{"id":2925,"date":"2015-12-15T10:40:36","date_gmt":"2015-12-15T09:40:36","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=2925"},"modified":"2015-12-15T12:04:28","modified_gmt":"2015-12-15T11:04:28","slug":"fremdenfeindlichkeit-syrer-angst-ani","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2015\/12\/15\/fremdenfeindlichkeit-syrer-angst-ani\/","title":{"rendered":"Der Syrer isst ja noch nicht mal Gurkensalat"},"content":{"rendered":"<p><strong>Die \u00c4ngste des besorgten B\u00fcrgers soll man auch mal ernst nehmen. Man muss ja nicht gleich eine Mauer errichten. Aber man wird doch wohl mal dr\u00fcber sprechen d\u00fcrfen.<\/strong><\/p>\n<p>Heute, lieber B\u00fcrger, nehmen wir Sie wirklich ernst. Ehrlich. Wir nehmen Sie ernst. Mit all Ihren N\u00f6ten, Ihren Bedenken, Ihren Panikattacken, Ihrem Hass und Ihrem Abscheu gegen\u00fcber Aliens. Wir h\u00f6ren Ihnen zu. Nehmen Sie Platz, bitte. Sitzen Sie bequem? M\u00f6chten Sie ein Glas Wasser? Einen deutschen Wodka? Kaffee? Ein Glas Rotk\u00e4ppchensekt? <!--more--><\/p>\n<p>Wie Sie w\u00fcnschen. Sie sind unser Gast. Selbstverst\u00e4ndlich sind Sie unser Gast. Wir befinden uns in unserem eigenen Land, es ist Ihr Land, Sie sind das Volk, Sie sind hier zu Hause, verzeihen Sie, wir wollten nicht herablassend klingen. Sie sind kein Gast im herk\u00f6mmlichen Sinn, Sie sind der Eigent\u00fcmer, Ihnen geh\u00f6rt dieser Raum, diese Gegend, das gesamte Gebiet bis rauf nach Flensburg und runter nach Rosenheim. Alles in Ordnung? Strecken Sie die Beine von sich. Erz\u00e4hlen Sie. Wir h\u00f6ren zu.<\/p>\n<p>Sie haben Angst, wir sp\u00fcren das. Diese Angst ist grauenhaft, wir respektieren, dass Sie Angst empfinden. Mit Angst scherzt man nicht. Das wei\u00df jede Mutter, jeder Vater, ein Kind darf man nicht willk\u00fcrlich in Angst und Schrecken versetzen, das r\u00e4cht sich wom\u00f6glich sp\u00e4ter. Wenn das Kind erwachsen ist und seine atavistische Kindheitsangst noch immer in sich tr\u00e4gt, unbew\u00e4ltigt. Nicht gut. Kann zu schweren Krankheiten f\u00fchren, auch im Kopf. Deswegen sitzen wir hier: Damit etwas passiert mit Ihrer Angst, etwas Positives, etwas f\u00fcr Sie Befreiendes. Nicht wahr?<\/p>\n<p>Was macht Ihnen Angst? Der Fremde. Wie gut wir das verstehen. Warum wir das so gut verstehen? Weil wir, als wir herkamen, selber Fremde waren, absolut fremd f\u00fchlten wir uns, ein starkes, ein unheimliches, ein bedrohliches Gef\u00fchl. Wir kamen aus dem S\u00fcden, nachdem alle Mauern, die uns Sicherheit und ein klares Weltbild vermittelt hatten, in sich zusammengebrochen waren. Wahnsinn war das. Damit hatten wir nicht gerechnet. Wer w\u00fcsste das besser als Sie? Erinnern Sie sich? Pl\u00f6tzlich Fremdheit, wohin man schaute. Im ersten Moment pr\u00fcgelten wir auf alles ein, was uns nicht vertraut war. Was h\u00e4tten wir tun sollen? Tief im Innern sp\u00fcrten wir eine Bedrohung, der wir nicht gewachsen waren. War\u2019s nicht so?