{"id":2193,"date":"2015-08-18T09:35:49","date_gmt":"2015-08-18T07:35:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=2193"},"modified":"2015-08-18T14:47:33","modified_gmt":"2015-08-18T12:47:33","slug":"dr-dre-compton-florian-werner","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2015\/08\/18\/dr-dre-compton-florian-werner\/","title":{"rendered":"Die Wahrheit nach Dr. Dre"},"content":{"rendered":"<p><strong>Nach 16 Jahren legt der Rapper ein v\u00f6llig unreales Album vor. &#8222;Compton&#8220; ist ein buntes, nostalgisierendes T\u00e4uschungsman\u00f6ver und eine misogyne Dummheit.<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2015\/08\/Comptoncover.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft  wp-image-2195\" src=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2015\/08\/Comptoncover-300x300.jpg\" alt=\"Comptoncover\" width=\"240\" height=\"240\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2015\/08\/Comptoncover-300x300.jpg 300w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2015\/08\/Comptoncover-150x150.jpg 150w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2015\/08\/Comptoncover-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2015\/08\/Comptoncover.jpg 1500w\" sizes=\"auto, (max-width: 240px) 100vw, 240px\" \/><\/a>Schlechte Zeiten f\u00fcr Gangsta-Rapper: Die Zahl der Gewalttaten in Compton ist im vergangenen Vierteljahrhundert kontinuierlich zur\u00fcckgegangen. Ende der achtziger Jahre, als die Hip-Hop-Formation N.W.A. ihr kontroverses erstes Album <em>Straight Outta Compton<\/em> ver\u00f6ffentlichte (und damit dem Genre des Gangsta-Rap zum internationalen Durchbruch verhalf), wurden in der s\u00fcdkalifornischen Stadt noch allj\u00e4hrlich an die 100 Morde ver\u00fcbt.<\/p>\n<p>2014 waren es nur noch ein Viertel so viele. Die junge B\u00fcrgermeisterin initiiert seit dem vergangenen Winter regelm\u00e4\u00dfig friedliche Begegnungen zwischen den Anf\u00fchrern der beiden wichtigsten Gangs, den Crips und den Bloods. Und der neue Slogan der Stadt lautet: <em>Birthing a New Compton<\/em> \u2212 der alte amerikanische Traum von Verfall und Wiedergeburt.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Vielleicht liegt es daran, dass Dr. Dre schon vor Jahrzehnten aus dieser krisengeplagten Ecke von Los Angeles weggezogen ist \u2212 auf seinem <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2015\/33\/dr-dre-detox-album-compton\" target=\"_blank\">neuen Album <em>Compton<\/em><\/a> ist von solchen sozialen Entwicklungen jedenfalls wenig zu h\u00f6ren. Der Realit\u00e4tsverlust zeigt sich schon beim Blick auf das Cover (bislang ist das Album nur digital \u00fcber iTunes zu beziehen, aber am kommenden Freitag wird es nach zweiw\u00f6chiger Schonfrist auch auf CD erscheinen): &#8222;COMPTON&#8220; steht spiegelverkehrt in gro\u00dfen, hollywoodesken Lettern am unteren Bildrand \u2013 aber der Blick geht, wie \u00fcblich, auf die Hollywood Hills, dahinter sieht man die Skyline von Downtown Los Angeles \u2026 Das tats\u00e4chliche Compton d\u00fcrfte irgendwo rechts dahinter liegen, wo sich Smog und Hitzeflimmern zu einer undurchdringlichen Luftsuppe vermengen.