{"id":2833,"date":"2015-11-12T13:28:17","date_gmt":"2015-11-12T12:28:17","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=2833"},"modified":"2015-11-13T08:56:42","modified_gmt":"2015-11-13T07:56:42","slug":"helmut-schmidt-junge-generation-bossong","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2015\/11\/12\/helmut-schmidt-junge-generation-bossong\/","title":{"rendered":"Wer zu viele \u00c4ngste hat, der sollte zum Arzt gehen"},"content":{"rendered":"<p><strong>Wer als junger Mensch Helmut Schmidt zuh\u00f6rte, der begriff pl\u00f6tzlich das Denken der eigenen Generation. Lernen konnte man noch etwas anderes: den Mut zur Widerst\u00e4ndigkeit.<\/strong><\/p>\n<p>Der Kanzler meiner Gro\u00dfeltern war Willy Brandt, der Kniefall in Warschau das Bild, mit dem sie sich ihr Leben nachtr\u00e4glich erkl\u00e4rten. Der Kanzler meiner Eltern war kein Kanzler, sondern die Sponti-Bewegung, Joschkas Turnschuhe im Bundestag, \u201e<em>besetzt Springer<\/em> statt Nato-Doppelbeschluss\u201c. Gegen Helmut Schmidt gingen sie auf die Stra\u00dfe. Mein Kanzler war ein Kanzler zum Abw\u00e4hlen. Sechzehn Jahre reichten. Wir w\u00e4hlten nicht Schr\u00f6der, wir w\u00e4hlten Kohl ins Aus. Viele von uns zumindest. Doch wie auch immer wir politisch sozialisiert wurden, es gab eine Stimme, die, f\u00fcr manche leiser, f\u00fcr andere lauter, uns bei einer Zigarette erkl\u00e4rte, in welcher Welt wir eigentlich lebten \u2013 und vor allem: aus welcher wir kamen.<!--more--><\/p>\n<p>Das Amt stirbt nicht, hat man fr\u00fcher gesagt. Seit Jahren aber verbesserte man sich: Helmut Schmidt stirbt nicht. Das Amt hatte er schon lange \u00fcberlebt. So ungew\u00f6hnlich ist es nat\u00fcrlich nicht, wenn ein hochrangiger Politiker seine Karriere als Elder Statesman fortsetzt. Wir lassen uns schlie\u00dflich gerne die Welt deuten von Menschen, die durch dreierlei legitimiert sind: sie waren dabei, sie haben Verantwortung getragen, und sie \u00fcberblicken Zusammenh\u00e4nge besser als andere. Format geh\u00f6rt dazu, um aus diesem Potpourri eine moralische Instanz des gesellschaftlichen Geschehens zu machen, eine Portion Mitteilungsbed\u00fcrfnis auch und vielleicht, um ein wenig pathetisch zu reden, eine Sorge ums Land, die gr\u00f6\u00dfer ist als die Sorge um das eigene finanzielle Verm\u00f6gen. Man traut einem Kanzler a. D. eher \u00fcber den Weg als seinem amtierenden Kollegen oder der Kollegin, ganz einfach, weil er von Machtinteressen, R\u00e4nkespielen und parteiinternen Querelen gel\u00f6st scheint. Macht macht korrumpierbar, so zumindest das Vorurteil, vergangene Macht hingegen gelassen und weise.<\/p>\n<p>In diesen Tagen hat man allerdings das Gef\u00fchl, nicht ein Staatsmann sei gestorben, <em>elder or not<\/em>, sondern die alte Bundesrepublik selbst, 25 Jahre nach ihrer Metamorphose. Und daran ist ja auch etwas dran, war Helmut Schmidt doch die Personifikation der alten BRD mindestens f\u00fcr jene, die zu sp\u00e4t geboren wurden, um sie wirklich als ihre Heimat erlebt zu haben (wenngleich die BRD nicht an jedem Fleck so elegant ausgesehen haben mag wie dieser Stellvertreter). Willy Brandt \u00e4u\u00dferte sich zu wenig und starb zu fr\u00fch, um uns noch zu erkl\u00e4ren, was das wohl gewesen sein mag, das Land aus dem wir kommen. Helmut Kohl war s\u00fcddeutsch, war Birne und Saumagen und der Aufbruch zur Wiedervereinigung, Kanzler der Einheit, der das Versprechen bl\u00fchender Landschaften gab, an das wir besonders dann gerne denken, wenn wir durch eines der ausgestorbenen D\u00f6rfer Mecklenburgs fahren.<\/p>\n<p><figure id=\"attachment_2839\" aria-describedby=\"caption-attachment-2839\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-2839 size-large\" src=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2015\/11\/helmutschmidt-1024x682.jpg\" alt=\"Helmut Schmidt: Wer zu viele \u00c4ngste hat, sollte zum Arzt gehen\" width=\"640\" height=\"426\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2015\/11\/helmutschmidt-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2015\/11\/helmutschmidt-620x413.jpg 620w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2015\/11\/helmutschmidt.