{"id":3920,"date":"2016-07-05T10:47:32","date_gmt":"2016-07-05T08:47:32","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=3920"},"modified":"2016-07-05T13:40:18","modified_gmt":"2016-07-05T11:40:18","slug":"stalin-kunst-russland-martinowitsch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2016\/07\/05\/stalin-kunst-russland-martinowitsch\/","title":{"rendered":"Er nun wieder"},"content":{"rendered":"<p><strong>Unter Putin gelangt Stalin zu immer neuen Ehren. Vorbehaltlos wird er sogar im Museum gefeiert. Warum verschreibt das heutige Russland sich wieder diesem Mann?<\/strong><\/p>\n<p><figure id=\"attachment_3923\" aria-describedby=\"caption-attachment-3923\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-3923\" src=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2016\/06\/freitext-stalin-bauch-1024x682.jpg\" alt=\"\u00a9 Alexander Aksakov\/Getty Images\" width=\"640\" height=\"426\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2016\/06\/freitext-stalin-bauch-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2016\/06\/freitext-stalin-bauch-620x413.jpg 620w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2016\/06\/freitext-stalin-bauch-768x512.jpg 768w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2016\/06\/freitext-stalin-bauch.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-3923\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Alexander Aksakov\/Getty Images<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Im Dezember 2015 er\u00f6ffnete im russischen Pensa ein Stalinzentrum. Das Zentrum sollte, so die frappierende Erkl\u00e4rung der Gr\u00fcnder, &#8222;<a href=\"http:\/\/www.interfax.ru\/russia\/486229\">Praktiken aus der Stalinzeit popularisieren und aktualisieren, die heute noch aktuell sind&#8220;<\/a>.<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\"><\/a> Bereits im September 2015 wurde in der Siedlung Schelanger (Republik Mari\u00a0El) ein \u00fcberlebensgro\u00dfes <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/news\/2015-09\/10\/russland-zwei-stalin-monumente-in-russland-enthuellt-10172202\">Stalinstandbild<\/a> enth\u00fcllt. Russische Kommunisten erkl\u00e4rten, das Interesse an der Person des ambivalenten Herrschers habe seit dem R\u00fcckgang der Industrieproduktion und der Verh\u00e4ngung der westlichen Sanktionen zugenommen.<!--more--><\/p>\n<p>F\u00fcr meine Begriffe wurzelt die Begeisterung f\u00fcr Stalin, Stalinkunst und Stalinzeit jedoch deutlich tiefer, sie speist sich aus dem Vakuum in der postsowjetischen Bilderwelt. Ich bin der festen \u00dcberzeugung, dass die Kultur die Politik bestimmt, nicht umgekehrt.<\/p>\n<p>Gleich zwei Ausstellungen, die im vergangenen halben Jahr in Moskau zu sehen waren, avancierten zu regelrechten Stalinoden: <em>Romantischer Realismus<\/em> in der Manege mit langen Besucherschlangen und Werbespots in Fernsehen und U-Bahn, sowie <em>Alexander Gerassimow. Zum 135.\u00a0Geburtstag des K\u00fcnstlers<\/em>. Gerassimow, Stalins pers\u00f6nlicher Portr\u00e4tist, fiel nach dem Tod seines Patrons in Ungnade. Die gro\u00dfe Ausstellung im Staatlichen Historischen Museum kam seiner symbolischen Rehabilitierung gleich. W\u00e4hrend unter Gorbatschow rehabilitiert wurde, wer unter Stalin gelitten hatte, sind jetzt diejenigen an der Reihe, die f\u00fcr ihn gelitten haben. Und mit der genialischen Paraphrase &#8222;Romantischer Realismus&#8220; wird das Sozialistische durch sein Gegenteil ersetzt und die Kunst der Jahre 1925-1945 als etwas wunderbar Erhabenes umgedeutet.<\/p>\n<p>Beide oben genannten Ausstellungen unterscheiden sich in der Behandlung von Stalinthema und Stalinkunst grunds\u00e4tzlich von vorherigen Schauen.<\/p>\n<p>Erinnert sei an die konzeptionell angelegte Ausstellung <em><a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2003\/41\/Ost-Kunst\">Traumfabrik Kommunismus<\/a> <\/em>in der Frankfurter Kunsthalle Schirn 2003\/04, mit der Kurator Boris Groys seine Theorie illustrierte, nach der der Sozialistische Realismus die logische Fortsetzung der sowjetischen Avantgarde gewesen sei. Erinnert sei weiter an die Moskauer Schau <em>Arbeiter und Kolchosb\u00e4uerinnen<\/em> 2012\/13, eine kommerzielle Aneignung der Vergangenheit, eine Narration \u00fcber deren Absonderlichkeiten.