{"id":3765,"date":"2016-06-02T12:29:07","date_gmt":"2016-06-02T10:29:07","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=3765"},"modified":"2016-06-02T13:57:40","modified_gmt":"2016-06-02T11:57:40","slug":"balkon-eskapismus-bossong","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2016\/06\/02\/balkon-eskapismus-bossong\/","title":{"rendered":"Die Welt ist aus dem Ruder? Kauft Blumend\u00fcnger!"},"content":{"rendered":"<p><strong>Lange hat unsere Autorin den Eskapismus der Naturfreunde bel\u00e4chelt. Nun hat sie zum ersten Mal ihren Balkon bepflanzt. Sofort ploppen die wahren Fragen des Lebens auf.<\/strong><\/p>\n<p><figure id=\"attachment_3769\" aria-describedby=\"caption-attachment-3769\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-3769\" src=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2016\/06\/balkon.freitext-1024x576.jpg\" alt=\"\u00a9 #almo\/photocase.com (https:\/\/www.photocase.com\/)\" width=\"640\" height=\"360\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2016\/06\/balkon.freitext-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2016\/06\/balkon.freitext-620x349.jpg 620w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2016\/06\/balkon.freitext-768x432.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-3769\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 #almo\/photocase.com (https:\/\/www.photocase.com\/)<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>&#8222;Alles Gute f\u00fcr die Tomaten&#8220;, w\u00fcnscht mir die Kassiererin, wir zwinkern uns vertraulich zu. Eine halbe Stunde lang bin ich durchs Pflanzenparadies gelaufen, an Bergen in Plastik eingeschwei\u00dfter Blumenerde und gestapelter Balkonk\u00e4sten vorbei, eine mir bislang verschlossene, eine von mir verschm\u00e4hte Welt. Wer Zeit hat, seine Nachmittage mit der Auswahl roter, blauer oder ros\u00e9farbener Pflanzen zu verbringen, hat, so dachte ich bisher, aus der Geschichte nichts gelernt. Biedermeier, Spie\u00dfertum, Landlust, es gibt viele Namen, unter denen der kleing\u00e4rtnerische Eskapismus firmiert: Die Welt ist aus dem Ruder geraten und man selbst kauft Pflanzend\u00fcnger.<!--more--><\/p>\n<p>F\u00fcrsorglich trage ich meine Pflanzenpalette hinaus in den verregneten Berliner Fr\u00fchling. Fr\u00fcher h\u00e4tte ich nur an mich und die gro\u00dfe Politik gedacht, die ich in Form einer mich stets begleitenden Tageszeitung sch\u00fctzend \u00fcber meinen Kopf gespannt h\u00e4tte. Was macht&#8217;s, dass die \u00f6sterreichische Pr\u00e4sidentenwahl zu Pappmach\u00e9 wird \u2013 kann man ja eh alles im Internet nachlesen. \u00dcber Jahre habe ich mich widersetzt, doch von heute an blicke ich auf meine Umwelt als junge G\u00e4rtnerin, nicht l\u00e4nger die Sehnsucht nach Natur leugnend, die schon die Generation vor mir aus den glitzernden Metropolen und politischen Debatten vertrieb, weil sie lieber auf einem Hof in Brandenburg Porree anbauten.