{"id":3043,"date":"2016-03-03T06:00:42","date_gmt":"2016-03-03T05:00:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=3043"},"modified":"2016-03-02T15:55:58","modified_gmt":"2016-03-02T14:55:58","slug":"fluechtlinge-friseur-merkel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2016\/03\/03\/fluechtlinge-friseur-merkel\/","title":{"rendered":"Der Tag, an dem ich meinen Friseur verlor"},"content":{"rendered":"<p><strong>\u00dcber Fl\u00fcchtlinge wird immer kontroverser debattiert. Was wir dabei \u00fcbersehen: Auch das Gespr\u00e4ch mit Ausl\u00e4ndern, die schon lange hier leben, wird dadurch schwierig.<\/strong><\/p>\n<p><figure id=\"attachment_3275\" aria-describedby=\"caption-attachment-3275\" style=\"width: 620px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-3275 size-medium\" src=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2016\/03\/freitext-fussgaenger_720-620x413.jpg\" alt=\"freitext-fussgaenger_720\" width=\"620\" height=\"413\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2016\/03\/freitext-fussgaenger_720-620x413.jpg 620w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2016\/03\/freitext-fussgaenger_720.jpg 720w\" sizes=\"auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-3275\" class=\"wp-caption-text\">Carsten Koall\/Getty Images<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Jetzt habe ich auch noch meinen Friseur verloren. Es ist der Endpunkt eines schwierig verlaufenden Jahres und hat indirekt mit den Fl\u00fcchtlingen zu tun. Ich habe das neulich auch L. erz\u00e4hlt, der dar\u00fcber aber nicht besonders \u00fcberrascht war. Mein t\u00fcrkischer Friseur pflegt n\u00e4mlich das Schneiden der Haare mit einer Flamme zu beenden, die er schnell und gekonnt nacheinander an beide Ohren h\u00e4lt. Etwas, was kein deutscher Friseur und schon mal gar keine deutsche Friseurin zustande bringt, glaubt L.<!--more--><\/p>\n<p>(Er selbst hat eigentlich keine Haare, sondern eher einen Kopfschmuck, eine perfekte Haar-Inszenierung, die eher an einen Helm erinnert als eine Frisur. Und er wird wohl kaum jemand erlauben, sich mit einer Flamme seinen Ohren zu n\u00e4hern, noch dazu, wenn man wei\u00df, dass er sich noch in Beirut seinen ersten Beauty Job geg\u00f6nnt hat, um sich die Stirn gl\u00e4tten zu lassen.)<\/p>\n<p>&#8222;Ich w\u00fcrde sowieso nicht in Deutschland zum Friseur gehen&#8220;, sagt er. Er hat wahrscheinlich eine Technik entwickelt, wie er die Beseitigung der K\u00f6rperbehaarung zu etwas gemacht hat, was au\u00dferhalb der \u00d6ffentlichkeit stattfindet und nicht wie bei mir sozusagen mitten auf der Stra\u00dfe und noch dazu in relativer N\u00e4he zum Regierungsviertel.<\/p>\n<p>&#8222;Warum willst du das wissen?&#8220;, fragte mich mein Friseur, der aus einem kleinen Dorf, aus dem S\u00fcdosten der T\u00fcrkei, stammt. N\u00e4mlich warum er damals nach Deutschland aufgebrochen ist, vor 27 Jahren als einziger der Familie und sonst niemand. Meist vermeide ich die Konversation mit meinem Friseur, weil sein Deutsch so holprig und auch kryptisch ist, dass mir eine Unterhaltung zu anstrengend erscheint. Auch ist mein Friseur etwas ruppig, wenn auch auf charmante Art und Weise. Einmal, als mehrere Leute bei ihm warteten und ich schon an der T\u00fcr wieder umkehrte, lief er mir auf der Stra\u00dfe hinterher, um mich zum Bleiben aufzufordern. Ob ich verr\u00fcckt sei. Zwei Minuten. &#8222;Kannst du nicht warten?