{"id":2890,"date":"2015-12-04T08:59:04","date_gmt":"2015-12-04T07:59:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=2890"},"modified":"2015-12-04T10:23:17","modified_gmt":"2015-12-04T09:23:17","slug":"beirut-frau-liebe-merkel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2015\/12\/04\/beirut-frau-liebe-merkel\/","title":{"rendered":"In seinem zerschmetterten Gesicht lebte noch die Hoffnung"},"content":{"rendered":"<p><strong>Ein junger Mann lernt im Internet eine Frau kennen. Blind vor Liebe f\u00e4hrt er nach Beirut, um sie zu treffen. Die Begegnung eskaliert. Eine poetische Spurensuche<\/strong><\/p>\n<p>Als der junge Mann die deutsche Botschaft in Beirut schlie\u00dflich erreichte, hatte er schon keine Sehnsucht mehr. Er empfand gar nichts mehr. Die Sehnsucht hatte sich in etwas verwandelt und noch immer r\u00e4tseln wir dar\u00fcber, was es sein k\u00f6nnte. Einfach nur Sehnsucht nach Beirut? Die gl\u00fchende magische Anziehungskraft des Nahen Ostens?<!--more--><\/p>\n<p>Im Port View Hotel, in Gemmayze, dem angesagtesten Stadtteil Beiruts, da hatten sie keinen Namen f\u00fcr ihn. Au\u00dfer dass der Hotelier wusste, er sei ein &#8222;Deutscher&#8220;. &#8222;Und ja&#8220;, erz\u00e4hlte der Hotelier, &#8222;ich hab ihm gesagt. Verlass das Hotel. Gib auf!&#8220; Aber das ist das Tragische der deutschen Seele. Sie will nicht verstehen, nicht aufgeben. Lieber zerbricht sie den Traum, um ihn dann in den kleinen Bruchst\u00fccken weiter zu tr\u00e4umen, dabei ganz au\u00dfer sich, geradezu entfesselt, auf die gr\u00f6\u00dftm\u00f6gliche, wahnsinnigste Weise, die man sich nur vorstellen kann.<\/p>\n<p>Der Hotelbesitzer hatte eine Schw\u00e4che f\u00fcr den jungen Mann. Er k\u00fcmmerte sich um ihn, auch als er sich sp\u00e4ter in seinem eigenen Zimmer verbarrikadierte. Wir sprechen immer noch \u00fcber ihn, wir machen uns Gedanken. L., der bei einer Modefirma in M\u00fcnchen arbeitet, aber fr\u00fcher auch in Beirut gelebt hat, glaubt, dass er auf &#8222;einer wundervollen Mission&#8220; unterwegs gewesen ist. L. hat eine metaphysische Theorie \u00fcber die heterosexuelle Liebe, obwohl er selbst schwul ist. Wir dagegen denken, es muss etwas anders gewesen sein, etwas Destruktives, D\u00fcsteres. Aber vielleicht war er insgeheim auch Idealist. Auf eine \u00e4hnliche Art Idealist, wie der junge Mann in William T. Vollmanns <em>Afghanistan Picture Show oder wie ich versuchte, die Welt zu retten<\/em>. Aber nat\u00fcrlich hat der junge Mann das Buch nie gelesen. Er war nicht in Beirut, um die Menschheit zu retten, sondern er hatte wahrscheinlich andere Ziele.<\/p>\n<p>&#8222;Ich hab an seine Zimmert\u00fcr geklopft, aber er wollte partout nicht aufmachen&#8220;, sagte der Hotelbesitzer des Port View Hotels, dem billigsten Hotel von Gemmayze. Die Zimmer haben Meerblick, den man sich allerdings mit dem Blick auf die &#8222;Electricite du Liban&#8220;, die libanesische Stromgesellschaft teilen muss. Und es ist als k\u00f6nnte man von hier f\u00f6rmlich <em>sehen<\/em>, warum immer der Strom ausf\u00e4llt, als k\u00f6nnte man den R\u00e4tseln der Dunkelheit endlich auf die Spur kommen. Die B\u00fcror\u00e4ume sind verlassen und so gut wie niemand traut sich in das Geb\u00e4ude hinein. In dieser Dunkelheit lebte auch der junge Mann in den drei Tagen, die er im Port View Hotel eingecheckt war. Im Internet hatte er eine Frau kennengelernt, mutma\u00dflich eine junge Schiitin, vielleicht aber auch eine Christin. Gesehen hatten sie sich noch nie, trotzdem war der junge Mann entflammt. Er quartierte sich im Port View Hotel ein, verbrachte mehrere Tage mit seiner Geliebten in einem Zimmer mit Blick auf das Mysterium der libanesischen Stromversorgung und war vielleicht f\u00fcr Augenblicke sogar gl\u00fccklich. &#8222;Sie war ja fast st\u00e4ndig bei ihm&#8220;, erz\u00e4hlte der Hotelbesitzer, &#8222;aber ich habe mir gedacht, das kann nur eine Katastrophe geben.