{"id":382,"date":"2014-10-20T09:53:47","date_gmt":"2014-10-20T07:53:47","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=382"},"modified":"2014-10-20T10:37:08","modified_gmt":"2014-10-20T08:37:08","slug":"feridun-faxt-oesterreich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2014\/10\/20\/feridun-faxt-oesterreich\/","title":{"rendered":"\u00dcber Idiotenschelte erhaben"},"content":{"rendered":"<p><strong>\u00d6sterreicher so bl\u00f6d wie D\u00fcsseldorfer? Alles verlogen und mau? Unser Kolumnist reist durch das Land und muss seine Vorurteile \u00fcberdenken. Der Grund: ein Klavierspieler!<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>Reise ins \u00d6sterreichische. Zeit f\u00fcr eine erste Charakterkunde: Der \u00d6sterreicher ist krachend verlogen. Die \u00d6sterreicherin zieht mit schlackernden Backen Worte in die L\u00e4nge, dehnt und zerknackt Silben, zerkocht sie in der Spuckes\u00e4ure, sprotzt sie aus dem bemalten M\u00e4ulchen wie angedaute Aasst\u00fccke. Der \u00d6sterreicher ist ein \u00dcberbleibsel, der Dritte-Reich-Rest. Im Geiste Hitlerist, im Fleische mau und Mus. Es wird ihn niemals \u00fcberraschen, dass ihn ein Ausw\u00e4rtiger, den er nicht kennt, auf der Stra\u00dfe anh\u00e4lt und sagt: Sie gehen mir auf die Nerven, weil Sie so hohl sind, dass Sie mir auf die Nerven gehen.<!--more--><\/p>\n<p>Wie hei\u00dft Ihr Friseur? Ist er ein Schafscherer? Waren Sie wegen Ihrer Haltungssch\u00e4den schon beim Arzt? Wie sind Sie \u00fcberhaupt angezogen, Himmelherrgott! Sie sind so bl\u00f6de wie bei uns die D\u00fcsseldorfer. Die geben auch viel Geld aus, um furchtbar schlecht auszusehen. Was macht Ihr Mund, wenn Sie reden? Haben Sie eine halbseitige Gesichtsl\u00e4hmung?&#8230; Nein, er wird abwinken und weitergehen. Er kennt das: Deutsche, der Deutschgewordene aus dem Norden, sie kommen her, kaufen billige Zigaretten, die Knickkapselkippen, die Zigaretten mit der Mentholkapsel im Filter, und sie sch\u00fctteln den Kopf \u00fcber ihn, den Herrn des Landes, den \u00d6sterreicher.<\/p>\n<p><figure id=\"attachment_389\" aria-describedby=\"caption-attachment-389\" style=\"width: 215px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2014\/10\/Feridun3.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-389 size-medium\" src=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2014\/10\/Feridun3-215x300.jpg\" alt=\"Faksimile des Faksimiles von Feridun Zaimoglu\" width=\"215\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2014\/10\/Feridun3-215x300.jpg 215w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2014\/10\/Feridun3-734x1024.jpg 734w\" sizes=\"auto, (max-width: 215px) 100vw, 215px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-389\" class=\"wp-caption-text\">Faksimile des Faksimiles von Feridun Zaimoglu<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Ich komme nach Feldkirch, St\u00e4dtchen, an der Grenze zu Liechtenstein, ich trinke ein Achtel Zweigelt, schreibe Femezeilen nieder, gehe in der Pause zum Rauchen hinaus, und da spricht mich ein mir unbekannter \u00d6sterreicher an, er sagt: Ich kenne Sie, da war ein Fest vor sieben Jahren, und da haben wir uns unterhalten&#8230; Ich sage: Ich bin zum ersten Mal in Feldkirch! Er sch\u00fcttelt den Kopf, er besteht darauf: Sie sind mir bekannt, Freund. Er saust an mir vorbei in den Esssaal, ich folge ihm, er setzt sich ans Klavier und spielt. Er spielt, dass mir Tr\u00e4nen in die Augen schie\u00dfen. Er spielt: Mozart. Er spielt ohne das \u00fcbliche Genie-Gezappel auf dem Hocker. Ich stehe im Dunkeln, ich denke: Ich bin, das ist ein weiteres Mal bewiesen, ein Idiot. Der \u00d6sterreicher, verfemt und bek\u00e4mpft, ist \u00fcber die Idiotenschelte erhaben.<\/p>\n<p>N\u00e4chster Tag. Vor dem Buchladen um die Ecke sechs B\u00fccher auf dem Sonderramschtisch: je Seite ein Cent. Im Mohrenst\u00fcble trinke ich einen Aufgesch\u00e4umten. Am Katzenturm lungern \u00fcbellaunige Gymnasiasten herum. Ein M\u00e4dchen wird von einer Biene gestochen. Gro\u00dfes Geschrei. Passanten eilen zu Hilfe, das M\u00e4dchen gibt Entwarnung: Doch keine Biene, aber Stechm\u00fccke, die sich am Ausschnitt festsaugen m\u00f6chte. Plattgeklatscht. Passanten zerstreuen sich, ein Mann erkennt mich als den Schreiber, der im Theater lesen wird. Er erz\u00e4hlt: Es gibt in Feldkirch und um Feldkirch herum &#8222;Yes, you can&#8220;-WCs. Die Wirte der Gastst\u00e4tten locken mit dem Werbespruch: Ja, Sie k\u00f6nnen hier kacken, gerne. Es gibt also auch in Feldkirch seltsamste V\u00f6gel.<\/p>\n<p>Lesung sp\u00e4ter vor einsamen Kennern der Materie, Frau im langen Mantel, berockt und gest\u00f6ckelt, mustert mich, k\u00fcsst sich fest an ihrem Geliebten, zerrt ihn in die Nacht. Sch\u00f6n, denke ich, sch\u00f6n, dass ich eine solche Wirkung auf Frauen habe. Meinen Lohn bekomme ich bar auf die Hand, man bringt mich bis zum Hotel. Im Flur h\u00e4ngen silberne Hirschk\u00f6pfe mit echtem Geweih an den W\u00e4nden. Ich sitze im Sessel und warte auf den Klavierspieler.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00d6sterreicher so bl\u00f6d wie D\u00fcsseldorfer? Alles verlogen und mau? 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