{"id":2451,"date":"2015-10-23T08:00:31","date_gmt":"2015-10-23T06:00:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=2451"},"modified":"2015-10-23T13:48:21","modified_gmt":"2015-10-23T11:48:21","slug":"sex-liebe-adele-kolumne","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2015\/10\/23\/sex-liebe-adele-kolumne\/","title":{"rendered":"Sex ohne Liebe, ewig verwirrend"},"content":{"rendered":"<p><strong>Das gr\u00f6\u00dfte Problem mit unserer Sexualit\u00e4t entstand, als pl\u00f6tzlich die Romantik dazu kam. Wenn man das seinem Hund erkl\u00e4rt, was sagte er wohl dazu?<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>Adele, komm mal her! Mach Sitz! Und h\u00f6r gut zu. Heute erkl\u00e4re ich dir die Sexualit\u00e4t.<\/p>\n<p>Hm. Das wird jetzt hoffentlich nicht zu heikel. Die Sexualit\u00e4t sollte dir eigentlich besser dein Frauchen erkl\u00e4ren. Aber jetzt habe ich nun mal diesen Job \u00fcbernommen, und das ist vielleicht auch gut so. Tun wir eben was gegen diese alten Geschlechterrollenzuweisungen.<!--more--><\/p>\n<p>Au\u00dferdem bist du schlie\u00dflich kein heuriger Hase mehr, wenn ich das so sagen darf. Oder konkret gesprochen: Du hast schon diese zwei, drei Wochen im Jahr kennengelernt, in denen die Herren Hunde jeglicher Rasse sich so nachdr\u00fccklich f\u00fcr dich interessieren. Nicht wahr? Die kriegen dann so einen stieren Blick und wollen unbedingt Nachlaufen spielen, aber ganz anders als sonst. Ich wei\u00df noch: Anfangs hat dich das sehr \u00fcberrascht, und du warst ziemlich \u00fcberfordert. Mittlerweile kannst du dich recht gut dagegen wehren.<\/p>\n<p>Allerdings gibt es in diesen Wochen auch ein paar Tage, an denen ich sp\u00fcre, dass du versucht bist herauszukriegen, was passieren k\u00f6nnte, wenn du einfach mal stillhalten w\u00fcrdest. Was dann tats\u00e4chlich passiert, wirst du allerdings nie erfahren. Jedenfalls nicht solange Herrchen oder Frauchen da sind, um rechtzeitig einzuschreiten.<\/p>\n<p><figure id=\"attachment_2688\" aria-describedby=\"caption-attachment-2688\" style=\"width: 621px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-2688\" src=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2015\/10\/spinnen-kolumne.jpg\" alt=\"\u00a9 STR\/AFP\/Getty Images \" width=\"621\" height=\"349\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2015\/10\/spinnen-kolumne.jpg 1000w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2015\/10\/spinnen-kolumne-620x348.jpg 620w\" sizes=\"auto, (max-width: 621px) 100vw, 621px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-2688\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 STR\/AFP\/Getty Images<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Nun guck nicht so! F\u00fcr sieben oder acht kleine Labradorwelpen haben wir weder Platz noch Zeit. Ach, und au\u00dferdem wollte ich gar nicht \u00fcber deine h\u00fcndische Familienplanung sprechen, sondern dir erkl\u00e4ren, wie die Sexualit\u00e4t bei den Menschen funktioniert.<\/p>\n<p>Dazu musst du Zweierlei wissen. Erstens: Menschen haben nicht nur diese gewissen Wochen im Jahr, sondern sind die meiste Zeit ihres Lebens 24 Stunden am Tag und 7 Tage in der Woche in sexueller Hinsicht aneinander interessiert. Das klingt stressig? Ja, ist es allerdings.<\/p>\n<p>Und es kommt noch ein Zweitens hinzu: Das sexuelle Interesse der Menschen aneinander mag gelegentlich sozusagen in Reinform auftreten, aber h\u00e4ufig ist es auf eine h\u00f6chst komplizierte Art und Weise vermischt mit anderen Gef\u00fchlen, W\u00fcnschen und Absichten. Klingt kompliziert? Und wie!