&#8220;<\/p>\n<p><figure id=\"attachment_2895\" aria-describedby=\"caption-attachment-2895\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-2895\" src=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2015\/12\/beirut-1024x682.jpg\" alt=\"\u00a9 Patrick Baz\/AFP\/Getty Images\" width=\"640\" height=\"426\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2015\/12\/beirut-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2015\/12\/beirut-620x413.jpg 620w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2015\/12\/beirut.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-2895\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Patrick Baz\/AFP\/Getty Images<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Der junge Mann bei William T. Vollmann will unbedingt nach Afghanistan, um zu helfen, aber er scheitert schon bei den Bem\u00fchungen, sich der Bettler an der pakistanischen Grenze zu erwehren. Einer der H\u00f6hepunkte des Buches ist der Versuch, die komplizierten Bed\u00fcrfnisse der Bettler systematisch zu erfassen und somit zu erkennen, dass der vierte Bettler, dem man etwas gibt, den f\u00fcnften Bettler, der von einem etwas will, zu einem potenziellen Feind werden l\u00e4sst, den man, obwohl man doch nur helfen will, eiskalt und geradezu brutal abweisen muss. Das ist mit unserem jungen Mann vielleicht auch passiert. Man kann die Einzelheiten des Elends, die der Hotelier am n\u00e4chsten Morgen vor uns ausbreitete, gar nicht erfassen: Die Flucht des M\u00e4dchens auf den Balkon, die mysteri\u00f6se Unterhose, die M\u00e4nner, die auf der gegen\u00fcberliegende Stra\u00dfenseite aufgetaucht sind, und seine Geliebte, die ihn nach drau\u00dfen gelockt hatte, damit er bestraft werden konnte.<\/p>\n<p>Was hatte der junge Mann falsch gemacht? H\u00e4tte er mit ihr erst telefonieren sollen? H\u00e4tten sie sich besser an einem neutralen Ort treffen sollen? Aber was ist rauschhafter und sch\u00f6ner, als auf gut Gl\u00fcck in den Libanon zu fliegen? &#8222;Es ist wirklich besser, wenn du dich jetzt aus dem Staub machst&#8220;, sagte der wohlmeinende Hotelbesitzer zu ihm. Aber es gibt keinen richtigen Moment, um der Liebe zu entsagen, behauptet L., der sich selbst aber von diesem Ideal immer mehr zu entfernen scheint. Wenn er wenigstens in seinem Hotelzimmer geblieben w\u00e4re. Aber nein, er lie\u00df sich auf offener Stra\u00dfe von den Br\u00fcdern, den Freunden und aufgebrachten Passanten zusammenschlagen. Sie nahmen ihm alles ab. Geld, Pass und vor allem den Glauben an die gro\u00dfe Unschuld, die er hier gesucht haben mag.<\/p>\n<p>Die Gewalt in diesem Land ist immer Teil einer gesellschaftlichen Erregung, sie hat immer einen Ursprung. Es ist unvorstellbar, dass in Beirut M\u00e4nner auf den Kopf eines Mannes eintreten, nur weil er sie schief angeschaut hatte. Es gibt im Libanon keine sinnlose Gewalt. Eine solche rohe Gewalt kann es nur in Europa geben, wo der Staat unsere Angelegenheiten so verl\u00e4sslich regelt, dass wir unsererseits in solchen Momenten zu Teufeln werden, damit wir unsere Freiheit f\u00fcr einen kurzen Moment sp\u00fcren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Wir haben ihn schlie\u00dflich am n\u00e4chsten Morgen gesehen, als er in ein Taxi stieg, um zur deutschen Botschaft zu fahren und sich seine Identit\u00e4t zur\u00fcckzuholen. Er war ein ausgesprochen h\u00fcbscher Mann. Bleich, mager, beinahe etwas \u00e4therisch, aber mit viel Energie. (Am Ende hatte er wom\u00f6glich die Gef\u00fchle des M\u00e4dchens verletzt, war zu weit gegangen oder hatte die Familie gegen sich aufgebracht.) F\u00fcr einen kurzen Moment sahen wir sein Gesicht. Es war das Gesicht, in dem die Hoffnung noch lebte, wenn auch in einem zaghaften Fl\u00fcsterton. Aufgequollen, zerschmettert, er konnte kaum die T\u00fcr des Taxis \u00f6ffnen, so stand er da. Sein Blick war eine einzige Anklage.