{"id":3208,"date":"2016-02-28T06:00:17","date_gmt":"2016-02-28T05:00:17","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=3208"},"modified":"2016-02-26T17:40:27","modified_gmt":"2016-02-26T16:40:27","slug":"schweiz-referendum-helle","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2016\/02\/28\/schweiz-referendum-helle\/","title":{"rendered":"Der &#8222;anst\u00e4ndige&#8220; Ausl\u00e4nder hat ja nichts zu bef\u00fcrchten"},"content":{"rendered":"<p><strong>Die Schweiz entscheidet heute, ob kriminelle Ausl\u00e4nder ohne Einzelfallpr\u00fcfung abgeschoben werden d\u00fcrfen. Was als kriminell gilt, bleibt vage. Z\u00e4hlt auch Biertrinken dazu?<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><figure id=\"attachment_3245\" aria-describedby=\"caption-attachment-3245\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-3245\" src=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2016\/02\/freitext-referendum-schweiz-1024x615.jpg\" alt=\"\u00a9 Arnd Wiegmann\/Reuters \" width=\"640\" height=\"384\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2016\/02\/freitext-referendum-schweiz-1024x615.jpg 1024w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2016\/02\/freitext-referendum-schweiz-620x372.jpg 620w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-3245\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Arnd Wiegmann\/Reuters<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Was mir an der aktuellen Wahlwerbung der Schweizerischen Volkspartei am meisten Angst macht, ist der Hinweis, anst\u00e4ndige Ausl\u00e4nder h\u00e4tten nichts zu bef\u00fcrchten. Ich halte mich zwar nicht f\u00fcr unanst\u00e4ndig, aber Anstand ist, nach meinem Empfinden, ein sehr vager Begriff, und ich bin mir nicht sicher, ob die Anh\u00e4nger einer Partei, die auch schon mit dem Slogan &#8222;Kosovaren schlitzen Schweizer auf&#8220; geworben hat, unter Anstand etwas \u00c4hnliches verstehen wie ich.<!--more--><\/p>\n<p>Ist Biertrinken anst\u00e4ndig? Und bis zu welchem Ma\u00dfe? Wie sieht es mit stundenlang im Caf\u00e9 rumh\u00e4ngen und Zeitunglesen aus? Welche Zeitung liest ein anst\u00e4ndiger Ausl\u00e4nder? Und darf er sich zu Hause im Internet Pornografie ansehen? Ist Geschlechtsverkehr anst\u00e4ndig, wenn er nicht der Zeugung von Kindern dient? Und in welchen Positionen? Und wie anst\u00e4ndig k\u00f6nnen eigentlich Ausl\u00e4nder sein, die au\u00dferdem homosexuell sind?<\/p>\n<p>Die erweiterte Liste der Delikte, die zu einer automatischen Ausweisung f\u00fchren w\u00fcrden, gibt wenig Aufschluss. Es finden sich zwar zahlreiche neue Gesetzesverst\u00f6\u00dfe (Sozialhilfemissbrauch, Beamtenbeleidigung, Fahren mit \u00fcberh\u00f6hter Geschwindigkeit), die k\u00fcnftig \u00e4hnlich geahndet w\u00fcrden wie Vergewaltigung und Mord, allerdings fehlt einer nach wie vor: Steuerhinterziehung. Woran soll man sich als anst\u00e4ndiger Ausl\u00e4nder also orientieren? An all den anst\u00e4ndigen reichen Deutschen, Franzosen und Russen, die ihre Heimatl\u00e4nder weiterhin mit dem Segen der Schweizerischen Volkspartei um Milliardenbetr\u00e4ge sch\u00e4digen d\u00fcrfen?<\/p>\n<p>Klar ist eigentlich nur, was ein Ausl\u00e4nder ist. Ich zum Beispiel bin ein Ausl\u00e4nder. Als ich vor sechs Jahren in die Schweiz kam, zum Studieren, hatte ich genau das vor: studieren. Anschlie\u00dfend wollte ich zur\u00fcck in das Ausland, aus dem ich gekommen war.<\/p>\n<p>Aber es passierte etwas Unerwartetes: Ich verliebte mich in eine Einheimische. Vielleicht war es nicht ganz so unerwartet, immerhin studierten wir das Gleiche, interessierten uns also f\u00fcr \u00e4hnliche Dinge, und wir sprachen im Prinzip die gleiche Sprache, auch wenn unsere unterschiedlichen Stimmen, M\u00fcnder und Zungen ihr einen unterschiedlichen Klang verliehen, und uns unsere Eltern stark voneinander abweichende Regeln beigebracht hatten wie man W\u00f6rter beugt oder S\u00e4tze baut. Aber, und das ist das Entscheidende: wir verstanden uns.<\/p>\n<p>Nach einiger Zeit begann ihr Bauch zu wachsen. Offenbar waren aus meinen ausl\u00e4ndischen Hoden ausl\u00e4ndische Spermien in ihre einheimische Geb\u00e4rmutter gelangt und hatten sich dort eingenistet. Und nur neun Monate sp\u00e4ter kam ein wunderbares einheimisches Kind aus ihr heraus.