<\/p>\n<p>Das <em>Intro<\/em> betitelte erste St\u00fcck des Albums bleibt \u00e4hnlich dunstig \u2013 und ebenfalls in Hollywood h\u00e4ngen. Eine von dem klassisch ausgebildeten Trompeter Dontae Winslow geschriebene, dramatisch orchestrierte Fanfare k\u00fcndigt nach Art eines Studiotrailers das bevorstehende \u0152uvre an. Dann schaltet sich ein altmodischer Fernsehansager dazu und referiert zu kinematisch anschwellenden Akkorden die traurige M\u00e4r von Aufstieg und Fall des St\u00e4dtchens am Los Angeles River: &#8222;<em>Compton was (\u2026) &#8218;the Black American Dream&#8216;. Open housing paved the way as middle-class blacks flooded into the city. (\u2026) Now with 74 percent of the population, black power is the fact of life. (\u2026) But the dream that many blacks thought they were buying has turned sour. (\u2026) Juvenile gang activity, muggings, small robberies make some blacks want to leave.<\/em>&#8222;<\/p>\n<p><strong>Uralte Compton-Klischees<\/strong><\/p>\n<p>Das klingt zun\u00e4chst wie ein unlizenziertes Sample des L.A.-Stadtsoziologen Mike Davis und scheint das Album in der gesellschaftlichen und politischen Realit\u00e4t von South Central Los Angeles zu verankern. Bei n\u00e4herem Hinh\u00f6ren handelt es sich aber um Zahlen und Fakten, die beinahe so betagt sein d\u00fcrften wie der nun auch schon 50-j\u00e4hrige Dr. Dre. Die meisten Afro-Amerikaner sind l\u00e4ngst aus Compton weggezogen, sie machen nur noch etwas mehr als 30 Prozent der Bev\u00f6lkerung aus \u2212 die \u00fcberw\u00e4ltigende Mehrheit, n\u00e4mlich 65 Prozent, sind inzwischen Latinos bzw. Latinas.<\/p>\n<p>Anders gesagt: Der Introtext ist nichts weiter als eine gef\u00e4llige Soundtapete, die geklebt wurde, als der kleine Andr\u00e9 Young noch mit einer Wasserpistole spielte. Die gegenw\u00e4rtige soziale Realit\u00e4t von South Central d\u00fcrfte ihm \u2212 auch wenn er angek\u00fcndigt hat, alle Erl\u00f6se des Albums f\u00fcr die Errichtung eines Kulturzentrums in seiner Heimatstadt zu spenden \u2212 inzwischen so fremd sein wie das Leben am Polarkreis.<\/p>\n<p>Und wie sollte es auch anders sein? Dr. Dre mag zwar finanziell noch nicht in der Lage sein, ganz Kalifornien zu kaufen, wie er in einer h\u00fcbschen Hyperbel im Song <em>Talk About It<\/em> prahlt (&#8222;<em>I just bought California \/ Them other states ain&#8217;t far behind it either&#8220;<\/em>). Aber sp\u00e4testens seit seinem Deal mit Apple, als er im vergangenen Jahr seine Kopfh\u00f6rerfirma Beats by Dre f\u00fcr 3,6 Milliarden Dollar nach Cupertino verkaufte, ist er mit Abstand der reichste Hip-Hop-K\u00fcnstler der Welt. <em>He is the 1 percent<\/em>.