{"id":273,"date":"2015-02-12T08:00:55","date_gmt":"2015-02-12T07:00:55","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=273"},"modified":"2015-02-16T17:00:31","modified_gmt":"2015-02-16T16:00:31","slug":"grjasnova-gntm-germanys-next-topmodel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2015\/02\/12\/grjasnova-gntm-germanys-next-topmodel\/","title":{"rendered":"Frauen sind nur platzsparende K\u00f6rper"},"content":{"rendered":"<p><strong>Fetischisiert, vermessen, vorgef\u00fchrt und verkauft: <em>Germany&#8217;s Next Topmodel<\/em> richtet eine ganze Generation zugrunde. Jetzt startet die zehnte Staffel.<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p><figure id=\"attachment_970\" aria-describedby=\"caption-attachment-970\" style=\"width: 580px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2015\/02\/freitexttopmodel789.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-970 size-full\" src=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2015\/02\/freitexttopmodel789.jpg\" alt=\"Germany's Next Topmodel: Platzsparende h\u00fcbsche K\u00f6rper\" width=\"580\" height=\"326\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2015\/02\/freitexttopmodel789.jpg 580w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2015\/02\/freitexttopmodel789-300x168.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 580px) 100vw, 580px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-970\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 ProSiebenSat.1 TV Deutschland GmbH\/Montage: ZEIT ONLINE<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>In meiner Jugend, hinter dem Eisernen Vorhang, gab es weder Models noch Castingshows oder Heidi Klum. Ein M\u00e4dchen sollte nat\u00fcrlich h\u00fcbsch und artig sein, sp\u00e4ter heiraten und Mutter werden, das schon, aber von einer Model-Karriere war nie die Rede. Es gab weder den vermeintlichen Glamour noch die Glitzerschuhe oder die Werbekunden, und der berufliche Aufstieg basierte nicht unbedingt auf dem perfekten Foto oder den K\u00f6rperma\u00dfen, sondern auf guten Noten in den Naturwissenschaften. M\u00e4dchen konnten Astronautin, \u00c4rztin und Traktorfahrerin werden. Ich sage nicht, dass es die Gleichberechtigung gab, aber M\u00e4dchen konnten tr\u00e4umen \u2013 auch von ihr.<\/p>\n<p>Heute wird durch die Castingshow\u00a0<em>Germanys Next Topmodel<\/em> eine ganze Generation zugrunde gerichtet. Der Traum, der ihnen samt vielen in der Fernsehsendung beworbenen Artikeln verkauft wird, besteht aus einer Welt, in der eine Frau nichts weiter erreichen sollte, als gro\u00df, d\u00fcrr und gef\u00e4llig zu sein. Sie muss sich in Pose werfen k\u00f6nnen, auf Knopfdruck &#8222;sexy&#8220; sein, immerzu l\u00e4cheln und w\u00e4hrenddessen ihren Mund entspannen. Gern kann diese Traumfrau ein wenig dumm geraten.<!--more--><\/p>\n<p>Die K\u00f6rper von Heidis M\u00e4dchen, denn es ist immer nur die Rede von M\u00e4dchen, niemals von Frauen, werden fetischisiert, vermessen, vorgef\u00fchrt und verkauft. Sie werden ausschlie\u00dflich durch den in den Filmwissenschaften breit besprochenen m\u00e4nnlichen Blick gezeigt, der die Frauen zu Objekten degradiert und weder von Heidi Klum noch von ihrer Redaktion hinterfragt wird.<\/p>\n<p>Der Rest der deutschen M\u00e4dchenschaft soll indessen geschlechtsspezifisch konsumieren. Was genau, verr\u00e4t Heidi Klum gern. Die Modelmutter sagte voller Stolz \u00fcber sich selbst am Anfang der achten Staffel: &#8222;Ich geh\u00f6re heute zu den wahrscheinlich meistfotografierten Frauen auf der Welt und darf die wundersch\u00f6nsten Kleider dieser Welt tragen.&#8220; Es ist erschreckend wenig.<\/p>\n<p>Leider ist die Show so hochprofessionell, perfekt durchchoreografiert und beliebt, dass wir das Ph\u00e4nomen\u00a0<em>Germany&#8217;s Next Topmodel<\/em> ernst nehmen m\u00fcssen. Sie l\u00e4uft gerade zum zehnten Mal. In den vergangenen neun Jahren haben sich bereits mehr als <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/lebensart\/mode\/2014-04\/germanys-next-topmodel-klum-umsatz-unternehmen\" target=\"_blank\">135.000 M\u00e4dchen beworben<\/a>. Nach einer von der Lego GmbH 2013 in Auftrag gegebenen Studie steht der Beruf Model auf dem vierten Platz der beliebtesten Berufsw\u00fcnsche junger M\u00e4dchen. Das Model ist die Fortsetzung des Lebenstraums Prinzessin, wom\u00f6glich spricht das f\u00fcr unsere Demokratie, aber ich glaube es kaum. Immerhin kann eine Prinzessin zu einer K\u00f6nigin heranwachsen, ein Topmodel kann nur hoffen, in W\u00fcrde zu altern oder rechtzeitig umzuschulen.