{"id":2214,"date":"2015-08-24T06:00:32","date_gmt":"2015-08-24T04:00:32","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=2214"},"modified":"2015-08-21T12:23:51","modified_gmt":"2015-08-21T10:23:51","slug":"tuerken-singen-graete-zaimoglu","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2015\/08\/24\/tuerken-singen-graete-zaimoglu\/","title":{"rendered":"Werft mir einen Fischkopf hoch!"},"content":{"rendered":"<p><strong>Wie sch\u00f6n sie singen, die T\u00fcrken! Liebesballaden im Abendd\u00e4mmer. Ziemlich bl\u00f6d, wenn einem ausgerechnet dabei eine Gr\u00e4te im Hals steckenbleibt. Das Fax der Woche<\/strong><\/p>\n<p>Die T\u00fcrken sind sch\u00f6n, sch\u00f6n in der Arbeit, beim \u00dcberqueren der Stra\u00dfen, beim Hupen, beim Schwitzen, bei der beil\u00e4ufigen Verrichtung einer Arbeit, beim Beten und Fasten, beim Abschiedskuss, beim Abendgru\u00df, beim Fastenbrechen, bei der Stille, die sich ausbreitet, wenn sie angefeindet werden. Beim Fluchen.<\/p>\n<p>Die T\u00fcrken sind sch\u00f6n, wenn sie von Bestimmungsorten sprechen. Wenn sie die hei\u00dfe Suppe ausl\u00f6ffeln, wenn sie Brot in die Fleischbr\u00fche tunken. Bin ich in Istanbul unter meinesgleichen? Es w\u00e4re eine L\u00fcge, zu glauben, dass es so sei. Ich bin in der Fremde, unter sch\u00f6nen T\u00fcrken, und ich l\u00e4chle sie an. Es ist gut, unter jenen zu sein, die man f\u00fcr Bestien h\u00e4lt. Nur noch wenige Tage bis zum Abschied, bis zur R\u00fcckkehr. <!--more--><\/p>\n<p><figure id=\"attachment_2215\" aria-describedby=\"caption-attachment-2215\" style=\"width: 206px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2015\/08\/feridun-istanbul6.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2215\" src=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2015\/08\/feridun-istanbul6-206x300.jpg\" alt=\"Faksimile des Faxes von Feridun Zaimoglu\" width=\"206\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2015\/08\/feridun-istanbul6-206x300.jpg 206w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2015\/08\/feridun-istanbul6.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 206px) 100vw, 206px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-2215\" class=\"wp-caption-text\">Faksimile des Faxes von Feridun Zaimoglu<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Auf halbem Wege zum Mund bricht mir der Henkel der halbvollen Kaffeetasse. Kleine Aufregung im Fr\u00fchst\u00fcckssaal. Der Aufsichtsangestellte eilt herbei, beruhigt die d\u00e4nischen, spanischen und russischen Damen an den Tischen. Er lobt meinen \u00dcberschwang, empfiehlt mir d\u00e4mpfende Tabletten, von einem Missgeschick will er nichts wissen. Er sagt: Sie tragen Trauer, weshalb? Oder wollen Sie mit ihrem modischen Schwarz von ihrem \u00dcbermut ablenken? Sie sind schlecht verankert? M\u00f6chten Sie etabliert wirken? &#8230;<\/p>\n<p>Seine Worte hallen nach, sp\u00e4ter beim ziellosen Bummeln durch die G\u00e4nge des Gro\u00dfen Basars. Ich kaufe einen gebogenen, mattschwarz lackierten Zimmermannsnagel f\u00fcrs Handgelenk. Ich streife ihn bald ab: Nickelallergie, Hautausschlag, das Pickelband sieht aus wie ein Brandmahl. Soll ich den H\u00e4ndler w\u00fcrgen? Nein, ich d\u00e4mpfe meinen \u00dcberschwang, ich frage den Wachsch\u00fctzer vor dem Hotel nach einem guten Lokal. Er telefoniert, er droht mit maximaler Unfreundlichkeit, falls man mich, den sonderbaren Hotelgast mit dem Sklavenschellenabdruck am rechten Handgelenk, rupfen sollte wie einen saudi-arabischen Touristen.