{"id":3496,"date":"2016-04-14T09:41:12","date_gmt":"2016-04-14T07:41:12","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=3496"},"modified":"2016-04-14T10:09:25","modified_gmt":"2016-04-14T08:09:25","slug":"paris-terror-ebmeyer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2016\/04\/14\/paris-terror-ebmeyer\/","title":{"rendered":"Zerst\u00f6ren k\u00f6nnen wir uns nur selbst"},"content":{"rendered":"<p><strong>Der Terror wollte die Stadt ins Herz treffen. Geht man heute durch Paris, sp\u00fcrt man aber eines: den Willen, sich das eigene Lebensgef\u00fchl nicht nehmen zu lassen. <\/strong><\/p>\n<p><figure id=\"attachment_3500\" aria-describedby=\"caption-attachment-3500\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-3500\" src=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2016\/04\/paris-freitext-min-1024x682.jpg\" alt=\"\u00a9 Bertrand Guay\/Getty Images \" width=\"640\" height=\"426\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2016\/04\/paris-freitext-min-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2016\/04\/paris-freitext-min-620x413.jpg 620w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2016\/04\/paris-freitext-min.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-3500\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Bertrand Guay\/Getty Images<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Paris und Umgebung im Fr\u00fchjahr: Das dritte Jahr in Folge darf ich es nun erleben, f\u00fcr jeweils zehn Tage, der Anlass sind Schreibworkshops im Deutschunterricht an hiesigen Schulen. Es handelt sich also um Reisen von der Art, die mir am liebsten ist \u2013 weil ich nicht nur als Tourist unterwegs bin, sondern mir einbilden kann, zumindest f\u00fcr die kurze Dauer fast ein Teil des normalen Lebens hier zu sein. Ich fahre an die <em>coll\u00e8ges<\/em> und <em>lyc\u00e9es<\/em>, mit Metro und RER wie ein Berufspendler, bei sch\u00f6nem Wetter auch mit einem V\u00e9lib\u2019-Fahrrad; ich bin in den Klassen und unterrichte; eine Freundin \u00fcberl\u00e4sst mir, solange ich hier bin, ihre winzige Wohnung im 20. Arrondissement. In der Stadt, in der die Ausflugsschiffe auf der Seine schon heute <em>Catherine Deneuve<\/em> hei\u00dfen.<!--more--><\/p>\n<p>2014 fiel meine Parisreise in eine relativ unbeschwerte Zeit. 2015 lagen die Anschl\u00e4ge auf <em>Charlie Hebdo<\/em> und auf einen j\u00fcdischen Supermarkt nur wenige Wochen zur\u00fcck. Und jetzt, 2016, lasten die Morde vom letzten November und die Morde von Br\u00fcssel \u2013 verbunden mit weiteren Attentatspl\u00e4nen gegen Paris \u2013 auf der Stadt. Sie l\u00e4sst es sich wenig anmerken. Sie ist so hektisch und l\u00e4ssig, so blasiert und h\u00f6flich, so vergn\u00fcgungss\u00fcchtig und vergeistigt wie immer.<\/p>\n<p>Zu sagen, ihr Sch\u00f6nheitswille sei ungebrochen, w\u00e4re irref\u00fchrend. Denn er ist nichts, was sich brechen lie\u00dfe. Attentate k\u00f6nnen hier wie \u00fcberall den Menschen unendliches Leid zuf\u00fcgen. Aber gegen den Sch\u00f6nheitswillen k\u00f6nnen sie nichts ausrichten. Er ist derart verinnerlicht, er hat die Erscheinung dieser Stadt und das Leben in ihr so tief gepr\u00e4gt, dass man, um ihn auszuschalten, Paris physisch weitgehend vernichten m\u00fcsste. Er ist architektonisch verordnet, er hat sich festgesetzt in den Interieurs und Exterieurs, er nistet selbst in der gewerblichen Struktur der Stadt, mit ihren engen, fast zwangsl\u00e4ufig anmutigen L\u00e4den und Lokalen.