{"id":2803,"date":"2015-11-09T06:00:50","date_gmt":"2015-11-09T05:00:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=2803"},"modified":"2015-11-06T12:50:06","modified_gmt":"2015-11-06T11:50:06","slug":"blut-knall-deutschsein-zaimoglu","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2015\/11\/09\/blut-knall-deutschsein-zaimoglu\/","title":{"rendered":"Das Blut stockt im Nu"},"content":{"rendered":"<p><strong>Die Verr\u00fcckten warten auf den gro\u00dfen Knall. Die Knallpatrioten schnupfen So\u00dfenbinder. Wie herrlich ist das Deutschsein heute! Das Fax der Woche<\/strong><\/p>\n<p>Ich traf S\u00fcchtige, denen man keine Schlechtigkeit nachsagen konnte, M\u00e4nner auf einer Droge, die den Kopf verwurmte, Frauen auf Heroin, das sie verschlankte zu atmenden seligen Leichen, sie spielten das Kinderspiel der Umzingelung, sie bildeten einen Kreis, in dessen Mitte ich stand, und je ruhiger ich wurde, desto zorniger wurden sie, ich streute M\u00fcnzen, es lenkte sie nicht ab, ich sprach zu ihnen wie zu Mordbuben und Banditen, da trat der Hausmeister auf den Hof und verjagte sie mit schwenkendem Zinkk\u00fcbel. <!--more--><\/p>\n<p>Dann fegte er ohne Hast St\u00fccke und Splitter der Dachpfannen, die starke Winde heruntergerissen hatten. Er schimpfte \u00fcber den Pfr\u00fcndenschacher in der Politik, er sprach \u00fcber die Sautiere, die ihr Blut beim Spritzen auf die M\u00fclleimerdecken vergossen, teures giftverseuchtes Blut, und weil es ihm gefiel, einen Ortsfremden einzusch\u00fcchtern, schwenkte er den K\u00fcbel in meine Richtung, ich aber wich aus, zog den Rollkoffer hinter mir her, lief durch die Allee der pr\u00e4chtigen B\u00fcrgerh\u00e4user, freute mich \u00fcber mein zweifaches Entkommen.<\/p>\n<p>Ich \u00fcbte mich im Marschschritt, stolperte, der Schmerz fuhr mir in Knie und Stei\u00df und da ich kurz auf dem Koffer ausruhte, wurde ich mit M\u00f6rtelbrocken beworfen: s\u00fcchtige Frauen, verh\u00e4sslicht durch Heroin, ich gab meinen Wegzoll und hetzte weiter, in Richtung der Pension, in der man mich untergebracht hatte. Auf halbem Wege sah ich Haufen von Syrern kurz vor dem Einstieg in den Bus, sie schrien nicht durcheinander, sie hielten sich an die Weisungen des Englisch radebrechenden Polizisten, sie sahen aus wie M\u00f6nche im Gottesfieber. Ich starrte, sie starrten zur\u00fcck, sie waren umgeben von Gaffern, von Deutschen vieler Herk\u00fcnfte, die die neuen Fremden beglotzten, ich wandte mich ab, weil es sich nicht geh\u00f6rte.<\/p>\n<p>Sp\u00e4ter schlief ein Rentner bei meiner Lesung ein, sp\u00e4ter sah ich ein Eichh\u00f6rnchen im Park, sp\u00e4ter stie\u00df ich auf dem Nachtspaziergang auf muntere B\u00fcrger, die mich auf ein Glas einluden. Herr L. und Frau P. und Frau A. waren hochgescheite echte Deutsche, sie liebten ihre Stadt und ihre Viertel, sie hassten die Spie\u00dfer als die Vasallen der Norm, ich aber nieste acht Mal hintereinander und bekam Nasenbluten. Herr L. griff in die Tasche, zog mich in die Herrentoilette, er erkl\u00e4rte: In diesem Plastikd\u00f6schen ist kein verbotenes Pulver, es ist gef\u00fcllt mit Fix-So\u00dfenbinder, schnupfen Sie ihn, Ihr Blut stockt im Nu&#8230;<\/p>\n<p><figure id=\"attachment_2807\" aria-describedby=\"caption-attachment-2807\" style=\"width: 210px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-2807\" src=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2015\/11\/zaimogluknall1-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"210\" height=\"316\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2015\/11\/zaimogluknall1-531x800.jpg 531w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2015\/11\/zaimogluknall1-680x1024.jpg 680w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2015\/11\/zaimogluknall1.jpg 1039w\" sizes=\"auto, (max-width: 210px) 100vw, 210px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-2807\" class=\"wp-caption-text\">Faksimile des Faxes von Feridun Zaimoglu<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Ich lehnte ab, er schraubte den Deckel zu und als wir wieder am Tisch sa\u00dfen, dachte ich: Deutschsein heute, herrliche Deutsche, die in der Not zu Hilfe eilen, ein gro\u00dfes Vergn\u00fcgen. Frau P. sprach von der Jungen Freiheit, dem Blatt der Patrioten, und von meinem Vers\u00e4umnis, von meiner Verfehlung: Ich sollte f\u00fcrderhin eine Kolumne in dieser Zeitung unterhalten, Angeh\u00f6rige der Hilfsv\u00f6lker w\u00e4ren sehr willkommen. Ich griff in den Mund, holte das zerbissene St\u00fcck Huhn heraus, legte es auf den Tellerrand, stand auf, ging gru\u00dflos davon. Man hatte mich nicht das erste Mal verarscht, ich war trotzdem stinkig, also eilte ich zu den syrischen Kollegen, stellte mich neben die Schlange, ich wusste vom H\u00f6rensagen, dass sie die langen M\u00e4rsche \u00fcberlebt hatten, mehr wusste ich nicht. Ich wurde von Polizisten f\u00fcr einen Schleuser gehalten und verscheucht, ich ging auf Abstand und glotzte, vom Glotzen tr\u00e4nten mir die Augen.<\/p>\n<p>Es verbiss sich in meinen Schn\u00fcrsenkel ein Pinscher, er wollte balgen, Frauchen zerrte ihn an die Laterne, dort hob er das Bein, Frauchen hielt mich f\u00fcr einen Kommissar in Zivil und erfragte meine fachkundige Meinung in dieser Sache. Ich sagte: Es wird uns nicht Ungl\u00fcck zuwachsen. Auf der Lauer, auf der Mauer, schrie sie und verschwand. Das gemeine Volk, woraus bestand es und was war es? Waren die Knallpatrioten der Tischgesellschaft meinungsf\u00fchrend? Bellte das Frauchen mit ihrem\u00a0 Pinscher um die Wette, wenn es um Molukken und Mamelucken ging? Der Koch vom Weinhaus hatte Feierabend, er rauchte eine letzte Zigarette, er sprach die letzten Worte des Tages: Die Verr\u00fcckten warten auf den gro\u00dfen Knall \u2013 ohne mich.<\/p>\n<p>_________________<\/p>\n<p><strong><em>Sie m\u00f6chten keinen Freitext verpassen? Aufgrund der gro\u00dfen Nachfrage gibt es jetzt einen Newsletter. <a href=\"http:\/\/bit.ly\/1xjyvzZ\" target=\"_blank\">Hier k\u00f6nnen Sie ihn abonnieren.<\/a><\/em><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Verr\u00fcckten warten auf den gro\u00dfen Knall. Die Knallpatrioten schnupfen So\u00dfenbinder. Wie herrlich ist das Deutschsein heute! 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