{"id":3543,"date":"2016-04-23T06:00:39","date_gmt":"2016-04-23T04:00:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=3543"},"modified":"2016-05-19T14:33:02","modified_gmt":"2016-05-19T12:33:02","slug":"shakespeare-todestag-klonen-draesner","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2016\/04\/23\/shakespeare-todestag-klonen-draesner\/","title":{"rendered":"Da schwappt der Zellcode"},"content":{"rendered":"<p><strong>Klassikerverehrung kann man bel\u00e4cheln. Oder beim \u00dcbersetzen entdecken, dass William Shakespeare, der vor 400 Jahren starb, \u00fcber Klonen und Speichermedien schrieb.<\/strong><\/p>\n<p><figure id=\"attachment_3547\" aria-describedby=\"caption-attachment-3547\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-3547\" src=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2016\/04\/shakespeare-freitext-1024x682.jpg\" alt=\"\u00a9 Leon Neal\/Getty Images\" width=\"640\" height=\"426\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2016\/04\/shakespeare-freitext-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2016\/04\/shakespeare-freitext-620x413.jpg 620w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2016\/04\/shakespeare-freitext.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-3547\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Leon Neal\/Getty Images<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Shakespeare everywhere \u2013 in Englands Buchl\u00e4den liegen sie auf Tischen aus, die x neuen Ausgaben seiner Werke f\u00fcr Erwachsene, Kinder, Jugendliche, umgeben von Barden-Tassen und Barden-Geschirrt\u00fcchern, begleitet von Ausstellungen, Festivals, Auff\u00fchrungen. Ein Sommer voller Shakespearedramen, Shakespeareliedern erwartet uns. 400. Todestag, denkt man, hat man ihn also wieder hervorgekramt, den Elisabethaner, betreibt Klassikerverehrung und etwas nationale Selbstversicherung gleich dazu?<!--more--><\/p>\n<p>Shakespeare auf dem Podest? Dieser Will? Nein, das ist es nicht. Kanonpflege et cetera schwingen mit, doch treffen es nicht. Shakespeare ist hier, so meine englischen Erfahrungen, immer lebendig. Verehrt wird er ebenfalls, aber anders, als ich Derartiges aus Deutschland kenne \u2013 mit Patina, einer Ausstellung vielleicht, eher krampfhaft gesuchten Bez\u00fcgen in unsere Zeit. Oder gleich als Kleinakt im lokalen Dichterhaus, Jause danach, \u00fcberaltertes Publikum, letztes Aufgebot Bildungsb\u00fcrgertum.<\/p>\n<p>Shakespeare ist ein St\u00fcck englische Sprache. Die Luther\u2019sche Bibel\u00fcbersetzung der Briten, nur ohne Religion. In 37 Dramen tragisch, komisch, traurig, immer nuancenreich und von Sprachwitz erf\u00fcllt, poetisch, nachdenklich oder grotesk auff\u00fchrbar mit Blut und Tr\u00e4nen, Selbstironie und Witz.<\/p>\n<p>Klassikerverehrung ist eine extrem nationale Angelegenheit. Hier verf\u00e4hrt man mit einer Prise englischer L\u00e4ssigkeit, die ein Klischee ist, ich wei\u00df, aber manchmal eben doch wirksam. Beweis: ein angesehener <em>Shakespeare-actor<\/em>, eine eigene Kategorie auf der Insel, also jemand, der die kr\u00e4ftige, metrisierte, durchaus schwierige Sprache Shakespeares durch Mund und K\u00f6rper zu bewegen versteht, wechselt ins Fernsehkom\u00f6dienfach. Dar\u00fcber spricht man von keiner der Seiten herablassend, sondern mit Anerkennung. Beides ist wichtig, gut \u2013 und hat selbstverst\u00e4ndlich miteinander zu tun.