{"id":3531,"date":"2016-04-21T11:25:53","date_gmt":"2016-04-21T09:25:53","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=3531"},"modified":"2016-04-21T12:54:36","modified_gmt":"2016-04-21T10:54:36","slug":"mut-held-versoehnung-altaras","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2016\/04\/21\/mut-held-versoehnung-altaras\/","title":{"rendered":"Wann ist ein Held ein Held?"},"content":{"rendered":"<p><strong>Menschen st\u00fcrzen sich von Klippen oder paddeln durch Stromschnellen \u2013 und halten sich f\u00fcr mutig. So ein Unsinn! Dabei brauchen wir echte Courage heute mehr denn je.<\/strong><\/p>\n<p><figure id=\"attachment_3539\" aria-describedby=\"caption-attachment-3539\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-3539\" src=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2016\/04\/mut-1024x682.jpg\" alt=\"\u00a9 Getty Images\" width=\"640\" height=\"426\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2016\/04\/mut-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2016\/04\/mut-620x413.jpg 620w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2016\/04\/mut.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-3539\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Getty Images<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Helden! Mut! Heldenmut! In der Waldorfschule wurden uns die sch\u00f6nsten Biografien erz\u00e4hlt. Einige handelten von Heldentaten. Man versprach sich davon, dass wir uns ein Beispiel daran nehmen w\u00fcrden. Die Methode ist nicht ganz verkehrt, positive Leitbilder k\u00f6nnen nicht schaden. Immer wieder habe ich versucht, wie Einstein zu rechnen und wie die Callas zu singen. Versucht. Umgekehrt h\u00e4tte es wahrscheinlich besser geklappt.<!--more--><\/p>\n<p>Ich bin zwar selbst nicht gerade eine geborene Heldin, aber wenn einer was Mutiges tut, merke ich das sofort und bin hin und weg. Na gut, nicht immer. Es gibt Mutproben, die finde ich alles andere als bewundernswert oder nachahmungsbed\u00fcrftig. Wenn Menschen in den Sommerferien von extrem hohen Schluchten ins Meer springen, wenn sie Canyons runterpaddeln, die nur f\u00fcr Profis geeignet sind, wenn sie 5.000er besteigen ohne Ausr\u00fcstung und Erfahrung, frage ich mich schon: Warum?<\/p>\n<p>Warum tun sie ausschlie\u00dflich Dinge, die lebensgef\u00e4hrlich sind, f\u00fcr die andere lange trainieren, f\u00fcr die man Bescheid wissen muss \u00fcber die Umgebung und das Wetter? Brauchen sie einmal im Jahr einen Kitzel, um sich zu sp\u00fcren, weil sie die restliche Zeit des Jahres in einem B\u00fcro vor einem Computer gefangen sind? Das geht auch nicht immer gut, es gibt Verletzte und Tote, aber genau das scheint den Reiz auszumachen. Der Bericht eines Querschnittsgel\u00e4hmten hat mich lange besch\u00e4ftigt, er war in eine Schlucht gesprungen, aber gegen die Felswand geprallt. Meine Freundin Thea klettert jeden Mittwoch in der Halle, allerdings angeseilt, gesichert von einem weiteren Kletterer \u2013 ich bin immer froh, wenn ich sie donnerstags zum B\u00e4cker laufen sehe.<\/p>\n<p>Es gibt Eisklettern, da hangelt man sich an Kaskaden gefrorener Wasserf\u00e4lle, an Eiszapfen entlang zum Gipfel. Man kann auch in Kanadas W\u00e4ldern spazieren gehen, da, wo die B\u00e4ren hausen, und extra kein Gewehr mitnehmen. Es gibt so Einiges, was man machen kann. &#8222;Ti puzza la salute&#8220; \u2013 dir stinkt die Gesundheit, sagt man im Italienischen dazu.<\/p>\n<p>Es gibt aber auch unendlich viele M\u00f6glichkeiten, echten Mut zu bewiesen. Schindler war ein Held, was Zivilcourage betrifft, Messmer in den Bergen und Madame Curie im Labor.