<\/p>\n<p>Weder der <em>Romantische Realismus<\/em> noch die Gerassimow-Retrospektive lassen sich hier einordnen.<\/p>\n<p>Keine Spur von liberalem, kritischem Konzeptualismus oder einer vergleichenden Positionierung nach dem Motto &#8222;Wer wir waren, wer wir sind&#8220;, die die allgegenw\u00e4rtigen Ikonen der Stalinzeit zu blo\u00dfen Pin-ups degradiert. Weder Stalin noch die K\u00fcnstler, die ihn kanonisierten, werden in Begleittexten kritisch hinterfragt oder auch nur reflektiert. Ein wie auch immer geartetes Verh\u00e4ltnis zu Stalin existiert grunds\u00e4tzlich nicht. Da kommen einem automatisch wieder die Kommunisten von Mari\u00a0El mit ihrer Aussage zu Sanktionen und Wirtschaftskrise in den Sinn.<\/p>\n<p>Und doch: Mir scheint, die Massen sind nicht in die Manege gestr\u00f6mt, um dort ihr Verh\u00e4ltnis zu Stalin zu kl\u00e4ren. Sie wollten Bilder aus seiner Zeit betrachten, um sich in ihnen zu spiegeln. Wer hingerissen vor Juri Pimenows <em>Frau in einer H\u00e4ngematte<\/em> steht, fragt nicht danach, wie viele Menschen im Gulag umgekommen sind. Denn die <em>Frau in einer H\u00e4ngematte<\/em> und weitere geniale Werke der sowjetischen 1930er bis 1950er Jahre strahlen eine innere Ruhe und ein Zukunftsvertrauen aus, von dem die Leute inmitten ihrer heutigen postsowjetischen Realit\u00e4t nur tr\u00e4umen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Noch ein wichtiger Hinweis: In Russland (ebenso in Belarus, der Ukraine, Moldau und alle anderen Splittern des ehemaligen Stalinimperiums) sucht man heute vergeblich nach den Idealen, die <a href=\"http:\/\/www.deineka.info\">Alexander Dejneka<\/a><a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\"><\/a> oder Alexander Samochwalow einst priesen. Nach den Helden oder den Werten jener Zeit freilich ebenfalls. In seinem Buch <em>Political economy of socialist realism<\/em>\u00a0 stellt <a href=\"http:\/\/www.shef.ac.uk\/russian\/staff\/profiles\/dobrenkoevgeny\">Jewgeni Dobrenko<\/a><a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\"> <\/a>fest, dass der Verherrlichung der Arbeit in der \u00c4sthetik des Sozialistischen Realismus eine besondere Rolle zukommt. So wendeten die Menschen in den Filmen Iwan Pyrjews ihre Arbeitskraft f\u00fcr so ausgefallene Ziele wie Ruhm oder das Herz der Geliebten auf. Heute wird in Russland, wie \u00fcberall auf der Welt, gearbeitet, um Geld zu verdienen. Ein B\u00fcroangestellter, der die Planzahlen toppen will, um der h\u00fcbschen Mascha aus der Nachbarabteilung zu gefallen, wirkt genauso schr\u00e4g wie ein Komsomolze, der mit einem Millionenverdienst die Bestarbeiterin zu beeindrucken sucht.<\/p>\n<p>Und obwohl Alexander Dejneka seine drei pr\u00e4chtigen Grazien in der <em>Ode an den Fr\u00fchling<\/em> im Moment ihrer Entstehung mit Gedanken, Tr\u00e4umen und Motivationen ausgestattet hat, die sich grunds\u00e4tzlich von den Gedanken, Tr\u00e4umen und Motivationen moderner Russinnen unterscheiden, erkennen diese in den Grazien ein leicht vervollkommnetes Bild ihrer selbst.<\/p>\n<p>Das ist ja auch nicht verwunderlich. Jewgeni Dobrenko bezeichnet den Sozialistischen Realismus als &#8222;Kunst, die eine Mimesis simuliert&#8220;. Ein Musterbeispiel f\u00fcr diese Simulation liefert Gerassimows <em>Hymne an den Oktober<\/em>, f\u00fcr das der Maestro seinen zweiten Stalinpreis bekam. Das Monumentalbild zeigt ein detailliertes Panorama der Festsitzung der Moskauer Arbeiterschaft anl\u00e4sslich des 25.\u00a0Jahrestags der Oktoberrevolution am 6.\u00a0November 1942. Eine Veranstaltung, die es in Wirklichkeit nie gegeben hat. Die Darstellung ersetzt die Realit\u00e4t, wird &#8222;realer als die Realit\u00e4t&#8220;, sodass man dieser Darstellung glauben m\u00f6chte und dar\u00fcber vergessen, dass die Versammlung wegen des Krieges abgesagt wurde.<\/p>\n<p>Die Malerei hat die besondere Gabe, uns unsere Umwelt mit einer Eindringlichkeit und Sch\u00f6nheit vor Augen zu f\u00fchren, die den dargestellten Objekten h\u00e4ufig genug abgeht.