{"id":3784,"date":"2016-06-05T06:00:13","date_gmt":"2016-06-05T04:00:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=3784"},"modified":"2016-06-04T17:33:14","modified_gmt":"2016-06-04T15:33:14","slug":"fanny-mueller-mutterwitz-schulz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2016\/06\/05\/fanny-mueller-mutterwitz-schulz\/","title":{"rendered":"Mit Mutterwitz durchs Vaterland"},"content":{"rendered":"<p><strong>Wer nicht glaubt, dass man \u00fcber M\u00e4nner, Geschlechterkampf und Familie mit Humor und Geist schreiben kann, sollte die Text der k\u00fcrzlich verstorbenen Fanny M\u00fcller lesen.<\/strong><\/p>\n<p><figure id=\"attachment_3789\" aria-describedby=\"caption-attachment-3789\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-3789\" src=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2016\/06\/fanny-mueller-1024x576.jpg\" alt=\"\u00a9 Edition Tiamat \" width=\"640\" height=\"360\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2016\/06\/fanny-mueller-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2016\/06\/fanny-mueller-620x349.jpg 620w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2016\/06\/fanny-mueller-768x432.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-3789\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Edition Tiamat<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Wie stellt man Fanny M\u00fcller in eine Reihe mit Kafka und Brecht? So: Es war sp\u00e4tabends, als K. ankam. &#8222;Oh&#8220;, sagte Herr K. und erbleichte. &#8222;Genau wie Jonni!&#8220; schreit Frau K.<!--more--><\/p>\n<p>Im Ernst: Eines hat Frau K. ganz gewiss mit ihren ber\u00fchmten Initialvettern gemein \u2013 sie ist eine starke literarische Figur. In den Lettern, die die Welt bedeuten, tauchte sie \u2013 &#8222;eine der letzten Concierges Hamburgs&#8220; \u2013 erstmals Juni 1991 auf. Verantwortlich war ein in gewissen Kreisen mittlerweile legend\u00e4res komisches Magazin. Eingef\u00fchrt wurde Frau K. dort zusammen mit der &#8222;komplett haarlosen Dackelin Trixi&#8220; und beide charakterisierte nicht zuletzt die Schlusspointe jenes kompakten Einspalters: &#8222;Trixi!&#8220; schreit Frau K., &#8222;h\u00f6r auf!&#8220; Zu kl\u00e4ffen n\u00e4mlich. &#8222;Du musst nich auf das ganze Haus passen! Das reicht, wenn du auf Oma pa\u00dft!&#8220;<\/p>\n<p>Wahrhaftig, das reichte. Von diesem Beginn an war ich Frau K. verfallen. Und je \u00f6fter sie im <em>Kowalski<\/em> ihren missingschen Mutterwitz verspr\u00fchte, desto neugieriger wurde ich, wer ihre Sch\u00f6pferin war \u2013 und nicht nur ich. Gemeinhin stellte man sich unter Fanny M\u00fcller eine Art reifes Punkgirl vor, wohl aufgrund des bunten Milieus, in dem sie Frau K. ihr Wesen treiben lie\u00df.