{"id":4103,"date":"2016-08-04T13:39:07","date_gmt":"2016-08-04T11:39:07","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=4103"},"modified":"2016-08-05T11:11:36","modified_gmt":"2016-08-05T09:11:36","slug":"ukraine-politik-gesellschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2016\/08\/04\/ukraine-politik-gesellschaft\/","title":{"rendered":"Die bequeme Stille der Vergangenheit"},"content":{"rendered":"<p><strong>Diese Zeiten, die wir unmittelbar erleben, machen einen gigantischen L\u00e4rm, man h\u00f6rt sie, man riecht sie, man sp\u00fcrt sie. Was sollen wir dagegen tun?<\/strong><\/p>\n<p><figure id=\"attachment_4111\" aria-describedby=\"caption-attachment-4111\" style=\"width: 620px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-4111 size-medium\" src=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2016\/08\/freitext-welt-620x413.jpg\" alt=\"freitext-welt\" width=\"620\" height=\"413\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2016\/08\/freitext-welt-620x413.jpg 620w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2016\/08\/freitext-welt-768x512.jpg 768w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2016\/08\/freitext-welt-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2016\/08\/freitext-welt.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-4111\" class=\"wp-caption-text\">Copyright: dbruyter\/unsplash.com<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Im Ukrainischen sagt man <em>h\u00f6ren<\/em> und meint <em>sp\u00fcren<\/em> oder <em>riechen<\/em>. Wenn man also fragen will: &#8222;Sp\u00fcrst\/riechst du das auch?&#8220;, sagt man: &#8222;H\u00f6rst du das auch?&#8220; Man sagt: &#8222;Wie h\u00f6rst du dich?&#8220; Oder auch: &#8222;Ich h\u00f6re den Geruch deiner F\u00fc\u00dfe.&#8220; Als ich eine Zeit lang mit meinen deutschsprachigen Freunden so redete, lachten sie gutm\u00fctig: &#8222;H\u00f6rst du aus der K\u00fcche nicht, dass die Torte im Ofen brennt?&#8220; W\u00e4re die Torte in der Folge nicht verbrannt, h\u00e4tte ich beim Nachtisch sagen k\u00f6nnen: &#8222;H\u00f6rt ihr Lavendel heraus?&#8220; Eigentlich umfasst das wunderbare Wort <em>h\u00f6ren<\/em> im Ukrainischen auch <em>schmecken<\/em>. Eigentlich alle Sinne au\u00dfer <em>sehen<\/em>. Die Ukrainer h\u00f6ren am besten, unser K\u00f6rper ist ein gro\u00dfes Ohr (was uns selbst jedoch selten hilft). Heute schmerzt das Ohr wie verr\u00fcckt.<\/p>\n<p>&#8222;H\u00f6rst du die neuen Zeiten kommen?&#8220;, frage ich meinen Nachbarn Herbert, der seit Geburt, weil er schlecht sieht, sehr gut h\u00f6ren kann. Er h\u00f6rt, wie die M\u00e4use drau\u00dfen \u00e4ngstlich die Stra\u00dfe \u00fcberqueren. Er h\u00f6rt, dass die l\u00e4stigen Tauben aus der Umgebung die Absicht haben, auf seinem Balkon zu landen. Um die Tauben fernzuhalten, band Herbert ans Gitter, wo man normalerweise Blument\u00f6pfe befestigt, drei leere M\u00fclls\u00e4cke. Sie rascheln leise und schaukeln im Wind, w\u00e4hrend Herbert auf dem Balkon morgens tief und gl\u00fccklich einatmet, als ob er in einem F\u00fcnfsternehotel erwachen w\u00fcrde. Sobald er in die Wohnung hineingeht, sind die Tauben auf dem Gel\u00e4nder. Die M\u00fclls\u00e4cke schrecken sie nicht ab.<!--more--><\/p>\n<p>&#8222;Was meinst du damit?&#8220; Herbert ist gew\u00f6hnt, dass ich mich wie jeder Ausl\u00e4nder etwas unklar ausdr\u00fccke. Wobei er sehr gut h\u00f6rt, vertraut er seinen Ohren wenig und sucht besser nach rationalen Beweisen. Er surft st\u00e4ndig im Internet (einen Fernseher hat er nicht) und liest h\u00f6chst aufmerksam alle Nachrichten, h\u00e4lt Wache sozusagen. <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/kultur\/literatur\/2016-07\/peter-esterhazy-nachruf\">&#8222;P\u00e9ter Esterh\u00e1zy ist tot!&#8220;<\/a>, rief er aus, &#8222;Putsch in der T\u00fcrkei!&#8220;, hier war er schneller als die T\u00fcrken selbst. &#8222;Deine freigelassene Pilotin Sawtschenko&#8220;, <em>deine<\/em> sollte hier darauf hinweisen, dass ich mir bez\u00fcglich ihrer Gefangenschaft in Russland gro\u00dfe Sorgen gemacht hatte, &#8222;sie will also Pr\u00e4sidentin werden und eine Diktatur errichten. Wie peinlich.