{"id":3171,"date":"2016-02-17T11:48:59","date_gmt":"2016-02-17T10:48:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=3171"},"modified":"2016-02-18T13:13:02","modified_gmt":"2016-02-18T12:13:02","slug":"russland-putin-lebedew","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2016\/02\/17\/russland-putin-lebedew\/","title":{"rendered":"Der Westen ist wieder der Feind"},"content":{"rendered":"<p><figure id=\"attachment_3180\" aria-describedby=\"caption-attachment-3180\" style=\"width: 620px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-3180\" src=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2016\/02\/freitext-putin-620x413.jpg\" alt=\"\u00a9 Hannah Peters\/Getty Images \" width=\"620\" height=\"413\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2016\/02\/freitext-putin-620x413.jpg 620w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2016\/02\/freitext-putin-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2016\/02\/freitext-putin.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-3180\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Hannah Peters\/Getty Images<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p><strong>Die Sowjetunion gibt es nicht mehr, aber die Menschen in Putins Russland halten am traurigen Erbe fest: Sie ordnen sich lieber unter und passen sich an, anstatt zu protestieren.<\/strong><\/p>\n<p>Wenn ich in den Westen reise, sagen meine Verwandten jedes Mal: &#8222;Sei vorsichtig. Da kann alles M\u00f6gliche passieren.&#8220;<\/p>\n<p>Vor einigen Jahren h\u00e4tte ich ihrer Meinung nach Aktionen der Globalisierungsgegner f\u00fcrchten m\u00fcssen, sp\u00e4ter Terroranschl\u00e4ge, heute die Fl\u00fcchtlinge aus dem Nahen Osten. Au\u00dferdem k\u00f6nnte ich von westlichen Geheimdiensten angeworben werden.<!--more--><\/p>\n<p>&#8222;Sei wachsam&#8220;, bitten sie mich. &#8222;Achte darauf, wer dich kennenlernen will und warum.&#8220;<\/p>\n<p>25 Jahre sind seit dem Zerfall der UdSSR vergangen, aber mein Vater empfindet Westeuropa immer noch nicht als Teil seiner Welt. Der Eiserne Vorhang ist gefallen, aber sein Schatten tr\u00fcbt bis heute das Bewusstsein einer Vielzahl von Bewohnern des postsowjetischen Raums.<\/p>\n<p>Nach Angaben des Meinungsforschungsinstituts Lewada-Zentrum haben ungef\u00e4hr 80 Prozent der russischen Staatsb\u00fcrger noch nie ans Auswandern gedacht. Bemerkenswerterweise ist diese Kennziffer \u00fcber alle Jahre der neueren Geschichte Russlands ungef\u00e4hr konstant geblieben, von Anfang der neunziger Jahre bis zum heutigen Tag.<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte meinen: Auch wenn man nicht auswandern kann, verbietet einem ja niemand, daran zu <em>denken<\/em>? Zumindest von einem anderen Leben zu tr\u00e4umen?<\/p>\n<p>Mir scheint, die Menschen gestatten es sich nicht, an Auswanderung zu denken. Denn das t\u00e4te nur ein freier Mensch. Ein Mensch, der sein Schicksal selbst bestimmt, der nicht bereit ist, sich mit dem Leben in einem Staat abzufinden, in dem seine Rechte zusehends relativiert werden.<\/p>\n<p>Doch leider sind mit dem Zerfall der UdSSR die alten Gewohnheiten, Einstellungen und die vom sowjetischen System gepr\u00e4gten Charaktere nicht verschwunden. Die Sowjetunion gibt es nicht mehr, aber die Menschen halten innerlich an ihrem traurigen Erbe fest: an der F\u00e4higkeit, sich unterzuordnen, ohne das Subjekt ihres Lebens zu sein, sich anzupassen, anstatt zu protestieren.<\/p>\n<p>Im Grunde genommen bildet dieses mentale Erbe als Gesamtheit aller Lebensstrategien auch die Basis f\u00fcr Putins Regime, das kein Machwerk der Propaganda, sondern durchaus real ist.<\/p>\n<p>Putin f\u00fchrt das Land in eine Sackgasse \u2013 wirtschaftlich, politisch, sozial. Diesen Gedanken sprechen Oppositionelle aus und hoffen, dass diese Zukunftsperspektive die Menschen zum Handeln, zum Protest bewegt. Doch dabei bleibt ein Umstand unber\u00fccksichtigt: Viele Menschen f\u00fchlen sich in dieser Sackgasse ohne Entwicklungsm\u00f6glichkeiten, ohne pers\u00f6nliche Herausforderungen oder historische Dramaturgien behaglich. Deswegen wandern nur aktive Vertreter der st\u00e4dtischen Mittelschicht, Unternehmer, gefragte Experten und Emp\u00f6rte aus.<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte darauf hoffen, dass diese Auswanderer noch von sich reden machen. Schlie\u00dflich waren es Emigranten, die in der russischen Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts die entscheidende Rolle spielten. Das gesamte unabh\u00e4ngige politische Leben des Imperiums fand praktisch au\u00dferhalb seiner Grenzen statt oder erhielt von dort Unterst\u00fctzung.