&#8220;, rief er. Als w\u00e4re er gekr\u00e4nkt, dass ich die g\u00fcnstige Gelegenheit so einfach verstreichen lie\u00df. Weniger ging es darum, Geld zu verdienen, als darum, mir das Leben zu erleichtern. Mein Friseur scheint zu wissen, dass mir ein Besuch jedes Mal gro\u00dfe M\u00fche macht und \u00dcberwindung kostet.<\/p>\n<p>Das ist das F\u00fcrsorgliche an ihm, so wie er einem das Feuer ans Ohr h\u00e4lt und einem, wenn er in der Stimmung ist, eine kurze erratische Massage verabreicht oder einem etwas K\u00f6lnisch Wasser auf die Wangen tupft. &#8222;Warum willst du das wissen?&#8220; fragte er. Und wenig sp\u00e4ter: &#8222;Warum fragst du mich das?&#8220; Ich bin sicher, L. h\u00e4tte mit ihm kein Wort gewechselt, er h\u00e4tte ihn angel\u00e4chelt und einsilbig auf seine gelegentlichen Fragen geantwortet. Wenn L. \u00fcberhaupt den Weg zu einem solchen Friseur gefunden h\u00e4tte. L. benutzt ja auch die deutschen Freib\u00e4der nicht. Warum? Aus \u00e4sthetischen und auch aus hygienischen Gr\u00fcnden. Alle Libanesen, die ich kenne, ekeln sich vor den deutschen Freib\u00e4dern, insbesondere vor dem Prinzenbad in Kreuzberg. Solche B\u00e4der sucht man ohnehin besser mit wenig K\u00f6rperbehaarung auf oder wenn, dann mit frisch geschnittenen Haaren, frisch rasiert, frisch geduscht, frisch durchgesch\u00fcttelt, frisch justiert.<\/p>\n<p>Mein Friseur will nicht akzeptieren, dass ich nur an seiner Familiendynamik interessiert bin. &#8222;Warum? &#8222;, ruft er immerzu. &#8222;Was meinst du damit?&#8220; Er ist t\u00f6dlich beleidigt, dass ich ihn mit den Fl\u00fcchtlingen in einen Topf werfe. Er ist gar nicht mehr zu stoppen, obwohl er weiterhin meine Haare schneidet, mit und ohne Maschine und am Ende sogar mit Feuer, aber ohne Massage, ohne K\u00f6lnisch Wasser. &#8222;Warum? Was hei\u00dft das? Ich bin kein Fl\u00fcchtling.&#8220; Ich sch\u00fcttele nur den Kopf, aber er will meine Erkl\u00e4rung nicht h\u00f6ren. Seine Erregung klingt auch nicht ab, nachdem ich bezahlt habe und mir noch mal die Zeit nehme, in einem ausf\u00fchrlichen Gespr\u00e4ch mit ihm zu kl\u00e4ren, was ich mit meiner Frage gemeint habe. (N\u00e4mlich dass ich denke, dass seine einsame Reise als junger Mann und einziges Familienmitglied nach Deutschland von besonderem Mut zeugt.)<\/p>\n<p>Er aber holt w\u00fctend ein kleines B\u00fcchlein mit eingeklebten Visitenkarten aus seiner wackeligen Schreibtischschublade. Dort sind die Kontaktdaten eingeklebt von den Mitarbeitern des Innenministeriums, auch Bundestagsabgeordnete sind dabei. Schlie\u00dflich ist das Regierungsviertel nicht weit. Jederzeit, ruft er mir zu, k\u00f6nne er dort jemand anrufen, wenn er Schwierigkeiten habe. Es klingt beinahe so, als wollte er mir drohen. Aber tats\u00e4chlich droht er mir auch, n\u00e4mlich wie sich jetzt herausgestellt hat, mit dem Ende unserer Gesch\u00e4ftsbeziehungen. Ich versuche das Schlimmste abzuwehren. (Vor Jahren habe ich seinen Laden nach einer einst\u00fcndigen Suche gl\u00fccklicherweise entdeckt, nachdem sich alle andere Friseure in der Umgebung als problematisch erwiesen haben, vor allem die russische Friseurin, die viel n\u00e4her am Innenministerium und f\u00fcr mich noch leichter zu erreichen war, vor deren \u00e4sthetischem Urteil ich mich aber f\u00fcrchtete.) &#8222;Warum ich das wissen will&#8220;, rufe ich meinem Friseur zu. &#8222;Mein Gott! Es ist doch ein Kompliment f\u00fcr dich.