{"id":4030,"date":"2016-07-18T13:20:14","date_gmt":"2016-07-18T11:20:14","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=4030"},"modified":"2016-07-18T16:19:58","modified_gmt":"2016-07-18T14:19:58","slug":"nizza-bruessel-sicherheit-funk","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2016\/07\/18\/nizza-bruessel-sicherheit-funk\/","title":{"rendered":"Mit der Unsicherheit leben"},"content":{"rendered":"<p><strong>Nach den Anschl\u00e4gen von Nizza ist klar: Ein sicheres Europa ist Vergangenheit. Polizei- oder Milit\u00e4rpr\u00e4senz \u00e4ndern daran nichts. Was wir \u00e4ndern m\u00fcssen, ist unser Denken.<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p><figure id=\"attachment_4038\" aria-describedby=\"caption-attachment-4038\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-4038\" src=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2016\/07\/nizza-freitext-1024x682.jpg\" alt=\"\u00a9 REUTERS\/Eric Gaillard\" width=\"640\" height=\"426\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2016\/07\/nizza-freitext-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2016\/07\/nizza-freitext-620x413.jpg 620w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2016\/07\/nizza-freitext-768x512.jpg 768w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2016\/07\/nizza-freitext.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-4038\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Reuters\/Eric Gaillard<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Eigentlich wollte ich einen Text \u00fcber Br\u00fcssel schreiben und wie es sich so anf\u00fchlt in Br\u00fcssel zu sein, nachdem <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/thema\/bruessel\">Br\u00fcssel passiert<\/a> ist. Ich schrieb also diesen Text. Ich schrieb von meiner Ankunft am Flughafen. Ich schrieb vom Milit\u00e4r und der nicht mehr existierenden Empfangshalle. Breit gebaute, schwer bewaffnete Soldaten standen dort, anstelle der mit Luftballons und Namensschildern ausgestatteten Wartenden. Keine aufgeregten und fr\u00f6hlichen Gesichter, nur grimmige Minen. Ich schrieb von den Panzern, die vor den Flugh\u00e4fen und Bahnh\u00f6fen in Belgien stehen. Davon, dass an jeder noch so unwichtigen Ecke pl\u00f6tzliche eine Gruppe mit Soldaten auftaucht, man aber nie wei\u00df, was sie dort eigentlich verhindern sollen. <!--more--><\/p>\n<p>Denn die Eing\u00e4nge dieser Bahnh\u00f6fe und Flugh\u00e4fen und Shoppingmalls sind ungesichert. Jeder kann rein. Jeder kann raus. Ich schrieb, so sieht also die Sicherstellung von Sicherheit in Europa aus, wenn die Sicherheit gef\u00e4hrdet ist. Man l\u00e4sst Soldaten patrouillieren oder stellt Panzer vor Shoppingmalls und Bahnh\u00f6fe, man h\u00e4ngt ihnen Maschinengewehre und lauter anderes Zeug um, man l\u00e4sst alles nach Sicherheit aussehen, ohne Sicherheit zu schaffen. Militarisierung als Maskerade, nannte ich das in meinem Text. Diesen Text schickte ich am Abend des 14. Juli ab.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen las ich nur noch: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/thema\/nizza\">Nizza<\/a>. Die Redakteurin schrieb mir, danke f\u00fcr den Text, aber jetzt ist ja Nizza passiert. Der Text kann ohne Nizza so nicht stehen bleiben. Also entwickelte ich einen neuen Text in meinem Kopf. Ich erinnerte mich an mein erstes Mal Nizza. Es war 1991. Meine Mutter und ihr Partner hatten einen Wohnwagen gemietet, um damit die C\u00f4te d&#8217;Azur hoch- und wieder runterzufahren. Kurz davor war ich mit meinem Vater nach Israel gereist. Es war die Zeit der <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/1991\/36\/bittere-pillen-fuer-die-palaestinenser\">Ersten Intifada<\/a>. Es war die Zeit der Gasmasken und der Angst vor einem Giftgasanschlag. Wir besuchten f\u00fcr drei Wochen meine Familie und ich lernte nicht nur, zwei Liter Wasser am Tag zu trinken, Hummus zu essen, die Hitze auszuhalten, sondern vor allem, was es hei\u00dft, \u00fcberall auf der Stra\u00dfe Soldaten zu sehen. Soldaten mit gro\u00dfen Maschinengewehren auf dem R\u00fccken. Soldaten mit Maschinengewehren, die Uniform trugen, und Soldaten in kurzen Hosen und grellen Neunzigerjahre-T-Shirts. Denn die Soldaten, die man in Israel damals sah und auch noch heute auf der Stra\u00dfe sieht, sind Frauen und M\u00e4nner zwischen 18 und 21 Jahren, die ihren Wehrdienst absolvieren. Ihre Waffen d\u00fcrfen sie in dieser Zeit nicht aus den H\u00e4nden geben. Sie patrouillieren nicht so, wie man es heute in Belgien sieht. Das m\u00fcssen sie auch nicht, weil die Eing\u00e4nge von Bahnh\u00f6fen, Flugh\u00e4fen und Shoppingmalls alle gesichert sind.