<\/p>\n<p>Hier zu leben ist beschwerlich f\u00fcr die meisten und prek\u00e4r f\u00fcr viel zu viele. Und ein gro\u00dfer Teil dieses Lebens ist in seiner Sichtbarkeit auch noch halb gelogen, weil nur Tagleben; l\u00e4ngst ist ja in Paris zu wohnen so unm\u00e4\u00dfig teuer, dass viele seiner Menschen in die Vororte ausgewichen sind und nur noch zur Arbeit oder zum Spa\u00df hereinkommen. Sie pendeln, und wenn sie dar\u00fcber reden, schimpfen sie, oder sie winken ab. Selbst Freunde, die seit Jahren beteuern, sie w\u00fcrden demn\u00e4chst in den S\u00fcden ziehen oder ins Ausland gehen, haben es bisher nur nach Montreuil geschafft. Zumeist \u00fcberwiegt oder \u00fcberstrahlt die Teilhabe an der Sch\u00f6nheit doch die Unbill.<\/p>\n<p>Das gilt auch f\u00fcr die &#8222;Migranten&#8220;, die hier nicht &#8222;Migranten&#8220; hei\u00dfen; es gibt im Franz\u00f6sischen kein so gef\u00e4hrlich griffiges, kein so gut zum Abstempeln als Problem geeignetes Wort f\u00fcr jene, die nicht seit Generationen im Land leben oder nicht so aussehen, wie man sich vor Generationen Franzosen vorstellte. Die Einwohner und Tag-Einwohner mit Vorfahren aus dem arabischen Raum, aus Afrika, aus Asien sind fester, unverzichtbarer Bestandteil der Stadt und ihrer Sch\u00f6nheit; ohne sie w\u00e4re Paris nicht Paris.<\/p>\n<p>Denn dass die Sch\u00f6nheit beharrlich ist, hei\u00dft nicht, dass sie statisch oder antiquarisch w\u00e4re. Zwischen dem putzig uniformen Paris der alten Filme und Chansons und dem plurikulturellen, multiethnischen Paris von heute gibt es keinen Bruch, nur diverse Aktualisierungen. All diesen Aktualisierungen ist gemeinsam, dass sie jeweils in der Zeit, der sie angeh\u00f6ren, die Existenzweise \u2013 oder auch die Idee \u2013 &#8222;des Westens&#8220; in ihrer am weitesten verfeinerten Form darstellen. Deshalb gelten ja Anschl\u00e4ge auf Paris als symbolisch besonders effektvoll: Sie treffen uns ins Herz, hei\u00dft es. Doch das Herz h\u00f6rt nicht auf zu schlagen.<\/p>\n<p>Ein Teil der Pariser Resilienz gegen den Terror, der die Stadt ersch\u00fcttert, ist Phlegma \u2013 gutes Phlegma. Nach dem Terror muss doch weitergelebt werden, und wie soll man weiterleben, wenn nicht ebenso wie bisher? Wenn doch das bisherige Leben hier, bei aller M\u00fchsal und Absurdit\u00e4t, das beste Leben im urbanen Abendland ist, w\u00e4re es nicht nur dumm, sondern so gut wie undenkbar, es aus Verzweiflung \u00fcber die Morde oder aus Angst vor der eigenen Verwundbarkeit aufzugeben.<\/p>\n<p>Selbst die mehr oder weniger hilflos versch\u00e4rften Sicherheitsvorkehrungen k\u00f6nnen charmant sein. Bei der Einreise am Flughafen Roissy ist Schengen aufgehoben, alle Passagiere m\u00fcssen wieder ihre P\u00e4sse zeigen. Als er meinen Personalausweis sieht, grinst der Beamte aus der Kontrollkabine: &#8222;Willkomm\u00f6n in Frankreisch.&#8220;<\/p>\n<p>Jetzt habe ich mich entbl\u00f6\u00dft, nicht wahr? Ich kann nur deshalb so optimistisch\/positiv\/verkl\u00e4rend \u00fcber Paris sprechen, weil ich selbst wei\u00df bin (obendrein Deutscher, sprich: mit dem Komplex belastet, mir angesichts der hier selbstverst\u00e4ndlichen Eleganz wie ein kulturloser Trampel vorzukommen und das irgendwie wiedergutmachen zu wollen) und weil ich &#8222;unverd\u00e4chtig&#8220; aussehe. Oder?