{"id":3612,"date":"2016-05-04T12:00:46","date_gmt":"2016-05-04T10:00:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=3612"},"modified":"2016-05-10T16:46:58","modified_gmt":"2016-05-10T14:46:58","slug":"a-bigger-splash-helene-hegemann","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2016\/05\/04\/a-bigger-splash-helene-hegemann\/","title":{"rendered":"So wenig nachvollziehbar wie das Leben"},"content":{"rendered":"<p><strong>Sie werden irre, sie implodieren: wegen der Welt, wegen sich selbst und wegen der anderen. Luca Guadagninos Film <em>A bigger Splash<\/em> ist ein Thriller \u00fcber sch\u00f6ne und reiche Punks.<\/strong><\/p>\n<p><figure id=\"attachment_3615\" aria-describedby=\"caption-attachment-3615\" style=\"width: 620px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-3615\" src=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2016\/05\/freitext-splash-620x413.jpg\" alt=\"\u00a9 Lucky Red\" width=\"620\" height=\"413\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2016\/05\/freitext-splash-620x413.jpg 620w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2016\/05\/freitext-splash-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2016\/05\/freitext-splash.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-3615\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Lucky Red<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Als der grundsympathische Kinoseparatist Luca Guadagnino, 45, auf dem London Filmfestival von dazu gezwungenen Filmstudenten gebeten wird, irgendwas zu seiner neuen Arbeit zu sagen, muss er kurz lachen. Dann erwidert er folgendes: <em>&#8222;It&#8217;s a movie about rock &#8217;n&#8216; roll.&#8220;<\/em> Er sieht nach oben, tut so, als w\u00fcrde ihm der Rest seiner Erl\u00e4uterung in dieser Sekunde zum ersten Mal zufliegen, und f\u00e4hrt fort: <em>&#8222;It&#8217;s a movie about nostalgia of the great times that will never be back. About love and posession. A movie about desire. And, most importantly: it&#8217;s a movie about people.&#8220;<\/em><!--more--><\/p>\n<p>H\u00f6rt man dieses Statement, kommt einem das ein bisschen unfundiert vor und wie etwas, dass ein Regisseur genauso gut \u00fcber seine neue Amazon-Serie oder <em>Harry Potter 3<\/em> sagen k\u00f6nnte. Dann sieht man den Film. Und erkennt, dass mit Guadagninos rudiment\u00e4rer Zusammenfassung tats\u00e4chlich sehr viel mehr gemeint ist als das, was modernes Erz\u00e4hlkino zurzeit bietet. Sein neuer Film ist ein Film \u00fcber Menschen, ja. Ein Film, der souver\u00e4n genug erz\u00e4hlt wird, um ruhig mal auseinanderfallen zu k\u00f6nnen, ein Film, der bei den Charakteren bleibt statt deren Tiefe f\u00fcr den &#8222;Flow der Story&#8220; und &#8222;das Wohlwollen des Publikums&#8220; zu opfern; und je l\u00e4nger man sich mit der Frage besch\u00e4ftigt, was ihn vom Rest der auf Massenerfolg ausgelegten Geschichten dieser Gr\u00f6\u00dfenordnung unterscheidet, desto mehr f\u00e4llt einem dazu ein.<\/p>\n<p><em>A bigger Splash<\/em> kommt am Donnerstag in die Kinos. Tilda Swinton, mit der Guadagnino seit dem Ende der Neunziger immer wieder zusammengearbeitet hat, spielt die Hauptrolle Marianne Lane, eine Art weibliche Version von David Bowie, die nach einer Kehlkopfoperation nicht sprechen darf und permanent Gefahr l\u00e4uft, ihre Stimme zu verlieren. In der urspr\u00fcnglichen Version sollte Marianne Lane eine Schauspielerin sein, doch Tilda Swinton sagte ihre Rolle nur unter der Bedingung zu, sie stumm spielen zu d\u00fcrfen; sie befand sich, wie sie in letzter Zeit mehrfach erkl\u00e4rte, in einem Zustand, in dem sie weder etwas sagen konnte noch wollte. Grund genug f\u00fcr den Regisseur, sein High-Budget-Projekt Swintons Lebensphase entsprechend umzugestalten und aus der Schauspielerin einen Rockstar zu machen, der die erste H\u00e4lfte des Films weder in einer Gro\u00dfaufnahme zu sehen ist, noch irgendetwas Bezeichnendes zu sagen hat. Das ist absolut gro\u00dfartig.<\/p>\n<p>Bereits 2009 hatten die beiden einen \u00fcbergreifenden Erfolg mit dem Projekt <em>I am Love<\/em>; mehrere Studios schlugen Guadagnino daraufhin Projekte vor, die inzwischen erfolgreich realisiert wurden, aber nicht von ihm. Er tat das einzig Richtige und lie\u00df sich f\u00fcr seinen vierten Spielfilm mehrere Jahre Zeit, bis Studiocanal ihm eine freie Neuinterpretation des Klassikers <em>La Piscine<\/em> vorschlug, <em>Swimming Pool<\/em>, ein Kolportagedrama mit Romy Schneider von 1969, das die wenigsten gesehen haben und trotzdem immer wieder als Referenz f\u00fcr die Bewertung von Feriendomizilen oder Bademode heranziehen (&#8222;Ah, h\u00fcbsch, diese Gartenm\u00f6bel, und h\u00fcbsch auch dein neuer Bikini \u2013 genau wie in diesem Film aus den sp\u00e4ten Sechzigern&#8220;).