{"id":3008,"date":"2016-01-19T06:00:31","date_gmt":"2016-01-19T05:00:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=3008"},"modified":"2016-01-20T10:45:47","modified_gmt":"2016-01-20T09:45:47","slug":"muetter-feminismus-gorelik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2016\/01\/19\/muetter-feminismus-gorelik\/","title":{"rendered":"So hat eine gute Mutter nun mal zu sein"},"content":{"rendered":"<p><strong>Frauen m\u00fcssten dies. Frauen sollten das. M\u00fctter sowieso. All unsere Feminismus-Debatten werden auf Nebenschaupl\u00e4tzen gef\u00fchrt. An der Sache selbst \u00e4ndern sie nichts.<\/strong><\/p>\n<p><figure id=\"attachment_3018\" aria-describedby=\"caption-attachment-3018\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-3018\" src=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2016\/01\/freitext-muetter-1024x682.jpg\" alt=\" \u00a9 Sean Gallup\/Getty Images \" width=\"640\" height=\"426\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2016\/01\/freitext-muetter-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2016\/01\/freitext-muetter-620x413.jpg 620w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2016\/01\/freitext-muetter.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-3018\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Sean Gallup\/Getty Images<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Das Kind war krank. Es hatte eine dieser Kinderkrankheiten, die dem Kind in Form von gro\u00dfen roten Flecken und aufgeblasenen Backen jede Niedlichkeit, aber nicht die Energie nehmen, andere M\u00fctter im Schwimmbad und auf Spielpl\u00e4tzen im Nu alarmieren und leider keine weiteren Begleiterscheinungen wie Fieber mit sich bringen, so dass auf M\u00fcdigkeit und Schlaf nicht zu hoffen war. Das Kind m\u00fcsse eine Woche lang zuhause bleiben, sagte die \u00c4rztin, das andere Kind blieb aus Solidarit\u00e4t ebenfalls da, beide wollten in den Bergtierpark oder an den See, weil &#8222;das macht nicht so viel, dass ich ansteckend bin&#8220;. Ich rief die Babysitterin an, noch bevor ich dem Kindergarten Bescheid gab. Ich wollte in jener Woche schreiben, einen Text \u00fcber die Feminismus-Debatte zum Beispiel, \u00fcber das Rollenverst\u00e4ndnis von Frauen und M\u00fcttern in unserer Gesellschaft, also diesen Text, der nat\u00fcrlich einen anderen Einstieg gehabt h\u00e4tte, nur: Das Kind war krank.<!--more--><\/p>\n<p>Als die Babysitterin klingelte, die ich ganz fest an mich dr\u00fcckte, von pl\u00f6tzlicher Wiedersehensfreude und Dankbarkeit ergriffen, sagte das Kind, das bis vor ein paar Sekunden noch in seiner Eigenschaft als Feuerwehrmann Wasser \u00fcber das Parkett verteilt hatte, mit Krokodilstr\u00e4nen im rotgefleckten Gesicht: &#8222;Aber Mama, ich bin doch so krank. Da musst du doch bei mir bleiben. Das ist so bei Mamas.&#8220; Um es kurz zu machen, ich verlie\u00df zehn Minuten sp\u00e4ter das Haus. Die Babysitterin war zu einer Feuerwehrsfrau bef\u00f6rdert worden und hatte ein Eis versprochen. Alles war gut, nur der Satz war h\u00e4ngen geblieben: Das ist so. Mamas machen das. M\u00fctter sind so. Frauen sind so.<\/p>\n<p>Dabei ist das kindlich formulierte &#8222;ist so&#8220; nat\u00fcrlich eine normative Anspruchshaltung, die man st\u00e4ndig und \u00fcberall antrifft: M\u00fctter haben zu sein. Frauen haben zu sein. F\u00fcr ihre Kinder da zu sein. An diesen mehr h\u00e4ngend als an der Karriere. Und gleichzeitig: Hart im Nehmen, wenn sie es in den oberen Etagen mit den M\u00e4nnern aufnehmen wollen. Bereit, zu verzichten, wenn sie es schaffen wollen. Das Normative hat einen Beigeschmack: Die Unterstellung, dass Frau nicht genug ist, nicht genug kann. Wenn du arbeitest, bist du keine gute Mutter. Wenn du nicht bei deinen Kindern bist, wenn sie