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber rede ich eigentlich: von Pr\u00e4senz? Ja. Ich rauche &#8222;Verehrung&#8220; durch die Pfeife und sehe die Texte an. Und die \u00dcberraschung bei den guten, egal aus wessen Feder sie stammen: nicht ihr historisches Gewand, nicht die heute anschlie\u00dfbaren Fragen nach Relevanz und Aktualit\u00e4t, und schon gar nicht der Anlass irgendeines Jahrestages. Die \u00dcberraschung hei\u00dft immer: Kraft. Dass man es sp\u00fcrt, dieses Sagenwollen und Sagenk\u00f6nnen, die Lebensenergie, Lust und Verzweiflung, Erfindungskraft und Plastizit\u00e4t der Vorstellung. Im Augenblick ergeht es mir, zu meiner eigenen \u00dcberraschung, so mit Schillers <em>Kabale und Liebe<\/em>, diesem St\u00fcck, das fast ertrinkt in seinem Pathos und einer historischen Konstellation, die sich \u00fcberholt hat. Und doch eben dies ist: kraftvoll. An einigen Stellen gro\u00dfartig. Und es geht mir so mit Thomas Manns <em>Buddenbrooks<\/em>, diesem merklichen Erstlingswerk, in dem Mann ganze Passagen aus Familienbriefen \u00fcbernimmt, den Stoff aus der Familiengeschichte zieht und sich selbst \u00fcber alle Figuren verteilt. Pointen werden brav an die Kapitelenden gesetzt, Samuel Fischer, Manns Verleger, schl\u00e4gt vor, das Werk um die H\u00e4lfte zu k\u00fcrzen und hat recht. Aber: man liest sich fest. Eine Welt erscheint. Die Kraft: der Ton, der einmalige, aber teilbare Blick auf die Welt.<\/p>\n<p>Allein darum lohnt sich das Lesen und H\u00f6ren hergebrachter Texte. Da sind sie nicht alt, da fliegt der Funke. Shakespeares Dramen rei\u00dfen die Zeit ein. Die ersten zehn Minuten stolpert man st\u00e4ndig \u00fcber die Ungew\u00f6hnlichkeit der Sprache und Werte. Dann spricht Henrich V. \u00fcber Tennisb\u00e4lle (toll: Kenneth Branagh, bei YouTube anzusehen). &#8222;<em>Balls<\/em>&#8220; ist im Englischen sch\u00f6n doppeldeutig; ebensolch eine Botschaft schickt der englische K\u00f6nig dem franz\u00f6sischen Dauphin und redet sich, im Formulieren, hinein in eine herrliche \u00d6konomie der Beleidigung, gepaart mit Eleganz. Das verehre ich nicht \u2013 daran kann ich mich freuen, dar\u00fcber lachen und es anwenden \u2013 oh Verzeihung, das w\u00fcrde man nat\u00fcrlich nie tun, schon gar nicht hier auf Wills so munter durch die Zeiten schleudernder Insel.<\/p>\n<p>Kraft und Vitalit\u00e4t der Texte bedeutet auch, dass sie sich ihren eigenen Weg in die Gegenwart suchen. Sprich: die Formen dessen, wie man sie brauchen will, lassen sich am besten aus ihnen selbst heraus erfinden. Das erste Mal passierte mir dies tats\u00e4chlich mit Shakespeare. Als 1999 alle Welt vom Klonen sprach, weil Dolly, das Lamm, eifrig mit den vier kopierten Hufen an seinen vier kopierten Lammbeinchen gegen die W\u00e4nde seines original hochtechnischen Stalles trat, las ich zuf\u00e4llig das erste seiner Sonette und starrte erstaunt auf die Verse: der Barde (!) sprach von diesem Lamm und den Vorg\u00e4ngen seiner technischen Reproduktion. Alle Fragen zum Menschen im Anthropark: Da waren sie gestellt, eindringlich und tr\u00e4umerisch, knapp und denkerisch, scherzend und bitterernst. Ich fing an, die Sonette unter dem Aspekt des Klonens zu \u00fcbersetzen und sp\u00fcrte das innere Feuer der Texte, ihr Fragen nach den Bedingungen unserer irdischen Existenz.