<\/p>\n<p>Als wir uns dann aber kennenlernten, handelte es sich vielmehr um eine erwachsene, ja gestandene Frau. Nichtsdestotrotz wirkte sie mindestens zehn Jahre j\u00fcnger, als angeblich in ihrem Pass stand. Und was mich \u00fcbrigens kindisch freute: Sie ist in Helmste aufgewachsen, ich in Hagen \u2013 Nachbard\u00f6rfer in der N\u00e4he von Stade. Als ich, viel sp\u00e4ter, ihre Abhandlung \u00fcber d\u00f6rfliche Hochzeitsfeiern las, sollte ich erbost erfahren, dass in Helmste ganz offensichtlich Spr\u00fcche kursierten wie &#8222;Hagener Kosaken mit\u2019n Pisspott op\u2019n Nacken&#8220;. Schwamm dr\u00fcber. Seitdem wir uns kannten, machte ich mir einen Stolz daraus, Fanny M\u00fcller als gro\u00dfe Schwester im Geiste betrachten zu d\u00fcrfen. Wir telefonierten, korrespondierten, bestritten gemeinsam Lesungen und haben, um unserer Sehnsucht nach Plattdeutsch nachzugeben, sogar mal zusammen eine Auff\u00fchrung des Ohnsorg-Theaters besucht.<\/p>\n<p>Nachdem <em>Kowalski<\/em> das Zeitliche gesegnet hatte, spukte Frau K. aufs Vitalste in den Hamburger Lokalseiten der <em>taz<\/em> weiter, und 1994 erschien ein h\u00fcbsches gelbes Sammelb\u00e4ndchen. Damit war Frau K. offiziell in der sch\u00f6nen Literatur angekommen.<\/p>\n<p>Die St\u00e4rke einer literarischen Figur kann ja unterschiedlich beschaffen sein. Sie kann in ihrer Repr\u00e4sentanzmacht liegen (wie bei Kafkas Herrn K.), in ihrer philosophischen Gr\u00f6\u00dfe (wie bei Brechts Herrn K.) oder auch (wie bei M\u00fcllers Frau K.) in ihrer Authentizit\u00e4t. Nun ist dieser Begriff derart durch die Mangel gedreht worden, dass er l\u00e4ngst fadenscheinig wirkt. Seit Ende der siebziger Jahre hat sich ja jeder circa einskommasiebte Sinnsucher in die Toga der von ihm sogenannten\u00a0Authentizit\u00e4t geh\u00fcllt. Ungeachtet dessen wirken wirkliche Echtheit und Glaubw\u00fcrdigkeit nat\u00fcrlich um so st\u00e4rker weiter, je schw\u00e4cher all die Begriffe werden, die wir uns von Welt und Zeit machen.<\/p>\n<p>Die Echtheit, Glaubw\u00fcrdigkeit und, im besten Fall daraus resultierend, \u00dcberzeugungskraft und Identifikationspotenz von Fanny M\u00fcllers Frau K. entspringen \u00fcbrigens aus Mutterwitz.<\/p>\n<p>Mit eigenen Ohren hab ich mal geh\u00f6rt, wie ein alteingesessener Hagener Bauer sich wie folgt ausdr\u00fcckte: &#8222;Mien neege Trecker, de hett viellich Pauer.&#8220; Wenn schon die Bauern von <em>power<\/em> zu sprechen beginnen, sollte man wieder auf Begriffe zur\u00fcckgreifen, die trotz ihres Alters weniger fadenscheinig sind \u2013 wie zum Beispiel <em>Mutterwitz<\/em>. Er gefiel mir schon immer, dieser Begriff, und die Definition im Deutschen W\u00f6rterbuch der Br\u00fcder Grimm best\u00e4rkte mich in diesem Empfinden: &#8222;nat\u00fcrlicher, von der mutter her angeborener witz&#8220;. (Merke folglich: Auch M\u00e4nner k\u00f6nnen Mutterwitz haben.) Wobei <em>witz<\/em> &#8222;noch in der bedeutung der ur\u00adtheilskraft und schnellen fassungsgabe&#8220; auftrete (heute pflegt man in dem Fall von Gewitztheit zu sprechen). Ferner zitieren die Grimms Kant: &#8222;die allgemeinen und angebornen regeln des verstandes (deren besitz mutterwitz genannt wird)&#8220;; Simrock mit dem Sprichwort &#8222;ein quentchen mutterwitz ist besser als ein centner schulwitz&#8220; und Kleist mit der Metapher von der &#8222;unze mutterwitz, die dich vom tollhaus errettet&#8220;.<\/p>\n<p>Heute, da das ganze Vaterland ein Tollhaus geworden ist, kommt man mit einer Unze nicht mehr weit. Da braucht es schon Mutterwitz vom Kaliber dessen, \u00fcber den Frau K. verf\u00fcgt: &#8222;Liebe und Erotik!