{"id":4033,"date":"2016-07-26T11:35:41","date_gmt":"2016-07-26T09:35:41","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=4033"},"modified":"2016-07-26T12:15:26","modified_gmt":"2016-07-26T10:15:26","slug":"finanzamt-kuenstler-altaras","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2016\/07\/26\/finanzamt-kuenstler-altaras\/","title":{"rendered":"Gott wohnt nicht im Finanzamt"},"content":{"rendered":"<p><strong>Termin bei der Finanzbeamtin. Da vergeht dem freien K\u00fcnstler das Lachen. Nicht nur wegen der Katzenbilder auf dem Schreibtisch. Das Steuersystem ist eine Farce.<\/strong><\/p>\n<p><figure id=\"attachment_4087\" aria-describedby=\"caption-attachment-4087\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-4087\" src=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2016\/07\/finanzamt-freitext-min-1024x576.jpg\" alt=\"\u00a9 Garsya\/Shutterstock\" width=\"640\" height=\"360\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2016\/07\/finanzamt-freitext-min-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2016\/07\/finanzamt-freitext-min-620x349.jpg 620w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2016\/07\/finanzamt-freitext-min-768x432.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-4087\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Garsya\/Shutterstock<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Meine Sachbearbeiterin im Finanzamt hei\u00dft Frau Kestenholz. Sie m\u00f6chte aber Chatenois genannt werden, sie stamme aus dem Elsass, was sie nicht ohne Stolz ungefragt hinzuf\u00fcgt. Mir fehlt das ber\u00fchmte &#8222;Akson Grave&#8220; in der germanischen Tastatur, man muss es sich jetzt halt vorstellen. Ich h\u00e4tte auf Marzahn getippt oder Lichterfelde Ost, so kann Kleidung t\u00e4uschen und zu Vorurteilen f\u00fchren.<!--more--><\/p>\n<p>Madame Chatenois tr\u00e4gt ein altrosa Kleid mit violetten Wollstrumpfhosen (es zieht im Finanzamt), ihre Haare sind r\u00f6tlich, Ton in Ton, an einem goldenen Kettchen h\u00e4ngt ihre Lesebrille. Auf ihrem Sachbearbeiterinnenschreibtisch mit dunkelgr\u00fcner Schreibunterlage steht ein Fotorahmen mit Kinderfotos, ich tippe auf Enkelkinder, sage aber nichts \u2013 sp\u00e4t, sehr Sp\u00e4tgeb\u00e4rende sind im Trend. An die sieben Katzenpostkarten zieren das Pinnbrett. Niedliche Tierchen in lustigen Posen mit und ohne Milchschn\u00e4uzchen. Ich selber habe eine Katzenallergie, weshalb ich nicht auf die kleinen Miezen zu sprechen komme. Sage aber h\u00f6flich, dass auch mir Lady Di gef\u00e4llt, also gefiel, vor ihrem Foto hat meine Finanzfachfrau ein kleines Dauerlicht brennen. Frau Kestenholz ist aber nicht zum L\u00e4cheln aufgelegt.<\/p>\n<p>Es ist 8.45 Uhr in der Fr\u00fch, auch mir ist nicht zum Lachen zumute, ich habe einen Erscheinungstermin, was so viel hei\u00dft, dass alles, was meine Steuerberaterin und ich in den vergangenen Wochen geschrieben, gemailt und vorbeigebracht haben, f\u00fcr die Tonne war. Jetzt hilft nur noch das gesprochene Wort. Ich klebe auf dem Plastikstuhl fest, denn im Finanzamt wird durchgeheizt, seit Jahren schon. Meine Steuerberaterin schwitzt auch, hat dazu noch nerv\u00f6se rote Flecken, und mich beschleicht das unangenehme Gef\u00fchl, dass wir hier nicht unbedingt als Sieger vom Platze gehen werden.<\/p>\n<p>Frau Kestenholz-Chatenois m\u00f6chte eine fette Nachzahlung, weil ihr nicht einleuchten will, warum ich Opern- und Theaterkarten von der Steuer absetzen will. DVDs von Autorenfilmern, B\u00fccher \u00fcber Brecht und von Shakespeare sind Kosten der privaten Lebensf\u00fchrung, ihrer fiskalischen Sichtweise nach: Kino- und Museumsbesuche k\u00f6nnen auch als gemischte Aufwendungen nicht nach \u00a7 12 Nr 1 EStG ber\u00fccksichtigt werden.