<\/p>\n<p>&#8222;Wir sind uns gerade im Baumarkt begegnet&#8220;, sagt der zarte Mann, der sich an der Bushaltestelle zwischen mich und meine Palette zw\u00e4ngt. Er ist so schmal, dass er \u00fcberall dazwischen passen w\u00fcrde, zwischen die parkenden Autos am Ku&#8217;damm, zwischen Norbert Hofer und die Arbeiterklasse und eben auch zwischen mich und das etwas mickrige Erdbeerpfl\u00e4nzchen auf meiner Palette. Und was ist mit mir los, warum blaffe ich nicht gereizt zur\u00fcck, dass er mir ein wenig zu dicht auf die Pelle ger\u00fcckt sei? Mein Leben zeigt sich bereits in milderen Farben, Sinnzusammenh\u00e4nge verschieben sich oder ich verliere gleich v\u00f6llig den \u00dcberblick, konzentriert auf meine noch in enge Plastikschalen eingesperrten Z\u00f6glinge: Erdbeeren, Strauchtomaten und violette Zierpflanzen, die zwar keine Nutzfunktion, aber sicherlich einen Namen haben. Die Welt der G\u00e4rtnerei, meine <em>terra incognita<\/em>.<\/p>\n<p>&#8222;Was haben Sie denn Sch\u00f6nes gekauft?&#8220;, erkundigt sich der Mann und ich zeige ihm meine Pflanzen. Ein neues, unerwartetes Gef\u00fchl von Besitz steigt in mir auf: <em>Meine<\/em> Erdbeeren \u2013 nicht blo\u00df erkauftes Eigentum, wie das eines Fahrrads, eines toten Objekts, das ich mir \u00fcber kurz oder lang stehlen lassen werde. Diese kleinen, hoffnungsfrohen Pflanzenknubbel, noch gr\u00fcn, sind mir ausgeliefert auf Gedeih und Verderb. Was auch immer diese Erdbeeren der Welt beweisen werden, sie werden es ohne mich nicht geschafft haben. Auch ich im Garten!<\/p>\n<p>Im Bus stelle ich die Palette nahe der T\u00fcr auf den Boden. Die Blicke der Mitfahrenden richten sich sofort auf den Tomatenstrauch, der wie ein tollender kleiner Hund in unserer Mitte posiert, ach was, eine gemeinsame Mitte \u00fcberhaupt erst erm\u00f6glicht. Wohlmeinende Ratschl\u00e4ge werden mir zugeraunt, &#8222;braucht viel Erde&#8220;, &#8222;diese kleinen Fliegen, da m\u00fcssen sie aufpassen, die befallen oft Tomatenpflanzen&#8220;. Ein Mensch mit Pflanze wirkt augenscheinlich vertrauensvoller als ein Mensch mit einem Stapel B\u00fccher: Wer pflanzt, hat jegliche Eitelkeit abgelegt und die gesellschaftlichen Gr\u00e4ben zugesch\u00fcttet, als h\u00e4tte es nur einen 20-Litersack Blumenerde dazu gebraucht. Vom Hausmeister bis zur Uniprofessorin: Wer pflanzt, findet zu sich, und eine Station sp\u00e4ter schon vertrauen mir Menschen Pers\u00f6nliches an: &#8222;Meine Mutter w\u00fcnscht sich auch so einen Tomatenstrauch, sie ist seit Kurzem im Hospiz, wissen Sie.&#8220; Die Menschen \u00f6ffnen sich mir auf ganz neue Weise oder ist es nicht doch eher so, dass sie sich der Tomate an meiner Seite \u00f6ffnen? Schon will ich ihrem Vertrauen mit S\u00e4tzen aus der Hundehaltersprache danken, &#8222;er bei\u00dft nicht&#8220; oder &#8222;er hei\u00dft Kasimir&#8220;.<\/p>\n<p>Warum habe ich bislang nur in solch einer Blase gelebt, zwar nicht durch Anpflanzen und Einwecken von der Wirklichkeit abgehalten, aber durch Zeitungen oder B\u00fccher, mit denen ich mich im Bus von den Mitmenschen abschottete? Als ich auf meinem Balkon den Beutel Blumenerde aufrei\u00dfe \u2013 &#8222;universell einsetzbar&#8220;<em>,<\/em> verspricht mir die Verpackung, &#8222;mit Langzeitd\u00fcnger&#8220;<em> \u2013<\/em> steigt dennoch kurz der alte Zweifel in mir auf: Ist das denn die richtige Haltung, mich ins idyllische Balkonbepflanzen zur\u00fcckzuziehen, anstatt an meinem Schreibtisch \u00fcber die gro\u00dfen Fragen der Politik zu schreiben oder wenigstens dar\u00fcber nachzudenken, weshalb unl\u00e4ngst in \u00d6sterreich die EU nur sehr knapp nicht abgew\u00e4hlt worden ist, man aber so nah dran war, dass man selbstzufrieden aufgrunzen konnte: Hatten wir mit unserem Pessimismus ja doch mal wieder recht?