{"id":3376,"date":"2016-03-24T06:00:35","date_gmt":"2016-03-24T05:00:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=3376"},"modified":"2016-03-24T09:53:26","modified_gmt":"2016-03-24T08:53:26","slug":"bruessel-terror-israel-anna-gorelik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2016\/03\/24\/bruessel-terror-israel-anna-gorelik\/","title":{"rendered":"Im Bus immer hinten sitzen"},"content":{"rendered":"<p><strong>Ver\u00e4ndert der Terror unseren Alltag? Wird der Ausnahmezustand zur Normalit\u00e4t? Gedanken \u00fcber die Anschl\u00e4ge von Br\u00fcssel und israelische Verh\u00e4ltnisse in Europa. <\/strong><\/p>\n<p><figure id=\"attachment_3380\" aria-describedby=\"caption-attachment-3380\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-3380 size-large\" src=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2016\/03\/freitext-bruessel-1024x682.jpg\" alt=\"Br\u00fcssel: Im Bus immer hinten sitzen\" width=\"640\" height=\"426\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2016\/03\/freitext-bruessel-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2016\/03\/freitext-bruessel-620x413.jpg 620w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2016\/03\/freitext-bruessel.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-3380\" class=\"wp-caption-text\">Franz\u00f6sischer Soldat am Pariser Flughafen Charles de Gaulle nach den Anschl\u00e4gen in Br\u00fcssel (\u00a9 Reuters\/Philippe Wojazer)<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Als in der Silvesternacht die Terrorwarnung f\u00fcr den M\u00fcnchner Hauptbahnhof herausgegeben wurde, stand ich gerade mit einem Glas Sekt auf einem M\u00fcnchner Dach und hatte keinerlei Angst. M\u00fcnchen, dachte ich, also jetzt hier, bei uns, dachte ich, und dann schrieb ich der Familie eine Nachricht, alles ist gut, sind nicht im Zentrum, und dann dachte ich noch, kalt ist es, kalt, aber so geh\u00f6rte es sich ja f\u00fcr die Silvesternacht. Sp\u00e4ter wunderte ich mich noch, wie sich so viele in jener Silvesternacht in M\u00fcnchen wunderten, dass das Feuerwerk heuer, wie man hier sagt, so mickrig ausfiel, der Terror, ach ja. Das dachte ich mit dieser gewissen \u00dcberheblichkeit, mit der man diese Dinge denkt und mit der man andere beobachtet, die ihrer Familie immer wieder ihr Wohlergehen versichern, wenn man eine Zeitlang in Israel gelebt hat, wo die Angst vor dem Terror zum Alltag verkommt. Dieselbe \u00dcberheblichkeit mischte sich in die Ruhe, mit der ich \u00fcberlegte, wie man denn am Besten nach Hause k\u00e4me im Fall einer Terrorwarnung, zu Fu\u00df, mit dem Auto, oder gar nicht, hier \u00fcbernachten, und zu Hause hatte ich auch nicht das Gef\u00fchl von &#8222;endlich daheim&#8220;. Ich doch nicht, ich habe in Israel gelebt.<!--more--><\/p>\n<p>Als die Nachricht mit den Anschl\u00e4gen auf den Br\u00fcsseler Flughafen eintrifft, sitze ich in einem Flugzeug in Paris und wundere mich, dass mein Handy noch klingelt, zwei Minuten vor dem Abflug. &#8222;Ich wusste nicht, ob ich es dir sagen soll oder nicht&#8220;, beginnt mein Mann, das kann kein gutes Ende nehmen, &#8222;aber dann dachte ich, ich sage es dir doch, falls ihr nachher ewig Schleife fliegt oder der Flug umgeleitet wird, falls sie die europ\u00e4ischen Flugh\u00e4fen schlie\u00dfen&#8220;, und ich rutsche nerv\u00f6s auf meinem Sitz. &#8222;Es ist nichts, ich wollte nur nicht, dass du beim Flug nerv\u00f6s wirst&#8220;, sagt er zum Schluss, der um meine fr\u00fchere Flugangst wei\u00df, &#8222;es ist nichts&#8220;, sagt er, aber dann f\u00fchlen wir uns doch beide sicherer, uns etwas Nettes zu sagen, und wie in einem schlechten Film f\u00fcge ich mit dieser zittrigen Stimme, die ich nicht kenne, hinzu: &#8222;Ich hab die Kiddies so lieb.&#8220; Dann startet das Flugzeug, und w\u00e4re die Nachricht eine halbe Stunde fr\u00fcher gekommen, w\u00e4re ich sofort ausgestiegen.<\/p>\n<p>Als ich damals nach Israel zog, nahm ich die Angst mit, die meine und die der anderen: &#8222;Israel? Echt? Hast du da keine Angst?