{"id":3006,"date":"2016-01-26T15:19:09","date_gmt":"2016-01-26T14:19:09","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=3006"},"modified":"2016-01-26T15:19:09","modified_gmt":"2016-01-26T14:19:09","slug":"rassismus-adele-hunde","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2016\/01\/26\/rassismus-adele-hunde\/","title":{"rendered":"Man spricht leider nur Deutsch oder Labradorisch"},"content":{"rendered":"<p><strong>Eigentlich sollten Menschen im Kindergarten gelernt haben, dass es das Fremde gibt und keine Kultur besser ist als andere. Versteht das ein Hund vielleicht besser?<\/strong><\/p>\n<p>Adele, komm mal her! Mach Sitz! Und h\u00f6r gut zu. Heute erkl\u00e4re ich dir, was Rasse ist.<\/p>\n<p>Eins sage ich dir gleich vorweg: Rasse ist eine heikle Angelegenheit. Einerseits schon die Sache an und f\u00fcr sich. Au\u00dferdem ist das Wort Rasse in dem Land, in dem wir leben, vor einiger Zeit so \u00fcber alles bisher bekannte Ma\u00df hinaus d\u00e4mlich und b\u00f6sartig verwendet worden, dass die meisten Leute es nicht einmal mehr aussprechen wollen, solange es dabei um Menschen geht. Sie haben n\u00e4mlich ganz zu Recht Angst, sich daran die Zunge zu verbrennen.<\/p>\n<p><figure id=\"attachment_1304\" aria-describedby=\"caption-attachment-1304\" style=\"width: 150px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1304 size-thumbnail\" src=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2015\/04\/Adele-01-150x150.jpg\" alt=\"Adele, der geduldig lauschende Labrador von Burkhard Spinnen\" width=\"150\" height=\"150\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1304\" class=\"wp-caption-text\">Adele, der geduldig lauschende Labrador von Burkhard Spinnen<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Aber davon wei\u00dft du nichts, gl\u00fcckliche Adele, und deshalb k\u00f6nnen wir beide uns jetzt mal dumm stellen und einfach von vorne anfangen. Und zwar genau da, wo du schon ein gewisses Vorwissen hast.<\/p>\n<p>Was ich damit meine? Nun, nicht alle Hunde sind vollkommen gleich. Im Gegenteil. Das kennst du nur zu gut: Von 20 Hunden, denen wir begegnen, sehen nicht mehr als zwei oder drei einander \u00e4hnlich. Es gibt kleine, mittelgro\u00dfe und gro\u00dfe Hunde, solche mit langem oder kurzem Fell, braune, schwarze, wei\u00dfe oder gefleckte, ihre Ohren und Schnauzen sind verschieden geformt und so weiter und so weiter. Von denen, die sich \u00e4hnlich sehen, sagen nun die Menschen, sie geh\u00f6rten derselben Rasse an. Das hei\u00dft, sie sind mehr oder weniger eng miteinander verwandt, jedenfalls haben sie dieselben Vorfahren.<\/p>\n<p>Dabei tun die Menschen \u00fcbrigens so, als w\u00e4ren die Hunderassen quasi an einem Sch\u00f6pfungstag vom Himmel gefallen. Das stimmt aber gar nicht. Tats\u00e4chlich haben die Menschen hier mal wieder Gott gespielt und durch strategische Heiratsplanung unter Hunden daf\u00fcr gesorgt, dass es die Rassen \u00fcberhaupt gibt. Dabei geh\u00f6ren zum Beispiel Bourbon, der Irische Wolfshund, und Dana, der Mikrodackel, genau derselben Art an. Auch die beiden k\u00f6nnten, wenn man sie blo\u00df lie\u00dfe, eine Familie gr\u00fcnden und quietschfidele Nachkommen kriegen.