<\/p>\n<p><figure id=\"attachment_2930\" aria-describedby=\"caption-attachment-2930\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-2930\" src=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2015\/12\/pegida-1024x682.jpg\" alt=\"\u00a9 JENS SCHLUETER\/AFP\/Getty Images\" width=\"640\" height=\"426\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2015\/12\/pegida-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2015\/12\/pegida-620x413.jpg 620w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2015\/12\/pegida.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-2930\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 JENS SCHLUETER\/AFP\/Getty Images<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Genau so war es. Sprechen Sie weiter, wir h\u00f6ren Ihnen zu, wir wissen genau, was Sie meinen. Heute ist der Tag, an dem die L\u00fcgen zerbr\u00f6ckeln wie damals die Mauern. Lassen Sie uns einen Augenblick innehalten. In Erinnerung an jene Tage und Wochen. An die Zeit jener monstr\u00f6sen Irrungen und Wirrungen. Schlimme Zeit. Schier unertr\u00e4glich. Wie anders h\u00e4tten wir reagieren sollen au\u00dfer mit entschiedener Notwehr? H\u00e4tten wir nicht als Erste zugeschlagen, wer wei\u00df, was passiert w\u00e4re? Wissen Sie\u2019s? Niemand wei\u00df das. Wir w\u00e4ren das Opfer gewesen. Etwa nicht?<\/p>\n<p>Und heute? Ihre Angst ist mit H\u00e4nden zu greifen, und niemand steht Ihnen zur Seite. Die Zeitungen schreiben, Ihre Angst sei nur Einbildung. L\u00fcge! Angst ist niemals Einbildung, das sp\u00fcrt schon jedes Baby, Angst ist immer wirklich, immer echt, immer Teil unserer Pers\u00f6nlichkeit, und zwar ein dunkler, beklemmender, schmerzhafter Teil.<\/p>\n<p>Weiter, wir h\u00f6ren Ihnen zu, wir nehmen Sie ernst. Sie leiden. Syrer auf den Stra\u00dfen, junge M\u00e4nner, m\u00e4nnliche Jugendliche, verschleierte Frauen in goldbestickten Kleidern, laut schreiende Kinder mit nagelneuen Smartphones. Fr\u00fcher waren es die Vietnamesen, heute sind es die Syrer und Iraker und Afghanen und Leute, von denen wir nicht wissen wollen, wo sie herkommen, weil sie nicht hierher geh\u00f6ren. Wer geriete vor solchen geradezu Au\u00dferirdischen nicht in Panik? Sie werden unsere Frauen \u00fcberfallen, sie werden Schulbusse fahren und unsere lieben Kleinen bel\u00e4stigen und zu einem b\u00f6sen Glauben umerziehen, zum Unglauben, zum Terror. Erwarten Sie etwas Anderes?<\/p>\n<p>Was Sie nicht schlafen l\u00e4sst, ist das Grauen, aus dem eigenen Zimmer vertrieben zu werden, aus dem eigenen Haus, aus der eigenen Gegend, aus dem eigenen Land. Sie fragen sich, wie das m\u00f6glich sein kann, und die Antwort lautet: weil der Gutmensch unter uns ist. Aber der Gutmensch ist in Wahrheit nicht gut, er ist schlecht. Weil er schlecht zu uns ist, zu seinem eigenen Blut. Darf das wahr sein? Er lacht Sie aus, er dr\u00e4ngt Sie von der Stra\u00dfe, er h\u00e4lt Sie f\u00fcr Nationalsozialisten. Ist das nicht eine unglaubliche Unverfrorenheit? National! Sozialisten! Wir verstehen Sie so sehr, wenn Sie sagen: Man kann national und sozialistisch sein und trotzdem kein Nationalsozialist! Das versteht der Gutmensch nicht, und darunter leidet Ihre Seele.