{"id":3680,"date":"2016-05-24T09:36:59","date_gmt":"2016-05-24T07:36:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=3680"},"modified":"2016-05-24T11:02:44","modified_gmt":"2016-05-24T09:02:44","slug":"gesellschaft-update-windows-95-khayat","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2016\/05\/24\/gesellschaft-update-windows-95-khayat\/","title":{"rendered":"Immer nur Erbsensuppe und &#8222;Wetten, dass..?&#8220; geht eben nicht"},"content":{"rendered":"<p><strong>Entspannt euch, liebe Migrationspanikmacher. Gesellschaft ist auch nichts anderes als ein Betriebssystem. Das Update von Windows 95 habt ihr schlie\u00dflich auch \u00fcberlebt.<\/strong><\/p>\n<p><figure id=\"attachment_3719\" aria-describedby=\"caption-attachment-3719\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-3719 size-large\" src=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2016\/05\/update-min-1024x682.jpg\" alt=\"\u00a9 Adam Berry\/Getty Images\" width=\"640\" height=\"426\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2016\/05\/update-min-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2016\/05\/update-min-620x413.jpg 620w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2016\/05\/update-min.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-3719\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Adam Berry\/Getty Images<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Erinnert ihr euch noch an Windows 95? Das war mal so ein Computerbetriebssystem, vor sehr, sehr vielen Jahrhunderten. Damals, als Computer noch diese riesigen, h\u00e4sslich beigen Staubf\u00e4nger in Wohn- und Arbeitszimmern waren, R\u00f6hrenmonitore hatten und ganze Klangkaskaden von sich gaben, wenn man sie anschaltete. Laptops waren damals noch zentnerschwere Ziegelsteine, mit deren Transport in die Unibibliothek man sich regelm\u00e4\u00dfig an den Rand eines Bandscheibenvorfalls schleppte, und nicht diese federleichten Airbooks, hinter denen sich die jungen Leute von heute gern mal in Caf\u00e9s verschanzen. <!--more-->Windows 95 war das System, mit dem viele von uns ihre ersten Schritte in der digitalen Welt gelernt haben. Es war uns warm und vertraut wie Omas Erbsensuppe, wie <em>Wetten, dass..?<\/em> am Samstagabend.<\/p>\n<p>Doch Zeiten \u00e4ndern sich, und in der Welt der Rechenmaschinen noch viel schneller als anderswo. Andere Betriebssysteme kamen, wurden erweitert und erg\u00e4nzt. Und ihr habt alle geschrien \u2013 erinnert ihr euch noch? Nichts funktionierte mehr wie vorher. Alte Programme waren nicht mehr kompatibel, die Symbole auf dem Desktop sahen pl\u00f6tzlich so anders aus. Oh nein!, habt ihr geschrien, das kann doch nicht sein! Wie soll ich denn klarkommen jetzt? Ich muss mich beschweren, beim Kundendienst von Microsoft, was f\u00e4llt denen denn ein, mir einfach meine digitale Erbsensuppe zu versalzen? Inzwischen hat auch Apple einen transatlantischen Siegeszug angetreten und diese federleichten Airbooks sind l\u00e4ngst nicht mehr das Statussymbol der kreativen Hautevolee, sondern Mainstream.<\/p>\n<p>Gesellschaften sind wie Computersysteme. Sie \u00e4ndern sich, erneuern sich und werden erg\u00e4nzt. Meistens ist auch da das Geschrei zun\u00e4chst mal gro\u00df. Hilfe, London hat jetzt einen muslimischen B\u00fcrgermeister! Was gibt es denn da zu feiern! Oh nein, Homosexuelle d\u00fcrfen jetzt heiraten! Da gibt es ja wohl erst recht nichts zu feiern! Hilfe, Hilfe, die einstigen &#8222;Asylanten&#8220;, Zuwanderer und deren Kinder sitzen pl\u00f6tzlich in der Politik, in Vorst\u00e4nden und auf den B\u00fchnen des Landes, als Moderatoren, Musiker und Autoren! Aber unsere Werte! Unsere sch\u00f6nen, heteronormativen, wei\u00dfen, christlich gepr\u00e4gten Werte! Unsere Erbsensuppe!<\/p>\n<p>Bei meinen Lesungen geraten wir aneinander, die hartn\u00e4ckigen Windows-95-Benutzer und ich. Sie sagen Dinge wie: &#8222;Aber das, was Sie da erz\u00e4hlen, ist ja total unrealistisch!&#8220; \u2013 &#8222;Interessant&#8220;, sage ich, &#8222;und das wissen Sie, weil Sie so viele Araber kennen und mit der arabischen Kultur so vertraut sind?&#8220; \u2013 &#8222;Nein, aber man liest ja so einiges!&#8220; Totschlagargumente werden ausgepackt: Kopft\u00fccher, IS, Ehrenmord.