{"id":2856,"date":"2015-11-20T06:00:10","date_gmt":"2015-11-20T05:00:10","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=2856"},"modified":"2015-11-27T13:04:02","modified_gmt":"2015-11-27T12:04:02","slug":"syrer-vater-fluechtlinge-ani","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2015\/11\/20\/syrer-vater-fluechtlinge-ani\/","title":{"rendered":"Der Syrer meiner Mutter"},"content":{"rendered":"<p><strong>Wie fremd muss f\u00fcr den Vater das bayerische Dorf gewesen sein, als er 1958 aus Syrien kam. \u00dcber die heutige Unbarmherzigkeit Fl\u00fcchtlingen gegen\u00fcber w\u00fcrde er verzweifeln.<\/strong><\/p>\n<p>Der Syrer meiner Mutter tauchte Ende der f\u00fcnfziger Jahre des vorigen Jahrhunderts auf und blieb bis zum M\u00e4rz 2012. Dann starb er. In der Zeit davor lebte er als Ausl\u00e4nder unter Bayern. Manchmal stieg er in ein Flugzeug und reiste nach Spanien, Amerika, Kanada, S\u00fcdafrika, in ferne L\u00e4nder, wo er ein Ausl\u00e4nder war wie jeder andere. Was er wohl dachte, wenn er wieder zur\u00fcckkam in sein bayerisches Dorf, zu den Menschen mit dem schwer verst\u00e4ndlichen Dialekt? Um eine Antwort auf diese Frage zu bekommen, h\u00e4tte man ihn kennen m\u00fcssen. Kannte ich den Syrer meiner Mutter?<!--more--><\/p>\n<p>Sollte man meinen.<\/p>\n<p>Trifft aber nur bedingt zu.<\/p>\n<p>Was war geschehen? R\u00fcckblende: Um das Jahr 1945 herum, nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, zogen Karawanen entwurzelter Menschen durch Europa, auf der Suche nach einer Herberge. Ihre Elternh\u00e4user lagen in Schutt und Asche, Freunde und Angeh\u00f6rige hatten im Bombenhagel, an der Front, im Sch\u00fctzengraben ihr Leben verloren, ausl\u00e4ndische M\u00e4chte die Kontrolle \u00fcber das Land \u00fcbernommen. Hunger und Elend bis zum Horizont. Was blieb ihnen \u00fcbrig als zu fliehen, mit nichts als ein paar Habseligkeiten, ohne Gedanken an die Strapazen, die auf sie warteten, Hauptsache weg, in eine ferne, gro\u00dfe Freiheit. So strandeten Abertausende dieser Kriegsfl\u00fcchtlinge auch in S\u00fcddeutschland, in Oberbayern, in einem kleinen Dorf sechzig Kilometer s\u00fcdlich von M\u00fcnchen. Ihre letzte Station war Kufstein in \u00d6sterreich gewesen, von dort wurden sie auf das Nachbarland verteilt, und ein Finger des Schicksals zeigte genau auf den Ort am Alpenrand, wo niemand unbedingt auf Schlesier oder Sudetendeutsche wartete. Trotzdem: H\u00e4user wurden errichtet \u2013 mehr Baracken als heimelige Wohnst\u00e4tten \u2013, in der Maschinenbaufabrik, in der Rei\u00dfverschlussfabrik, in den wenigen Gasth\u00e4usern, auf den Bauernh\u00f6fen und im einen oder anderen bescheidenen Familienbetrieb standen manche der Neuank\u00f6mmlinge nach einiger Zeit in Lohn und Brot.<\/p>\n<p>Allm\u00e4hlich gew\u00f6hnte sich die Landbev\u00f6lkerung an die Fremden \u2013 immerhin benutzten sie weitgehend dieselbe Sprache \u2013, man kam sich n\u00e4her, Beziehungen entstanden, Kinder kamen auf die Welt.<\/p>\n<p>Eines von ihnen war ich.<\/p>\n<p>Das war sp\u00e4ter.<\/p>\n<p>Erst einmal besuchte meine Mutter mit ihren Geschwistern die Volksschule, schloss Freundschaften, galt als halbwegs integriert. Nat\u00fcrlich blieb eine Schlesierin eine Schlesierin, zumal der \u00f6rtliche Dialekt nie in ihrer Stimme ankam \u2013 wie \u00fcbrigens auch nicht in den Stimmen aller anderen Fl\u00fcchtlinge, die bis weit in die sechziger Jahre hinein immer noch Fl\u00fcchtlinge hie\u00dfen. Das st\u00f6rte niemanden. Das Wirtschaftswunder erreichte auch das Voralpenland, die D\u00f6rfler lebten vom Tourismus, sommers wie winters, neue Wirtsh\u00e4user und Pensionen mit sogenannten Fremdenzimmern entstanden, Wanderwege, Seilbahnen wurden gebaut, Skilifte und Spa\u00dfb\u00e4der. Und im Windschatten all des kommerziellen Unterhaltungs- und Vergn\u00fcgungstrubels er\u00f6ffnete auf einem H\u00fcgel am Dorfrand ein Goethe-Institut.