{"id":3393,"date":"2016-03-26T06:00:30","date_gmt":"2016-03-26T05:00:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=3393"},"modified":"2016-03-25T12:35:12","modified_gmt":"2016-03-25T11:35:12","slug":"vertrauen-oeffentlicher-raum-draesner","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2016\/03\/26\/vertrauen-oeffentlicher-raum-draesner\/","title":{"rendered":"Das Vertrauen verteidigen"},"content":{"rendered":"<p><strong>Der Glaube daran, dass andere Menschen uns freundlich gesinnt sind, ist der Kitt, der unsere Gesellschaft zusammenh\u00e4lt. Was tut man, wenn dieser Kitt br\u00fcchig wird?<\/strong><\/p>\n<p><figure id=\"attachment_3408\" aria-describedby=\"caption-attachment-3408\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-3408 size-large\" src=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2016\/03\/freitext-zugreisen-1024x682.jpg\" alt=\"freitext-zugreisen\" width=\"640\" height=\"426\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2016\/03\/freitext-zugreisen-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2016\/03\/freitext-zugreisen-620x413.jpg 620w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2016\/03\/freitext-zugreisen.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-3408\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Carsten Koall\/Getty Images<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Vor Jahren las ich einen Artikel \u00fcber eine Studie, die mir der ungew\u00f6hnlichen Kombination ihrer Themen wegen in Erinnerung blieb. Es ging um Konsumsteigerung \u2013 und um Vertrauen. Man hatte Paare gebildet und jeweils einem der Probanden eine nennenswerte Summe Geld zur Verf\u00fcgung gestellt. Er durfte frei entscheiden, wie viel dieses Geldes er seinem Partner \u00fcbergab, damit dieser es anlegte. Der so erwirtschaftete Gewinn sollte geteilt werden.<!--more--><\/p>\n<p>Das Ergebnis: Am besten schnitten jene Paare ab, bei denen der &#8222;Kapitalist&#8220; dem durch keinerlei Wissen oder Kompetenz ausgezeichneten anderen die gesamte Summe \u00fcberlie\u00df. Diese Partner hatten sich durch das in sie gesetzte Vertrauen ausgezeichnet gef\u00fchlt und sich daher besonders in Zeug gelegt, um das Vertrauen zu rechtfertigen.<\/p>\n<p>Nach der Lekt\u00fcre entdeckte ich auch in meinem Alltag Situation um Situation, in der wir Vertrauen brauchen. Ich sah, welche M\u00f6glichkeiten sich uns erst dadurch er\u00f6ffnen.<\/p>\n<p>Vertrauen bestimmt jeden unsere Schritte, im Innen- wie Au\u00dfenraum. Andersherum gesagt: Wer nicht vertraut, kann nicht einmal in Ruhe im Bett liegen bleiben!<\/p>\n<p>Doch was geschieht, wenn dieses Vertrauen gebrochen wird?<\/p>\n<p>Zum Beispiel im \u00f6ffentlichen Raum. Ein Terrorakt wie dieser Tage in Br\u00fcssel muss es nicht sein. In meinem Fall waren die Fakten um vieles undramatischer und \u00fcberschaubarer: Diebstahl des Koffers aus der Gep\u00e4ckablage im ICE von M\u00fcnchen nach Berlin.<\/p>\n<p>Die Polizei sagte, die Versicherung wiederholte: Das kommt immer h\u00e4ufiger vor. Organisierte Banden. Steigen im Haltebahnhof ein, nehmen, was sie gut greifen k\u00f6nnen, steigen wieder aus.<\/p>\n<p>Die Polizei sagte: Die Bahn wisse darum. Die Schaffnerin zuckte die Schultern.<\/p>\n<p>Ich sagte: Ich fasse es nicht.<\/p>\n<p>So weit die Fakten. Es folgen: jene Teile des Geschehens, in denen die Fakten schwieriger werden, schwammiger.