<\/p>\n<p>Und Putins Russland sieht sich nun vor der gro\u00dfen Schwierigkeit, \u00fcber eine Art Personenkult und ein autorit\u00e4res Regime zu verf\u00fcgen, ohne auch nur in Ans\u00e4tzen eine <em>Grande mani\u00e8re<\/em> etabliert zu haben, die dem Sozialistischen Realismus der Stalinzeit entspr\u00e4che. Welcher zeitgen\u00f6ssische K\u00fcnstler h\u00e4tte Ikonen des offiziellen Russlands geschaffen wie seinerzeit Gerassimow? <a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/artanddesign\/jonathanjonesblog\/2015\/jan\/09\/russian-roulette-russia-funding-contemporary-art\">Dmitri Wrubel mit seinen Kalenderbildern<\/a><a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\"><\/a> zu zw\u00f6lf verschiedenen Gem\u00fctszust\u00e4nden Wladimir Putins wohl kaum. Ungeachtet seiner N\u00e4he zu den Eliten und der Abgeordneten, die zu seiner Ausstellungser\u00f6ffnung kamen, handelt es sich bei Wrubels Arbeiten um ein postmodernes Projekt, das den &#8222;gro\u00dfen Stil&#8220; erg\u00e4nzen und in Dialog mit ihm treten kann, wie damals die Leningrader Schule f\u00fcr Landschaftsmalerei mit dem Sozialistischen Realismus.<\/p>\n<p>Aber einen &#8222;gro\u00dfen Stil&#8220; gibt es in der russischen Malerei heute nicht.<\/p>\n<p>Die offizielle Kunst, die Moskau verbreitet, ist ein Mittelding aus Nikita-Michalkow-Filmen \u00fcber elegante Leutnants am Zarenhof und <a href=\"http:\/\/www.tagesanzeiger.ch\/ausland\/europa\/Russlands-schaerfste-Zunge\/story\/22038402\">Dmitri-Kisseljow-Sendungen<\/a><a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\"><\/a> \u00fcber die Verkommenheit des Westens.<\/p>\n<p>War die russische Kultur unter Stalin noch ein Mix aus Kunst und Propaganda, ist sie heute Propaganda ohne Kunst.<\/p>\n<p>Jewgeni Dobrenko befindet, der Sozialistische Realismus habe keine Artefakte geschaffen, sondern den Sozialismus, die sowjetische Realit\u00e4t als solche. Und der Putinismus reproduziert in Ermangelung eines eigenen gro\u00dfen Stils den Sozialistischen Realismus. Nur leben die russischen B\u00fcrger, die sich an marschierenden Vertretern der Arbeiterklasse auf dem sonnen\u00fcbergl\u00e4nzten sowjetischen Pflaster sattsehen m\u00fcssen (anstatt an Erd\u00f6larbeitern, Brokern und Programmierern\u00a0\u2013 den Helden der neuen Zeit), l\u00e4ngst im Kapitalismus.<\/p>\n<p>Folgt man der Maxime, dass die Kultur die Politik bestimmt, gilt es, auch die russlandspezifischen Strukturen neu in den Blick zu nehmen. Mit der Verehrung der G\u00f6tter Dejnekas, Gerassimows oder Isaak Brodskis wird dem russischen Kapitalismus der T\u00fcllschleier des Sozialismus \u00fcbergeworfen. Vielleicht sogar mit der Intention, hinter diesem lichtdurchfluteten Vorhang die Tatsache zu verschleiern, dass Arbeiter, Kolchosb\u00e4uerinnen, Melkerinnen, Geologen, Ingenieure, Verk\u00e4uferinnen, Tankstellenangestellte und Studentinnen in Russland l\u00e4ngst nicht mehr zur Elite geh\u00f6ren, ja sogar ihre Rolle als Figuren im gro\u00dfen kulturellen Narrativ eingeb\u00fc\u00dft haben. Der Kapitalismus mit sozialistischem Antlitz ist ein hochinteressanter Mutant. Mit bescheidener Lebenserwartung.<\/p>\n<p>D\u00fcrfen wir darauf hoffen, dass Putin und der Kapitalismus russischer Pr\u00e4gung eines Tages ihre eigene Bildsprache, ihren &#8222;gro\u00dfen Stil&#8220; hervorbringen? Stalin ben\u00f6tigte daf\u00fcr drei Jahre, w\u00e4hrend das neue Zeitalter schon seit Jelzins Abgang 1999 andauert. Ohne eigene M\u00f6glichkeiten des k\u00fcnstlerischen Ausdrucks, ohne ein &#8222;neues Empire&#8220; in der bildenden Kunst drohen selbst markante politische Eingriffe wie Kriege oder Grenzverschiebungen so unbestimmt im \u00c4ther der Geschichte herumzuwabern wie die 1970er Jahre der UdSSR.<\/p>\n<p>Macht ist am Ende nicht mehr als die Sprache, mit der sie sich zum Ausdruck bringt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Aus dem Russischen von Thomas Weiler<\/em><\/p>\n<p>_________________<\/p>\n<p><strong><em>Sie m\u00f6chten keinen Freitext verpassen? Aufgrund der gro\u00dfen Nachfrage gibt es einen Newsletter. <a href=\"http:\/\/bit.ly\/1xjyvzZ\" target=\"_blank\">Hier k\u00f6nnen Sie ihn abonnieren.<\/a><\/em><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unter Putin gelangt Stalin zu immer neuen Ehren. Vorbehaltlos wird er sogar im Museum gefeiert. Warum verschreibt das heutige Russland sich wieder diesem Mann? 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