<\/p>\n<p>Von dort, aus dem Ausland, kamen Ideen und Geld, dort wurde Zeitungen und Zeitschriften gedruckt; man erinnere sich nur daran, dass Lenin die Februarrevolution 1917 nicht in Russland, sondern in der Schweiz erlebte.<\/p>\n<p>Dann gab es die wei\u00dfen Emigranten als Opponenten der Bolschewiki, die die Idee eines Wei\u00dfen Russlands bewahrten, die Auswanderungsbewegung der Nachkriegsjahre, Solschenizyn in Vermont \u2026 .<\/p>\n<p>H\u00e4ufig \u2013 in Momenten der Liberalisierung des Regimes \u2013 war die Emigrationsbewegung sogar politisch vorteilhaft, weil die Nichteinverstandenen ihr Problem selbst l\u00f6sten und auswanderten.<\/p>\n<p>Alle diese Emigrationsbewegungen hatten bei ihren grundlegenden Unterschieden etwas gemeinsam: Sie bewahrten und bef\u00f6rderten die Idee eines anderen Russlands, das m\u00f6glich scheint, aber nicht Wirklichkeit werden kann und Hilfe braucht. Heute \u2013 das ist nat\u00fcrlich nicht das Ergebnis einer Analyse, sondern nur eine Beobachtung \u2013 hat sich das Pathos des anderen Russlands, das Pathos der Hilfestellung wenn nicht ersch\u00f6pft, so doch zumindest aufgerieben. Sehr viele verlassen Russland, um einfach nur wegzugehen, wie mir scheint: Damit sie sich nie mehr um dessen Geschicke k\u00fcmmern und f\u00fcr ihr ehemaliges Vaterland verantwortlich f\u00fchlen m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Warum ist das so? In den neunziger Jahren wurde Russland sozusagen ein Vertrauensvorschuss zugebilligt: Es gab keine irrsinnigen Bolschewiki, die gewaltsam nach der Macht griffen, die Menschen gingen auf die Stra\u00dfe, in der Hoffnung auf eine bessere Zukunft, auf ein freies Leben \u2026<\/p>\n<p>Und im Endeffekt kehrte zwanzig Jahre sp\u00e4ter alles an seine Urspr\u00fcnge zur\u00fcck: Russland geht einen Sonderweg, der Westen ist wieder der Feind, Demokrat und Liberaler sind Schimpfw\u00f6rter. Das h\u00e4tte sich 1991 niemand in seinen schlimmsten Tr\u00e4umen vorgestellt.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem scheint mir, dass die Menschen, die an Auswanderung denken, nun meist von Russland selbst entt\u00e4uscht sind. Daher kommt die abwertende Bezeichnung \u201eRaschka\u201c (von engl. \u201eRussia\u201c, Anm. d. \u00dc.), das man sich weder aus dem Mund eines Sozialrevolution\u00e4rs noch aus dem eines Offiziers der Wei\u00dfen Armee vorstellen kann.<\/p>\n<p>Wahrscheinlich ist diese Entt\u00e4uschung vergleichbar mit der Entt\u00e4uschung \u00fcber eine missgl\u00fcckte Arbeit oder eine zerbrochene Beziehung. Es wurden so viele Anstrengungen unternommen, \u00fcber anderthalb Jahrhunderte sind mehrere Generationen verschiedenen Ideen gefolgt und haben ihr Leben gegeben \u2013 und herausgekommen sind weder Gl\u00fcck noch Freiheit noch eine w\u00fcrdige Zukunft. Wieder ein F\u00fchrer, wieder Mobilisierungsrhetorik, wieder die Suche nach Feinden im Inneren.<\/p>\n<p>Da kann man wirklich alles hinwerfen und weggehen, nur um diese einf\u00f6rmige Wiederholung nicht erleben zu m\u00fcssen. Deswegen f\u00e4llt die Wahl zwischen k\u00e4mpfen und gehen meist zugunsten des Letzteren. Vielleicht bevorzugen viele aktive Menschen auch deswegen das Auswandern, weil wir eigentlich eine Frage nicht klar beantworten k\u00f6nnen: Wof\u00fcr soll man k\u00e4mpfen? Hat Russland \u00fcberhaupt eine Zukunft? Oder wird es jegliche Reformen verschlingen und dann einen neuen Putin hervorbringen?<\/p>\n<p>Zur Russischen F\u00f6deration z\u00e4hlen derzeit 20 Republiken, das koloniale Erbe des Imperiums. Hier tickt eine Zeitbombe. Einmal ist sie bereits explodiert: Tschetschenien wollte die Unabh\u00e4ngigkeit, Pr\u00e4sident Jelzin lie\u00df Truppen einmarschieren. Eigentlich haben die Regionen Russlands seitdem nur an Selbst\u00e4ndigkeit verloren, indem sie aus Subjekten der F\u00f6deration zu deren Objekten wurden.<\/p>\n<p>Die Unterdr\u00fcckung der Rechte und Freiheiten des Menschen, eine vom Staat abh\u00e4ngige Rechtsprechung, kontrollierte politische Parteien, die Allmacht der Geheimdienste \u2013 das alles sind keine spezifischen Putin-Ph\u00e4nomene. Sie werden solange existieren, bis in Russland eine Transformation des kolonialistischen Bewusstseins stattfindet, und bis dahin ist es noch weit. Dieses Bewusstsein ist in den Zeilen der Hymne kodiert, sowohl der sowjetischen \u2013 &#8222;Die unverbr\u00fcchliche Union der freien Republiken vereinigte auf ewig die gro\u00dfe Rus&#8220;\u2013, wie auch der russischen \u2013 &#8222;der br\u00fcderlichen V\u00f6lker jahrhundertealter Bund&#8220;.