{"id":3990,"date":"2016-07-12T11:07:56","date_gmt":"2016-07-12T09:07:56","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=3990"},"modified":"2016-07-12T13:48:05","modified_gmt":"2016-07-12T11:48:05","slug":"keith-jarrett-konzert-clemens-setz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2016\/07\/12\/keith-jarrett-konzert-clemens-setz\/","title":{"rendered":"Wie ich Keith Jarretts Feind wurde"},"content":{"rendered":"<p><strong>Was verlangt ein Genie wie der Pianist Keith Jarrett auf der B\u00fchne? Stille und absolute Regungslosigkeit. Aber ein Publikum kann nicht still und unsichtbar sein.<\/strong><\/p>\n<p><figure id=\"attachment_3993\" aria-describedby=\"caption-attachment-3993\" style=\"width: 620px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-3993 size-medium\" src=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2016\/07\/freitext-jarrett-620x413.jpg\" alt=\"Wie ich Keith Jarretts Feind wurde\" width=\"620\" height=\"413\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2016\/07\/freitext-jarrett-620x413.jpg 620w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2016\/07\/freitext-jarrett-768x512.jpg 768w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2016\/07\/freitext-jarrett-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2016\/07\/freitext-jarrett.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-3993\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Rose Anne Colavito<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Am neunten Juli besuchte ich ein Konzert von Keith Jarrett im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins. Ich war aufgeregt. Ich hatte ihn nie zuvor live erlebt. Der Held meiner Jugend, noch aus jener Zeit, als ich dachte, ich k\u00f6nnte vielleicht selbst ein gro\u00dfer Jazzpianist werden.<!--more--><\/p>\n<p>Als die Lampen gedimmt wurden, h\u00f6rten die Ger\u00e4usche im Saal auf. So zumindest h\u00e4tte ich das Leiserwerden beschrieben, aber der Veranstalter kam auf die B\u00fchne und erkl\u00e4rte uns, dies sei ein besonderer Abend, an dem sich das Publikum bitte so lautlos wie m\u00f6glich zu verhalten habe. Man zeichne das Konzert auf, daher bitte keinerlei Ger\u00e4usche, besonders w\u00e4hrend der leisen Stellen.<\/p>\n<p>Als N\u00e4chstes kam Keith Jarrett. Er sah nicht sehr gl\u00fccklich aus. Er trat ans Mikrofon und sagte: &#8222;Ich spiele nicht eine einzige Note auf diesem Klavier, bis die zwei Personen, die Fotos gemacht haben, das Geb\u00e4ude verlassen haben!&#8220; Unsicherer Applaus. &#8222;Sie, die neben diesen Personen sitzen, haben hiermit meine Erlaubnis, die betreffende Person zu nehmen und hinauszubegleiten. Ich warte derweil hinter der B\u00fchne.&#8220;<\/p>\n<p>Und er ging tats\u00e4chlich zur\u00fcck hinter die B\u00fchne. Wieder Applaus, aber auch einzelne w\u00fctende Stimmen. Schlie\u00dflich stand ein Mann auf, schrie &#8222;Aufruf zur Denunziation! Mir ist schlecht!&#8220; und verlie\u00df den Saal.<\/p>\n<p>Veranstalter und (ich glaube) Manager kamen auf die B\u00fchne und erkl\u00e4rten: Die Musik, die gleich kommen w\u00fcrde, sei vollkommen improvisiert, das hei\u00dft reine Magie, daher absolut keine Fotos, bitte. Keine Handys. &#8222;Der Meister hat Adleraugen.&#8220;<\/p>\n<p>Dann begann die Musik. Keith Jarrett spielte etwas. Ich wei\u00df nicht, ob es gut war. Ich konnte der Musik nicht folgen, denn ich hatte pl\u00f6tzlich die Vision eines Publikums, das durch Jarretts Musik aufgel\u00f6st wird wie eine Brausetablette in Wasser. Ich hatte begriffen: Das hier ist nicht f\u00fcr uns. Es ist eine Aufnahme. Wir sollten nicht hier sein. Wir st\u00f6ren.<\/p>\n<p><strong>Ein moderner Don Quijote<\/strong><\/p>\n<p>Ich versuchte mir au\u00dferdem vorzustellen, wie es f\u00fcr ihn sein musste, heutzutage in allen gro\u00dfen St\u00e4dten der Welt aufzutreten. Der bedeutendste lebende Jazzpianist in <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/kultur\/musik\/2016-06\/popkonzerte-smartphone-filmen-fotos-social-media-erlebnis-selbstdarstellung\">st\u00e4ndigem Kampf gegen Mobiltelefone<\/a>. Es gibt, wie ich sp\u00e4ter herausfand, viele Artikel dar\u00fcber. Die Verfasser loben ihn f\u00fcr seine hohe Integrit\u00e4t und seinen Mut. Schon seit den Siebzigern existieren unz\u00e4hlige Anekdoten, wonach ihn das H\u00fcsteln eines Zuh\u00f6rers v\u00f6llig aus dem Konzept bringt. Nun k\u00e4mpft er auf der ganzen Welt gegen Handys. Nicht gegen ihr nerviges Gel\u00e4ute, sondern gegen die Fotos, die sie lautlos und verstohlen machen. Eine Romanhandlung, tragisch und bewegend, ein moderner Don Quijote. Die Geschichte hat Gr\u00f6\u00dfe. Ein Genie verlangt von seinem Publikum Konzentration, Stille, Reglosigkeit, kurz: die richtige innere Einstellung.