<\/p>\n<p>Kritische Zwischenfrage: Ist das nicht wurschtegal? Geh\u00f6rt es nicht zum kleinen Einmaleins der Literaturkritik, zwischen dem historischen Autor und der literarischen Persona, zwischen Fakt und Fiktion zu trennen? Eigentlich schon \u2013 wenn Rap im Allgemeinen und Gangsta Rap im Besonderen nicht eine Gattung w\u00e4re, die geradezu vom Authentizit\u00e4tswahn besessen ist und genau diese Unterscheidungen stets verneint hat. Wie ein mittlerweile zu Tode zitiertes Hip-Hop-Bonmot lautet: <em>Keep it real<\/em>. Oder um den (mittlerweile verstorbenen) Eazy-E zu zitieren, der zusammen mit Dr. Dre und Ice Cube den kreativen Kern von N.W.A. bildete: &#8222;<em>We&#8217;re telling the real story of what it&#8217;s like living in places like Compton. We&#8217;re giving (the fans) reality. We&#8217;re like reporters. We give them the truth.<\/em>&#8220; An diesem Anspruch muss sich ein Gangsta-Rap-Meilenstein mit einem monolithischen Titel wie <em>Compton<\/em> schon messen lassen.<\/p>\n<p><strong>Misogyne Skits<\/strong><\/p>\n<p>Wie sieht sie also aus, <em>the truth according to Dr. Dre<\/em>? Nun, die gr\u00f6\u00dfte Bev\u00f6lkerungsgruppe der Stadt, die Hispanics, kommt \u00fcberhaupt nicht vor. Angeh\u00f6rige einer anderen signifikanten Gruppe \u2212 die Frauen \u2212 d\u00fcrfen zwar hin und wieder einen Refrain oder Hook singen, haben ansonsten aber keine Stimme. Moment, doch: In einem Mini-H\u00f6rspiel am Ende des \u2212 von den Gastrappern Xzibit und Cold 187 um im \u00dcbrigen atemberaubend gerappten \u2212 St\u00fccks <em>Loose Cannons<\/em> darf eine Frau verzweifelt um ihr Leben flehen, bevor sie ohne weitere Angabe von Gr\u00fcnden erschossen und wie ein Hund verscharrt wird. Und in dem St\u00fcck <em>Medicine Man<\/em> prahlt Eminem als Gaststar, dass selbst seine Vergewaltigungsopfer einen Orgasmus haben.<\/p>\n<p>Klar: Solche misogynen <em>skits<\/em> und <em>signifyings<\/em> geh\u00f6ren zum Gangsta Rap wie der Liebestod zur romantischen Oper. Aber: Leider spiegeln sie eben auch eine soziale Realit\u00e4t (und wiederholen sie symbolisch). Dr. Dre stand wiederholt wegen gewaltt\u00e4tiger Ausschreitungen gegen Frauen vor Gericht \u2212 in Sachen Frauenfeindlichkeit kann er also wom\u00f6glich doch aus dem autobiografischen Vollen sch\u00f6pfen. Die geballte Verachtung f\u00fcr schwarze Frauen ist in der amerikanischen Kultur und Gesellschaft mittlerweile so allgegenw\u00e4rtig, dass die afro-amerikanische Theoretikerin Moya Bailey f\u00fcr diesen Portemanteau-Hass den Begriff &#8222;misogynoir&#8220; gepr\u00e4gt hat. In Anverwandlung eines ber\u00fchmten Buchtitels von James Ellroy k\u00f6nnte man also sagen: <em>Compton<\/em> ist <em>L.A. Misogynoir<\/em>.<\/p>\n<p>Und sonst? Den mutma\u00dflich authentischsten \u2212 und auf bizarre Weise bedr\u00fcckenden \u2212 Bericht aus seinem Alltag liefert Dr. Dre im Song <em>All in a Day\u2019s Work<\/em>: Darin beschreibt er sein protestantisches, ja ans Neurotische grenzendes Arbeitsethos, das ihn wieder und wieder ins Aufnahmestudio treibt, obwohl er sich als zertifizierte Rap-Legende und Beinahe-Milliard\u00e4r doch l\u00e4ngst seinem Golf-Handicap oder der Orchideenzucht h\u00e4tte widmen k\u00f6nnen: &#8222;<em>Rich as fuck, but, guess what, I&#8217;m back to work \/ Overseas, back home, no time to sleep, I&#8217;m back to work \/ So many people that I love, they want my time, but I got to work \/ Some of my friends don&#8217;t understand, shit, I got to work \u2026<\/em>&#8220; Am Ende h\u00f6rt man sogar das Kettenklappern und den brummenden Gesang einer <em>chain-gang<\/em> \u2212 gerade so, als bef\u00e4nde sich der Rapper bei der Sklavenarbeit im Steinbruch. Selten wurde die Internalisierung \u00e4u\u00dferer Machtverh\u00e4ltnisse derart schonungslos und pr\u00e4zise beschrieben; Michel Foucault h\u00e4tte seine helle Freude gehabt.