<\/p>\n<p>Hm, denke ich. Mein Buch haben Sie doch aber auch gelesen, aber glauben m\u00f6chten Sie mir nicht. Nein, sie m\u00f6chten sich weiter in ihrer Diskurs\u00fcberlegenheit sonnen. M\u00f6chten auf Teufel komm raus h\u00f6ren, dass Araber, oder <em>Mitb\u00fcrger mit Migrationshintergrund, <\/em>wie sie uns so niedlich nennen, irgendwie doch noch kleiner, weniger und vor allem weniger wichtig sind als sie selbst. Weil es sie bedroht. Weil sie gern m\u00f6chten, dass alles so bleibt, in ihren K\u00f6pfen und in ihrer Welt, wie es war, wie es ist. Windows 95 und Erbsensuppe for life!<\/p>\n<p>Fr\u00fcher h\u00e4tten mich solche Diskussionen unendlich aufgeregt. Ich h\u00e4tte gew\u00fctet und getobt, h\u00e4tte gezetert: &#8222;Dann glaubt doch alle, was ihr wollt, mir egal!&#8220; Ich war ein junger Hitzkopf, ausgestattet mit dem manchmal ziemlich wilden Temperament meines arabischen Vaters. Heute denke ich zum Gl\u00fcck manchmal ein wenig nach, ja, auch wir sind lernf\u00e4hig, und versuche zu verstehen, was genau so bedrohlich, so befremdlich an dem Gedanken ist, dass Araber und andere <em>Menschen mit Migrationshintergrund<\/em> wom\u00f6glich gleichwertig sein k\u00f6nnten, im Guten wie im Schlechten, dass sie in erster Linie mal Menschen sind, und nicht ausschlie\u00dflich ihre kulturell zugeschriebenen Attribute. Ich denke dann, dass viele dieser Menschen, die zu meinen Lesungen kommen, sich nie mit diesen Fragen auseinander setzen mussten, die wir uns stellen. Dass sie in einer Welt aufgewachsen sind, die eben gepr\u00e4gt war von Erbsensuppe und <em>Wetten, dass..?<\/em> am Samstagabend. Das kann man ihnen nicht vorwerfen. Aber den Unwillen, dazuzulernen, zuzuh\u00f6ren und die eigene Weltsicht vielleicht mal zu \u00fcberpr\u00fcfen, das kann man ihnen schon ab und zu mal vorwerfen.<\/p>\n<p>Ver\u00e4nderungen sind nie einfach, und manchmal auch nicht sch\u00f6n. Meine Oma musste sich auch an die Benutzung eines Geldautomaten gew\u00f6hnen, weil die kleine Bankfiliale bei ihr um die Ecke geschlossen wurde. Aber ich bin mit ihr zum Automaten gegangen, habe ihr alles erkl\u00e4rt und drei, vier Mal ge\u00fcbt, Geld abzuheben und den Kontostand zu checken, und schwupps, war die Angst verschwunden.<\/p>\n<p>Wenn uns die Ver\u00e4nderungen zu viel oder zu gro\u00df werden, erschrecken wir uns und schlagen um uns vor lauter Abwehr, Angst und \u00dcberforderung. Vorurteile sind dabei eine sch\u00f6ne, warme Schutzdecke, unter die man sich dann gern zur\u00fcckzieht. Und sich zur\u00fccksehnt in eine Zeit, als die Welt noch nicht so gro\u00df und kompliziert war, ohne so viel digitalen Schnickschnack, so viel Auswahl im Supermarkt, so viele Ausl\u00e4nder \u00fcberall.<\/p>\n<p>Tja, liebe Windows-95- Fans, schlechte Nachrichten: Wir sind gekommen um zu bleiben, <em>deal with it!<\/em> Denn wir sind wie ein gro\u00dfer gesellschaftlicher Computer. Wir brauchen Upgrades und neue Tools, Betriebssysteme m\u00fcssen st\u00e4ndig \u00fcberpr\u00fcft und auf den neusten Stand gebracht werden, weil man die Rechenmaschine sonst ganz bald nicht mehr brauchen kann. Die Updates machen uns nicht immer besser, aber oft eben doch. Sie machen uns bunter und schneller und leistungsf\u00e4higer und international kompatibler.<\/p>\n<p>Aber tr\u00f6stet euch \u2013 am Ende hat sich noch jeder an das neue Betriebssystem auf seinem Computer gew\u00f6hnt, auch wenn er Windows 95 noch lange nachgeweint hat. Und hey, vor einigen Wochen entdeckte meine 62 Jahre alte Mutter die Emojis auf ihrem iPad und schickt seither begeistert bunte Bildernachrichten an ihre Kinder. Wenn das kein Signal f\u00fcr eine bunte Zukunft ist, wei\u00df ich auch nicht!<\/p>\n<p>_________________<\/p>\n<p><strong><em>Sie m\u00f6chten keinen Freitext verpassen? Aufgrund der gro\u00dfen Nachfrage gibt es einen Newsletter. <a href=\"http:\/\/bit.ly\/1xjyvzZ\" target=\"_blank\">Hier k\u00f6nnen Sie ihn abonnieren.<\/a><\/em><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Entspannt euch, liebe Migrationspanikmacher. Gesellschaft ist auch nichts anderes als ein Betriebssystem. Das Update von Windows 95 habt ihr schlie\u00dflich auch \u00fcberlebt. 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