krank sind, bist du keine gute Mutter. Wenn du deinen Arbeitsplatz mal fr\u00fcher verl\u00e4sst, um bei einem Schulfest dabei zu sein, dann gibst du nicht Vollgas bei der Arbeit. Wenn du Kinder hast, kannst du dich nicht voll einsatzbereit zeigen, wie ein Mann das tut. Wenn du dich heute f\u00fcr den Job und gegen Kinder entscheidest, dann kann sich das jederzeit wieder \u00e4ndern, weil du eine Frau bist und ein Kinderwunsch bei einer Frau ganz nat\u00fcrlich. Wenn du eine Mutter bist, dann solltest du voller Emotionen sein, im Job hingegen ja nicht zu emotional. Ach so, und auch das ist ein Grund, warum beides sich nicht miteinander verbinden l\u00e4sst.<\/p>\n<p>Solange aber Vorstellungen und Anspr\u00fcche wie diese noch durch die Gesellschaft geistern, solange sie sich festsetzen und festgesetzt werden in den K\u00f6pfen von Kindern, solange es immer noch Unterschiede in der Entlohnung von M\u00e4nnern und Frauen gibt, solange in den Arabischen Emiraten mehr Frauen in F\u00fchrungspositionen arbeiten als hierzulande, solange noch diskutiert werden muss, ob eine Frauenquote etwas an dem herrschenden System \u00e4ndern kann oder schon in der Idee diskriminierend ist, so lange wird man den Feminismus noch brauchen. Man wird den Feminismus als Bewegung brauchen \u2013 also als einen konstruktiven Ansatz zur Verbesserung der Gesellschaft, als einen Weg zur Gleichberechtigung, nicht als ein gedankliches Konstrukt, das sich in der Theorie anfeinden l\u00e4sst, indem man seine Akteure \u2013 Akteurinnen in dem Fall \u2013 pers\u00f6nlich angreift, indem man ihn immer noch in zwei Kategorien f\u00fchrt, die un\u00fcberwindbar sind, M\u00e4nner und Frauen n\u00e4mlich. Vielleicht sollten wir aufh\u00f6ren dar\u00fcber zu diskutieren, wie der Feminismus aussieht \u2013 ob seine Vertreterinnen Achselhaare haben, ob Netzfeministinnen lustig sind oder angestrengt, ob M\u00e4nner Teil davon sind. Sondern sprechen sollten wir endlich \u00fcber die Forderungen, die er im besten Falle stellt.<\/p>\n<p>Wir brauchen den Feminismus, nicht nur f\u00fcr eine Herstellung von Gerechtigkeit, sondern auch, um gesellschaftlichen Vorstellungen von dem Sein als Frau zu entkommen. Um Bewertungen zu entkommen. Um Anspr\u00fcchen zu entkommen, die nicht wir an uns \u2013 als Frauen wie als Menschen (und dass ich beides erw\u00e4hnen muss, sagt bereits Einiges aus) \u2013 stellen, sondern andere. Um nicht in allem, was wir tun, an der Frage gemessen zu werden, ob wir Frauen sind oder nicht.<\/p>\n<p>Als das Kind nicht mehr krank war und in den Kindergarten ging, bat mich die Kinderg\u00e4rtnerin, etwas f\u00fcr den Kindergarten einzukaufen. &#8222;Kann ich machen&#8220;, antwortete ich, &#8222;dauert aber ein paar Tage, weil ich die n\u00e4chsten Tage beruflich unterwegs bin.&#8220; &#8222;Macht nichts, ich finde schon eine gute Mutter, die nicht beruflich unterwegs ist und das erledigt&#8220;, antwortete die Kinderg\u00e4rtnerin. Im selben Moment fiel ihr auf, was sie da gesagt hatte, sie entschuldigte sich: &#8222;Soll nat\u00fcrlich nicht hei\u00dfen, dass eine Mutter, die beruflich unterwegs ist, keine gute Mutter ist.&#8220; Da hatte ich den Satz aber bereits geh\u00f6rt. Das Kind im \u00dcbrigen auch.<\/p>\n<p>_________________<\/p>\n<p><strong><em>Sie m\u00f6chten keinen Freitext verpassen? Aufgrund der gro\u00dfen Nachfrage gibt es jetzt einen Newsletter. <a href=\"http:\/\/bit.ly\/1xjyvzZ\" target=\"_blank\">Hier k\u00f6nnen Sie ihn abonnieren.<\/a><\/em><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Frauen m\u00fcssten dies. Frauen sollten das. M\u00fctter sowieso. All unsere Feminismus-Debatten werden auf Nebenschaupl\u00e4tzen gef\u00fchrt. An der Sache selbst \u00e4ndern sie nichts. 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