<\/p>\n<p>Wahrscheinlich ja. (Bis auf den Komplex, den habe ich nicht; die Eleganz ist mir Ansporn und Labsal, aber kein Stachel im Fleisch). Vielleicht k\u00f6nnte man ein ganz anderes, d\u00fcsteres Parisbild malen, lie\u00dfe man hier dieser Tage junge Araber oder Schwarze von ihren Erfahrungen berichten. Andererseits habe ich mit solchen Jugendlichen gerade fast t\u00e4glich zu tun, bei meinen <em>Ateliers d\u2019\u00e9criture<\/em> in der Stadt und in den Banlieues. Ich komme gleich darauf zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Das Monument auf der Place de la R\u00e9publique ist seit den Attentaten vom Januar 2015 Gedenkst\u00e4tte f\u00fcr die Terroropfer. Kr\u00e4nze, Blumen, Kerzen, Flaggen und schriftliche Trauernoten in mannigfacher Form werden hier niedergelegt. <em>&#8222;Nous sommes la R\u00e9publique&#8220;<\/em> und<em> &#8222;Nous sommes la Libert\u00e9&#8220;<\/em> sind als \u00dcberschriften angebracht \u00fcber den Bl\u00e4ttern mit den Namen aller Opfer der Morde vom 13. November. Hier bekundet die Welt ihre Solidarit\u00e4t mit dieser Stadt, vor allem aber das Frankreich von heute: das Frankreich, in dem das Miteinander der Kulturen keineswegs rundum gescheitert ist; das Frankreich, dessen Muslime die Anschl\u00e4ge ebenso entsetzt verurteilen wie seine Christen, Juden oder Atheisten.<\/p>\n<p>Auf derselben Place de la R\u00e9publique versammelt sich jeden Abend eine Menschenmenge, um gegen die neuen Arbeitsgesetze zu demonstrieren. Denn nach wie vor wird Frankreich erstaunlich schlecht regiert. Und noch erstaunlicher ist, dass das politische Establishment (das hier ja leider kein neurechter Kampfbegriff ist, sondern traurige Realit\u00e4t) v\u00f6llig zu verdr\u00e4ngen scheint, was der Republik bei den Pr\u00e4sidentschaftswahlen n\u00e4chstes Jahr droht. Marine Le Pen und ihr Front National werden behandelt wie ein Trupp Trolle, dessen Gr\u00f6len zwar un\u00fcberh\u00f6rbar, deshalb aber noch lange keiner ernsthaften Erwiderung wert ist. Blo\u00df: Auf diese Weise wird man den Scharen verblendeter W\u00e4hler\/innen, die diesen Trollen glauben wollen, sicher nicht die Augen \u00f6ffnen.<\/p>\n<p>Wie sagt ein Bekannter hier: &#8222;Die Terroristen k\u00f6nnen uns nicht zerst\u00f6ren. Das k\u00f6nnen wir nur selbst.&#8220;<\/p>\n<p>Auf dem Lehrertisch im Klassenraum des <em>lyc\u00e9e<\/em> in der Vorstadt Villepinte liegt ein kurzer Aufsatz, den ein M\u00e4dchen mit arabischem Namen verfasst hat. <em>C\u2019est quoi, le terrorisme?<\/em>, lautet der Titel. In kringeliger Handschrift und unaufgeregt \u00fcberzeugtem Ton erkl\u00e4rt die Sch\u00fclerin, dass der Terrorismus nichts Neues ist und dass Terror, der sich gegen die Bev\u00f6lkerung richtet, nie etwas anderes sein kann als feiger, widerlicher Mord.<\/p>\n<p>So spricht das Paris, das ich in diesen Tagen erlebe. Das bunte, das bedrohte, das unzerbrechliche, das verwundete, das leichtfertige, das vorbildliche Paris. Vielleicht muss ich n\u00e4chstes Fr\u00fchjahr den Glauben verlieren; falls Le Pen tats\u00e4chlich Pr\u00e4sidentin wird. Bis dahin aber bleibe ich \u00fcberzeugt, dass Paris standh\u00e4lt. Und dass Frankreich zumindest nicht das gro\u00dfe \u00dcbel w\u00e4hlen wird.<\/p>\n<p>_________________<\/p>\n<p><strong><em>Sie m\u00f6chten keinen Freitext verpassen? Aufgrund der gro\u00dfen Nachfrage gibt es einen Newsletter. <a href=\"http:\/\/bit.ly\/1xjyvzZ\" target=\"_blank\">Hier k\u00f6nnen Sie ihn abonnieren.<\/a><\/em><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Terror wollte die Stadt ins Herz treffen. 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