{"id":2700,"date":"2015-10-26T08:00:44","date_gmt":"2015-10-26T07:00:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=2700"},"modified":"2015-11-02T17:29:38","modified_gmt":"2015-11-02T16:29:38","slug":"deutschland-kultur-feridun","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2015\/10\/26\/deutschland-kultur-feridun\/","title":{"rendered":"Wer ist heute deutschfidel?"},"content":{"rendered":"<p><strong>Wer mag sagen: Deutschsein ist selbstverst\u00e4ndlich sch\u00f6n? Zu viele sprechen in diesen Tagen von der Versch\u00fcttung der Landessitten und dem Ende der Kultur.<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>Ich sah die Verrenkten aller St\u00e4mme in Bahnhofsn\u00e4he, sie sprangen mich an, sie suchten meine N\u00e4he, sie wollten sich verschwenden in wilden Geb\u00e4rden, sie zischten, sie kollerten, sie hechelten, sie schluckten Luft, was hatten sie im Blut, Korn, Keim, Crystal Meth, Mett-Kristall, rief der Marokkaner, der sich als Zeichen der Ankunft im Norden einen Anker unterm Unterlid gestochen hatte, Blutkristall, das ist mein deutscher Stolz, rief er, und ich geriet in einer anderen Stadt, vor einem anderen Bahnhof an einen anderen Verrenkten. Roh und rabiat war er, er paukte laut die Lehrs\u00e4tze seiner neuen Bestimmung: Ich will keine Maus im Maul der Katze sein, ich will k\u00e4mpfen gegen die Rotten, die mein Land besiedeln, ich will das Jesuskind besch\u00fctzen, ich will&#8230;<!--more--><\/p>\n<p>Ich wandte mich ab, ich wurde vom national erl\u00f6sten Jungalkoholiker verflucht. Es lauerte an der Ecke der \u00fcbern\u00e4chtigte Gottlose, er klaubte die Stumpen vom Pflaster, schnickte sie ins Genick der Schulschw\u00e4nzer, die ihn anfallen wollten, ich ging dazwischen, ich dachte: Der Onkel schlichtet den Streit. Gossengoethe, schrie der Eckensteher, ich kenn dich, du bist es, ich schlag dich tot. Ich lehnte den nassen Stumpen ab, ich wollte mir kein Herpesbl\u00e4schen anrauchen, der zitternde zappelnden Drogenjunge sprach von der Rassensch\u00e4rfe, von der scharfen wei\u00dfen Rasse, alte Worte, alte Z\u00e4hne, altes Maul.<\/p>\n<p>Die Deutschen und die Nichtdeutschseinwollenden und die Deutschgewordenen der Gosse, sie stehen zur Unzeit stramm, sie strecken den kaputten Leib, als w\u00e4ren sie an den Fahneneid gebunden, sie singen lallend Hymnen, h\u00e4tten sie ein Fell, w\u00fcrden sie es str\u00e4uben wie Schakale. Was habe ich mit ihnen zu schaffen? Die Verrenkten sagen: Sei gut zu uns, gib ne M\u00fcnze her \u2013 sind wir dir fremd?<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"  wp-image-2702 alignleft\" src=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2015\/10\/feridunfreitag.jpg\" alt=\"feridunfreitag\" width=\"236\" height=\"339\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2015\/10\/feridunfreitag.jpg 1135w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2015\/10\/feridunfreitag-557x800.jpg 557w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2015\/10\/feridunfreitag-713x1024.jpg 713w\" sizes=\"auto, (max-width: 236px) 100vw, 236px\" \/><\/p>\n<p>Ich erfahre die Herbstbelebung, in den St\u00e4dten im Osten, in den St\u00e4dten im Westen. Im Lokal erster Wahl a\u00df ich in Aachen einen Flammkuchen nicht-els\u00e4sser Art (Ziegenk\u00e4se, Honig, Rucola), f\u00fcnfundzwanzig Zentimeter Durchmesser, ich verbiss mich beim Zerbei\u00dfen des Salats, es tropfte mir das Blut von der Lippe auf die Hand.<\/p>\n<p>Kurz vor Mitternacht lief ich durch die Stra\u00dfen, ich wollte mich m\u00fcde laufen, ich wollte nichts entdecken. Ein Student entdeckte mich, Kind von T\u00fcrken, der erste Deutsche seiner Sippe, Sp\u00e4tdeutscher, klug geworden, deutsch geworden. Wurde beschimpft als Hilfsvolkfellache, klein geraspelter Knaller, Geierfutter, vermuster Kanake. Ich dachte: \u00d6de Geschichte, gibt&#8217;s denn nicht die Aufregung, gibt&#8217;s denn nicht den \u00dcbersprung, den Himmel, der uns auffrisst, und gegen den wir uns wehren, gibt&#8217;s denn nicht diesen sch\u00f6nen poetischen Bl\u00f6dsinn, dass wir den harten langen Winter \u00fcberleben?<\/p>\n<p>Von seinem Grab in Deutschland sprach der Student, der Flammkuchen in meinem Magen war verdaut, und also fuhr ich ihn an, nein, das stimmt nicht, ich war wieder einmal h\u00f6flich, und sagte: Gute Nacht. Von Tod und Gr\u00e4bern sprechen mir zu viele in diesen Tagen, von Versch\u00fcttung der Landessitte und der Kultur, und keiner ist deutschfidel, keiner ist hoffnungsfroh, Deutschsein heute: Wer zu uns will, kann zu uns und muss aber all die sch\u00f6nen Dinge achten, die auch wir achten. Der Student dr\u00e4ngt auf ein Bekenntnis, ich bin es leid, ich bezahle und fliehe ins Freie.<\/p>\n<p>Die einen l\u00e4rmen mir zu viel, die anderen sind mir zu blass. Die einen brauchen bunte Fetzen an Stangen \u00fcber ihren K\u00f6pfen, die anderen weisen sich aus \u00fcber den Heldenmut ihrer Ahnen. Die einen wollen als Volk aussterben, die anderen glimmen in ihren B\u00fcrgerstuben aus. Wer ist heute deutschfidel? Wer mag sagen: Deutschsein ist selbstverst\u00e4ndlich sch\u00f6n&#8230;?<\/p>\n<p>Da traf ich den n\u00e4chsten Verrenkten, Klappergeraffel an den Handgelenken, Nieten im Gesicht, er bl\u00f6kte im Biersuff Syrer an, er br\u00fcllte: Deutsche H\u00e4rte!, er schritt wie ein angeschossener Soldat auf und ab, er verstellte mir den Weg und fragte: Deutsch?, ich rief: Deutsch! Er reichte die Dose her, ich aber wollte mir kein Herpesbl\u00e4schen antrinken und lehnte ab. Macht ein Deutscher so etwas? Lehnt er einen guten Schluck ab? Manchmal ja.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wer mag sagen: Deutschsein ist selbstverst\u00e4ndlich sch\u00f6n? 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