<\/p>\n<p>Eine solche Transformation ist derzeit kaum vorstellbar. Die Sicht der russischen B\u00fcrger auf den Maidan, auf die Ereignisse in der Ukraine zeigt, dass der Komplex des \u201e\u00e4lteren Bruders\u201c immer noch stark ausgepr\u00e4gt ist. Deswegen ist die Frage nach Gehen oder Bleiben meiner Meinung nach nur noch eine Tatsache der eigenen Biografie, die f\u00fcr die gro\u00dfen Waagschalen der Geschichte keine Bedeutung hat.<\/p>\n<p>Mein Urgro\u00dfvater, ein Milit\u00e4rarzt, hatte 1918 die M\u00f6glichkeit, nach Westeuropa auszuwandern. Aber er blieb in Russland, denn er schaffte es nicht rechtzeitig, seine Kinder zu holen, die f\u00fcr die Zeit des Krieges bei Verwandten in verschiedenen St\u00e4dten lebten: So konnte man sie leichter durchbringen. Nat\u00fcrlich begeisterte er sich auch f\u00fcr die sozialistischen Ideen und hoffte, sich beim Aufbau der neuen Gesellschaft n\u00fctzlich zu machen. Er blieb \u2013 und gab damit einen Gro\u00dfteil unserer Familie, der bei Repressionen und in Kriegen umkam, dem Tod preis.<\/p>\n<p>Diese Lektion ist f\u00fcr mich pers\u00f6nlich von Bedeutung.<\/p>\n<p><em>Aus dem Russischen von Franziska Zwerg<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Sowjetunion gibt es nicht mehr, aber die Menschen in Putins Russland halten am traurigen Erbe fest: Sie ordnen sich lieber unter und passen [\u2026]<\/p>\n","protected":false},"author":1044,"featured_media":3180,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[7],"tags":[],"class_list":["post-3171","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-gesellschaft-politik"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v21.0 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Der Westen ist wieder der Feind - Freitext<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2016\/02\/17\/russland-putin-lebedew\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Der Westen ist wieder der Feind - Freitext\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Die Sowjetunion gibt es nicht mehr, aber die Menschen in Putins Russland halten am traurigen Erbe fest: Sie ordnen sich lieber unter und passen [\u2026]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2016\/02\/17\/russland-putin-lebedew\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Freitext\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2016-02-17T10:48:59+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2016-02-18T12:13:02+00:00\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Sergej Lebedew\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:image\" content=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2016\/02\/freitext-putin.jpg\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Geschrieben von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Sergej Lebedew\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"6\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2016\/02\/17\/russland-putin-lebedew\/\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2016\/02\/17\/russland-putin-lebedew\/\",\"name\":\"Der Westen ist wieder der Feind - Freitext\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/#website\"},\"datePublished\":\"2016-02-17T10:48:59+00:00\",\"dateModified\":\"2016-02-18T12:13:02+00:00\",\"author\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/#\/schema\/person\/7bee0d539eba83761e8e21af819ec8e0\"},\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2016\/02\/17\/russland-putin-lebedew\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2016\/02\/17\/russland-putin-lebedew\/\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2016\/02\/17\/russland-putin-lebedew\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Der Westen ist wieder der Feind\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/#website\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/\",\"name\":\"Freitext\",\"description\":\"Feld f\u00fcr literarisches Denken\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":\"required name=search_term_string\"}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/#\/schema\/person\/7bee0d539eba83761e8e21af819ec8e0\",\"name\":\"Sergej Lebedew\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/#\/schema\/person\/image\/\",\"url\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/4474e8d0a8688e4e2d537129feb8220993e178b2a8177023011cd6b4dfdd03a5?s=96&d=mm&r=g\",\"contentUrl\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/4474e8d0a8688e4e2d537129feb8220993e178b2a8177023011cd6b4dfdd03a5?s=96&d=mm&r=g\",\"caption\":\"Sergej Lebedew\"},\"description\":\"Sergej Lebedew wurde 1981 in Moskau geboren. 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