<\/p>\n<p>Ein Goethe-Institut? In einem 4000-Einwohner-Kaff? Warum? F\u00fcr wen? Und wer sollte da kommen und \u2026<\/p>\n<p>\u2026 und wom\u00f6glich bayerisch lernen?<\/p>\n<p>Wer? Ganz einfach: lauter &#8222;wunderbare Neger&#8220; \u2013 um den herzigen Ausdruck eines bayerischen Innenministers zu gebrauchen, oder \u2013 um ein Idiom von Peter Handke zu entfremden: lauter Andersh\u00e4utige. Und, o Wunder: Diese jungen Leute, Studenten allesamt, vornehmlich aus Afrika und dem Nahen Osten, verhielten sich tats\u00e4chlich wunderbar. Bald beherrschten sie die deutsche Sprache besser als die meisten Einheimischen und die Mitglieder der Staatspartei, sie mischten sich ins Dorfleben ein, indem sie neben ihrem Studium in Gesch\u00e4ften oder Restaurants aushalfen, und viele von ihnen wohnten zur Untermiete bei \u00f6rtlichen Familien. Eine Win-Win-Situation f\u00fcr alle Beteiligten.<\/p>\n<p>Sudetendeutsche, Schlesier, Schwarze, Hellh\u00e4utige, Dunkelh\u00e4utige, ein babylonisches Sprachengewirr, das einen einzigartigen Klang erzeugte, wundersam eingebettet ins t\u00e4gliche Glockengel\u00e4ut der katholischen und evangelischen Kirche, in die Aufm\u00e4rsche der Blaskapellen und das Donnern der Gebirgssch\u00fctzen an besonderen Feiertagen. Und an einem Sonntagnachmittag im Fr\u00fchjahr 1958 \u2013 im traditionsreichsten Gasthaus des Ortes wurde zum allw\u00f6chentlichen gem\u00fctlichen Beisammensein f\u00fcr jedermann geladen \u2013 erschien der Syrer meiner Mutter auf der Tanzfl\u00e4che.<\/p>\n<p>Was dann passierte, sollte niemanden etwas angehen, von meiner prosaischen Warte aus m\u00f6chte ich jedoch Folgendes zu Protokoll geben: Zwei Fremde zeugten in der Fremde einen Einheimischen, mit Dialekt und Lederhose und einem Talent als Torwart, was mir in einer Gegend, wo die Schlachtfelder unverarbeiteter Aggressionen und unheimlicher Abartigkeiten Bolzpl\u00e4tze hei\u00dfen, in gewissem Sinn das \u00dcberleben sicherte. Auch wenn ich nicht gerade wie ein N \u2026 ein Andersh\u00e4utiger aussah, glich meine Haut doch stark jener des Syrers meiner Mutter und weniger der ihren.<\/p>\n<p>So einheimisch ich mich gab und auch f\u00fchlte \u2013 die Buben ringsum wussten genau, wessen Blut in mir floss. Und Blut ist dicker als Kuhfladen. Sie wussten, dass ich nicht wirklich zu ihnen geh\u00f6rte, und ich widersprach ihnen nicht. Je \u00e4lter ich wurde, desto h\u00e4ufiger versiegte mein Dialekt, desto schweigender f\u00fcllte ich meine Paraderolle als Torh\u00fcter aus, und ich fiel vielleicht nur deswegen nicht auf, weil ich mindestens so viel Bier vertrug wie die S\u00f6hne ihrer saufenden V\u00e4ter.<\/p>\n<p>Der Syrer meiner Mutter trank selten Alkohol. Er a\u00df gern, auch Schweinefleisch in allen Variationen, er sprach keine Gebete auf ausgebreiteten Teppichen. Nachdem er sein Studium der deutschen Sprache und der Medizin beendet hatte, tat er etwas Ungeheuerliches: Er blieb. Nach dem Wunsch seiner Eltern im fernen Damaskus h\u00e4tte er eigentlich zur\u00fcckkehren und dort seinen Beruf aus\u00fcben sollen, eine Familie ern\u00e4hren, in der N\u00e4he seiner Br\u00fcder und Schwestern und der gesamten Familie bleiben. Tat er nicht. Heiratete meine Mutter, gab mir seinen Namen, arbeitete in einem Krankenhaus, er\u00f6ffnete eine Praxis, wurde Landarzt. Inmitten all der Fremden. Und wenn eine Krankheit ihn nicht gezwungen h\u00e4tte, seine T\u00e4tigkeit vorzeitig zu beenden, er h\u00e4tte bis zum Tod jedem einzelnen Patienten so lange zugeh\u00f6rt, bis er erkannte, was ihm fehlte, und wenn es nur das Zuh\u00f6ren war. Dem Syrer meiner Mutter war ein Menschenleben heilig, unabh\u00e4ngig von Alter, Geschlecht und Religion, er erf\u00fcllte seinen Auftrag mit Hingabe, Verst\u00e4ndnis und Geduld. In den eigenen vier W\u00e4nden schwieg er meist. Er behielt sogar seine Muttersprache f\u00fcr sich \u2013 au\u00dfer wenn er mit &#8222;Zuhause&#8220;, wie er immer sagte, telefonierte. Da h\u00f6rte ich ihn sprechen im Nebenzimmer, und seine Stimme klang fremd und stark und sanft und wie Gesang. Hinterher verlor er kein Wort dar\u00fcber. Ich fragte ihn nie, warum er mir nicht Arabisch beigebracht hatte. Meine Frage, f\u00fcrchtete ich, h\u00e4tte ihn besch\u00e4mt.