<\/p>\n<p>Nun unterscheiden sich die Hunderassen aber nicht nur in ihren \u00e4u\u00dferen Merkmalen, sondern auch, wie soll ich sagen: in ihrem Temperament, also in der Summe ihrer Eigenschaften. Und jetzt wird es kritisch! Du wei\u00dft, Adele, du bist ein Labrador. Und wenn ich dich und deinen Hundepapa Monty in den letzten Jahren richtig beobachtet habe, dann kommt ihr mit Labradoren im Schnitt deutlich besser zurecht als mit Hunden anderer Rassen. Von Katzen wollen wir gar nicht reden. Man hat als Labrador nun mal eine bestimmte Art und Weise, sich zu bewegen, auf andere zuzugehen, sie zum Spielen aufzufordern und mit ihnen zu raufen.<\/p>\n<p>Und das ist auch verst\u00e4ndlich. Monty und du, ihr seid mit einer Labradormama und sieben Labradorgeschwistern aufgewachsen, daher ist euch das Labradorige ganz fr\u00fch und dauerhaft ins Herz und in die Seele geschrieben worden. Infolgedessen gibt es im Umgang mit anderen Labradoren f\u00fcr euch weniger \u00dcberraschungen und Irritationen als im Umgang mit, zum Beispiel: Rehpinschern, Boxern und Westhighland Terriern. Von Katzen ganz zu schweigen.<\/p>\n<p>Soweit klar? Gut. Dann kommen wir zu den Menschen. Auch die gibt es in ziemlich vielen verschiedenen Ausf\u00fchrungen. Hierzulande haben sie \u00fcberwiegend wei\u00dfe Haut, anderswo aber schwarze, die Nasen und Augen sind verschieden geformt, es gibt glattes und krauses Haar, schmale und breite Lippen und so weiter und so weiter. Dazu kommt, dass die verschiedenen Menschenrassen in der Regel verschiedene Sprachen sprechen und ihr Leben miteinander sehr verschieden organisieren. Das nennt man \u00fcbrigens Kultur, aber das m\u00fcssen wir sp\u00e4ter noch viel ausf\u00fchrlicher besprechen.<\/p>\n<p>Nun k\u00f6nnte man den Umstand, dass es verschiedene Menschenrassen gibt, einfach als Faktum hinnehmen, vielleicht sogar als interessant, weil man voneinander etwas lernen kann, das man noch nicht wusste. Doch leider, leider!, haben die Menschen in der Vergangenheit sehr h\u00e4ufig dann, wenn sie auf Angeh\u00f6rige einer anderen Rasse trafen, nicht cool oder interessiert reagiert, sondern verst\u00f6rt und aggressiv.<\/p>\n<p>Woher das kommt? Nun, es wird nicht so ganz anders sein als bei einer Begegnung von Hunden verschiedener Rassen: Man kann den anderen nicht auf Anhieb verstehen. Man versteht seine Sprache nicht, man kann gewisserma\u00dfen nicht gut in ihm lesen. Leicht verwechselt man freundliches L\u00e4cheln und boshaftes Grinsen, einladende Geste und Drohung. Das l\u00e4hmt und macht Angst. Es w\u00e4ren jetzt eine gewisse \u00dcberwindung, eine Menge Arbeit und vor allem eine Portion guter Wille n\u00f6tig, um das Problem in den Griff zu kriegen. Doch leider ist der Mensch von Natur aus nicht \u00fcberm\u00e4\u00dfig flei\u00dfig und gutwillig; lieber will er sich das Problem des Fremden schnell vom Hals schaffen.<\/p>\n<p>Eine Methode dazu ist, laut zu fragen, ob die fremden Rassen eigentlich besser oder schlechter sind als die eigene. Und wenn man sich diese Frage dann umgehend mit &#8222;schlechter&#8220; beantwortet, muss man sich um Verst\u00e4ndigung und Gedankenaustausch gar nicht mehr k\u00fcmmern, sondern kann gleich daran gehen, alle Irritationen auszur\u00e4umen, indem man die anderen zu bek\u00e4mpfen, zu berauben oder sogar zu versklaven sucht. Das kann man dann mit gutem Gewissen tun und mit anst\u00e4ndigem Profit obendrein.<\/p>\n<p>Manchmal wird sogar gefragt, ob es sich bei den Fremden \u00fcberhaupt um richtige Menschen handele. Lautet die Antwort &#8222;Nein&#8220;, hat man sogar die Lizenz, die anderen zu t\u00f6ten.<\/p>\n<p>Und so geht das seit Jahrhunderten: Wei\u00df ist angeblich besser als schwarz oder umgekehrt, blaue Augen sind entweder besser als braune oder schlechter und so weiter und so weiter. Einen Gro\u00dfteil der Menschheitsgeschichte kann, nein, muss man mit solchem Sichbesserf\u00fchlen erkl\u00e4ren, oder sagen wir lieber: mit solchem D\u00fcnkel.