&#8220;<\/p>\n<p>Aber dann klingelt das Telefon und seine Frau, sein Onkel oder sein Vater ruft ihn an, jedenfalls wechselt er ins T\u00fcrkische und l\u00e4sst mich tats\u00e4chlich mitten in seinem Laden stehen. Der Laden, der mir so vertraut ist, die schwarze Lederimitat-Couch, auf der ich so oft gewartet und mit l\u00fcsterner Eile die <em>B.Z.<\/em> durchgebl\u00e4ttert habe, um einmal sogar zu erfahren, dass eine Exfreundin sich mit John Malkovich angefreundet hatte oder wie es der Bundeswehr bei ihren Auslandseins\u00e4tzen so geht und dass die traumatisierten Soldaten immer mehr in Vergessenheit geraten. Das alles lehrten mich die Aufenthalte bei meinem Friseur, die meist schweigend und konfliktfrei verliefen, weil ich tats\u00e4chlich wie L. mit einer gewissen stummen und versteckten Arroganz \u00fcber meinen sich immer mehr auft\u00fcrmenden Haarb\u00fcscheln thronte und so tat, als w\u00fcrde ich nachdenken oder sei schlechter Laune. Bis zu diesem Tag.<\/p>\n<p>Ob die Fl\u00fcchtlingsdebatte daran schuld ist? Mein schlechtes Gewissen, dass ich mich mit meinem Friseur nicht unterhalte? Meine pl\u00f6tzliche Neugier. Meine neuerwachte moralische Arroganz, dass ich jetzt zur Garde der edlen Ritter geh\u00f6re, die das Abendland vor dem Untergang bewahrt und die Geschlagenen und Geknechteten mit einer gro\u00dfen w\u00fcrdigen Geste aufgenommen hat. &#8222;Warum bist DU denn gekommen und die anderen sind alle geblieben?&#8220;, fragte ich ihn. Vielleicht hat sich mein Friseur in diesem Moment in einen Psychoanalytiker verwandelt, und es ist nur ein Akt der Gegen\u00fcbertragung, den er ansonsten mit Messer, Schere und Flamme in einem stummen Abnutzungskampf gegen meinen K\u00f6rper bzw. gegen meinen Kopf gef\u00fchrt hat. (Kein Wunder, dass sich L. seine Haare lieber im Libanon schneiden l\u00e4sst, in Beirut, in Hamra oder im Notfall vielleicht bei einem s\u00fcndhaft teuren schwulen Friseur in M\u00fcnchen, der zu 99 Prozent weibliche Kunden hat.) &#8222;Ich kann jederzeit einen von denen anrufen&#8220;, erkl\u00e4rt mein Friseur und bl\u00e4ttert in einem Innenministeriums- und Bundestagsabgeordneten-Album herum, als w\u00e4re es ein vollst\u00e4ndiges Panini-Album von den Weltfestspielen der Kreuzritter des Guten Willens. Es hat keinen Sinn. Ich kann nicht stehenbleiben und zuschauen, wie mein Friseur mit der T\u00fcrkei telefoniert oder mit seiner t\u00fcrkischen Nichte in Neuk\u00f6lln. Dieses Gespr\u00e4ch, das er wahrscheinlich mit Absicht f\u00fchrt, um meine Psychologisierungen und meine Vers\u00f6hnungsversuche zu unterminieren, besiegelt mein Schicksal. Ich nehme Abschied. Und von nun an habe ich keinen Friseur mehr.<\/p>\n<p>Wenige Tage sp\u00e4ter habe ich einen Traum. Ich wache am Rand einer Autobahn auf, wo ich mein Lager aufgeschlagen habe. Ich habe noch nicht mal ein Zelt, allenfalls eine Decke, die mir jemand geschenkt hat. (Es ist m\u00f6glicherweise auch die Decke, die die Freundin eines Beiruter Freundes in einem Edelrestaurant in den Bergen au\u00dferhalb von Beirut gestohlen und dann in unserem Auto vergessen hat.) Ich bin aber gl\u00fccklich in diesem Traum, ich hab einen guten Platz, direkt &#8222;am Ufer&#8220; einer dreispurigen Autobahn mit Geschwindigkeitsbegrenzung (120) und so nah an der Standspur, dass ich noch nicht mal meine F\u00fc\u00dfe ausstrecken kann. Es hei\u00dft, die Armee (irgendeine, meine, unsere?) k\u00f6nnte den Schlafplatz jederzeit r\u00e4umen, was in meinem Traum dann auch passiert. Ob mein Friseur diesen Traum f\u00fcr mich &#8222;organisiert&#8220; hat? Oder ist der Traum ein Vers\u00f6hnungsangebot?