<\/p>\n<p>Im Wahlkampf war es viel um Heimat gegangen, nicht nur von Seiten der nationalstolzen FP\u00d6, auch der unabh\u00e4ngige Alexander Van der Bellen hatte das Wort noch auf seine Wahlkampfplakate geschmuggelt: Von einer schenkbaren Heimat war die Rede gewesen. Schummelei!, hatte der Heimatexperte Hofer gewettert. Was hatte denn ein Gr\u00fcnen-sozialisierter Politiker mit Heimat zu tun? Da h\u00e4tte die FP\u00d6 ja auch Wahlkampf mit Cannabisfreigabe machen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Sicherlich h\u00e4tte die FP\u00d6 dem unabh\u00e4ngigen Van der Bellen auch das authentische G\u00e4rtnern abgesprochen, zumindest Cannabisanbau dahinter gewittert. Das Anpflanzen in \u00f6sterreichischer Erde ist und bleibt ein Privileg der patriotischen und nationalistischen B\u00fcrger und als Wahlwerbung der soziale Nationalpartei FP\u00d6 vorbehalten.<\/p>\n<p>Ich setze die Strauchtomaten in den Kasten um, merke, dass der Kasten zu klein ist oder das Wurzelgeflecht des Tomatenstrauches zu gro\u00df. Vielleicht kann ich als Nichtpatriotin ja auch gar nicht mit Erde und Wurzeln umgehen. Was w\u00fcrde wohl die AfD auf die Frage antworten, ob Zuwanderer pflanzen d\u00fcrfen? D\u00fcrfen es jene mit einem deutschen Pass, wenigstens mit Bleiberecht oder mit einem Platz in der Fu\u00dfballnationalmannschaft? Jedenfalls d\u00fcrften es bestimmt nur die christlichen, allenfalls noch konfessionslosen unter ihnen. So ein Tomatenstrauch ist ja, von Muslimen umgetopft, wie ein kleines Minarett: Wer pflanzt, der bleibt, wenigstens, bis die Ernte eingeholt wird oder die Zierpflanzen abgebl\u00fcht sind. Und dann auch noch mit Langzeitd\u00fcnger. Wer wei\u00df \u00fcberhaupt, was da angepflanzt w\u00fcrde, orientalisches Gem\u00fcse wom\u00f6glich!, mit dem uns die abendl\u00e4ndischen Wurzeln auch noch im Balkonkasten ausgerissen w\u00fcrden. Wer mir jetzt mit der Herkunft der Tomaten kommt \u2013 ach geh, ich muss mich um die kleinen Fliegen k\u00fcmmern, die befallen ja so oft die Tomaten.<\/p>\n<p>_________________<\/p>\n<p><strong><em>Sie m\u00f6chten keinen Freitext verpassen? Aufgrund der gro\u00dfen Nachfrage gibt es einen Newsletter. <a href=\"http:\/\/bit.ly\/1xjyvzZ\" target=\"_blank\">Hier k\u00f6nnen Sie ihn abonnieren.<\/a><\/em><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Lange hat unsere Autorin den Eskapismus der Naturfreunde bel\u00e4chelt. Nun hat sie zum ersten Mal ihren Balkon bepflanzt. Sofort ploppen die wahren Fragen des [\u2026]<\/p>\n","protected":false},"author":1003,"featured_media":3769,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[7,5],"tags":[],"class_list":["post-3765","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-gesellschaft-politik","category-schriftstellerleben"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v21.0 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Die Welt ist aus dem Ruder? 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