<\/p>\n<p>Welcher K\u00f6rper oder welches K\u00f6rperteil bei der ganzen Sache wann wo in- oder ausl\u00e4ndisch war, hat mich eigentlich nie besonders interessiert, wir besorgten uns die notwendigen Dokumente, damit wir k\u00fcnftig gemeinsam Steuern zahlen konnten und ansonsten lebten wir ruhig und unauff\u00e4llig vor uns hin.<\/p>\n<p>Heute aber merke ich auf einmal, dass die beiden Menschen, die der wichtigste Grund f\u00fcr meine Anwesenheit in diesem Land (und auf diesem Planeten) sind \u2013 meine Frau und meine Tochter \u2013 sich grundlegend von mir unterscheiden: Ihnen will die gr\u00f6\u00dfte Partei des Landes keine Rechte entziehen. Jedenfalls im Moment nicht. Mir schon. Einfach so. Pr\u00e4ventiv.<\/p>\n<p>Ich kann mich ja einfach weiterhin an die Gesetze halten, k\u00f6nnte man sagen. Und wenn ich dann doch irgendwann ein Kindergeldformular falsch ausf\u00fclle und eine Drei\u00dfigerzone zu sp\u00e4t sehe, kann ich versuchen, meine beiden Lieblingseinheimischen zu \u00fcberreden, mir zu folgen, in dieses Ausland, aus dem ich komme. Wenn sie mich wirklich lieben, w\u00fcrden sie das wohl tun. Und es stimmt, sie w\u00fcrden es wirklich tun. Aber es w\u00e4re f\u00fcr sie nicht leicht. Immerhin ist das hier ihre Heimat. Sie haben ihre Eltern bzw. Gro\u00dfeltern hier, ihre Freunde. Sie reden so, wie man nur hier redet.<\/p>\n<p>Ich kann mich ja einb\u00fcrgern lassen, k\u00f6nnte man sagen, sollte ja kein Problem sein, ich bin ja mit einer Schweizerin verheiratet. Und es stimmt, ich k\u00f6nnte das wirklich versuchen. Ich habe fr\u00fcher schon einmal dar\u00fcber nachgedacht, aber nur sehr selten, ganz einfach deshalb, weil ich mir nie viel dabei dachte, Ausl\u00e4nder in der Schweiz zu sein. Es gab schon immer Ausl\u00e4nder in der Schweiz, auf einige ist man hierzulande sogar besonders stolz. Ausl\u00e4nder geh\u00f6ren irgendwie zur Schweiz dazu, dachte ich immer.<\/p>\n<p>Vielleicht ist es ja mein pers\u00f6nliches Problem. Mir wurde einfach noch nicht so oft gesagt, dass ich keine Angst zu haben brauche. Als Kind, in der Geisterbahn. Im Flugzeug, bei Turbulenzen. Als junger M\u00f6chtegernrapper auf einem abendlichen Streifzug durch die M\u00fcnchner Vorstadt, als uns eine Gruppe etwas ernster zu nehmender Gangster mit vorgehaltenem Messer aufforderte, uns hinzuknien, unsere Taschen zu leeren, uns dann umzudrehen und zu rennen. Macht einfach, was wir sagen. Ihr habt nichts zu bef\u00fcrchten. Ich habe diesen Satz nie gerne geh\u00f6rt. Wenn er von meinen Eltern kam, f\u00fchlte ich mich dabei klein und unreif. Und wenn er von jemand anderem kam, empfand ich ihn als anma\u00dfend und verlogen. Weil derjenige, der ihn \u00e4u\u00dfert, sich damit \u00fcber mich stellt. Wer sich in eine Position bringt, mir meine Angst zu nehmen, erm\u00e4chtigt sich damit automatisch auch dazu, mir Angst zu machen, wenn er es f\u00fcr angebracht h\u00e4lt.<\/p>\n<p>Fr\u00fcher dachte ich immer, wenn ich mich eines Tages einmal um einen Schweizer Pass bem\u00fche, dann tue ich es aus \u00dcberzeugung. Weil ich an das politische System der Schweiz glaube. Weil ich die Schweizer Bev\u00f6lkerung f\u00fcr ihre Freiheitsliebe, ihre Offenheit und Humanit\u00e4t zutiefst achte und bewundere. Weil ich dieses Land darum gerne meine Heimat nennen w\u00fcrde. Es kann sein, dass es eines Tages genau so kommt. Vielleicht aber auch nicht. Es kann auch sein, dass sich dieses Land am 28. Februar entscheidend ver\u00e4ndert. Dann h\u00e4tte ich in Zukunft vor allem einen Grund, mich um einen Pass zu bem\u00fchen: Angst.<\/p>\n<p>Sollte ich eines Tages einer Beamtin der Migrationsbeh\u00f6rde gegen\u00fcberstehen und sagen, dass ich an das politische System der Schweiz glaube, dass ich die Schweizer Bev\u00f6lkerung f\u00fcr ihre Freiheitsliebe, ihre Offenheit und Humanit\u00e4t zutiefst achte und bewundere, und dass ich dieses Land darum gerne meine Heimat nennen w\u00fcrde, w\u00e4hrend ich in Wahrheit einfach nur eine Schei\u00dfangst h\u00e4tte, nicht dieses rote St\u00fcck Papier zu bekommen, das mir garantiert, im gleichen Land leben zu k\u00f6nnen wie die Menschen, die mir am liebsten sind, auch wenn ich zwei kleine Fehler mache, dann w\u00e4re mein Verhalten vielleicht armselig, vielleicht aber auch verst\u00e4ndlich. Nur eines w\u00e4re es sicher nicht: anst\u00e4ndig.<\/p>\n<p>_________________<\/p>\n<p><strong><em>Sie m\u00f6chten keinen Freitext verpassen? 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