{"id":3054,"date":"2016-01-28T09:09:31","date_gmt":"2016-01-28T08:09:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=3054"},"modified":"2016-01-28T11:48:42","modified_gmt":"2016-01-28T10:48:42","slug":"religion-verantwortung-altaras","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2016\/01\/28\/religion-verantwortung-altaras\/","title":{"rendered":"Zu viel Wahrheit schadet der Gesundheit"},"content":{"rendered":"<p><strong>Allein der Glaube? Allein die Schrift? Oder doch lieber katholisch? Religionsstreitigkeiten f\u00fchren zu nichts. Lernen wir lieber, Verantwortung f\u00fcreinander zu \u00fcbernehmen. <\/strong><\/p>\n<p><figure id=\"attachment_3065\" aria-describedby=\"caption-attachment-3065\" style=\"width: 620px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-3065\" src=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2016\/01\/religion-620x413.jpg\" alt=\"\u00a9 Johannes Simon\/Getty Images\" width=\"620\" height=\"413\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2016\/01\/religion-620x413.jpg 620w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2016\/01\/religion-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2016\/01\/religion.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-3065\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Johannes Simon\/Getty Images<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Meine Freundin Thea will gut vorbereitet sein auf das Luther-Jubil\u00e4um im n\u00e4chsten Jahr, deshalb hat sie sich schon mal in dessen Thesen vertieft, leider derart gr\u00fcndlich, dass man nicht einmal mehr in die Sauna mit ihr gehen kann. Sie spricht zunehmend in Versen: Allein durch Gnade, allein durch Glauben, allein durch die Schrift \u00ad\u00ad\u00ad\u2013 ich aber will nicht &#8222;allein&#8220;, sondern mit ihr, und so nehmen die Missverst\u00e4ndnisse ihren Lauf.<!--more--><\/p>\n<p>Ein Regiekollege von mir hat j\u00fcngst behauptet, nur die katholischen Schauspieler w\u00fcrden wirklich etwas taugen, die evangelischen seien zu verklemmt, zu moralisch, k\u00f6rperlos. Woran das liege? Er sage nur: &#8222;Transsubstantiation&#8220;. Ich kann dieses Wortunget\u00fcm noch mal nicht aussprechen, er f\u00e4hrt munter fort: Bei den Katholiken sei beim Abendmahl der K\u00f6rper pr\u00e4sent, anwesend: &#8222;Dies ist der Leib Christi.&#8220; Und nicht nur eine labbrige Oblate als Zeichen: &#8222;Dies bedeutet: der Leib Christi.&#8220; Die katholischen Schauspieler w\u00fcrden folglich auch ihren K\u00f6rper und ihre dramatische religi\u00f6se Ausbildung ins Theater tragen, das mache sie interessanter, zwiesp\u00e4ltiger, dreckiger, na eben all das, was K\u00f6rper und Unmoralit\u00e4t mit sich bringen.<\/p>\n<p>Kabarettistin D\u00e9sir\u00e9e Nick zum Beispiel habe katholische Theologie studiert und sei weit entfernt von jeder Art von Verklemmung.<\/p>\n<p>Eine gewagte These, ich ma\u00dfe mir da kein Urteil an. Ich spiele ja als J\u00fcdin praktisch sowieso in einer anderen Liga. F\u00fcr mich sind sowohl Katholiken als auch Protestanten Christen, und in jeder Kirche, ob katholisch oder evangelisch, ist es weitaus stiller und and\u00e4chtiger, als es je in einer meiner Synagogen war.<\/p>\n<p>Nun gut, bei den einen stehen auch Frauen vorne und predigen, sogar auf Deutsch, wie bei uns in den Reformierten Synagogen, bei den anderen sind die Gebetsh\u00e4user von \u00fcberbordender Ausstattung, was Malerei und Goldschmuck angeht, und es f\u00e4llt mir schwer, den Blick von Marias lieblicher Brust zu wenden.<\/p>\n<p>Thea hat mir erkl\u00e4rt, dass Luther praktisch das selbst\u00e4ndige Denken in die Religion gebracht hat. Das klingt vern\u00fcnftig, selbst\u00e4ndig denken kann nie verkehrt sein. Dass dies der katholischen Kirche nicht auf Anhieb gefallen hat, kann ich mir vorstellen. Warum sie sich dann allerdings \u00fcber Jahrhunderte die K\u00f6pfe eingeschlagen haben, bleibt mir ein R\u00e4tsel, aber Religionskriege sind sowieso absurd. Meine Religion ist gerade dabei, sich selbst zu vernichten, wenn es im Heiligen Land so weitergeht. Ich kenne Gott nicht pers\u00f6nlich, aber gut genug, um zu wissen, dass er das sicher nicht gemeint hat.