<\/p>\n<p>Ich bin kein Angsthase. Habe eine gro\u00dfe Klappe und die Partisanin in mir regt sich augenblicklich, wenn ich Ungerechtigkeiten in meiner Umgebung zu bemerken glaube. Am Theater etwa spaziere ich sofort zum Intendanten, beschuldige ihn der Menschenverachtung, handele mir jede Menge \u00c4rger ein, bin die geborene Klassen-, Schul- und Elternsprecherin. Es ist erstaunlich, dass ich nicht in einem Ministerium f\u00fcr Justiz gelandet bin. Auch heute noch lese ich gerne Biografien von Helden, meistens strandeten sie im Gef\u00e4ngnis, auf dem Scheiterhaufen oder \u2013 mit ganz viel Gl\u00fcck \u2013 im Exil.<\/p>\n<p>Vor ein paar Jahren hat die Akademie, deren Mitglied ich bin, sich mit folgendem Problem auseinandersetzten m\u00fcssen: Ein paar Mitglieder hatten Stasimitarbeiter in der Akademie identifiziert und deren Ausschluss verlangt. Sie wollten nie wieder mit diesen Menschen zu tun haben m\u00fcssen. Menschen, die ma\u00dfgeblich ihre Karriere manipuliert oder verhindert hatten. Sie hatten ihren ganzen Mut zusammengenommen und einen Brief an den Akademievorstand verfasst, in dem sie ihre Problematik beschrieben.<\/p>\n<p>Ich dachte, der Fall l\u00e4ge ganz klar und w\u00fcrde schnell gel\u00f6st sein, innerhalb weniger Tage w\u00fcrden sich die ehemaligen IM zur\u00fcckziehen. Wer bleibt schon unerw\u00fcnscht auf einem Geburtstagsfest? Wer h\u00e4ngt schon an einem Verein, der weder Geld noch besonderen Ruhm einbringt? Weit gefehlt, die Beschuldigten bewegten sich nicht. Keine Erkl\u00e4rung kam aus ihrer Ecke, keine Rechtfertigung, kein Austritt nichts. Stille.<\/p>\n<p>Die Opfer f\u00fchlten sich einmal mehr gedem\u00fctigt. Es wurde eine Sonderkommission einberufen, um sich dieser Sache anzunehmen. Nach unz\u00e4hligen Diskussionen wurde beschlossen, alle Akten dieser EX-IMs zu lesen, sich mit ihnen zu unterhalten, die Gr\u00fcnde f\u00fcr ihren Beitritt zur Stasi zu \u00fcberpr\u00fcfen, um dann zu entscheiden. Vielleicht waren sie gezwungen worden? Sehr jung \u00fcberlistet, nicht in der Lage sich zu wehren? Man orientierte sich an anderen Akademien und Vereinen. Wie gingen andere \u00f6ffentliche Anstalten mit dem Thema um? Schlie\u00dflich waren schon 20 Jahre ins Land gegangen, selbst Totschlag verj\u00e4hrte\u2026<\/p>\n<p>Ich muss zugeben, mich brachte die Form der Auseinandersetzung aus dem Lot. Wenn nur ein einziges Opfer sich von der Anwesenheit eines T\u00e4ters bedroht f\u00fchlt, muss der T\u00e4ter gehen. So sehe ich das, mein Credo, und darin war ich unbeweglich.<\/p>\n<p>Man bat mich, erst die Akten zu lesen, dann zu urteilen. Man m\u00fcsse seinen Mut zusammennehmen und sich den Aktenbergen stellen. Bitte? Was f\u00fcr einen Mut muss denn das Opfer aufbringen, jedes Mal wieder mit seinem Peiniger am Tisch zu sitzen? Und wer waren wir? Den Haag? Wie konnten die anderen glauben, nach der Durchsicht der Akten besser urteilen zu k\u00f6nnen?<\/p>\n<p>Ganz ehrlich, mich interessierten die T\u00e4ter weitaus weniger als die Opfer, mit denen ich mich sofort identifizierte. Ich h\u00fctete mich davor, die j\u00fcdische Keule der &#8222;Nazizeit&#8220; zu schwingen, ja, da blieben auch viele Nazis in ihren beh\u00fcteten Positionen, w\u00e4hrend die Opfer nie wieder auf die Beine kamen. Nein, das sagte ich nicht. Auch nicht, wie idealisiert und beliebt bei dem Thema RAF die T\u00e4ter sind. Sie geben die besten Kinostoffe ab, w\u00e4hrend man sehr selten erf\u00e4hrt, wie es den Kindern von Schleyer und Ponto geht.<\/p>\n<p>Ist es mutiger, das Schicksal der T\u00e4ter zu durchleuchten oder sich dem Schmerz der Opfer zu stellen? Braucht es Mut, die Stasiakten zu lesen? Und muss man besonders mutig sein, um zu richten, auch auf die Gefahr hin, sich zu t\u00e4uschen? Feige w\u00e4re, nichts zu tun, darin stimmten alle \u00fcberein. Von den angeklagten IM fehlte nach wie vor jede Aussage, jede Stellungnahme.<\/p>\n<p>Schon bald verlie\u00df ich die Kommission. Ab und zu h\u00f6rte ich, dass man sich mit den Beschuldigten traf, dann wieder kiloweise Akten las. Noch sp\u00e4ter erz\u00e4hlte man mir, man habe sich geeinigt. Das Ergebnis sei intern, aber ein sehenswerter Film sei entstanden.