<\/p>\n<p>Wir sind hier, um Ihnen Trost zu spenden und Hoffnung zu geben. Im S\u00fcden, wo wir herkamen, um Ihnen zuzuh\u00f6ren, folgt eine Regierungspartei dem umgekehrten Prinzip, und es funktioniert! Viele Menschen halten die Mitglieder dieser Partei allen Ernstes f\u00fcr Christsoziale. Christ! Sozial! Nein! Man kann Christ hei\u00dfen und sich sozial nennen und nichts davon sein! Verstehen Sie? K\u00f6nnen wir Ihnen mit diesem Beispiel etwas von Ihrer niederdr\u00fcckenden, verzweifelten Angst nehmen? Trauen Sie sich! Seien Sie Sie selbst, durch und durch! Seien Sie national und sozialistisch und KEIN Nationalsozialist \u2013 so wie die christsoziale Regierungspartei NICHT christlich und sozial ist, und zwar aus tiefer \u00dcberzeugung, im reinen Glauben an sich selbst. Von dieser Einstellung zum Leben und zur Wirklichkeit hin m\u00fcssen Sie lernen!<\/p>\n<p>Was noch k\u00f6nnte Ihnen Erleichterung verschaffen? Wie machen wir den n\u00e4chsten Schritt? Sprechen Sie. Haben Sie Mut. Wir h\u00f6ren Ihnen zu. \u00dcbrigens ist zu lesen, dass die Menschen in Nordkorea sich weltweit am wenigsten vor dem Fremden f\u00fcrchten. Sie starten morgens in den Tag und erfreuen sich einer erstaunlichen Angstlosigkeit. Das erinnert an die gute alte Zeit. Nicht, dass Sie uns missverstehen: Niemand hat die Absicht, wieder eine Mauer zu errichten. Aber dar\u00fcber sprechen muss doch wohl erlaubt sein. Sehen Sie? Jetzt l\u00e4cheln Sie! Weiter, Sie machen Fortschritte. Wussten Sie, dass Kim Jong Un keine Milch trinkt? Er saugt die Kuh aus. Und wussten Sie, dass in Nordkorea niemand mehr stirbt? Das kommt daher, dass Kim Jong Un bereits vor zwei Jahren gestorben ist, aber der Tod nicht den Mumm hatte, es ihm zu sagen und deswegen fluchtartig das Land verlassen hat.<br \/>\nWir stellen erleichtert fest, dass die Farbe in ihr Gesicht zur\u00fcckkehrt. Bis zur Demonstration in zwei Stunden sind Sie gewiss wieder so weit hergestellt, dass Sie sowohl Ihre Stimme als auch einen Ihrer Arme weithin erkennbar erheben k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Weil wir gerade davon sprachen: Dieser Kim Jong Un war fr\u00fcher Kamikazepilot, drei Mal! Stellen Sie sich das vor. Und er kann mit einem St\u00e4bchen essen! Und seine Landsleute haben keine Angst. Warum? Weil sie sich vom richtigen Mann besch\u00fctzt f\u00fchlen! Von der richtigen Partei. Vom richtigen System. Und genau das ist es, was Sie so sch\u00e4ndlich vermissen. Das richtige System. Ist es nicht so? So ist es, und wir sind gl\u00fccklich, dass Sie sich uns endlich anvertrauen.<\/p>\n<p>Sie sind das Volk! Denken Sie an die schon erw\u00e4hnte s\u00fcddeutsche Regierungspartei. Man darf etwas hei\u00dfen und muss es beileibe nicht sein. Und Sie d\u00fcrfen etwas denken und m\u00fcssen es beileibe nicht sein. Genie\u00dfen Sie die Freiheit, Angst nur zu simulieren, und kosten Sie den Kuscheleffekt, den Sie in Ihrer Gruppe gleich ein weiteres Mal wahrnehmen werden, in vollen Z\u00fcgen aus. Kuscheln ist so entscheidend f\u00fcr eine ausgeglichene Psyche. Dann schlafen Sie auch wieder gut, werden nicht l\u00e4nger von Alptr\u00e4umen heimgesucht, von Monstern, die aus W\u00e4ldern oder Z\u00fcgen oder Bussen st\u00fcrzen und hinter Ihnen her rennen und Sie verfolgen und auffressen wollen. Nein! Sie werden ausgeruht und erfrischt am Morgen erwachen, wie der F\u00fchrer des richtigen Systems, der sich um alles k\u00fcmmert und die Wege seiner Untertanen 24 Stunden am Tag lenkt und begleitet und der ihnen jede Sorge und Unsicherheit von den Augen abliest und in Windeseile aus der Welt schafft.