<\/p>\n<p>Den Film hat Guadagnino, genau wie ich, als Teenager gesehen \u2013 und, genau wie ich und viele meiner Bekannten, nicht unbedingt als bahnbrechend empfunden. Trotzdem schien ihm das Grundger\u00fcst dessen, was die Figuren auf psychosozialer Ebene miteinander verhandeln, wertvoll genug zu sein, um daraus eine zeitgem\u00e4\u00dfe Variante mit umgekehrten Geschlechter- und gravierenden Sozialverh\u00e4ltnissen zu drehen. Spielt <em>La Piscine<\/em> noch auf St.-Tropez, einem Ort, den man eindeutig der High Society zuschreiben und damit zwar als abgr\u00fcndig entlarven, aber nicht gerade als Abbild einer gesamten Gesellschaft verwerten kann, ist <em>A bigger Splash <\/em>auf der italienischen Vulkaninsel Pantelleria angesiedelt; Steinw\u00fcsten, Asche, Ausnahmevillen neben totaler Armut und massenweise Boatpeople, \u00fcber deren Ertrinken im Hintergrund was im Fernsehen l\u00e4uft, w\u00e4hrend die Protagonisten Ricotta probieren und den umwerfendsten kulinarischen Moment ihres Lebens zu haben scheinen.<\/p>\n<p>War <em>La Piscine<\/em> ein Psychodrama \u00fcber die ewige Finsternis der Reichen und Sch\u00f6nen, ist <em>A bigger Splash<\/em> ein Thriller \u00fcber reiche und sch\u00f6ne Punks, die sich ihrer gesellschaftlichen Stellung bewusst sind und sie verachten und reflektieren k\u00f6nnen. Und trotzdem werden sie irre, sie explodieren nicht, sie implodieren, wegen der Welt, wegen sich selbst, wegen der anderen, und weil die Neurosen eines Weltstars in diesem Film mit derselben Vehemenz verhandelt werden wie das Elend 40 ertrunkener Fl\u00fcchtlinge.<\/p>\n<p>Marianne Lane, die in kurzen R\u00fcckblenden vor einem Massenpublikum auf der B\u00fchne steht, macht jetzt also Urlaub mit ihrem jungen Lover; Matthias Schoenaerts, dessen Rollenname mir gerade beim besten Willen nicht mehr einfallen will. Sie liegen rum, haben Sex im Pool, reiben sich am Strand mit irgendeinem Schlamm ein, pl\u00f6tzlich taucht Mariannes Ex Harry auf und hat seine Tochter Penelope im Schlepptau, von der bis vor Kurzem nicht mal er selbst gewusst hat und die zu allem \u00dcberfluss auch noch seinem Beuteschema entspricht.<\/p>\n<p>Wir haben nun also die halbstumme Weltstar-Matriarchin, ganz ruhig und weise, ein bisschen verzweifelt, die sich nach ihrer hysterischen Beziehung zum Rolling-Stones-Manager Harry in den j\u00fcngeren Matthias Schoenaerts verliebt hat; wir haben Matthias Schoenaerts, den depressiv-sensiblen Dokumentarfilmer, der seit Kurzem, das wird auf eleganteste Weise gleichzeitig nebenbei und voll auf die 12 erw\u00e4hnt, trockener Alkoholiker ist; wir haben Penelope, Harrys Tochter, extrem schlecht und gerade deshalb gut gespielt von Dakota Johnson, die genau das zu machen scheint, was ihr Gegenspieler Jamie Dornan in <em>50 Shades of Grey <\/em>an offensichtlicher, bekloppter Pseudosexyness vorgelebt hat.<\/p>\n<p>Und Ralph Fiennes als Harry, ein totaler Maniker, der bei jeder sich bietenden Gelegenheit nackt in den Pool springt, Autounf\u00e4lle baut, durchdreht, ungefragt ein paar Italoschlampen in das Ferienhaus seiner Freunde einl\u00e4dt und zum zwanzigsten Mal \u00fcbereuphorisch dar\u00fcber referiert, wie er die Rolling Stones dazu gebracht hat, Musik mit M\u00fclltonnen zu machen. Er will Tilda zur\u00fcck, Dakota will mit Tildas Lover schlafen, zwischendurch taucht die f\u00fcr die Protagonisten arbeitende italienische Mittelschicht auf, in einer Mischung aus bewundernder Ergebenheit und Missgunst, im Mittelmeer ertrinken Menschen, die Grundkonstellation ist also das, was Fachleute als &#8222;explosive Mischung&#8220; bezeichnen w\u00fcrden. Vier Schauspieler, die endlich rollen spielen, die vollkommen \u00fcber die Typm\u00e4\u00dfigkeit hinausgehen, die man ihnen gemeinhin unterstellt \u2013 Musik von den Rolling Stones gibt es auch, au\u00dferdem einen der besten Filmscores seit den Sechzigern \u2013 und einen absolut modernen Umgang mit der Widerspr\u00fcchlichkeit unserer Welt.<\/p>\n<p>Der Film knapp \u00fcber zwei Stunden lang, das Publikum geht raus, findet die Bilder sch\u00f6n und unterh\u00e4lt sich dar\u00fcber, ob das alles nicht zu &#8222;vollgestopft&#8220; sei, ob es statt 20 nicht auch zehn emotionale Erz\u00e4hlstr\u00e4nge getan h\u00e4tten, ob es nicht besser gewesen w\u00e4re f\u00fcr die Zuschauer, offengelegt zu bekommen, wer wen mit wem betr\u00fcgt und wer was \u00fcber welchen Mord wei\u00df und was wer denn eigentlich wirklich empfindet. Zum Gl\u00fcck ist dieser Film genauso wenig nachvollziehbar wie das Leben selbst, denn das macht ihn aus.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sie werden irre, sie implodieren: wegen der Welt, wegen sich selbst und wegen der anderen. 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