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-2839\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 dpa<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Die BRD und die Welt drum herum war w\u00e4hrend des Kabinetts Schmidt die \u00d6lkrise, war der Nato-Doppelbeschluss, waren RAF, Mogadischu und Schleyer. Retrospektiv gesehen ist unter Helmut Schmidt vieles, wie man so sagt, noch mal gut gegangen. Nicht alles. Schmidts Pragmatismus hat dabei oft h\u00e4rtere Konsequenzen in Kauf genommen, als viele seiner Kollegen das gewagt h\u00e4tten. So blieb er handlungsf\u00e4hig. Vielleicht war es auch das, was wir uns von Schmidt, dem Welterkl\u00e4rer, gew\u00fcnscht haben: dass alle Bedrohung, jede aktuelle Unw\u00e4gbarkeit doch Geschichte sein m\u00f6ge so wie die Befreiung der Geiseln aus der gekidnappten Landshut 1977.<\/p>\n<p>&#8222;Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen&#8220;, hat Schmidt einmal befunden, ein trockenes Bekenntnis zur Realpolitik, ein Satz seiner Generation, der eben auch vor den Folgen irrationaler Politik warnt, die er selbst im Dritten Reich miterlebt hat. Auf eigent\u00fcmliche Art gewandelt, geschichtslos geworden, hat sich dieser Satz meiner Generation eingeschrieben, die geboren wurde, als Schmidt schon nicht mehr Kanzler war. Die 1980er, vielleicht auch noch die 1990er Jahrg\u00e4nge, die mit diesem Satz geimpft sind und genau daran kranken: Utopien allenfalls f\u00fcr eine literarische Gattung zu halten. Wir haben keine Visionen mehr, wir studieren lieber Medizin und denken an unsere Rente.<\/p>\n<p>Ausgerechnet eine LBS-Werbung hat unsere Generation einmal sehr treffend entlarvt. W\u00e4hrend unsere Eltern als Teilzeithippies mit guten Pensionsanspr\u00fcchen von Bauwagenkolonien tr\u00e4umten, wollen wir lieber Bausparen: Doppelhaush\u00e4lfte und Carport, Spie\u00dfer werden. Steht es wirklich so schlimm um uns? Aber wir sind eben auch hierin die Nachkommen der Amtszeit Schmidt. Dass der Sozialstaat genauso wie staatliche Verschuldung Grenzen haben k\u00f6nnte, daran scheiterte 1982 die sozialliberale Koalition. Wof\u00fcr der Staat nicht mehr sorgt, darum m\u00fcssen sie sich eben selbst k\u00fcmmern. Der Freiheitsdrang der 68er und Sp\u00e4t-68er war durch Staatsf\u00fcrsorge gut abgefedert. Bevor hingegen wir Luftspr\u00fcnge machen, bringen wir erst mal unsere Sch\u00e4fchen ins Trockene. Moment \u2013 ziehen wir uns \u00fcberhaupt erst mal Sch\u00e4fchen auf. Ob sich der Horizont verengt hat oder nicht \u2013 wissen wir das \u00fcberhaupt oder starren wir nur noch auf den Alltag vor uns wie das paralysierte Kaninchen auf die Schlange?<\/p>\n<p>W\u00e4hrend man gegen die Eltern rebelliert, akzeptiert man die Gro\u00dfeltern oft eher, gerade weil sie nicht im Kleinklein unserer Routinen herumpfuschen, ihre Werte ferner sind und sich uns nicht so aufdr\u00e4ngen. Vor vier Jahren fuhr ich nach Hamburg, um Helmut Schmidt zu treffen oder, genau genommen, um an einer Redaktionssitzung der ZEIT teilzunehmen. Aber nein, eigentlich fuhr ich eben doch vor allem, um den ehemaligen Bundeskanzler zu erleben. Bernd Ulrich und Jan Ross witzelten vorab ein wenig dar\u00fcber und dann, ehe die Eminenz den Flur entlanggefahren kam, wurde mir der Platz neben Schmidt zugewiesen, was mir viel zu nah war an diesem Gravitationsfeld. Am Ende der Sitzung werde die Luft zum Schneiden sein, wurde ich noch gewarnt, Schmidt rauche eine nach der anderen.<\/p>\n<p>Und dann sa\u00df er neben mir, auf dem Scho\u00df einen Stapel Artikel, die er mit Textmarker durchgearbeitet hatte wie in einem Uni-Seminar, vor sich ein D\u00f6schen Schnupftabak, aus dem er alle zehn Minuten eine Prise herausklopfte. Musste man sich Sorgen machen, dass er nicht rauchte? Artikel wurden gelobt, andere kritisiert, Themen f\u00fcr die n\u00e4chste Woche besprochen, eine gew\u00f6hnliche Redaktionssitzung eben.