeitsnetzen verschalteter, geld-und krisentaumelnder Bildgesellschaften zu kurz zu kommen, kann kein guter Berater sein. Ebenso wenig hilft ein schlechtes Gewissen, wenn es nicht gelingt, dem Partygegen\u00fcber die eigene Relevanz in zwei, drei S\u00e4tzen zu erkl\u00e4ren.<\/p>\n<p>Vor Kurzem sprach ich mit einem renommierten Neurowissenschaftler. Er erz\u00e4hlte mir, wie er um seine Grundlagenforschung k\u00e4mpft. Denn auch sie sei nicht ausreichend relevant.<\/p>\n<p>Da liegt er, des Pudels Kern. Der Pudel ist kein echter Hund: Er tr\u00e4gt Haare statt Fell. Ein literarisches Tier ist er zudem, wie man sp\u00e4testens beim Osterspaziergang von Goethes <em>Faust<\/em> erf\u00e4hrt. An <em>Faust 2<\/em> zu denken, kann hier \u00fcberhaupt hilfreich sein. Das St\u00fcck zeigt eine Wissens- und N\u00fctzlichkeitsgesellschaft, die es in zahlreiche Aspekte aus- und zu Ende denkt.<\/p>\n<p>Was Kunst also kann?<\/p>\n<p>Am wichtigsten scheint mir die Antwort \u201enichts\u201c.<\/p>\n<p>Kunst kann das Nichts.<\/p>\n<p>Kunst kann den Nichtnutzen.<\/p>\n<p>Die Infragestellung, die Nichtbotschaft. Etwas wie Geheimnishaltigkeit. Den Freiraum: selbst empfindend-denkend wahrzunehmen, zu reflektieren, zu hinterfragen.<\/p>\n<p>Still zu sein.<\/p>\n<p>Und da wird sie sichtbar, die neueste Amalgamierung auf der anderen Seite der Medaille: die Verkunstung von Wirklichkeit. Nicht K\u00fcnstlichkeit ist damit gemeint; in Zeiten der Genetik, Robotik, Digitalit\u00e4t und Implantation w\u00e4re das eine andere Frage. Verkunstung betrifft Inszenierungen von Wirklichkeit, etwa unseren Umgang im \u00f6ffentlichen Raum mit Toten aus Flugzeugungl\u00fccken oder dem Untergang vollbesetzter Fl\u00fcchtlingsboote. Was wir hier zu greifen bekommen, ist die Kehrseite des Relevanzdiktates, das auf die Kunst zugegriffen hat. K\u00fcnstlerische Inszenierungsformen gehen nahtlos \u00fcber auf das, was wir als Nichtfiktion zeigen. Totengedenken. Begr\u00e4bnisse ohne Leichen. Menschenz\u00fcge.<\/p>\n<p>Ist Kunst etwas, das Ersatzleben Einhalt gebietet?<\/p>\n<p>An diesem Punkt konnten die indischen Botschaftsdichter und ich aus den deutschen Luxusverh\u00e4ltnissen uns treffen und austauschen. Die Zw\u00e4nge und Denkfiguren, unter denen wir stehen, sind von sehr unterschiedlicher Art. Auch bei uns ist die Freiheit ein umk\u00e4mpftes, ich sollte besser sagen umzingeltes oder umschlichenes Gut. Das \u00f6konomische Diktat der N\u00fctzlichkeiten geht auf die achtziger Jahre zur\u00fcck. Tief ist es in unsere K\u00f6pfe gekrochen. Die Frage nach N\u00fctzlichkeit ist berechtigt. Entscheidend wird sein, wie wir sie intelligent \u2013 aufheben.<\/p>\n<p>Um einen anderen Begriff der deutschen Philosophietradition in Anschlag zu bringen.<\/p>\n<p>_________________<\/p>\n<p><strong><em>Sie m\u00f6chten keinen Freitext verpassen? Aufgrund der gro\u00dfen Nachfrage gibt es jetzt einen Newsletter. <a href=\"http:\/\/bit.ly\/1xjyvzZ\" target=\"_blank\">Hier k\u00f6nnen Sie ihn abonnieren.<\/a><\/em><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Relevanzdiktat dominiert die Kunst. Und wo sie keine politische Aufarbeitung betreibt, da soll sie bitte wenigstens Aufmerksamkeit erregen. Ist das wirklich sinnvoll? 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