<\/p>\n<p>Ich lebe seit einem halben Jahr in England. Wir waren f\u00fcr 14 Tage in Deutschland zu Besuch. Hatte das Land sich seit August 2015 ver\u00e4ndert? Alles sah aus wie immer. Auch die Menschenmengen in den U-Bahnen, zumindest in M\u00fcnchen. Nach dem Diebstahl indes schwang mit einem Mal etwas anderes mit. Suggeriert wurde: Die Kriminalit\u00e4t hierzulande nimmt zu. Und wir wissen, wer es ist \u2026<\/p>\n<p>Jemand sagte: Dunkeldeutschland.<\/p>\n<p>Jemand sagte: sich wehren gegen das Misstrauen. Das so leicht zu einer Unterstellung wird.<\/p>\n<p>Ich wehre mich. Ich will, dass wir Menschen, die in Not sind, bei uns aufnehmen. Eine Fl\u00fcchtlingspolitik der Unterst\u00fctzung, der helfenden Hand, finde ich nicht nur menschlich richtig, sondern auch zukunftsklug. Langfristig notwendig, im Wortsinn.<\/p>\n<p>Es folgt: Der dritte Teil dieses Briefes. Noch weniger Fakten, daf\u00fcr etwas anderes, Wirksames: Alptr\u00e4ume.<\/p>\n<p>Der materielle Verlust traf uns, war aber zu verschmerzen. Sehr viel tiefer sitzt, bis heute, der Schrecken, der Bruch des Vertrauens, die so sp\u00fcrbare Verletzung des eigenen Lebensbereiches durch den Diebstahl. Schlechte Tr\u00e4ume, ich fuhr aus dem Schlaf, wurde verfolgt, k\u00e4mpfte um etwas.<\/p>\n<p>Dem Kind erging es ebenso, schlimmer.<\/p>\n<p>Uns wurde klar, dass wir das nicht vergessen w\u00fcrden. Und dass die neue, wichtige Frage hie\u00df: Wie gehen wir damit um?<\/p>\n<p>Immer wieder liest man, das Ziel terroristischer Anschl\u00e4ge sei unser freiheitliches Leben. Doch das eigene Erlebnis lehrt mich, das pr\u00e4ziser zu sagen: Diese Akte zielen auf den Kitt, der uns zusammenh\u00e4lt. Auf unsere Leben als nicht nur freiheitliche, sondern auch als freiz\u00fcgige Leben, die wir miteinander verbringen und teilen. Auf das Vertrauen darin, auch au\u00dferhalb der eigenen vier W\u00e4nde sicher zu sein und geachtet zu werden. Das Vertrauen, dass die anderen freundlich oder zumindest neutral gesinnt sind. Dass niemand uns verletzt \u2013 in Hab und Gut oder Leib.<\/p>\n<p>Die Geschichte des Menschen zeigt wieder und wieder, dass wir uns nur weiterentwickeln, wenn wir zusammenarbeiten. Sie lehrt auch, was z. B. geschieht, wenn wir nicht mehr in unser Geld und seine Wertdeckung vertrauen. Was gesch\u00e4he, wenn wir nicht mehr daran glaubten, prinzipiell von M\u00f6glichkeiten der Kooperation, der Nichtl\u00fcge und der Friedfertigkeit ausgehen zu k\u00f6nnen?<\/p>\n<p>Ich bezweifle, dass wir dazu in der Lage sind, uns das auszumalen.<\/p>\n<p>Jos\u00e9 Saramagos ungemein starker Roman <em>Die Stadt der Blinden<\/em> f\u00e4llt mir ein. Ein St\u00fcck weit ist dort eine derartige Gesellschaft beschrieben. Lesen Sie.<\/p>\n<p>Und noch einmal frage ich: Vertrauen?<\/p>\n<p>Da denke ich an die genannte Studie und f\u00fchle mich \u2013 ermuntert. Ich sp\u00fcre etwas von der Kraft, die das Vertrauen jener Kapitalisten, die ihr gesamtes Geld dem Partner \u00fcbergaben, in eben diesen Partner freisetzte. Ich finde das Ergebnis wunderbar: Der Einzelne wird f\u00fcr sich selbst besser, wenn er das Vertrauen eines anderen sp\u00fcrt.<\/p>\n<p>Und das, sage ich laut, lasse ich mir nicht abjagen. Das nicht!<\/p>\n<p>Und fahre, munter und \u00fcberzeugt, mit Gep\u00e4ck, ICE.<\/p>\n<p>_________________<\/p>\n<p><strong><em>Sie m\u00f6chten keinen Freitext verpassen? Aufgrund der gro\u00dfen Nachfrage gibt es jetzt einen Newsletter. <a href=\"http:\/\/bit.ly\/1xjyvzZ\" target=\"_blank\">Hier k\u00f6nnen Sie ihn abonnieren.<\/a><\/em><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Glaube daran, dass andere Menschen uns freundlich gesinnt sind, ist der Kitt, der unsere Gesellschaft zusammenh\u00e4lt. 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