<\/p>\n<p>Ich k\u00f6nnte kotzen. Was ich nicht tue. Ich sage, ausgesprochen freundlich, dass es befremdlich sei, wie wenig offenbar \u00fcber die Kaste der selbstst\u00e4ndigen K\u00fcnstler bekannt sei. Regisseure zum Beispiel sollten die Sachen, die sie inszenieren, vorher lesen, das t\u00e4te der Auff\u00fchrung von Brecht und Shakespeare richtig gut. Die Katzenliebhaberin schweigt, ich fahre sanft fort. Zwar sei der Begriff der privaten Lebensf\u00fchrung sehr interessant, vielleicht etwas unscharf, aber so ganz privat sei meine Lebensf\u00fchrung dann doch nicht. In vollbesetzten Opern- oder Theaterauff\u00fchrungen zu sitzen, sei Teil des Berufes. S\u00e4nger h\u00f6ren, die man vielleicht besetzen m\u00f6chte, die Arbeit von B\u00fchnen- und Kost\u00fcmbildnerInnen nicht nur rasch im Netz, sondern leibhaftig in natura anzuschauen, erfordere der Respekt vor ihrer Arbeit, sei einfach Ehrensache.<\/p>\n<p><strong>Wo wir schon so nett beisammensitzen<\/strong><\/p>\n<p>Meine Steuerberaterin Frau Wischnewski legt listig und pl\u00f6tzlich irgendwie siegesgewiss l\u00e4chelnd meine Vita auf den Tisch. Madame schl\u00fcrft unger\u00fchrt ihren Morgenkaffee. Doppelter Haushalt, sei das richtig? Ja, stammele ich, leider. Ich habe selten Engagements in Berlin, meistens im Rest der Republik, \u00d6sterreich, Schweiz, im deutschsprachigen Raum \u2026 Wieso ich dann einen Arbeitsraum in Berlin br\u00e4uchte, sei ja dann nicht ganz einzusehen, wenn ich so wenig zu Hause sei, und dann abends immer Kino und Theater. Ich schlucke. Wenn diese Frau aus dem Elsass ist, bin ich Schwedin.<\/p>\n<p>Und da w\u00e4re von Mehraufwand die Rede? F\u00fcr was genau? Na ja, erkl\u00e4re ich, wir K\u00fcnstler befinden uns wie Beduinen auf einer Art Dauerreise, von Theater zu Oper, von Drehtag zu Lesung. Ohne jemals auch nur ann\u00e4hernd von den Spesen- und Reisekostenzuwendungen zum Beispiel der Politiker profitieren zu k\u00f6nnen. Warum das so sei, so ungerecht, wisse ich nicht, aber vielleicht k\u00f6nne sie mir das ja mal erkl\u00e4ren, jetzt, wo wir schon so nett beisammens\u00e4\u00dfen \u2026<\/p>\n<p>Meine Steuerberaterin dr\u00fcckt unter dem Tisch an meinem Knie herum, ob ich Kaffee holen wolle, fragt sie mich. Kaffee? Wieso Kaffee? Wir schweigen alle drei, ich h\u00f6re Klassikradio aus dem kleinen braunen Finanzamtslautsprecher, Bizets <em>Habanera<\/em> zum Mitsummen. Ich bin ganz ruhig und entspannt, gaaanz freundlich und zur\u00fcckgenommen. Ich bin eine anst\u00e4ndige und p\u00fcnktliche Steuerzahlerin, was man ja beileibe nicht von jedem behaupten kann \u2013 und wenn ich gaaanz brav bin, vielleicht kommt mein Foto auf die Pinnwand zwischen all den anderen s\u00fc\u00dfen kleinen Samtpf\u00f6tchen.<\/p>\n<p><em>Carmen<\/em>, Bizet, habe ich auch schon inszeniert. <em>&#8222;L&#8217;amour est un oiseau rebelle \u2026&#8220;<\/em>, summe ich formvollendet, die Theater m\u00fcssten uns auf unsere Honorare \u00fcbrigens keine Umsatzsteuer zahlen, auch wenn wir sie dann ans Finanzamt abf\u00fchren m\u00fcssen, wussten Sie das, gesch\u00e4tzte Frau Chatenois-Kestenholz? Warum ist das so? Ist das denn rechtens so? Ach, ich h\u00e4tte so viele Fragen \u2026<\/p>\n<p>Sie murmelt etwas, aber jetzt l\u00e4uft <em>Lohengrin<\/em>, und Elsa von Brabant schmettert im Klassikradio, was das Zeug h\u00e4lt. Ob ich die H\u00f6rst\u00f6psel \u2013 extra vom Akustiker angefertigt \u2013 absetzen kann, die ich mittlerweile brauche, wenn das Orchester ungefiltert probt, halte ich inzwischen f\u00fcr unwahrscheinlich. Dabei kommen die bei Straussens <em>Elektra<\/em> auf 135 Dezibel da unten im Graben. Das ist mehr als zwei Presslufthammer \u2026. Ob das die Marquise de Chatenois wohl wei\u00df?<\/p>\n<p><strong>Wo beginnt die Berufskrankheit?