{"id":3587,"date":"2016-04-30T06:00:51","date_gmt":"2016-04-30T04:00:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=3587"},"modified":"2016-04-29T13:03:50","modified_gmt":"2016-04-29T11:03:50","slug":"spd-ideale-kritischer-konsument-kumpfmueller","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2016\/04\/30\/spd-ideale-kritischer-konsument-kumpfmueller\/","title":{"rendered":"Der kritische Konsument \u2013 die Pest des 21. Jahrhunderts"},"content":{"rendered":"<p><strong>Wer die Krise \u2013 nicht nur \u2013 der SPD immerzu mit angeblich verratenen Idealen erkl\u00e4rt, argumentiert nicht nur populistisch. Er redet auch dem Wutb\u00fcrgertum das Wort.<\/strong><\/p>\n<p><figure id=\"attachment_3600\" aria-describedby=\"caption-attachment-3600\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-3600\" src=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2016\/04\/spd-1024x683.jpg\" alt=\"Der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel \u00a9 Sean Gallup\/Getty Images\" width=\"640\" height=\"427\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2016\/04\/spd-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2016\/04\/spd-620x413.jpg 620w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-3600\" class=\"wp-caption-text\">Der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel \u00a9 Sean Gallup\/Getty Images<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Wir leben europaweit in einer Phase des versch\u00e4rften Populismus, und zu unser aller \u00dcberraschung haben wir das Problem nun auch in Deutschland. Wohin das alles politisch und gesellschaftlich f\u00fchren wird, ist nicht klar. Tats\u00e4chlich scheint es vorl\u00e4ufig zwei Lager zu geben, die einen, die auf Stabilit\u00e4t setzen (alles soll so weitergehen wie bisher), und die anderen, die ihren Wutgef\u00fchlen freien Lauf lassen (wehe, wenn es so weitergeht), wobei die Frage ist, ob das wirklich zwei Lager sind, oder ob die Leute beides zugleich wollen.<!--more--><\/p>\n<p>Die bundesrepublikanische Gesellschaft, das steht fest, ist gestresst, aber Stress kann einer Gesellschaft hin und wieder nicht schaden, finde ich. Im Gegenteil. Das, was Sloterdijk Stresstests nennt, sind vielleicht die wahren Lernorte, f\u00fcr eine Gesellschaft nicht weniger als f\u00fcr den einzelnen, der ja auch nie lernen will, es sei denn, die \u00e4u\u00dferen Verh\u00e4ltnisse zwingen es ihm auf.<\/p>\n<p>Die deutsche Parteienlandschaft jedenfalls ist nach den letzten Landtagswahlen nicht mehr die, die sie gewesen ist: Die zuletzt Gr\u00f6\u00dften werden noch gr\u00f6\u00dfer, alle anderen werden geschreddert (Rheinland-Pfalz und Baden-W\u00fcrttemberg), und wo es keinen Gro\u00dfen mehr gibt, bilden die Geschredderten die unwahrscheinlichsten Koalitionen (Sachsen-Anhalt), w\u00e4hrend der wachsende Rest seinen Wutgef\u00fchlen Ausdruck verleiht.<\/p>\n<p>Besonders hart scheint das die SPD zu treffen, obwohl es bei genauem Hinsehen alle bisher etablierten Parteien trifft.<\/p>\n<p><strong>Das Problem der SPD, aber ist die SPD das Problem?<\/strong><\/p>\n<p>Aber gut, reden wir \u00fcber die SPD. Obwohl ich es allm\u00e4hlich ein bisschen satt habe, \u00fcber die SPD zu reden und ihr als hundertster Laienprediger zu erkl\u00e4ren, was sie seit Willy Brandt oder seit jeher angeblich alles falsch gemacht hat, was ja stets so klingt, als mache sie es absichtlich falsch, wo das Richtige doch jederzeit auf der Hand liege.<\/p>\n<p>Dass sich in einer un\u00fcbersichtlichen Situation das Interesse immer wieder vorzugsweise auf die SPD richtet, k\u00f6nnte man f\u00fcr schmeichelhaft halten: Die SPD ist doch die Partei mit diesen Idealen, wo sind sie um Himmels Willen geblieben, kann man sie wom\u00f6glich wiederbeleben, bitte meldet euch und sagt etwas dazu.<\/p>\n<p>Meistens kommt dann die Sache mit Willy, der angeblich der letzte gewesen ist, der die Ideale der Sozialdemokratie noch gelebt hat, dabei war er (zum Gl\u00fcck) ein knallharter Realpolitiker, der mit den \u00fcbelsten Kommunisten Deals aushandelte, die am Ende dazu f\u00fchrten, dass die ganze Bande von der Landkarte Europas verschwand.<\/p>\n<p>Und seither soll von den Sozialdemokraten nichts Gutes mehr gekommen sein, alles Verrat, alles Mist?