<\/p>\n<p>Ich gehe hangabw\u00e4rts, Arbeiter mit schwer beladenen Sackkarren kommen mir entgegen. Vor dem Polizeirevier halten schwer bewaffnete M\u00e4nner in Zivil Wache. Oben im zweiten Stock dr\u00fccken im fahlen Neonlicht M\u00e4nner das Gesicht gegen das Fenstergitter. Sie schauen den Touristen beim Essen zu. Kleine Ganoven, die auf ihre Vernehmung warten. Ein Mann ruft nach unten: Die B\u00e4ckchen, das leckerste St\u00fcck Fleisch am Fisch. Werft mir einen Fischkopf hoch, ich schnappe ihn mit zwei Fingern, ich lutsche die B\u00e4ckchen durch das Gitter! &#8230;<\/p>\n<p>Zweist\u00f6ckige Fischrestaurants am Springbrunnen. Kurdische Kellner, die fangfrische Dorados preisen. Zigeunermusiker, die sich an die Tische setzen und aufspielen. Sch\u00f6ne singende T\u00fcrken im Viertel Kumkapi. Der Chefkellner geleitet mich zum Tisch an der Promenadengasse, er ist entt\u00e4uscht: Ich bin ohne Begleitung, ich entscheide mich f\u00fcr den billigsten Fisch, ich bin kein saudi-arabischer Prinz. Deutsche am Nebentisch, sie sind ruhig, h\u00f6flich und entspannt. Meine Landsm\u00e4nner und Landsfrauen, ich freue mich. Sie betrachten l\u00e4chelnd die sch\u00f6nen T\u00fcrken, die gut angezogen sind. Sie betrachten den alten Geiger, er hat die Violine auf den Scho\u00df gelegt und ist im Sitzen eingeschlafen.<\/p>\n<p>Es weht der leichte Wind die Kl\u00e4nge eines alten Liebeslieds, ich drehe mich um: Zwei Frauen, sie sto\u00dfen auf die Zigeuner an, auf den Zigeuner im bl\u00fctenwei\u00dfen Hemd, der die Ballade vom Liebenden im Abendd\u00e4mmer singt. Ich ruiniere die Stimmung, weil mir eine Gr\u00e4te im Hals stecken bleibt. Ich r\u00f6chle die Gr\u00e4te hoch, zwei Kinder erschrecken und fliehen zu ihren M\u00fcttern. Ich sage dem Chefkellner: Nein, das war kein \u00fcbler Scherz, ich bin fast erstickt, richten Sie den beiden M\u00fcttern bitte meine besten Empfehlungen aus&#8230;<\/p>\n<p>Er sagt, er werde das aus Gr\u00fcnden der Schicklichkeit unterlassen. Ich sauge die B\u00e4ckchen aus, die grimmigen V\u00e4ter sind kurz davor, mich vom Stuhl zu pr\u00fcgeln. Ich bezahle die Rechnung, steige hechelnd den Hang hoch. Der Wachsch\u00fctzer m\u00f6chte wissen, weshalb ich kleine Kinder erschrecke, der Chefkellner habe sich pers\u00f6nlich bei ihm beschwert. Ich beteure meine Unschuld. Mitten in der Nacht wecken mich fauchende Katzen.<\/p>\n<p>_________________<\/p>\n<p><strong><em>Sie m\u00f6chten keinen Freitext verpassen? Aufgrund der gro\u00dfen Nachfrage gibt es jetzt einen Newsletter. <a href=\"http:\/\/bit.ly\/1xjyvzZ\" target=\"_blank\">Hier k\u00f6nnen Sie ihn abonnieren.<\/a><\/em><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie sch\u00f6n sie singen, die T\u00fcrken! 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