<\/p>\n<p>Fangen wir beim Erstens an, dem 24\/7-Interesse des Menschen am Sex. Damit es in dieser Beziehung nicht zu g\u00e4nzlich z\u00fcgellosen Aktionen und unkontrollierbaren Verh\u00e4ltnissen kommt, haben die Menschen im Zuge ihrer gesellschaftlichen Entwicklung verschiedene Verfahren und Regeln entwickelt und erprobt, um das sexuelle Interesse und die damit verbundenen Aktivit\u00e4ten zu ordnen und zu organisieren. Bis heute weit verbreitet ist das Prinzip, jedem Menschen dauerhaft nur einen Sexualpartner zuzuordnen, beziehungsweise zu erlauben. Das Verfahren hei\u00dft Monogamie und gilt, zumindest in der Theorie, als gute L\u00f6sung. Es soll n\u00e4mlich sicherstellen, dass durch die Konzentration des sexuellen Interesses auf jeweils eine Person Zweierbeziehungen entstehen, die neben dem Gewinn von k\u00f6rperlichem Spa\u00df auch der gegenseitigen Versorgung, dem gegenseitigen Schutz sowie der gemeinsamen Aufzucht und Pflege von Welpen, Pardon!, Nachkommenschaft dienen. Solche Beziehungen hei\u00dfen Ehe; sie dauern vertragsgem\u00e4\u00df, bis der Tod sie scheidet, sie k\u00f6nnen allerdings auch fr\u00fcher enden. Dar\u00fcber m\u00fcssen wir sp\u00e4ter mal gesondert reden.<\/p>\n<p>Nun ist es allerdings nicht so, dass mit dem Eintritt in eine Ehe die Sexualit\u00e4t der Menschen total befriedigt und gewisserma\u00dfen von der Stra\u00dfe geholt w\u00e4re. Mitnichten! Denn es sind nicht alle verheiratet, und selbst bei denen bleibt eine gute Portion, sagen wir: frei flottierenden Begehrens \u00fcbrig. Und zwar genug, um Tag f\u00fcr Tag viel Aufregung, Unrast und auch Streit im B\u00fcro auszul\u00f6sen.<\/p>\n<p>Daher haben sich die Menschen auch hier bem\u00fcht, eine Abhilfe zu schaffen, und zwar durch die sogenannte Sublimierung. Das bedeutet nichts anderes, als dass man T\u00e4tigkeitsbereiche schafft, die zwar nicht unmittelbar sexuell sind, aber auf die ein oder andere Art und Weise mit der Sexualit\u00e4t in Verbindung stehen. So kann man zum Beispiel, statt einen Menschen zu ber\u00fchren, einen Menschen malen; man kann eine Geschichte \u00fcber die Liebe zu einem Menschen schreiben oder ein Auto konstruieren, das ungef\u00e4hr wie ein Mensch geformt ist oder wenigstens so, dass ein Mensch, meistens \u00fcbrigens eine Frau, in begehrensrelevanter Pose auf der K\u00fchlerhaube platziert werden kann.<\/p>\n<p>Das alles sind Sublimierungen, und wenn ich s\u00e4mtliche aufz\u00e4hlen sollte, liebe Adele, w\u00e4re ich morgen Nachmittag noch nicht fertig. Merke dir einfach, dass es im Menschenleben so gut wie gar nichts gibt, das nicht irgendwie mit der Sexualit\u00e4t korrespondieren k\u00f6nnte. Wobei jetzt mal undiskutiert bleiben soll, ob das eigentlich hilfreich ist oder nicht.<\/p>\n<p>Daf\u00fcr kommen wir jetzt zum Zweitens, und da wird&#8217;s gleich noch vertrackter. Der gr\u00f6\u00dfte Kuddelmuddel ist n\u00e4mlich in die Sexualit\u00e4t des Menschen gekommen, als vor etwa zweihundert Jahren die romantische Idee geboren wurde, dass sie, die Sexualit\u00e4t, nur im Verbund mit der sogenannten Liebe stattfinden d\u00fcrfe. Vorher waren die Leute Jahrhunderte lang zumeist von ihren Eltern zu Paaren getrieben worden. Jetzt hingegen mussten sie umst\u00e4ndlich h\u00f6chstpers\u00f6nlich herausfinden und begr\u00fcnden, warum es nur dieser oder diese eine sein durfte und niemand anderes.<\/p>\n<p>Teufel, Adele, eigentlich m\u00fcsste ich dir jetzt zuerst die Liebe erkl\u00e4ren, doch daf\u00fcr habe ich heute nicht die Zeit. Und eigentlich kann das auch keiner so richtig. Das hei\u00dft, es wird zwar immer wieder versucht, aber man kommt damit zu keinem Ende. Du, Adele, stellst dir die Liebe vielleicht am besten als deine Beziehung zu deinem Futter vor und die erf\u00fcllte Liebe als das Gef\u00fchl, das du letzten Dienstag hattest, nachdem ich unvorsichtigerweise den Futtereimer hatte offenstehen lassen.