<\/p>\n<p>Ich muss sagen, auch das kann ich nicht mehr h\u00f6ren, vor allem aber die Rede von den verratenen oder vergessenen Idealen, denn sie ist so anma\u00dfend und idiotisch (und im Kern populistisch) wie nur \u00fcberhaupt etwas.<\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte, dass Politiker nachvollziehbare Politik machen, und welche Ideale sie pers\u00f6nlich haben, ist mir erst mal ziemlich schnurz. Ja, mehr noch: Wer dauernd auf der Idealfrage herumreitet, redet letztlich dem Wutb\u00fcrgertum das Wort, was mich zu der Frage bringt, was eigentlich unser Problem ist, der blinde Fleck, \u00fcber den in \u00d6ffentlichkeit und Medien nicht gesprochen wird.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeit und Medien denken \u00fcber sich selbst ja selten nach, aber Tatsache ist, dass sie Teil des Problems, oder genauer: dass sie das Sprachrohr derer sind, die das allergr\u00f6\u00dfte Problem sind, n\u00e4mlich wir alle, die &#8222;kritischen&#8220; Konsumenten.<\/p>\n<p><strong>Die Pest des kritischen Konsumententums<\/strong><\/p>\n<p>Der kritische Konsument ist die Pest des 21. Jahrhunderts, er ist die Wurzel allen \u00dcbels, das am Ende Populismus hei\u00dft.<\/p>\n<p>Die Pointe der Konsumentengesellschaft, in der wir leben und die wir alle <em>machen<\/em>, ist (ich \u00fcbertreibe), dass die Leute alles ununterbrochen kritisch be\u00e4ugen, um es sich anschlie\u00dfend umso skrupelloser unter den Nagel zu rei\u00dfen und dann auch noch glauben, das st\u00fcnde ihnen zu; nat\u00fcrlich nimmt der kritische Konsument nicht alles, aber wof\u00fcr er sich schlie\u00dflich und endlich entscheidet, m\u00f6chte er dann bitte sofort und ohne Abstriche und au\u00dferdem m\u00f6glichst g\u00fcnstig.<\/p>\n<p>Gut und billig soll auch die Politik sein. Sie soll schmecken (Wohltaten), darf aber nur wenig kosten (Steuern), am besten w\u00e4r\u2019s, der Staat g\u00e4be den Leuten einmal die Woche Aldi-Champagner aus. Warum setzt sich die gute alte SPD nicht mal f\u00fcr so was ein? Dann w\u00fcrden wir sie wom\u00f6glich auch wieder w\u00e4hlen.<\/p>\n<p>Dass die Leute das nicht tun, ist, so gesehen, fast schon wieder eine gute Nachricht, offenbar scheint die SPD f\u00fcrs erste der populistischen Versuchung zu widerstehen, und man kann nur hoffen, dass das so bleibt. Politik ist kein Wunschkonzert, Ideale sind sch\u00f6n, aber es ist nun einmal eine Erfahrung, dass sie verfehlt und entt\u00e4uscht werden, alles andere ist Infantilismus und keine Position, mit der man eine Gesellschaft zusammenhalten kann; <em>Ich kriege nicht, was ich will, also tobe ich,<\/em> ist keine Haltung (die Linken) und <em>Ich kriege, was ich nicht will, also tobe ich<\/em>, erst recht keine (die Rechten).<\/p>\n<p><strong>Mediale Angst- und Wutmaschinen<\/strong><\/p>\n<p>Betrachtet man die bundesrepublikanische Medienlandschaft, vor allem das Talkshow- und Magazinwesen, wird man f\u00fcr die Zukunft sofort zum Pessimisten.<\/p>\n<p>Medien sind Angst- und Wutmaschinen, klar. Sie messen und bringen zum Ausdruck, was an Stimmungen und Gef\u00fchlen im gesellschaftlichen Raum der Fall ist, aber sie stellen diese Stimmungen zunehmend auch her, sie spielen mit den Gef\u00fchlen, schaukeln sie so lange wie m\u00f6glich hoch, um dann im entscheidenden Moment (kurz bevor die Leute hysterisch werden oder die Sache selbst langweilig geworden ist) zu rufen: Beruhigt euch, alles halb so schlimm, aber h\u00f6rt euch mal diese Geschichte an, die scheint wirklich \u00fcbel zu sein.<\/p>\n<p>Man kann mit Karl Valentin nur hoffen, dass es nicht so schlimm wird, wie es schon ist.