<\/strong><\/p>\n<p>Tschuldigung? Ich habe Ihre Frage nicht verstanden? Krankheitskosten? Ist die Therapie oder Supervision, die sie in Anspruch nehmen, krankheitsbedingt? Es ist gar nicht Wagners <em>Lohengrin<\/em>, es sind die Katzen, die laut maunzen. &#8222;Und Minz und Maunz, die Katzen, erheben ihre Tatzen \u2026&#8220;<\/p>\n<p>Meine liebe Steuerberaterin, Frau Wischnewski, hat die Augen geschlossen, sie wirkt, als w\u00fcrde sie beten. Zu wem nur, frage ich mich. Gott ist \u00fcberall, aber sicher nicht im Finanzamt Potsdamer Stra\u00dfe\/Ecke B\u00fclow. Wie bitte? Aufwendungen zur Wiederherstellung der Gesundheit k\u00f6nnen betrieblich oder beruflich veranlasst werden, wenn es sich um eine typische Berufskrankheit handelt? Berufskrankheit. Mein Puls schl\u00e4gt doppelt. Was wei\u00df denn die? Sie, die tagaus, tagein hier zwischen Katzen in \u00fcberheizten R\u00e4umen sitzt, schon von unseren Krankheiten? &#8222;Wen ihr uns stecht, bluten wir nicht?&#8220;<\/p>\n<p>Ich kichere, mittlerweile finde ich meine Els\u00e4sserin sogar ein wenig witzig: K\u00f6nnen Sie mir bitte genau sagen, wo die Berufskrankheit beginnt und die private Krankheit aufh\u00f6rt \u2013 oder umgekehrt? Bei Alkoholproblemen in der Kantine oder doch erst beim Selbstmord nach Drehschluss? Habe ich das jetzt gesagt, oder war es der s\u00fc\u00dfe schwarze Kater, der dritte von rechts? Nein, es ist meine Stimme, sie t\u00f6nt \u00fcber Lady Di hinweg, vier Jahre Sprecherziehung in der Schauspielschule haben eben doch Spuren hinterlassen.<\/p>\n<p>Berufskrankheit. Ich kann die Grenze schwer ausmachen, aber ich k\u00f6nnte Ihnen eine amtliche Namensliste von Kollegen vorsetzen, sehr geehrtes Fr\u00e4ulein. Sehr begabte dabei. Leider, leider berufsunf\u00e4hig oder tot. Supervision oder Therapie? Was auch immer, sie h\u00e4tten davon profitiert, aber sie haben es nicht in Anspruch genommen, weil sie f\u00fcrchteten, es k\u00f6nnte berufssch\u00e4digend sein. Oder ihren Ruf ruinieren. Da sind sie stillschweigend von der Bildfl\u00e4che verschwunden und haben dem Finanzamt keine Sorgen mehr bereitet.<\/p>\n<p>So wie ich.<\/p>\n<p>Wissen Sie was? Ich m\u00f6chte nur ungern zum Finanzgericht gehen. Aber ich w\u00fcrde es tun, und wenn es auch ein Pr\u00e4zedenzfall werden sollte, ist es doch an der Zeit, dass wir selbstst\u00e4ndigen K\u00fcnstler uns zu Wort melden. Wir zahlen Steuern wie jeder Unternehmer, haben aber nicht die M\u00f6glichkeit, in dem gro\u00dfen Ma\u00dfe abzuschreiben wie diese. Daf\u00fcr keine Zusatzleistungen, kein Arbeitgeberanteil, kein 13. Monatsgehalt. Nur Honorare, von denen die Umsatzsteuer auch noch abgeht. Die Quote derjenigen, die unter oder an der Armutsgrenze leben, ist in den letzten Jahren erheblich gestiegen. Ich bin mir nicht sicher, ob Ihnen das bekannt ist, <em>ma ch\u00e8re<\/em>. Aber daf\u00fcr sind wir frei, so frei, vogelfrei, im freien Fall \u2026 Ja, ich bin so frei, dass ich jetzt einen sch\u00f6nen Termin beim Finanzgericht mache und zum ersten Mal im meinem Leben klage. Klagemauer ausgenommen.<\/p>\n<p>Zwei der Katzenbilder sind von der Pinnwand auf den lindgr\u00fcnen Linoleumboden gerutscht. Frau Wischnewski, meine tapfere Steuerberaterin, weint. Ich habe es verkackt, denkt sie. Ich denke gar nichts mehr, und Frau Kestenholz-Chatenois ist nun sichtlich \u00fcberfordert und irgendwie verwandelt. Sie singt jetzt: Die angeforderten Unterlagen seien innerhalb von vier Wochen einzureichen.<\/p>\n<p>Sie hat nichts verstanden, denke ich. Hake meine Steuerberaterin unter, greife rasch \u00fcber den Tisch und stelle endlich den Ton vom Klassikradio leiser.<\/p>\n<p>_________________<\/p>\n<p><strong><em>Sie m\u00f6chten keinen Freitext verpassen? Aufgrund der gro\u00dfen Nachfrage gibt es einen Newsletter. <a href=\"http:\/\/bit.ly\/1xjyvzZ\" target=\"_blank\">Hier k\u00f6nnen Sie ihn abonnieren.