<\/p>\n<p>Er war ein gro\u00dfer Mann. Ich kannte ihn kaum, obwohl er fast achtzig Jahre alt wurde und wir uns regelm\u00e4\u00dfig trafen. Dann warf er, wenn er glaubte, unbeobachtet zu sein, einen Blick auf seine Uhr, weil er f\u00fcrchtete, die Zeit w\u00fcrde wieder viel zu schnell vergehen, und ich m\u00fcsste gleich wieder los. Und so war es ja auch meist.<\/p>\n<p>In diesen Monaten nun, in denen viel zu viele deutsche Menschen, denen das Selbstwertgef\u00fchl abhandenkam, Fremden und Fl\u00fcchtlingen mit dumpfer Geh\u00e4ssigkeit und Gewalt begegnen, und die in Anf\u00e4llen irrealer Verbitterung gegen Politiker, freiwillige Helfer und Boten der N\u00e4chstenliebe hetzen, h\u00e4tte ich den Syrer meiner Mutter gern gefragt, ob er es heute bereuen w\u00fcrde, in diesem Land geblieben zu sein.<\/p>\n<p>In den N\u00e4chten h\u00f6re ich ihn manchmal weinen \u00fcber sein zertr\u00fcmmertes Heimatland und die Millionen seiner Landsleute, die mit nichts am Leib vor Bomben, Terror und Armut fl\u00fcchten m\u00fcssen und auf der Suche nach einer Herberge, wenn das Ungl\u00fcck es will, den unbarmherzigen Nachkommen jener Menschen begegnen, die sich seiner einst wie einem andersh\u00e4utigen Bruder erbarmten und ihn sein lie\u00dfen, wie er war. Ali sagten sie zu ihm, denn das war sein Name, und sie hatten keine Angst vor ihm. Und er hatte keine Angst vor ihnen, nicht einmal vor ihren Hunden.<\/p>\n<p>Wie lang mag das her sein?<\/p>\n<p>Und zum Schluss ein Gedicht:<\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>Die Ankunft des Menschen<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Fremd bist du, fremd<\/p>\n<p>im traumlosen Land.<\/p>\n<p>Es tr\u00e4gt ein warmes Gewand<\/p>\n<p>und du ein blutiges Hemd.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Fremd bist du, alt,<\/p>\n<p>wir kennen dich nicht.<\/p>\n<p>Du hast ein dunkles Gesicht<\/p>\n<p>und deine H\u00e4nde sind kalt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Schwieriger Fall,<\/p>\n<p>zur Unzeit auch noch.<\/p>\n<p>Am Sonntag ruhen wir doch<\/p>\n<p>noch vom Wochentagsball.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wer bist du, wer?<\/p>\n<p>Was willst du von mir<\/p>\n<p>in meinem Heimatrevier<\/p>\n<p>und schaust so weltkundig her.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Mensch willst du sein?<\/p>\n<p>Wie wir in der Welt?<\/p>\n<p>Dass jemand Liebes dich h\u00e4lt?<\/p>\n<p>Umarmt und nie mehr allein?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Fremd bist du, du.<\/p>\n<p>Ich trau mich nicht recht.<\/p>\n<p>Sind wir vom selben Geschlecht?<\/p>\n<p>Mir scheint, du winkst immerzu.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Kindlein, so klein,<\/p>\n<p>ein Wesen aus Haut<\/p>\n<p>und Furcht, uns allen vertraut,<\/p>\n<p>und mutterseelenallein.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Schwarz sei dein Haar<\/p>\n<p>und schwarz sei dein Blick.<\/p>\n<p>Wir jagen niemand zur\u00fcck<\/p>\n<p>zum Tod im Leichenbasar.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Welt hei\u00dft Asyl.<\/p>\n<p>Geburt hei\u00dft Asyl.<\/p>\n<p>Ein jedes Haus hei\u00dft Asyl.<\/p>\n<p>Ein jedes Wort ist Asyl.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Hier bist du Wir,<\/p>\n<p>so fremd wie wir auch,<\/p>\n<p>wir alle, damals im Bauch.<\/p>\n<p>Willkommen, Bleiben ist Hier.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>_________________<\/p>\n<p><strong><em>Sie m\u00f6chten keinen Freitext verpassen? 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