<\/p>\n<p>Und ein Beispiel, wie schlimm es bereits ist, sind die Talkshows der zauberhaften Anne Will w\u00e4hrend der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise. Wer geh\u00f6rt und gesehen hat, wie sie im Gespr\u00e4ch mit Angela Merkel (oder vorher und nachher mehrfach in gr\u00f6\u00dferer Runde) mit ihrem unwiderstehlichen L\u00e4cheln in (nat\u00fcrlich sehr sanft) provokatorischer Absicht die komplette Klaviatur des Ressentiments bem\u00fchte und an keiner Stelle markierte, was nun eigentlich <em>ihre <\/em>Haltung ist, der kann und konnte eigentlich nur verzweifeln. Man kann als Journalist im Mimikry-Verfahren nicht das nicht vorhandene Parteiprogramm der AfD herunterbeten und dann allen Ernstes glauben, man habe einen Beitrag zum Diskurs geleistet. Es ist ein Beitrag zur Zerst\u00f6rung des Diskurses, und es wird Zeit, dass Politiker sich gegen solche Zumutungen wehren und aufstehen und sagen, dass sie dieses Spiel nicht mitspielen, dass es nicht nur die Schreih\u00e4lse von Pegida gibt, dass es sich um eine Minderheit handelt, und dass es diese Minderheit immer gegeben hat.<\/p>\n<p><strong>Schlechte Nachrichten, gute Nachrichten<\/strong><\/p>\n<p>Aber es gibt auch gute Nachrichten, und die gute Nachricht sind die Leute.<\/p>\n<p>&#8222;Da drau\u00dfen im Land&#8220; gibt es n\u00e4mlich Leute, die vor ihren Fernsehern oder drau\u00dfen auf der Stra\u00dfe nicht nur bl\u00f6d daherreden, sondern etwas <em>machen<\/em>, und zwar nicht, wie es dann in neunmalklugen Fernsehreportagen hei\u00dft, um irgendwelche &#8222;Staatsversagen&#8220; zu kompensieren, sondern weil sie es <em>wollen<\/em>, weil sie Menschen werden durch ihr Tun.<\/p>\n<p>Die sogenannte Fl\u00fcchtlingskrise ist hierf\u00fcr ein gutes Beispiel, nur hat man nach wenigen Tagen nur noch wenig davon geh\u00f6rt oder gesehen.<\/p>\n<p>Es gibt ein Problem? Gut dann machen wir eben was, damit es kleiner wird.<\/p>\n<p>Auch nach der Wiedervereinigung hat es unz\u00e4hlige Leute in diesem Geiste gegeben, und bei der &#8222;Fl\u00fcchtlingskrise&#8220; nach 1945 genauso, um hier nur die bev\u00f6lkerungspolitischen Beispiele zu erw\u00e4hnen.<\/p>\n<p>Auch sonst hat in siebzig Jahren Bundesrepublik doch alles erstaunlich gut geklappt, und zwar (ich wiederhole mich), weil die Leute es <em>wollten<\/em>, weil es <em>gute<\/em> Leute waren, und es gibt bis heute viele gute Leute, eigentlich an jeder Ecke, man muss nur hinsehen.<\/p>\n<p>Auch in der SPD gibt es selbstverst\u00e4ndlich gute Leute, vor Ort, in den Kommunen, den Landkreisen, irgendwelchen Parlamenten. Das ist die SPD von heute, aus der die SPD von morgen werden wird, und jetzt sage ich mal was, wie gro\u00df oder klein (ich meine die SPD) ist am Ende eigentlich egal \u2013 Hauptsache, die guten Leute sterben nicht aus.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>_________________<\/p>\n<p><em><strong>Mehr zum Thema finden Sie in unserer <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/thema\/sozialdemokratie\">Serie &#8222;Meine Idee f\u00fcr die Sozialdemokratie&#8220;<\/a>. <\/strong><\/em><\/p>\n<div id=\"spd-zukunft-serie-1-article\" class=\"infobox-tab__panel\">\n<p class=\"paragraph article__item\"><em>Die SPD\u00a0ist in der Krise, ebenso wie die europ\u00e4ische Sozialdemokratie. Was macht sie wieder attraktiv? Die Besinnung auf linke Positionen, Pers\u00f6nlichkeiten mit Charisma oder etwas ganz anderes? Wir haben verschiedene Akteure aus Politik und Gesellschaft nach ihrer Idee gefragt.\u00a0Bisher erschienene Beitr\u00e4ge:<\/em><\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><em><a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2016-03\/spd-krise-landtagswahlen-nationalstaat-sozialdemokratie\">YANNICK HAAN Da hilft nur ein Neuanfang<\/a><\/em><\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><em><a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2016-04\/spd-krise-demokratie\">KAJO WASSERH\u00d6VEL Die SPD muss das taktische Gepl\u00e4nkel lassen<\/a><\/em><\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><em><a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2016-04\/spd-krise-sigmar-gabriel-grosse-koalition-reformation\">CHRISTIAN N\u00dcRNBERGER Ich f\u00fcrchte, es geht zu Ende<\/a><\/em><\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><em><a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2016-04\/sozialdemokratie-spd-zukunft-jugend-wahlforschung\">NICO SIEGEL UND MICHAEL KUNERT Die SPD k\u00f6nnte jung sein<\/a><\/em><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wer die Krise \u2013 nicht nur \u2013 der SPD immerzu mit angeblich verratenen Idealen erkl\u00e4rt, argumentiert nicht nur populistisch. 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