<\/a><\/em><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Termin bei der Finanzbeamtin. Da vergeht dem freien K\u00fcnstler das Lachen. Nicht nur wegen der Katzenbilder auf dem Schreibtisch. Das Steuersystem ist eine Farce. [\u2026]<\/p>\n","protected":false},"author":998,"featured_media":4087,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[7,5],"tags":[],"class_list":["post-4033","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-gesellschaft-politik","category-schriftstellerleben"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v21.0 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Gott wohnt nicht im Finanzamt - Freitext<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2016\/07\/26\/finanzamt-kuenstler-altaras\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Gott wohnt nicht im Finanzamt - Freitext\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Termin bei der Finanzbeamtin. Da vergeht dem freien K\u00fcnstler das Lachen. Nicht nur wegen der Katzenbilder auf dem Schreibtisch. Das Steuersystem ist eine Farce. [\u2026]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2016\/07\/26\/finanzamt-kuenstler-altaras\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Freitext\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2016-07-26T09:35:41+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2016-07-26T10:15:26+00:00\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Adriana Altaras\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:image\" content=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2016\/07\/finanzamt-freitext-min.jpg\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Geschrieben von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Adriana Altaras\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"7\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2016\/07\/26\/finanzamt-kuenstler-altaras\/\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2016\/07\/26\/finanzamt-kuenstler-altaras\/\",\"name\":\"Gott wohnt nicht im Finanzamt - Freitext\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/#website\"},\"datePublished\":\"2016-07-26T09:35:41+00:00\",\"dateModified\":\"2016-07-26T10:15:26+00:00\",\"author\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/#\/schema\/person\/cf81323e1973c24a62e856c1b0b67e6b\"},\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2016\/07\/26\/finanzamt-kuenstler-altaras\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2016\/07\/26\/finanzamt-kuenstler-altaras\/\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2016\/07\/26\/finanzamt-kuenstler-altaras\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Gott wohnt nicht im Finanzamt\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/#website\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/\",\"name\":\"Freitext\",\"description\":\"Feld f\u00fcr literarisches Denken\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":\"required name=search_term_string\"}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/#\/schema\/person\/cf81323e1973c24a62e856c1b0b67e6b\",\"name\":\"Adriana Altaras\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/#\/schema\/person\/image\/\",\"url\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/df69c525861fdbb6e9daca70bb920830eaf8c5283e01d73898e7a629cf9fc1ed?s=96&d=mm&r=g\",\"contentUrl\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/df69c525861fdbb6e9daca70bb920830eaf8c5283e01d73898e7a629cf9fc1ed?s=96&d=mm&r=g\",\"caption\":\"Adriana Altaras\"},\"description\":\"Schauspielerin, Regisseurin, Karate brauner Gurt. 1960 in Zagreb geboren, wuchs in Italien und Deutschland auf. Lebt in Berlin, mit Mann und zwei S\u00f6hnen, leider ohne Hund. Ihr erstes Buch \\\"Titos Brille\\\" erschien 2011, ihr zweites \\\"Doitscha\\\" im Jahr 2014. 2017 ver\u00f6ffentlichte sie \\\"Das Meer und ich waren im besten Alter. Geschichten aus meinem Alltag\\\", alle bei Kiepenheuer &amp; Witsch.