<\/p>\n<p>Die Parole, dass Sex ohne Liebe pfui sei, entbehrt nun zwar immer noch des wissenschaftlichen Beweises; aber einmal in der Welt, war sie nicht mehr aus den K\u00f6pfen der Menschen zu bringen. Was nichts anderes bedeutet, als dass das k\u00f6rperliche Begehren, das in der Regel nach ziemlich schlichten Regeln funktioniert und sich an eher eindeutigen Zeichen orientiert, mittlerweile untrennbar vermischt ist mit den kompliziertesten Gef\u00fchlen, die ein Mensch \u00fcberhaupt haben kann.<\/p>\n<p>Stell dir vor, Adele: Auge und Nase (und vielleicht auch der Tastsinn) senden angesichts eines anderen Individuums die klare Botschaft ans Hirn: Supersexy! Auf sie\/ihn mit Gebr\u00fcll!, w\u00e4hrend zugleich das Ohr vermeldet, sie\/er sondere unertr\u00e4gliche Bl\u00f6dheiten ab und man m\u00f6ge bitte sofort die Flucht ergreifen. Was f\u00fcr ein Durcheinander!<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich ist dergleichen Durcheinander im sexuell gepr\u00e4gten Kontakt der Menschen untereinander heutzutage eher die Regel als die Ausnahme. Man findet einander liebenswert, aber zu rund an den H\u00fcften, oder gut gebaut, aber leider st\u00e4ndig schlecht gelaunt. Eine schiefe Nase bei\u00dft sich mit einem sonnigen Gem\u00fct; gemeinsame Hobbys und Leidenschaften werden durch Sommersprossen, n\u00e4chtliches Schnarchen oder die Vorliebe f\u00fcr zwiebelhaltige Speisen aufs Schwerste besch\u00e4digt.<\/p>\n<p>Und nun glaub es oder nicht, Adele, diese h\u00f6chst problematische Gemengelage von Liebe und Sexualit\u00e4t hat mittlerweile dazu gef\u00fchrt, dass immer mehr Menschen hierzulande ihren eigenen Wahrnehmungen bez\u00fcglich des erw\u00fcnschten Geschlechts- und\/oder Liebespartners \u00fcberhaupt nicht mehr trauen. Statt wie fr\u00fcher in Kneipen zu sitzen und sich \u2013 metaphorisch und unmetaphorisch gesprochen! \u2013 ausgiebig zu beschn\u00fcffeln, speisen sich die Leute lieber in gro\u00dfe Datenbanken ein und lassen sich von einer Software verkuppeln, der sie mehr trauen als ihren Gehirnen. Das soll dann Zeit, Kraft und Entt\u00e4uschungen einsparen. Auf den Litfasss\u00e4ulen am Stra\u00dfenrand werden \u00fcbrigens die Erfolgsquoten dieses Verfahrens st\u00e4ndig ver\u00f6ffentlicht; und die sind so enorm, dass man sich beinahe sch\u00e4men muss, wenn man seinen Lebens- und Sexualpartner noch auf die ganz alte, analoge Art und Weise abgeschleppt hat. Solche Leute gelten heute fast schon als blau\u00e4ugig oder blind.<\/p>\n<p>Und jetzt fragst du dich, Adele, wohin soll das f\u00fchren? Das frage ich mich auch! Vielleicht bekommen wir demn\u00e4chst einen roll back, und wegen allgemeiner \u00dcberforderung werden die Partner wieder von den Eltern verkuppelt oder ausgelost. Der Sex wird pharmazeutisch auf ein paar Wochen im Jahr und auf die Fortpflanzung reduziert, na, und die Liebe kann sich dann ausschlie\u00dflich auf Kunstwerke und Autokarosserien konzentrieren. Aber das werde ich zum Gl\u00fcck nicht mehr erleben.<\/p>\n<p>Und \u00fcber Welpen reden wir demn\u00e4chst noch mal in Ruhe.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das gr\u00f6\u00dfte Problem mit unserer Sexualit\u00e4t entstand, als pl\u00f6tzlich die Romantik dazu kam. Wenn man das seinem Hund erkl\u00e4rt, was sagte er wohl dazu? 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