<\/p>\n<p>&#8222;Er hat den richtigen Moment verpasst&#8220;, sagte der Hotelbesitzer. Man kann hier nicht einfach so in die Welt hineinlieben und versuchen, jemanden gl\u00fccklich zu machen, den man sich im Internet ausgesucht hat. Man darf nicht glauben, dass das hier der Wilde Westen f\u00fcr das Gef\u00fchlsleben ist. Hier ist die vermeintliche Freiheit und Abwesenheit des Staats die eigentliche Bedrohung, und deswegen achten die Menschen auch viel mehr aufeinander, sind aufmerksamer, nehmen mehr Anteil aneinander. So wie wir jetzt auch bei L. f\u00fcrchten, dass er uns in Deutschland ganz verloren geht und nichts mehr von seinem heiteren unschuldigen Wesen \u00fcbrig bleibt, dass ihn in Beirut noch so strahlend erschienen lie\u00df. (Wir f\u00fcrchten, er k\u00f6nnte ein \u00e4hnliches Schicksal erleidet wie der junge Mann. Aber das w\u00fcrden wir ihm nat\u00fcrlich nie sagen.)<\/p>\n<p>Wie er da stand, das Gesicht hell und entz\u00fcndet, mit einem d\u00fcsteren, entschlossenen Blick. Wie ein Adler, der aus gro\u00dfer H\u00f6he \u00fcber seiner verloren gegangenen Seele kreist. &#8222;Zur deutschen Botschaft&#8220;, h\u00f6rten wir jemanden auf Englisch zum Taxifahrer sagen. Er konnte noch nicht mal mehr sprechen. Jetzt ist er in unserer Erinnerung auf einem endlosen bis heute anhaltenden Heimweg, sozusagen in einer Fluchtbewegung r\u00fcckw\u00e4rts. Er kommt jeden Moment an, steht jeden Moment vor uns, am Bahnhof in M\u00fcnchen, am Flughafen in Sch\u00f6nefeld.<\/p>\n<p>Achtung, k\u00f6nnte man rufen, dieser Mann ist mit Vorsicht zu genie\u00dfen. Er hat eine schmerzvolle Erfahrung gemacht, und wer wei\u00df, in welche Richtung er sich jetzt entwickeln wird. Das \u00dcberbr\u00fcckungsgeld der deutschen Botschaft d\u00fcrfte kaum f\u00fcr einen Koffer oder eine Tasche gereicht haben. Er wird nur das bei sich f\u00fchren, was er am Leib tr\u00e4gt. Das graublaue T-Shirt und die weite w\u00fcstenfarbene Hose mit den ausgebeulten Seitentaschen. Und diese graublauen Augen, als h\u00e4tte er zu viel T.S. Eliot gelesen. (&#8222;Ich werde dir Angst in einer Handvoll Staub zeigen.&#8220;)<\/p>\n<p>Diese Angst hat den jungen Mann auf den Weg gebracht, und sie ist es auch, die ihn jetzt wieder zur\u00fcckkehren und heim kommen l\u00e4sst. (So ein Unsinn, haben wir zu L. gesagt, zu glauben, dass es sich dabei um &#8222;die Liebe&#8220; handelt.) Er h\u00e4tte besser dableiben und einfach weitermachen sollen. Ohne Pass, ohne Identit\u00e4t, ohne die kalte Sch\u00f6nheit seines zarten Gesichts. &#8222;Aber da war jeder Rat vergebens&#8220;, sagte der Hotelbesitzer noch.<\/p>\n<p>_________________<\/p>\n<p><strong><em>Sie m\u00f6chten keinen Freitext verpassen? Aufgrund der gro\u00dfen Nachfrage gibt es jetzt einen Newsletter. <a href=\"http:\/\/bit.ly\/1xjyvzZ\" target=\"_blank\">Hier k\u00f6nnen Sie ihn abonnieren.<\/a><\/em><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein junger Mann lernt im Internet eine Frau kennen. Blind vor Liebe f\u00e4hrt er nach Beirut, um sie zu treffen. 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