\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/author\/adriana-altaras\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Gott wohnt nicht im Finanzamt - Freitext","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2016\/07\/26\/finanzamt-kuenstler-altaras\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Gott wohnt nicht im Finanzamt - Freitext","og_description":"Termin bei der Finanzbeamtin. Da vergeht dem freien K\u00fcnstler das Lachen. Nicht nur wegen der Katzenbilder auf dem Schreibtisch. Das Steuersystem ist eine Farce. [\u2026]","og_url":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2016\/07\/26\/finanzamt-kuenstler-altaras\/","og_site_name":"Freitext","article_published_time":"2016-07-26T09:35:41+00:00","article_modified_time":"2016-07-26T10:15:26+00:00","author":"Adriana Altaras","twitter_card":"summary_large_image","twitter_image":"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2016\/07\/finanzamt-freitext-min.jpg","twitter_misc":{"Geschrieben von":"Adriana Altaras","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"7\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2016\/07\/26\/finanzamt-kuenstler-altaras\/","url":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2016\/07\/26\/finanzamt-kuenstler-altaras\/","name":"Gott wohnt nicht im Finanzamt - Freitext","isPartOf":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/#website"},"datePublished":"2016-07-26T09:35:41+00:00","dateModified":"2016-07-26T10:15:26+00:00","author":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/#\/schema\/person\/cf81323e1973c24a62e856c1b0b67e6b"},"breadcrumb":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2016\/07\/26\/finanzamt-kuenstler-altaras\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2016\/07\/26\/finanzamt-kuenstler-altaras\/"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2016\/07\/26\/finanzamt-kuenstler-altaras\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Gott wohnt nicht im Finanzamt"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/#website","url":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/","name":"Freitext","description":"Feld f\u00fcr literarisches Denken","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/?s={search_term_string}"},"query-input":"required name=search_term_string"}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/#\/schema\/person\/cf81323e1973c24a62e856c1b0b67e6b","name":"Adriana Altaras","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/#\/schema\/person\/image\/","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/df69c525861fdbb6e9daca70bb920830eaf8c5283e01d73898e7a629cf9fc1ed?s=96&d=mm&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/df69c525861fdbb6e9daca70bb920830eaf8c5283e01d73898e7a629cf9fc1ed?s=96&d=mm&r=g","caption":"Adriana Altaras"},"description":"Schauspielerin, Regisseurin, Karate brauner Gurt. 1960 in Zagreb geboren, wuchs in Italien und Deutschland auf. Lebt in Berlin, mit Mann und zwei S\u00f6hnen, leider ohne Hund. Ihr erstes Buch \"Titos Brille\" erschien 2011, ihr zweites \"Doitscha\" im Jahr 2014. 2017 ver\u00f6ffentlichte sie \"Das Meer und ich waren im besten Alter. Geschichten aus meinem Alltag\", alle bei Kiepenheuer &amp; Witsch.","url":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/author\/adriana-altaras\/"}]}},"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2016\/07\/finanzamt-freitext-min.jpg","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4033","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/wp-json\/wp\/v2\/users\/998"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4033"}],"version-history":[{"count":13,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4033\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4099,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4033\/revisions\/4099"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4087"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4033"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4033"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4033"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}