&#8220; Nur \u00fcber den Amokl\u00e4ufer in M\u00fcnchen verlor Herbert kein Wort. In diesem Augenblick h\u00f6rte er die neuen Zeiten kommen \u2014 voller Unsicherheit, Angst und Geschrei der unschuldigen Toten.<\/p>\n<p>Diese Zeiten, die wir unmittelbar erleben, machen einen gigantischen L\u00e4rm, man h\u00f6rt sie, man riecht sie, man sp\u00fcrt sie, man schmeckt sie heraus. <em>The Noise of Time<\/em> \u2014 so hei\u00dft der j\u00fcngste Roman meines Lieblingsautors Julian Barnes. Ihm geht es anscheinend genauso. Der L\u00e4rm der Zeit ist unertr\u00e4glich geworden, weil man die Vergangenheit nie geh\u00f6rt hat.<\/p>\n<p>Bis jetzt blieb die Vergangenheit in der Stille der alten Fotos. Wir k\u00f6nnen uns leicht vorstellen, wie das weit entfernte Jahr 1910 aussah, dazu braucht man nur ein paar Klicks in Google, und schon beobachten wir die leeren gepflasterten Stra\u00dfen mit einem der noch seltenen Autos, oder eine altehrw\u00fcrdige Stra\u00dfenbahn, und durch das Seitenfenster eine junge Blumenverk\u00e4uferin. Wir betrachten die Pracht der Metropolen und das Elend der Kolonien (aus einer solchen stammt auch meine Familie). Wir erfahren sofort, wie die Menschen sich kleideten und welche Gesichter sie hatten. Allerdings bewahren all diese Gesichter erstaunliche Ruhe, sie sprechen nicht an, sie sind stumm.<\/p>\n<p>Wir haben nicht die geringste Ahnung, wie das Jahr 1910 klang. Und ob es klang! Der ganze L\u00e4rm von Milit\u00e4rausr\u00fcstung, neuesten Panzern, Flugzeugen und Waffen, die man zum Beispiel in jeder Ausgabe der damaligen <em>\u00d6sterreichischen Illustrierten Zeitung<\/em> gut sehen kann, verweilt hinter einer schalldichten Kulisse im tiefsten Vergessen. Fotos von stolzen Weltherrschern und begeisterten Soldaten bei machtdemonstrierenden Milit\u00e4rparaden bis zum Jahr 1914 sinken hinab in die Stille, als ob jemand den Sound weggenommen h\u00e4tte. Es ist bekannt, was mit Stolz und Begeisterung nachher passierte, was sie verursachten. Das blutige zwanzigste Jahrhundert. Jetzt bricht diese bequeme Stille der Vergangenheit nieder. Das Bekannte wird vergessen, das Vergessene r\u00fcckt in die Realit\u00e4t.<\/p>\n<p>&#8222;Wir leben zur\u00fcck&#8220;, stelle ich erneut unklar fest. Herbert und ich treffen uns gerade auf dem Weg zum Supermarkt. Wir schauen die Passanten haargenau an und halten sch\u00fctzend die Hand vor die Brust, wenn ein Auto zu schnell vorbeif\u00e4hrt. Wir zucken zusammen, wenn jemand irgendwohin rennt. Wir haben kein Vertrauen mehr und auch nichts dagegen, dass fast immer die Nationalit\u00e4t der T\u00e4ter in den Nachrichten erw\u00e4hnt wird. Wir m\u00f6chten wissen und hassen.<\/p>\n<p>&#8222;Zur\u00fcckleben ist nicht m\u00f6glich&#8220;, erwidert Herbert verzagt. Im Supermarkt kauft er K\u00e4se f\u00fcr sich und M\u00fclls\u00e4cke f\u00fcr die Tauben, weil die alten auf dem Balkon vom Wind abgerissen wurden. Seine Familie stammt auch aus einer Kolonie. Sein Gro\u00dfvater floh, um zu \u00fcberwintern, wie ein Zugvogel hierher und verga\u00df den Heimweg. Nach einer Stunde bindet Herbert neue &#8222;Waffen&#8220; am Balkongitter fest und versteckt sich zwinkernd in der winzigen Sozialwohnung. M\u00fclls\u00e4cke rascheln verf\u00fchrerisch und melancholisch. Unverz\u00fcglich landen die Tauben auf dem Gel\u00e4nder. Sie hatten nur darauf gewartet, denn es ist ein immerw\u00e4hrendes Spiel. Herbert taucht mit einem gro\u00dfen Besen w\u00fctend auf, um sie zu erschlagen, dennoch erfolglos. Alle Tauben fliegen auf meinen Balkon her\u00fcber und blicken ihn von dort an.<\/p>\n<p>&#8222;Die Nervens\u00e4gen&#8220;, brummt Herbert zufrieden und verschwindet im Internet. Seine Abneigung ist seine Liebe. Seine Stille ist nicht mehr da. Neue Zeiten rutschen voran.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Diese Zeiten, die wir unmittelbar erleben, machen einen gigantischen L\u00e4rm, man h\u00f6rt sie, man riecht sie, man sp\u00fcrt sie. Was sollen wir dagegen tun? 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