{"id":392,"date":"2014-10-17T13:38:39","date_gmt":"2014-10-17T11:38:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=392"},"modified":"2014-10-17T15:28:49","modified_gmt":"2014-10-17T13:28:49","slug":"apple-facebook-social-freezing","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2014\/10\/17\/apple-facebook-social-freezing\/","title":{"rendered":"Unter dem Gefrierpunkt"},"content":{"rendered":"<p><strong>Eizellen einfrieren f\u00fcr die Karriere, wie Apple und Facebook es planen? Unsere moderne Arbeitsgesellschaft hat den Respekt vor dem biologischen Eigensinn des Individuums verloren.<\/strong><\/p>\n<p>Wenn Sie Ihr eigenes Leben verschieben k\u00f6nnten, damit es besser in die Unternehmensstruktur Ihrer Firma passt, w\u00fcrden Sie es tun? W\u00e4ren Sie bereit, statt beispielsweise im Jahr 1974 im Jahr 1984 geboren zu sein, weil Ihre Qualifikationen, ihre Pers\u00f6nlichkeit, Ihre Begabungen zehn Jahre sp\u00e4ter besonders gefragt sind? M\u00f6glich, dass Sie auch noch einmal um zehn Jahre zur\u00fcckgestellt werden und noch einmal, bis die Firma merkt, dass Sie eigentlich gar nicht mehr gebraucht werden und Ihre Geburt g\u00e4nzlich ausbleibt. Wir wissen es ja: Etwas, das man endlos vor sich her schiebt, hat gewisse Chancen, nie gemacht zu werden.<!--more--><\/p>\n<p>Keine Sorge, derlei ist noch dystopische Spekulation; was allerdings bereits m\u00f6glich ist,<a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2014-10\/eizellen-einfrieren-facebook-apple\" target=\"_blank\"> das machen sich Apple und Facebook jetzt zunutze<\/a>. Die beiden f\u00fcrsorglichen Gro\u00dfkonzerne bieten ihren Mitarbeiterinnen an, die Kosten f\u00fcr das Einfrieren ihrer Eizellen zu \u00fcbernehmen (einmalig 8.000 Euro f\u00fcr den Eingriff plus 400 Euro Lagerkosten pro Jahr), sodass ihre Angestellten das f\u00fcr die Karriere allzu hinderliche Kinderkriegen erst mal vertagen k\u00f6nnen. So sollen die Jobs in der IT-Branche attraktiver f\u00fcr Frauen werden, hei\u00dft es. Niemand muss mehr auf Kinder zugunsten der Karriere verzichten. Danke, liebes Facebook! Wieder einmal Danke!<\/p>\n<p><figure id=\"attachment_398\" aria-describedby=\"caption-attachment-398\" style=\"width: 580px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2014\/10\/sf347839.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-398\" src=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2014\/10\/sf347839.jpg\" alt=\"\u00a9 Lex van Lieshout\/EPA\/dpa\" width=\"580\" height=\"326\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2014\/10\/sf347839.jpg 580w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2014\/10\/sf347839-300x168.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 580px) 100vw, 580px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-398\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Lex van Lieshout\/EPA\/dpa<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Es ist immer schon schwer gewesen, die Trennlinie zwischen F\u00fcrsorge und Kontrolle exakt zu ziehen und wom\u00f6glich bedingt eins das andere. Der deutsche Gro\u00dfunternehmer Friedrich Krupp war hierf\u00fcr Ende des 19. Jahrhunderts ein gutes Beispiel. Zu einer Zeit, da staatliche Sozialpolitik noch nicht richtig entwickelt war, schufen er und seine Ehefrau Margarethe ein umfassendes Wohlfahrtssystem f\u00fcr ihre Besch\u00e4ftigten, das von der Pensionskasse \u00fcber Wohnheime bis hin zur Konsumanstalt reichte, allerdings auch Bevormundungen und Kontrolle nach sich zog, etwa, welche Zeitungen gelesen werden durften oder ob der krankgemeldete Arbeiter wirklich krank war, kurz: Es war eine engmaschige Beherrschung der Lebenswelt der Arbeiter. Trotz allem blieb diese l\u00f6chrig. Heute hingegen wagt man sich den entscheidenden Schritt weiter vor. Es geht nicht mehr &#8222;blo\u00df&#8220; um einen Eingriff in unsere Verhaltens- und Denkweisen, sondern in unsere Biologie. Die Privatsph\u00e4re ist nicht genug, es muss die Intimsph\u00e4re, es muss der K\u00f6rper, ja das K\u00f6rperinnerste sein.<\/p>\n<p>Paternalismus manifestiert sich bekanntlich nicht nur in Verboten und Strafen, sondern in seiner perfideren Form auch im wohlmeinenden Angebot und in der zugewandten F\u00fcrsorge, die freundlich lenkend auf uns einwirken. Dass die beiden genannten US-Konzerne dies l\u00e4ngst erkannt haben, verraten schon ihre Produkte, etwa die freiwillige Verh\u00f6rsituation auf Facebook (&#8222;Was machst du gerade?&#8220;) oder die Appleuhr, die noch etwas tiefer eindringt, n\u00e4mlich in den K\u00f6rper, der vom Handgelenk aus durchleuchtet, abgefragt und als Datenpaket weiterschickt wird, nat\u00fcrlich zugunsten der Selbstoptimierung ihres Tr\u00e4gers.<\/p>\n<p>Einer Gesellschaft, die von der Idee besessen ist, auch das Intimste steuern zu k\u00f6nnen und zwar im Dienste eines karrierebewussten Selbstmanagements, mangelt es nicht allein an 8.000 Euro. Einer Gesellschaft, in der Geburt und die durch sie bedingten Einschnitte ins Berufsleben ein offenbar so fundamentales Problem darstellen, fehlen nicht blo\u00df ein paar Jahre, um etwas aufzuschieben. Eine solche Gesellschaft krankt an etwas anderem: An dem fehlenden Respekt vor dem Eigensinn, sogar vor dem biologischen Eigensinn des Individuums zugunsten einer verinnerlichten Abrichtung auf die Berufskarriere. Dies kann man wohl als calvinistische Dekadenz bezeichnen.<\/p>\n<p>Vermutlich wird keiner Mitarbeiterin gek\u00fcndigt werden, die sich gegen das Einfrieren ihrer Eizellen entscheidet und sich somit dem \u00dcbergriff auf ihren K\u00f6rper und auf ihr Altern widersetzt. Doch der soziale Druck auf sie erh\u00f6ht sich durch ein solches Angebot fraglos. Es gibt kein stichhaltiges Argument mehr, jetzt und gerade jetzt schwanger zu werden. Ein solches, ja geradezu schlagendes Argument ist die sogenannte und mitunter auch verfluchte &#8222;biologische Uhr&#8220; immer gewesen und somit etwas, um das uns M\u00e4nner eigentlich beneiden k\u00f6nnten: eine der letzten akzeptierten Stoppfunktionen in unserer durchkarrierisierten Biografie.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eizellen einfrieren f\u00fcr die Karriere, wie Apple und Facebook es planen? Unsere moderne Arbeitsgesellschaft hat den Respekt vor dem biologischen Eigensinn des Individuums verloren. 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