<\/p>\n<p>Ich erwarte eigentlich, dass er sich daf\u00fcr entschuldigt, unser kl\u00e4rendes Gespr\u00e4ch einfach abgebrochen zu haben und mich mit frisch geschnittenen Haaren in seinem Laden sozusagen zur\u00fcckgelassen zu haben. Einmal traf ich ihn auf einer kleinen Fu\u00dfg\u00e4ngerbr\u00fccke, die \u00fcber die Spree f\u00fchrt, jetzt aber wegen Bauarbeiten geschlossen worden ist. Aber ich brauchte zu lange, bis ich ihn erkannt hatte und sein kurzes gehetztes Nicken, seinen Gru\u00df habe ich ganz einfach ignoriert. So sieht es n\u00e4mlich aus. Am Fu\u00df der Autobahn, in unmittelbarer N\u00e4he der Standspur. 120 Kilometer in der Stunde.<\/p>\n<p>Die indische Philosophin Gayatri Spivak hat gesagt, dass wir uns nichts einbilden sollten darauf, dass wir Fl\u00fcchtlinge aufnehmen. Wir seien dazu nur in der Lage, weil unser auf ihre Kosten widerrechtlich erlangter Wohlstand uns dazu erm\u00e4chtigt. (Postkoloniale Prozesse, die ich meinem Friseur vielleicht beim n\u00e4chsten Mal erkl\u00e4ren kann, wenn ich mich meinerseits entschuldigt habe. Aber dazu wird es nicht kommen. Meine Ver\u00e4rgerung oder Entt\u00e4uschung oder meine Angst, oder was auch immer es ist, ist zu gro\u00df.) Ich habe schon in der Nachbarschaft geschaut und \u00fcberlegt, ob ich es noch mal mit &#8222;Vision of Hair&#8220; probieren soll. Dort arbeiten nur Frauen, deutsche Friseurinnen, furchtbar aufger\u00e4umte fr\u00f6hliche nette Personen, wie man sie aus dem Fernsehen kennt. Dort wird man mit Sicherheit mit dem Nachnamen begr\u00fc\u00dft und nach seinem Befinden gefragt. Hier brauche ich auch niemanden etwas zu fragen, weil schon alle alles wissen.<\/p>\n<p>Aber ich f\u00fcrchte, dass dann die Tr\u00e4ume anfangen, die wirklich schrecklichen Tr\u00e4ume, die Tr\u00e4ume, vor denen man wirklich Angst haben muss, in denen dann auch kein Platz mehr an der Autobahn zu finden ist. Und ich w\u00fcnsche mir Gayatri Spivak herbei, mit ihren gro\u00dfen schaufelartigen H\u00e4nden, wie sie beim internationalen Literaturfestival, flankiert von zwei mutma\u00dflich lesbischen Turbo-Akademikerinnen mit strafendem Blick auf mich herabschaut. Soll das Andere in mir sprechen, das Fremde, soll das Andere in mir delirieren und zu Wort kommen und m\u00f6gen meine Haare wachsen und immer weiterwachsen und gar kein Ende mehr finden. (Genug Platz haben sie ja, auf meinem Kopf, auf dem Fu\u00dfboden, auf dem wundersch\u00f6n angelegten Spazierpfad an der Spree, der am Kanzleramt vorbei bis zum Hauptbahnhof f\u00fchrt und von dort k\u00f6nnte man mit dem Airport-Express nach Sch\u00f6nefeld weiterfahren und dann nach Beirut, nach Hamra, irgendwohin, wo L. sich fr\u00fcher die Haare hat schneiden lassen und sie sich auch heute noch, in seinen Tr\u00e4umen, da bin ich ganz sicher, weiterhin schneiden l\u00e4sst.)<\/p>\n<p>_________________<\/p>\n<p><strong><em>Sie m\u00f6chten keinen Freitext verpassen? Aufgrund der gro\u00dfen Nachfrage gibt es jetzt einen Newsletter. <a href=\"http:\/\/bit.ly\/1xjyvzZ\" target=\"_blank\">Hier k\u00f6nnen Sie ihn abonnieren.<\/a><\/em><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00dcber Fl\u00fcchtlinge wird immer kontroverser debattiert. Was wir dabei \u00fcbersehen: Auch das Gespr\u00e4ch mit Ausl\u00e4ndern, die schon lange hier leben, wird dadurch schwierig. 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