<\/p>\n<p>Beim Finale von\u00a0<em>Germany&#8217;s Next Topmodel<\/em> 2014 sagt Heidi Klum zu den beiden Finalistinnen: &#8222;Ich hoffe, ihr habt Spa\u00df gehabt. Habt ihr Spa\u00df gehabt?&#8220; Als niemand antwortet, wiederholt sie: &#8222;Habt ihr Spa\u00df gehabt?&#8220; Erst dann sieht sich eine der beiden gen\u00f6tigt zu sagen: &#8222;Ja, wir hatten total viel Spa\u00df.&#8220; Man sieht es ihnen nicht an.<\/p>\n<p>Heidis M\u00e4dchen d\u00fcrfen nicht gl\u00fccklich werden oder auch nur zufrieden mit den eigenen K\u00f6rpern, und die Zuschauerinnen ebenso wenig, denn dann w\u00e4re das Spiel aus. Um die britische Autorin Laurie Penny zu zitieren: &#8222;Wenn alle Frauen dieser Erde morgen fr\u00fch aufwachten und sich in ihren K\u00f6rpern wirklich wohl und kraftvoll f\u00fchlten, w\u00fcrde die Weltwirtschaft \u00fcber Nacht zusammenbrechen.&#8220; Die Teilnehmerinnen von <em>Germany&#8217;s Next Topmodel<\/em> sollen noch nicht einmal zur Schule gehen \u2013 wozu auch, wenn man statt Bildung einen Look haben kann.<\/p>\n<p><em>Germany&#8217;s Next Topmodel<\/em> bedient die altvertraute Logik: Frauen brauchen keine Bildung. Frauen brauchen kein Wahlrecht. Frauen sind doch nur Frauen. K\u00f6rper, die nicht zu viel Platz beanspruchen sollen. Objekte. Fleisch. Nach der Show sind diese jungen Frauen ohnehin allen egal, keine von ihnen wurde ein Topmodel, und ihre Ber\u00fchmtheit \u00fcbersteigt nur knapp die von Andy Warhol den Normalsterblichen zugestandene Ber\u00fchmtheitsspanne. Es ist der Konsum, dem uneingeschr\u00e4nkt gehuldigt wird, Kosmetika, Urlaubsdomizile und Heidi Klum selbst werden werbewirksam ins rechte Licht ger\u00fcckt. Ein Drittel der Sendezeit besteht aus Werbung. Die Brutto-Werbekosten f\u00fcr einen 30-sek\u00fcndigen Werbespot betrugen im M\u00e4rz 2014 fast 90.000 Euro.<\/p>\n<p>Doch auch die M\u00e4dchen werden angehalten, sich zu verkaufen, es geht ja darum, dem Kunden zu gefallen. Heidi nimmt sie mit zum Shoppen, wenn sie deren Sachen nicht &#8222;cool genug&#8220; findet. &#8222;Als Model verkaufst du dich&#8220;, bl\u00e4ut Heidi ihnen ununterbrochen ein.<\/p>\n<p>Besonders billig verkaufen m\u00fcssen sich die Teilnehmerinnen an die Maschinerie Klum. Die drei Finalistinnen werden dazu gen\u00f6tigt, einen Zweijahresvertrag mit der Agentur von Klums Vater abzuschlie\u00dfen. (Wie viel kriegen sie da?)<\/p>\n<p>Eine ganz andere Show ist <em>Rupaul&#8217;s Drag Race<\/em>. Hier konkurrieren keine minderj\u00e4hrigen M\u00e4dchen miteinander, sondern gestandene Dragqueens. Wie \u00fcberzogen die weiblichen Sch\u00f6nheitsstandards sind, wird erst in dieser Show klar. Zudem ist sie das Witzigste, was ich seit Langem gesehen habe \u2013 mit dem viel zu seltenem Plus, dass der Humor nicht auf Kosten der Teilnehmerinnen geht.<\/p>\n<p>Diese Frauen sind keine Prinzessinnen, sondern selbst gekr\u00f6nte, emanzipierte K\u00f6niginnen und im Gegensatz zu den Teilnehmerinnen von\u00a0<em>Germany&#8217;s Next Topmodel<\/em> entscheiden sie selbst, was sie anziehen, wann und auf welche Art und Weise sie sexy sein wollen und wer aus ihren K\u00f6rpern Kapital schlagen darf. M\u00e4dchen sollten lieber diese Show schauen. Und die Jungs ebenso.<\/p>\n<p>Es geht nicht darum, pr\u00fcder zu werden, sondern die eigene Sexualit\u00e4t und das eigene Erscheinungsbild selbst bestimmen zu k\u00f6nnen. Es geht darum, die Deutungshoheit \u00fcber den eigenen K\u00f6rper zu erlangen und \u00fcber die eigene Sexualit\u00e4t. Das Einzige, was junge M\u00e4dchen von\u00a0<em>Germany&#8217;s Next Topmodel<\/em> lernen k\u00f6nnten, ist, eine monotone, hetero-normative, kapitalistische Erotik nachzuahmen, ohne die Chance zu bekommen, eine eigene zu entwickeln. Und wir Frauen m\u00fcssen aufh\u00f6ren, bei diesem Spiel mitzumachen, denn wir verlieren. Es ist unm\u00f6glich, sich f\u00fcr diese Show fremdzusch\u00e4men, aber nicht f\u00fcr die Frauen, die mitmachen. Selbst wenn man uns dazu erzieht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fetischisiert, vermessen, vorgef\u00fchrt und verkauft: Germany&#8217;s Next Topmodel richtet eine ganze Generation zugrunde. Jetzt startet die zehnte Staffel. 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