<\/p>\n<p><strong>Gangsta Rap wird historisch<\/strong><\/p>\n<p>Und noch etwas h\u00e4tte dem Poststrukturalisten gefallen: Der weitaus gr\u00f6\u00dfte Teil von Dr. Dres Texten auf <em>Compton<\/em> stammt, selbst wenn sie pers\u00f6nliche Kindheitserinnerungen beschw\u00f6ren oder einen intimen Dialog mit dem Tagebuch (<em>Talking to My Diary<\/em>), gar nicht von Dre selbst, sondern aus der Feder seiner Ghostwriter: vornehmlich von seinem Proteg\u00e9 King Mez sowie einem jungen (und nebenbei bemerkt: wei\u00dfen) Rapper aus Texas, der 1991, als N.W.A. sich aufl\u00f6sten, noch nicht einmal geboren war. \u00c4hnliches geschieht bei der Performance: Mal klingt Dr. Dres Flow wie der von <a href=\"https:\/\/www.google.de\/url?sa=t&amp;rct=j&amp;q=&amp;esrc=s&amp;source=web&amp;cd=1&amp;cad=rja&amp;uact=8&amp;ved=0CCIQFjAAahUKEwjyi5aYtanHAhWMf5IKHbTbDho&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.zeit.de%2Fkultur%2Fmusik%2F2015-03%2Fkendrick-lamar-pimp-butterfly&amp;ei=7E_OVfLlCoz_yQS0t7vQAQ&amp;usg=AFQjCNHeS2iJ3d_6MXrc804CkkQoOHFJmQ&amp;bvm=bv.99804247,d.aWw\" target=\"_blank\">Kendrick Lamar<\/a>, mal wie der seiner Ghostwriter, und auch seine musikalischen G\u00e4ste emulieren andere Stile. Der Hook der Ghetto-Reportage <em>Genocide<\/em> klingt, als k\u00e4me er <em>straight outta Compton<\/em>, wird aber von einer R&#8217;n&#8217;B-Chanteuse aus Liverpool gesungen. Und die erste Strophe des Songs besticht durch breites jamaikanisches Patois \u2013 dabei kommt die S\u00e4ngerin aus S\u00fcdafrika.<\/p>\n<p>Kurz: Mit <em>Compton<\/em> tritt der Gangsta Rap, passend zum Filmstart des N.W.A.-Biopics <em>Straight Outta Compton<\/em>, in die Phase seiner Historisierung ein. Er wird vom Volks- zum Kunstlied \u2212 das eben nicht wahrhaft oder falsch sein kann, sondern nur gut oder schlecht. Endlich kann jeder bzw. jede ein_e Gangsta Rapper_in sein; unabh\u00e4ngig von Herkunft, Hautfarbe, Geschlecht, Religionszugeh\u00f6rigkeit oder sexueller Orientierung. So gesehen handelt es sich bei <em>Compton<\/em>, von h\u00e4sslichen misogynoiren Ausf\u00e4llen abgesehen, sogar um ein ziemlich gutes, ja ein befreiendes Album.<br \/>\n<em><br \/>\nKeep it unreal.<\/em><\/p>\n<p>_________________<\/p>\n<p><strong><em>Sie m\u00f6chten keinen Freitext verpassen? Aufgrund der gro\u00dfen Nachfrage gibt es jetzt einen Newsletter. <a href=\"http:\/\/bit.ly\/1xjyvzZ\" target=\"_blank\">Hier k\u00f6nnen Sie ihn abonnieren.<\/a><\/em><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach 16 Jahren legt der Rapper ein v\u00f6llig unreales Album vor. &#8222;Compton&#8220; ist ein buntes, nostalgisierendes T\u00e4uschungsman\u00f6ver und eine misogyne Dummheit. 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