<\/p>\n<p>Nicht alle Musiker sind so. Der Komponist John Cage sah die Ger\u00e4usche der Umgebung nicht als Unterbrechung der von ihm komponierten Musik an. Im Gegenteil, er wusste: Die Musik war immer gr\u00f6\u00dfer als alles, was er sich ausdenken konnte. Also schuf er St\u00fccke, die durch zuf\u00e4llige Kl\u00e4nge nicht besch\u00e4digt, sondern bereichert werden. F\u00fcr ihn war nicht die Au\u00dfenwelt eine Unterbrechung, sondern das Kunstwerk. Es unterbricht das Universum beim Vor-sich-Gehen. Ich glaube, ich sehe mich selbst auch lieber als Unterbrechung denn als das, was unterbrochen wird. Jarrett ist der gro\u00dfe Anti-John-Cage. Doch interessanterweise brummte und quietschte er selbst den ganzen Abend \u00fcber mit seinem eigenen Klavierspiel mit. An einer Stelle klang er haargenau so wie ein Teddyb\u00e4r, der aufgesetzt wird: Booooh.<\/p>\n<p>Die Pause kam schnell, nach etwa f\u00fcnfundzwanzig Minuten. Ein Klavierstimmer wurde auf die B\u00fchne geschickt, er untersuchte und bearbeitete den Steinway-Fl\u00fcgel. Als der zweite Teil begann, trat Jarrett wieder ans Mikrofon. In ruhigem Zorn intonierte er den Satz, den Jack Nicholson in einer furchterregenden Szene in <em>The Shining<\/em> in identischem Tonfall zu Shelley Duvall sagt: &#8222;<em>Let me explain something to you<\/em>.&#8220; Und er erkl\u00e4rte: &#8222;Dass Sie glauben, Sie k\u00f6nnen, trotz der einleitenden Worte, sich einfach in einen k\u00fcnstlerischen Prozess einmischen, durch Ger\u00e4usche und durch Fotos, ist einer der Gr\u00fcnde, warum die Welt <em>fucked up <\/em>ist. Und wenn ich nicht in der Position w\u00e4re, dies in ein Mikrofon sagen zu k\u00f6nnen, w\u00e4re ich nicht mehr als ein Tier im K\u00e4fig, das von allen Seiten fotografiert wird.&#8220; Begeisterter Applaus.<\/p>\n<p>Jarrett setzte, mit einer Hand Schweigen gebietend, noch eins drauf. Er habe durch unsere Unversch\u00e4mtheit den Kontakt mit der Musik verloren. &#8222;<em>Maybe you liked what I played. But I wasn&#8217;t there.<\/em>&#8220; Der K\u00fcnstler entzieht uns r\u00fcckwirkend seine Seele! Was wir geh\u00f6rt haben, war nicht wirklich er. Und falls es uns gefallen hat, zeigt das nur, wie dumm wir sind. Herrje.<\/p>\n<p><strong>Zynische Musik<\/strong><\/p>\n<p>Er spielte weiter. Es war Musik, aber ich achtete inzwischen nur noch auf die wirkliche Musik im Raum, auf das Husten und das Knarren. Wie der ganze Saal knarrte! Und Niesen, so laut! Neben mir atmete ein Mann durch eine leicht verstopfte Nase. Ein wundersch\u00f6nes Ger\u00e4usch. Ein lebender Mensch. Und was f\u00fcr viele verschiedene Spielarten von Husten es gab, hohles, fauchendes, kicheriges \u2026 \u00dcbrigens, vor dem Konzert hatte ich von meinem Platz aus ein Foto des leeren Klaviers gemacht und es auf Twitter hochgeladen.<\/p>\n<p>Gegen Ende spielte Jarrett einige St\u00fccke, die er entweder kopfsch\u00fcttelnd lachend beendete oder mit einem Achselzucken begann. Er schien uns zu sagen: Ihr beklatscht ohnehin alles, also was soll&#8217;s, hier ist ein Blues. Zynische Musik. Bittere Imitationen seiner selbst, virtuos hingeknallt f\u00fcr ein dummes Publikum, das nicht still und unsichtbar sein kann.<\/p>\n<p>Aber es klang stellenweise immer noch herrlich. Besonders der Blues, dieser Rhythmus, derb und geil. War das nun Jarrett oder nicht? Ich stellte mir vor, wie der K\u00fcnstler vor dem Konzert ins Mikrofon sagt: &#8222;Nehmen Sie die Brillen ab, alle, ausnahmslos, Sie brauchen kein gestochen scharfes Bild, um die Musik zu genie\u00dfen. <em>Fuck you<\/em>. Und schauen Sie nicht dauernd auf die Armbanduhr. Was hat Technologie hier neben mir und meiner Kunst zu suchen?&#8220;<\/p>\n<p>Der Applaus nach den letzten St\u00fccken wurde immer begeisterter, oder vielleicht auch verzweifelter. Jedenfalls wurde er lauter. Dreimal verlie\u00df der Meister die B\u00fchne und lie\u00df sich lange bitten und beklatschen, bis er wiederkam und, was soll&#8217;s, noch etwas spielte. Es klang alles sehr gut. Ich hatte manchmal G\u00e4nsehaut. Aber was hei\u00dft das schon. Ich wei\u00df nichts mehr von dieser Musik. Sie geht mich so viel an wie ein heiliger Text. Ich hatte einen visuellen Moment digital festgehalten. Zwar hatte ich nicht direkt dem K\u00f6rper des Meisters Photonen gestohlen, als dieser die B\u00fchne betreten hatte, aber egal, ich h\u00e4tte es tun k\u00f6nnen. Ich war der Feind.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was verlangt ein Genie wie der Pianist Keith Jarrett auf der B\u00fchne? Stille und absolute Regungslosigkeit. 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