&#8220; \u2013 &#8222;Nee&#8220;, und ich gab mir M\u00fche, dass das &#8222;nee&#8220; sicherer klang, als ich mich f\u00fchlte. Ich kam sp\u00e4tabends in Israel an und war froh, von Freunden abgeholt und mit einem Sammeltaxi nach Tel Aviv gebracht zu werden (nicht mit einem Bus, der explodieren h\u00e4tte k\u00f6nnen), wir fuhren direkt an den Strand, wo wir Bier tranken, ich vergrub die Zehen im Sand und sog die warme Luft hungrig ein, und dachte mir: Am Strand haben die noch nie Anschl\u00e4ge ver\u00fcbt. Einmal blickte ich nach hinten zur Strandpromenade und ein Freund zeigte auf eine Kneipe, &#8222;schau mal, dort dr\u00fcben ist Mike&#8217;s Place&#8220;. &#8222;Mike&#8217;s Place?&#8220;, fragte ich, da hing ein Guinness-Schriftzug und ich dachte, vielleicht ist es <em>the place to go<\/em>. Vielleicht, dachte ich, gehe ich da jetzt abends hin, auf ein Bier, ich bin jetzt in Tel Aviv, und vor Aufregung nahm ich einen Stein und warf ihn ins Meer. Hallo, Leben. &#8222;Das ist die Bar, in der es diesen Selbstmordanschlag vor ein paar Jahren gab, mit den vielen verletzten Jugendlichen, wei\u00dft Du noch?&#8220;, fragte der Freund, da wusste ich noch nicht, dass solche S\u00e4tze in diesem Land dazugeh\u00f6ren \u2013 hier war \/ ich kannte den, der. Israel ist ein sehr kleines Land, jeder kennt jemanden und man kommt an keinem Ort vorbei.<\/p>\n<p><strong>In Israel lebt man die Angst vor dem Terror<\/strong><\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen sa\u00df ich mit Freunden in einem Caf\u00e9 beim Fr\u00fchst\u00fcck, die Sonne schien, wie herrlich, in Deutschland war es n\u00e4mlich kalt, ich trank einen Tee mit frischer Minze, und f\u00fcr immer und bis heute ist mir der Geschmack von Minztee mit diesem einen Gedankenblitz verbunden: Was \u2013 wenn \u2013 jetzt?, und ich schaute mich um, voller Angst. Ich \u00e4u\u00dferte die Angst nicht laut, ich war erstens kein Feigling und zweitens wollte ich in dieses Land. Und drittens schien die Sonne.<\/p>\n<p>Die Sonne schien, aber in meinen ersten Wochen in Israel fuhr ich viel Taxi und wenig Bus. Dann ging mein Geld zu Ende. Meine israelische Mitbewohnerin riet mir, w\u00e4hrend sie sich ein K\u00e4sebrot in den Mund stopfte, mit der Selbstverst\u00e4ndlichkeit, mit der man in Israel die Angst vor dem Terror lebt \u2013 als Gegensatz zu: sich von der Angst treiben lassen \u2013 ich solle mich im Bus doch einfach immer nach hinten setzen, die Selbstmordattent\u00e4ter, die sprengten sich meistens gleich beim Einsteigen in die Luft. &#8222;Haben wir noch Hummus?&#8220;, fragte sie dann ohne Atempause, weil das K\u00e4sebrot aufgegessen war.<\/p>\n<p>Wenn ich in einen Supermarkt ging, um Hummus zu kaufen, musste ich am Eingang meine Tasche \u00f6ffnen und dem Sicherheitsdienst den Inhalt zeigen, nein, ich habe keine Waffen dabei. Wenn ich das Universit\u00e4tsgel\u00e4nde zu meinem Sprachkurs betrat, musste ich Metalldetektoren passieren, die ich bisher nur von Flugh\u00e4fen kannte. Im Bus setzte ich mich immer nach hinten. Der Freund meiner Mitbewohnerin war Offizier in der Armee und abends brachte er oft seine Freunde und Kollegen mit, die ihre Armeejacken und ihre Maschinengewehre in die Ecke pfefferten, bevor sie sich ein Bier aus dem K\u00fchlschrank holten. Eines Abends stand ich an unserer K\u00fcchentheke und hielt in einer Hand eine Bierflasche und in der anderen, probehalber, ein Maschinengewehr. Die Angst war vergangen, das Bewusstsein aber war da. Es n\u00e4hrte sich nicht von Gleichg\u00fcltigkeit, sondern hatte eine Ernsthaftigkeit im Gesicht, die Verantwortung verlangte: Ein wenig, wie wenn jemand im n\u00e4heren Umfeld pl\u00f6tzlich ums Leben kommt und einem die eigene Sterblichkeit vor Augen f\u00fchrt. Aber man geht trotzdem bei Rot \u00fcber die Stra\u00dfe, weil man sp\u00e4t dran ist. Interessanterweise brachte dieses Bewusstsein ziemlich schnell eine \u00dcberheblichkeit mit sich: In die besetzten Gebiete fuhr ich ein paar Wochen sp\u00e4ter, ohne das zu einem Mutbeweis zu stilisieren.