<\/p>\n<p>Und dann, nach einer halben Stunde etwa, sprach die Autorit\u00e4t. Es war schlagartig still im Raum und die gestandenen Redakteure um mich wirkten wie Sch\u00fcler, die Schmidt, ohne \u00fcberheblich zu sein, aber doch bestimmt, von ihren H\u00f6henfl\u00fcgen runterholte auf den Boden der Tatsachen. Man m\u00fcsse das doch mal verst\u00e4ndlich machen mit dem Rettungsschirm, meinte er, mit der ihm eigenen hanseatischen N\u00fcchternheit, in der Tr\u00e4ume zu dem werden, was man mit viel schwarzem Kaffee von sich wegschiebt, um dann zum Wesentlichen \u00fcberzugehen. Schon als Loriot-Figur hat er so gesprochen, ohne falsche All\u00fcren: &#8222;Ich verstehe, wie gesagt, meine Wasserrechnung nicht, obwohl ich mir jedes Mal, wenn sie kommt, wieder M\u00fche gebe, dieses Kauderwelsch da, dieses computerausgedruckte Kauderwelsch zu verstehen.&#8220;<\/p>\n<p>Um das Kauderwelsch, genannt Weltpolitik, zu begreifen, m\u00fcssen wir uns jetzt andere suchen. Es wird vielstimmiger werden, so viel ist sicher, denn es ist auch die letzte Deutungshoheit, von der wir uns nun verabschieden m\u00fcssen. Eine intellektuelle und moralische Instanz, wie Schmidt sie war, wird so bald nicht wiederkommen, eben auch, weil der Welterkl\u00e4rer eine Figur seiner Generation ist.<\/p>\n<p>G\u00fcnter Grass war ein Rollenverwandter Schmidts, ein sozialdemokratischer, intellektueller Hanseat mit moralischem Weisungsmonopol. Anders als Schmidt, war Grass schon zu Lebzeiten demontiert worden, und der Unterschied zwischen den beiden ist trotz aller Gemeinsamkeiten doch eklatant: Grass hatte sich als Schriftsteller aufgemacht, um in der Politik mitzumischen, war dabei aber immer Dichter geblieben. Schmidt war vom Politiker zum Zeitungsherausgeber und Autoren geworden, ohne dabei den Blick des Politikers aufzugeben.<\/p>\n<p>Grass hat, je \u00e4lter er wurde, aus der Sicht vieler immer h\u00e4ufiger daneben gelegen, zuletzt mit zwei politischen Gedichten, die schon kaum eine Zeitung mehr abdrucken wollte. Schmidt war vor Jahrzehnten bei seiner Klientel angeeckt durch den Nato-Doppelbeschluss, den er als Kanzler mit zu verantworten hatte.<\/p>\n<p>Je l\u00e4nger er aus dem Amt war, desto gr\u00f6\u00dfer, ungebrochener, ja vielleicht auch nostalgischer wurde die Anerkennung f\u00fcr ihn. Dazu trug auch seine pragmatische, um nicht zu sagen, konservative Weltsicht bei. Ein radikaler Sozialdemokrat war Schmidt nicht. W\u00e4hrend Grass links blieb, blieb Schmidt Hanseat. Er war das, was man als vern\u00fcnftig verstand, worauf man sich einigen konnte, auch unter den Jungen. Von Gro\u00dfv\u00e4tern erwarten wir schlie\u00dflich nicht, dass sie mit uns auf ein Popkonzert gehen. Vielleicht haben wir uns eher ein wenig Strenge gew\u00fcnscht, die unsere Bauwageneltern nicht so recht hinbekommen haben.<\/p>\n<p>Und noch eines hat Schmidt konsequenter gekonnt als die meisten unserer Eltern: Auf der einen Seite zu sehen, wo der Staat in der Verantwortung ist. Auf der anderen Seite sich aber \u00fcber das hinwegzusetzen, was b\u00fcrokratisches Hemmnis und Hysterie ist. Zum ersten Mal fiel Schmidt damit bei der Sturmflut 1962 auf, aber es war bis zuletzt bei ihm deutlich, im Kleinen wie im Gro\u00dfen.<\/p>\n<p>Nach der Redaktionssitzung hat er nat\u00fcrlich wieder den Schnupftabak gegen Zigaretten eingetauscht. Im \u00f6ffentlichen Raum, im privaten Raum, jeder Raum war ihm f\u00fcrs Rauchen recht. F\u00fcr die Bachelorgeneration, die mit dem Rauchverbot schon vertraut war, ehe sie \u00fcberhaupt Partys feierte, f\u00fcr die Kontrolle, Angepasstsein und staatlicher Eingriff sich zu kleinen l\u00e4stigen Selbstverst\u00e4ndlichkeiten gemausert haben, ist das schon ein geradezu anarchisches Zur\u00fcckdr\u00e4ngen administrativer Macht, eines, das viele sich nicht mehr trauen und manche, gar nicht wenige, \u00fcberhaupt f\u00fcr einen Skandal halten. Die Gesundheit! Denen sei entgegnet: Wer zu viele \u00c4ngste hat, sollte zum Arzt gehen \u2013 \u00c4ngste sind n\u00e4mlich, anders als in Schmidts Generation, f\u00fcr uns gef\u00e4hrlicher als Visionen.<\/p>\n<p>_______________<\/p>\n<p><strong><em>Sie m\u00f6chten keinen Freitext verpassen? 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