<\/p>\n<p>Sie handeln, manisch, besessen und direkt, von Liebe und Zeugung. Angesprochen wird ein Mann \u2013 von einem Mann; angesprochen wird eine Frau; angesprochen werden eine Frau und ein Mann, von einem Mann mit scharfem Verg\u00e4nglichkeitsbewusstsein, der sich M\u00f6glichkeiten des Weiterlebens erdenkt und erschreibt. In meiner Radikal\u00fcbersetzung mutieren diese Gedichte daher in wechselnder Folge in Reden an einen Klon, Reden des Klons zur\u00fcck, in Reden von Klonen in einer geklonten Welt. Das A und O: das Sprachverfahren selbst. Die \u00dcbertragung nimmt Shakespeares Worte bei der Wurzel, der ein oder anderen sekund\u00e4ren Bedeutung, schleift den Reim und die Form (sie bleiben stehen, tragen aber Kopierfehler) und passt alle erw\u00e4hnten Speicherverfahren an die heutige Welt an. So \u00fcbersetzt sich der Traum vom \u00dcberleben, dem Shakespeares Sonette so obsessiv wie wunderbar Gestalt geben. Aus den letzten Versen des f\u00fcnften Sonettes:<\/p>\n<p>&#8222;<em>But flowers distill\u2019d, though they with winter meet,<\/em><\/p>\n<p><em>Leese but their show; their substance still lives sweet<\/em>&#8222;<\/p>\n<p>wird:<\/p>\n<p>&#8222;aber blumenartiges, extrahiert, in den winter geschoben<\/p>\n<p>schwappt als zellcode, milchiger saft, die zukunft ans glas.&#8220;<\/p>\n<p>Und das Ende des Folgesonettes:<\/p>\n<p>&#8222;<em>Be not self-will\u2019d, for thou art much too fair<\/em><\/p>\n<p><em>To be Death\u2019s conquest and make worms thine heir<\/em>!&#8220;<\/p>\n<p>warnt zu Beginn des 21. Jahrhunderts:<\/p>\n<p>&#8222;sei nicht so einzel-willig, denn du bist viel zu belichtet<\/p>\n<p>um nur wurmresistente silikonschalen zu deinen erben zu machen.&#8220;<\/p>\n<p>Sprache schaut in alle Richtungen zugleich. Sie tat es schon vor 400 Jahren. Wir schauen ihr hinterher. Und sehen darin, was wir schon kannten: uns selbst. Doch so, wie wir uns nicht kannten. Vielleicht ist auch die Sprache unser Klon? Aus unseren M\u00f6glichkeiten gezeugt und uns, als Reales unserer M\u00f6glichkeiten, immer voraus. Etwas, was auf uns zur\u00fcckschaut und mit uns B\u00e4umchen, wechsle Dich spielt.<\/p>\n<p>Verehrung? Oh ja. Aber durch die andere T\u00fcr. Einmal, um mit Heinrich von Kleist zu sprechen, um den Kreis des Theaters, der Weltenb\u00fchne, gef\u00fchrt: Ich fand Klarblick und Gedankenbrillanz, Sch\u00f6nheit der Sprache, Pr\u00e4zision, leicht und inhaltsvoll in einem \u2013 und etwas wie Verehrung begann sich im Brustkasten zu regen.<\/p>\n<p>Als schiere Freude. Ich sitze in einem Collegegarten, Studenten sterben die gesammelten Theatertode des <em>Hamlet<\/em>, Desdemonas Taschentuch f\u00e4llt, Puck fliegt durch eine Dornenhecke hinaus auf den n\u00e4chsten See.<\/p>\n<p>_________________<\/p>\n<p><strong><em>Sie m\u00f6chten keinen Freitext verpassen? Aufgrund der gro\u00dfen Nachfrage gibt es einen Newsletter. <a href=\"http:\/\/bit.ly\/1xjyvzZ\" target=\"_blank\">Hier k\u00f6nnen Sie ihn abonnieren.<\/a><\/em><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Klassikerverehrung kann man bel\u00e4cheln. Oder beim \u00dcbersetzen entdecken, dass William Shakespeare, der vor 400 Jahren starb, \u00fcber Klonen und Speichermedien schrieb. 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