<\/p>\n<p>Nun war das alles schon schlimm genug, als die verschiedenen Menschenrassen noch an sehr verschiedenen Pl\u00e4tzen auf der Erde lebten, manchmal durch viele Tausend Kilometer voneinander getrennt, und das zu Zeiten, da man sich auf holprigen Karren oder in kleinen Segelschiffen fortbewegte. Doch mittlerweile ist es noch viel schlimmer, denn diese Zeiten sind l\u00e4ngst vorbei. In gro\u00dfen Mengen sind die Menschen heute unterwegs, manche immer noch zu Fu\u00df, andere in modernsten Verkehrsmitteln, teils um zu reisen, teils um ihre Wohnorte zu wechseln, warum auch immer. Sah man noch vor f\u00fcnfzig Jahren in einer mittelgro\u00dfen deutschen Stadt am Samstagmittag in der Fu\u00dfg\u00e4ngerzone nur mehr oder weniger blonde und wei\u00dfh\u00e4utige Leute mit blau-grauen Augen, so begegnet man dort heute sehr verschiedenen Menschen aller Hautfarben, deren Vorfahren aus allen Ecken der Welt stammen.<\/p>\n<p>Und damit w\u00e4chst das Problem in h\u00f6chst gef\u00e4hrliche H\u00f6hen. Eigentlich m\u00fcssten die Menschen heute schon im Kindergarten lernen, dass es neben allem, was ihnen selbstverst\u00e4ndlich scheint, noch eine Menge an Andersartigem gibt. Kaum dass sie ihre Muttersprache gelernt haben, m\u00fcssten sie alle (und ich meine wirklich: alle!) eine zweite und besser noch eine dritte Sprache lernen, damit sie sich mit jedermann verst\u00e4ndigen k\u00f6nnen. Au\u00dferdem m\u00fcssten sie andere Kulturen und Religionen b\u00fcffeln, um nicht auf die Idee zu kommen, dass die eigenen nichts als toll und die der anderen nichts als primitiv und r\u00fcckst\u00e4ndig sind.<\/p>\n<p>Leider aber erziehen die Menschen \u00fcberall auf der Welt ihre Kinder wie die Labradorm\u00fctter ihre Welpen. Man bleibt lange in seinem K\u00f6rbchen. Das hei\u00dft, zun\u00e4chst mal ist von allem Anderen und Fremden gar nicht die Rede; und kaum stehen die Welpen oder die Kinder auf einigerma\u00dfen festen Pfoten und F\u00fc\u00dfen, glauben sie schon, die Welt bestehe aus lauter Labradoren oder Deutschen und es sei ein Vorzug und Privileg, Labrador oder Deutscher zu sein. Sie sprechen nur Labradorisch oder Deutsch, und bevor sie viel sp\u00e4ter wenigstens irgendeine universelle Verst\u00e4ndigungssprache lernen, sind ihre Hirne und ihre Zungen wom\u00f6glich schon ziemlich unbeweglich. Von der Sturheit ihrer Herzen ganz zu schweigen.<\/p>\n<p>Da f\u00e4llt mir etwas ein: Zwischen den schlimmen Meldungen \u00fcber Menschen, die andere angiften oder gleich totschlagen, weil sie irgendwie anders sind, gibt es im Internet immer kleine Filmchen zu gucken, auf denen Tiere ganz verschiedener Rassen nett zueinander sind. Besonders beliebt sind Filme, in denen Katzen und Hunde miteinander spielen und kuscheln. Menschen, die vielleicht eben noch auf gro\u00dfen Pl\u00e4tzen gegen Fremde demonstriert haben, gucken solche Filmchen und verdr\u00fccken dabei manche Tr\u00e4ne der R\u00fchrung. Ich wei\u00df aber nicht, ob dieser Umstand Anlass gibt, auf eine L\u00f6sung des Rassenproblems zu hoffen, oder ob er ein Beweis daf\u00fcr ist, dass wir das niemals hinkriegen werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eigentlich sollten Menschen im Kindergarten gelernt haben, dass es das Fremde gibt und keine Kultur besser ist als andere. 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