<\/p>\n<p>Eine Woche fuhren wir durch ganz Israel. Eine Woche lagen wir am Strand. Und was wir in der dritten Woche machten, erinnere ich nicht mehr. Ich war braun gebrannt, als ich aus dem Wohnwagen in Nizza stieg. Wir parkten an der Strandpromenade. An jener Promenade, an der vor wenigen Tagen 84 Menschen starben. Damals war Frankreich sicher und Menschen, die nach Israel reisten, beschrieb man als lebensm\u00fcde. Komisch, wie sich die Welt in 25 Jahren ver\u00e4ndern kann. Rapide.<\/p>\n<p><strong>Diskussionsrunden von Staatschefs<\/strong><\/p>\n<p>\u00dcber zwanzig Jahre dauerte es, bis ich wieder die C\u00f4te d&#8217;Azur besuchen w\u00fcrde. Im Sommer 2013 n\u00e4mlich. Ich stieg mit meiner guten Freundin Sunny in den easyJet-Flieger. Sie hatte einen Wohnungsswap \u00fcber Craigslist organisiert. Am Flughafen holten wir den Mietwagen ab und fuhren in unser Apartment. Wir schmissen die Koffer in die Ecken, zogen uns unsere Bikinis \u00fcber, packten schnell ein paar Sachen in unsere Taschen und jagten sofort zur Strandpromenade. Ich dachte an 1991. Ich dachte daran, wie ich braun gebrannt aus Israel \u00fcber den steinigen Strand Nizzas sprang. Hei\u00df waren die Steine. Sie verbrannten einem die Fu\u00dfsohlen. Wie Sunny zog ich meine Schuhe aus, nahm sie in die Hand und fragte mich, ob auch diesmal meine F\u00fc\u00dfe wehtun w\u00fcrden, ob der aufgeheizten Steine. Und das taten sie.<\/p>\n<p>Sunny und ich schmuggelten uns in eine dieser VIP-Strandbars, wo man f\u00fcr eine Liege und einen Tisch 25 Euro zahlen muss. Wir breiteten unsere bunten Strandt\u00fccher aus, legten unsere Bikinioberteile auf den Tisch und bestellten einen Cocktail mit Schirmchen und <em>Moules-frites<\/em>. Also das inoffizielle Nationalgericht Frankreichs: Muscheln und Pommes.<\/p>\n<p>Drei Jahre ist das jetzt her. Auch damals war Frankreich noch sicher und Israel galt als Freifahrtschein ins Grab, neben der Vorstellung, dass <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/feature\/tel-aviv-israel-reisen\">Tel Aviv super zum Feiern w\u00e4re<\/a>. Heute ist alles anders. Heute versuchen die Menschen mit sehr viel Erkl\u00e4rungswucht den Terror in Israel weiterhin als Freiheitskampf abzutun und den Terror in Europa vom Islam zu trennen, damit man nicht den rechten Parteien in die H\u00e4nde spielt. Es wird nach L\u00f6sungen gerufen. Den Terror an der Wurzel bek\u00e4mpfen, gut gebaute M\u00e4nner mit Maschinengewehren durch die Stra\u00dfen laufen lassen, Diskussionsrunden mit Staatschefs \u00fcber die Sicherheitslage. Aber vielleicht werden wir in Europa das erste Mal lernen m\u00fcssen, dass es diesmal keine L\u00f6sung gibt. F\u00fcr den Nahostkonflikt gibt es sie nicht und auch nicht f\u00fcr den Terror, dem Europa seit mittlerweile zwei Jahren ausgesetzt ist.<\/p>\n<p><strong>Was, wenn morgen etwas in Rom passiert?<\/strong><\/p>\n<p>Ich schrieb also den zweiten Text. Diesmal \u00fcber Br\u00fcssel und \u00fcber Nizza. Ich wollte ihn am Morgen des 16. Juli nur noch mal schnell \u00fcberarbeiten, scrollte vorher durch meinen Facebook-Feed und las nur noch: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/thema\/tuerkei\">Istanbul<\/a>. Jetzt habe ich die Bef\u00fcrchtung, dass ich in diesen Text auch noch Istanbul einbauen muss, aber ich war noch nie in Istanbul und habe zu Istanbul nichts zu sagen, au\u00dfer, dass mein Mann drei Tage nach dem <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2016-06\/explosionen-und-schuesse-am-istanbuler-flughafen\">Terrorangriff auf den t\u00fcrkischen Flughafen<\/a>, einen Flug nach Tel Aviv mit Aufenthalt in Istanbul hatte und bibbernd vor mir stand, weil er Angst hatte, zu sterben, und ich ihm daraufhin nur pragmatisch und vollkommen bescheuert antwortete: &#8222;Du lebst seit 35 Jahren in Israel und hast \u00fcberlebt, jetzt wirst du nicht in Europa sterben!&#8220;<\/p>\n<p>Die Frage bleibt, ob ich in diesen Tagen der sich \u00fcberst\u00fcrzenden Nachrichten jemals mit meinem Text fertig werde. Ob es mir m\u00f6glich ist, alle Nachrichten in diesen einen Text zu quetschen, und auch jene Nachrichten, die noch gar keine Nachrichten sind. Was ist, wenn morgen schon irgendwas in Rom oder Kopenhagen oder Berlin passiert, einfach, weil Europa l\u00e4ngst nicht mehr das ist, wof\u00fcr wir es halten.<\/p>\n<p>Es dauert lange, bis man in der Lage ist, zu verstehen, dass das Alte alt ist. Es dauert Ewigkeiten, bis man sich an ein neues Setting gew\u00f6hnen kann. Das Problem ist: Bis man alles an das neue Setting angepasst hat, ist das Neue schon wieder alt. Sie verstehen? Mein Text ist uralt, obwohl ich noch nicht einmal den letzten Satz geschrieben habe. Und auch nicht mehr aktuell. In dem Moment, wie er erscheint, ist er so was von schei\u00df-fucking gestern, dass es schon peinlich ist, ihn \u00fcberhaupt je geschrieben zu haben.<\/p>\n<p>_________________<\/p>\n<p><strong><em>Sie m\u00f6chten keinen Freitext verpassen? 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