&#8220; sagt Frau K. mit tiefer Verachtung (\u2026). &#8222;Wir ham uns 1930 auf der Veddel im Arbeitersportverein kennengelernt. Da gab das so was nich.&#8220;<\/p>\n<p>F\u00fcr mich bilden die Geschichten von Frau K. den Kern von Fanny M\u00fcllers Gesamtwerk. Aber die Non-Frau-Ks, das Fruchtfleisch aus Kurzgeschichten, literarischen Miniaturen, ausgeschm\u00fcckten Anekdoten, Satiren, Possen, Glossen usw., schmecken mir genauso. Mir gefallen Texte, die mit S\u00e4tzen anfangen wie &#8222;M\u00e4nner k\u00f6nnen einem ja sonstwas erz\u00e4hlen&#8220;. (\u00dcberhaupt gef\u00e4llt mir \u00fcbrigens ihre Haltung gegen\u00fcber uns Tr\u00e4gern des Y-Chro\u00admosoms \u2013 &#8222;den ein\u2019n nehm\u2019n und den annern damit vor\u2019n Kopp hau\u2019n&#8220;. Es trifft immer den richtigen: den Einzelfall. Wie Frau K. in Bezug auf ein besonders prek\u00e4res Exemplar sagt: &#8222;Normal hab ich ja nix gegen M\u00e4nner. Aber bei <em>den<\/em> w\u00fcrd ich ne Ausnahme machen.&#8220;) So wird\u2019s gemacht, alles andere ist langweilig (oder Soziologie). W\u00e4rme wird nicht durch Anflanschen erzeugt, sondern durch Reibung, das wei\u00df der d\u00fcmmste Physiklehrer. So kommen die K\u00f6rpers\u00e4fte in Wallung, die <em>humores. <\/em><\/p>\n<p>Es sind haupts\u00e4chlich drei gesellschaftliche Ph\u00e4nomene, die in Fanny M\u00fcllers Werk eine Rolle spielen \u2013 und dort quasi im Eulenspiegel der Erkenntnis gebrochen werden. Der Geschlechterkampf ist eines, ein anderes Nachbarschaft und das dritte Familie. Drei gesellschaftliche Ph\u00e4nomene, deren moderne und postmoderne Ver\u00e4nderungen in besonderem Ma\u00dfe auf unser Selbstgef\u00fchl, Selbstverst\u00e4ndnis, Selbstbewusstsein etc. zur\u00fcckwirken, kurzum: auf das Selbst jeder und jedes einzelnen von uns. Als kritisch aufgekl\u00e4rte Frau wusste Fanny M\u00fcller, dass die emotionale Verstrickung des Individuums in jene Ph\u00e4nomene ohne vern\u00fcnftige Distanz \u00fcble Folgen haben kann. Als lebenserfahrene und zugleich bodenst\u00e4ndig gebliebene Frau mit Menschenkenntnis wusste sie aber auch, dass es unvern\u00fcnftig ist, ohne emotionale Verbindung Distanz einzunehmen.<\/p>\n<p>Das klingt wie ein Widerspruch: Distanz zu halten geht doch nur, indem man Verbindungen kappt, oder? Eben nicht. Distanz ohne Verbindung l\u00e4uft auf Zynismus hinaus. Distanz mit Verbindung auf Humor.<\/p>\n<p>Und deshalb ist im Tollhaus Vaterland nach wie vor nichts dringender erforderlich als Mutterwitz. Zum Beispiel der von Autorinnen vom Schlage Fanny M\u00fcllers. Dass sie k\u00fcrzlich gestorben ist, \u00e4ndert an dem Befund \u00fcberhaupt nichts \u2013 ganz im Gegenteil: Sie fehlt.<\/p>\n<p><em>Am 5. Juni im Polittb\u00fcro zu Hamburg lesen zu ihren Ehren Klaus Bittermann, Susanne Fischer, Doris Gercke, Gerhard Henschel, Ernst Kahl, Richard Christian K\u00e4hler, Gerhard Kromschr\u00f6der, Christian Maintz, Lisa Politt, Fritz Tietz, Dietrich zu Nedden und der Autor dieser Zeilen. Musik: Enno Dugnus (Piano), Tuten &amp; Blasen.<br \/>\n<\/em><\/p>\n<p>_________________<\/p>\n<p><strong><em>Sie m\u00f6chten keinen Freitext verpassen? 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