<\/p>\n<p>Zur\u00fcck zum Theater. Die einen sind dramatischer, die anderen in der Lage, selbst\u00e4ndig zu denken. Als Regisseurin w\u00fcrde ich einfach beide besetzen, dann w\u00e4re der Abend sicher von Erfolg gekr\u00f6nt.<\/p>\n<p>&#8222;Obwohl es in Gebetsh\u00e4usern manchmal zugeht wie im Theater, ist der Kern der Frage ein v\u00f6llig anderer.&#8220; Thea gibt nicht auf, selten habe ich sie so missionarisch erlebt, das muss an Luther liegen, der wollte uns Juden auch lieber als Christen sehen &#8230; &#8222;Es geht um Liebe, Demut, Verantwortung und Freiheit.&#8220;<\/p>\n<p>Mein Gott, denke ich mir, wer soll soviel Moral vor dem Fr\u00fchst\u00fcck ertragen?<\/p>\n<p>Das mit der Moral ist ohnehin ein weites Feld. Moral ist sch\u00f6n, nur zu viel davon schadet, das ist bei Schokoladeneis nicht anders.<\/p>\n<p>Meine Gro\u00dftante Leah hatte folgendes Problem: Sie war w\u00e4hrend der Nazizeit in einem Lager. Kein Vernichtungslager, Gott sei Dank, aber ein Hotel war es auch nicht.<\/p>\n<p>Nach dem Krieg hatte sie einen kleinen Stand auf dem Wochenmarkt, Kurzwaren, Wollsocken und Handschuhe, dienstags und donnerstags. Allerdings litt sie zunehmend an allerlei Beschwerden, ausgel\u00f6st durch die Kriegszeit, durch Hunger, K\u00e4lte und allgemeinen Mangel, die mit fortschreitendem Alter nicht besser wurden. Wir \u00fcberzeugten sie schlie\u00dflich, zum Arzt zu gehen. Sie w\u00fcrde hundert werden, bescheinigte ihr dieser, aber sie m\u00fcsse sich schonen, Schluss mit der Marketenderei, zu kalt, zu hei\u00df, zu ungesund.<\/p>\n<p>Sie m\u00fcsse sich endlich entscheiden, Wiedergutmachung zu beantragen, das stehe ihr schlie\u00dflich zu, f\u00fcgte der Doktor beim Abschied hinzu und dr\u00fcckte ihr das Antragsformular in die Hand.<\/p>\n<p>Wer achtzehn Monate unter dem Naziregime gelitten hat, habe Anspruch auf eine bescheidene Summe, lasen wir abends unter der K\u00fcchenlampe.<\/p>\n<p>Leah rechnete zusammen, sie war nur sechzehneinhalb Monate im Lager gewesen. Sie hatte ihre Familie verloren, ihre Wohnung, ihr ganzes bisheriges Leben war ausgel\u00f6scht worden, aber sie brachte die achtzehn Monate nicht zusammen.<\/p>\n<p>Das war Pech, aber die Wahrheit. Sie w\u00fcrde noch ein paar Jahre auf den zugigen Markt m\u00fcssen, L\u00fcgen und Mogeln k\u00e4men \u00fcberhaupt nicht in Frage, das sei unmoralisch, gerade in dieser Frage v\u00f6llig unm\u00f6glich.<\/p>\n<p>L\u00fcgen, Mogeln, Moral, Wahrheit \u2013 die ganze Nacht konnte ich nicht schlafen. &#8222;Hier stehe ich. Ich kann nicht anders.&#8220; Auch Luther litt an Schlaflosigkeit, aber das nur nebenbei. Ich musste an unseren gro\u00dfen religi\u00f6sen F\u00fchrer Moses denken. Er suchte stets nach Auswegen, verhandelte sogar mit Gott \u00fcber Detailfragen seiner Gebote &#8230; Tante Leah tat mir schrecklich leid, und die Ungerechtigkeit des ganzen Holocaust kam mir einmal mehr hoch.<\/p>\n<p>Beim Fr\u00fchst\u00fcck schwiegen wir, das kommt bei uns eigentlich nie vor.<\/p>\n<p>Aylin, die bei Tante Leah putzt, schlug vor, wir sollten doch zum Amt, das sei doch ungerecht, aber mal ehrlich: Was wei\u00df Aylin schon von deutscher B\u00fcrokratie? Weil wir sowieso deprimiert waren, gingen wir spazieren und zuf\u00e4llig beim Amt vorbei.<\/p>\n<p>Frau B\u00e4uerle, eine schw\u00e4bische Sachbearbeiterin, h\u00f6rte sich die Geschichte an, ihre Wangen gl\u00fchten, dann murmelte sie etwas von moralischer Verantwortung und schrieb ohne mit der Wimper zu zucken, &#8222;achtzehn Monate Lageraufenthalt&#8220;, in die daf\u00fcr vorgesehene Spalte. Dann l\u00e4chelte sie uns an, und ich dachte, Luther w\u00e4re stolz auf dich, M\u00e4del, die Wiedergutmachung hatte just in diesem Moment begonnen.<\/p>\n<p>_________________<\/p>\n<p><strong><em>Sie m\u00f6chten keinen Freitext verpassen? Aufgrund der gro\u00dfen Nachfrage gibt es jetzt einen Newsletter. <a href=\"http:\/\/bit.ly\/1xjyvzZ\" target=\"_blank\">Hier k\u00f6nnen Sie ihn abonnieren.<\/a><\/em><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Allein der Glaube? Allein die Schrift? Oder doch lieber katholisch? Religionsstreitigkeiten f\u00fchren zu nichts. 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