<\/p>\n<p><strong>Der Alltag verschluckt auch ideologischen Trotz<\/strong><\/p>\n<p>Ein Freund aus Deutschland kam f\u00fcr ein paar Tage zu Besuch. Am ersten Abend, den wir in einem Club bei einer Jamsession verbrachten, starrte er nicht die sch\u00f6ne Bassgitarristin an, sondern das Maschinengewehr, das sie vorn auf der B\u00fchne abgelegt hatte, um spielen zu k\u00f6nnen. &#8222;Du gew\u00f6hnst dich dran&#8220;, sagte ich und meinte es so. &#8222;Ja, man darf sich von der Angst vor dem Terror nicht leiten lassen&#8220;, antwortete er und meinte es auch so. Ich wunderte mich, weil auch der ideologische Trotz vom Alltag verschluckt worden war. Wir lebten, nicht trotz und nicht obwohl. Wenn ich telefonierend einen Supermarkt oder ein Caf\u00e9 betrat, sagte ich <em>&#8222;ejn neschek<\/em>&#8222;, keine Waffe, ohne mir die M\u00fche zu geben, das Handy vom Ohr zu nehmen. Wir lebten. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier.<\/p>\n<p>Als ein Freund nach der Silvester-Terrorwarnung in M\u00fcnchen ein \u00dcberlebenspaket packte, sodass er in einem Notfall eine Zeitlang mit seinem Sohn zu Hause \u00fcberstehen k\u00f6nnte, kommentierte ich, verst\u00e4ndnislos und geh\u00e4ssig, er solle sich eine Freundin oder ein Hobby suchen, dann h\u00e4tte er etwas Sinnvolles zu tun. Als ein Bekannter vor ein paar Tagen bei Facebook postete, er fliege nach Istanbul, trotz der Anschl\u00e4ge, er freue sich, er gebe dem Terror nicht nach, kommentierte ich, was ich sonst selten tue: &#8222;Yes!&#8220;. Nun sitze ich im Flugzeug nach Paris und habe Angst. Und diese eine Tr\u00e4ne, die ich am liebsten gar nicht erw\u00e4hnen w\u00fcrde, im Augenwinkel, der Kinder wegen. Ich f\u00fcrchte mich. Der Anschlag war in Br\u00fcssel, nicht in Paris, aber die St\u00e4dte sind in meiner Wahrnehmung aneinander gerutscht, da ist es, das gro\u00dfe europ\u00e4ische Gef\u00fchl. Von der Angst vereint. Ich muss an den Minztee denken, den mit der frischen Minze.<\/p>\n<p>Es muss irgendwo \u00fcber Stuttgart sein, als ich den Alltag die Angst ersticken lasse. Nicht trotz, und nicht obwohl, sondern, weil ich den Laptop heraushole und E-Mails beantworte und das Leben mich hat. Als ich vom Laptop aufsehe, ist die Welt die alte. Ein Flugzeug. Ein Orangensaft und ein Kaffee. Wir landen in Paris aber d\u00fcrfen das Flugzeug nicht verlassen, bis die Grenzschutzbeamten unsere P\u00e4sse kontrolliert haben. Bevor man den Flughafen verl\u00e4sst, werden die P\u00e4sse noch einmal kontrolliert, EU-B\u00fcrger oder nicht, die Warteschlange ist lang und bewegt sich nur langsam. In schusssichere Westen gekleidete Polizisten ziehen mit einer Bestimmtheit und Heftigkeit, die mich zusammenzucken l\u00e4sst (bin ich die Einzige, der es auff\u00e4llt?), all diejenigen heraus, die verd\u00e4chtig aussehen. Dunklere Haut. Kopftuch. Schwarze Haare und schwarzer Bart. M\u00e4nner wie Frauen. Sie holen sie aus der Warteschlange und nehmen sie mit, <em>racial profiling at its best<\/em>, und diejenigen, die warten d\u00fcrfen, die nicht so aussehen, telefonieren, tippen in ihre Handys oder blicken auf die Uhr, in die Luft. Die Stimmung ist angespannt, und ich wei\u00df nicht, ob das den Anschl\u00e4gen in Br\u00fcssel oder dem Morgenstress eines Flughafens geschuldet ist. In Paris erz\u00e4hle ich einer Freundin davon, die auch lange in Israel gelebt hat, und sie zuckt mit den Schultern, w\u00e4hrend sie am Rotwein nippt: &#8222;Ja, hier kontrollieren sie auch schon die Eing\u00e4nge von den Superm\u00e4rkten. Israel ist jetzt in Europa.&#8220; Und dann schneidet sie ein St\u00fcck von ihrem Filet ab.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag am Flughafen nehme ich die mit Maschinengewehren und schusssicheren Westen ausgestatteten Soldaten kaum wahr. Und den Kaffee kaufe ich mir wie selbstverst\u00e4ndlich hinter den Sicherheitskontrollen am Gate, weil jeder doch wei\u00df, dass die Attentate vorn in den Abflughallen passieren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ver\u00e4ndert der Terror unseren Alltag? Wird der Ausnahmezustand zur Normalit\u00e4t? Gedanken \u00fcber die Anschl\u00e4ge von Br\u00fcssel und israelische Verh\u00e4ltnisse in Europa. 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