<\/p>\n<p>Letztes Jahr verbrachte ich den Sommer in der Toskana. Wir probten an einem Theaterst\u00fcck, an dem ein ganzes Dorf beteiligt war. Es ging um Partisanen und Faschisten in den letzten Kriegstagen. Dass hier gemordet worden war, wusste ich, dass noch heute ein Riss durch die kleinen D\u00f6rfer dieser idyllischen Umgebung ging, wusste ich nicht.<\/p>\n<p>H\u00e4tte man die Massaker verhindern k\u00f6nnen? Wer war schuld? Die Partisanen, weil sie die Nazis provoziert hatten? Die Vergeltungsschl\u00e4ge hatten viele Opfer gefordert. In den D\u00f6rfern sprach man seit 70 Jahren nicht dar\u00fcber, man musste miteinander weiterleben, irgendwie.<\/p>\n<p>Begleitend zum Theaterst\u00fcck gab es einen Kongress. Deutsche und italienische Historiker untersuchten minuti\u00f6s diese letzten Kriegswochen.<\/p>\n<p>Sommer &#8217;44, die deutsche Wehrmacht ist mehr als angeschlagen. Die Alliierten sind auf dem Vormarsch. Sie klettern von S\u00fcden hoch, sie dr\u00e4ngen von der Adria rein und \u00fcbers Mittelmeer. Die Truppen in der Toskana bestehen aus Soldaten, die schon traumatisiert aus Afrika kommen, aus Kindern \u2013 oder wie soll man den 16-j\u00e4hrigen Nachschub nennen? \u2013 und strammen Nazis, SS-Gruppenf\u00fchrern, die jetzt auf der Flucht, in die Enge getrieben, erst recht auf alles schie\u00dfen.<\/p>\n<p>Die Toskana wird Schauplatz brutaler Vergeltungsschl\u00e4ge. Italienische Kinder, die diese Massaker \u00fcberlebt haben, sind auf den Kongress eingeladen, sie erz\u00e4hlen. Inzwischen sind sie alte Leute, aber die Erinnerung ist nicht verj\u00e4hrt. Sie suchen nach den richtigen Worten, um nicht zu weinen. Ich schreibe mit, versuche zu verstehen.<\/p>\n<p>In der Mittagspause sehe ich drei M\u00e4nner im Hof herumstehen. Abseits, als h\u00e4tten sie sich in Ort und Zeit geirrt, fehl am Platze. Nach der Pause aber sitzen sie auf dem Podium. Sie sind Kinder der Nazigr\u00f6\u00dfen, die sich hier ausgetobt haben. Sie beschreiben, wie sie herausgefunden haben, wer ihre V\u00e4ter waren, sie suchen den Blick der alten Leute, die einmal Kinder waren, stottern, suchen nach den richtigen Worten, um nicht zu weinen.<\/p>\n<p>Sie entschuldigen sich f\u00fcr etwas, das sie nicht getan haben, das ihnen zusetzt und ihr Leben bestimmt. Sie sind heruntergefahren in die Orte des Verbrechens, um sich zu stellen, den Menschen, den Fragen, der Erinnerung.<\/p>\n<p>Was sich da oben auf diesem Podium in der Mittagshitze der Toskana abspielt, ist unglaublich.<\/p>\n<p>Mal erz\u00e4hlen die einen, dann die anderen, zwischendurch ist Stille. Sowohl die Zuh\u00f6rer als auch die Teilnehmer halten den Atem an. Ich habe den allergr\u00f6\u00dften Respekt, vor allen.<\/p>\n<p>Ich wei\u00df nicht, was Vers\u00f6hnung genau ist, es ist ein zu gro\u00dfes Wort. Es hat auf jeden Fall mit Mut zu tun, mit einer Menge Mut. Ja, ich glaube, dass dieses Treffen die gr\u00f6\u00dfte Mutprobe ist, die ich jemals gesehen habe, und auch die wichtigste. Komischerweise ist sie nicht lebensbedrohend, sondern bejahend. Und so viel sinnvoller, als in eine Schlucht zu springen.<\/p>\n<p>(Sp\u00e4ter am Nachmittag sind die Kinder der \u00dcberlebenden und die Kinder der Nazis zusammen essen gegangen. Ich sa\u00df aber am Nachbartisch, mir fehlte der Mut.)<\/p>\n<p>_________________<\/p>\n<p><strong><em>Sie m\u00f6chten keinen Freitext verpassen? Aufgrund der gro\u00dfen Nachfrage gibt es einen Newsletter. <a href=\"http:\/\/bit.ly\/1xjyvzZ\" target=\"_blank\">Hier k\u00f6nnen Sie ihn abonnieren.<\/a><\/em><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Menschen st\u00fcrzen sich von Klippen oder paddeln durch Stromschnellen \u2013 und halten sich f\u00fcr mutig. So ein Unsinn! 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