<\/p>\n<p>Wissen Sie, warum Kim Jong Un sein Leben lang im Hellen schl\u00e4ft? Weil die Dunkelheit sich vor ihm f\u00fcrchtet! So muss es sein. Und wir sind \u00fcberzeugt, im Mausoleum seines Herzens wird immer eine Kammer f\u00fcr Sie frei sein, und wenn Sie m\u00f6chten, brechen Sie unmittelbar nach der Demonstration noch heute dorthin auf. Keine Sorge wegen Ihrer Visa, wir k\u00fcmmern uns darum.<\/p>\n<p>Es war uns ein Vergn\u00fcgen und ein Bed\u00fcrfnis, Ihnen ernsthaft zuzuh\u00f6ren. Und, bitte, bitte, bitte, geben Sie beim Anstarrwettbewerb im Spiegel, f\u00fcr den Sie schon so lange und gewissenhaft trainieren, nicht vorzeitig auf, Sie werden gewinnen! Sie schaffen das!<br \/>\nUnd zum Schluss ein Gedicht:<\/p>\n<p>In Syrien gibt es keinen Gurkensalat<\/p>\n<p>Montagsmenschen,<br \/>\nDienstags-, Sonntagsmenschen,<br \/>\nauf der dr\u00fcbern Seite Menschen<br \/>\nauch. Hunger, Elend,<br \/>\nKriegskrawall f\u00e4llt im<br \/>\nOsten, Westen \u00fcberall<br \/>\ndurch den Ged\u00e4chtnisgulli<br \/>\nin die zeitlos gl\u00e4nzende<br \/>\nKanalisation, t\u00e4glich,<br \/>\nmontags l\u00e4ngst nach<br \/>\ngutem Brauch. Mit munter<br \/>\naufgef\u00fclltem Bauch<br \/>\nspaziert der Mensch die<br \/>\nStra\u00dfe lang und haut<br \/>\ndem aus dem Feuer<br \/>\nAuferstandnen seine<br \/>\nausgerauchte Asche um<br \/>\ndie Ohren. Selig sind<br \/>\ndie Auserkorenen. Und<br \/>\nbis heute, in vollkommener<br \/>\nManier, trinkt der Selige<br \/>\nsein Bier nach alter<br \/>\nBrauart aus den<br \/>\nKupferkesseln weltber\u00fchmter<br \/>\nOpernh\u00e4user.<\/p>\n<p>Und die Zwerge des<br \/>\nHerzens kreisen, derma\u00dfen<br \/>\ngeborgen, um der Gipfel<br \/>\nreine Verweigerung. Da<br \/>\noben muss die Freiheit wohl<br \/>\ngrenzenvoll sein. Gurkensalat.<br \/>\nIn Syrien gibt es keinen<br \/>\nGurkensalat. Und solche<br \/>\nwollen, ungewaschen,<br \/>\nungebeten, gottlos, an<br \/>\nunsern, mit Schwielenh\u00e4nden<br \/>\nlebenslang gedeckten<br \/>\nTischen mitmischen?<br \/>\nMenschenklein ging zu zwein<br \/>\nin die kleine Welt hinein.<br \/>\nBald warns drein, bald warns vier<br \/>\ntausend stehen schon Spalier.<br \/>\nDoch die Mutti<br \/>\nweinet sehr: kriegt jetzt<br \/>\nkein&#8216; Nobelpreis mehr.<br \/>\nW\u00fcnsch euch kein Gl\u00fcck,<br \/>\nsagt ihr Blick, w\u00fcnsch mir<br \/>\ndie Mauer und H. Kohl zur\u00fcck.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>_________________<\/p>\n<p><strong><em>Sie m\u00f6chten keinen Freitext verpassen? Aufgrund der gro\u00dfen Nachfrage gibt es jetzt einen Newsletter. <a href=\"http:\/\/bit.ly\/1xjyvzZ\" target=\"_blank\">Hier k\u00f6nnen Sie ihn abonnieren.<\/a><\/em><\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die \u00c4ngste des besorgten B\u00fcrgers soll man auch mal ernst nehmen. 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