{"id":4120,"date":"2016-08-07T06:00:08","date_gmt":"2016-08-07T04:00:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=4120"},"modified":"2016-08-06T15:11:59","modified_gmt":"2016-08-06T13:11:59","slug":"muenchen-angst-gewalt-gorelik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2016\/08\/07\/muenchen-angst-gewalt-gorelik\/","title":{"rendered":"Ich habe Angst"},"content":{"rendered":"<p><strong>Es gibt unz\u00e4hlige Dinge, die einem Angst machen k\u00f6nnen. Nach dem Amoklauf in M\u00fcnchen und den Terroranschl\u00e4gen in Europa ist es vor allem der Mensch selbst.<\/strong><\/p>\n<p><figure id=\"attachment_4124\" aria-describedby=\"caption-attachment-4124\" style=\"width: 620px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-4124\" src=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2016\/08\/freitext-stachus-logo-620x349.jpg\" alt=\"Copyyright: Michael Dalder\/Reuters \" width=\"620\" height=\"349\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2016\/08\/freitext-stachus-logo-620x349.jpg 620w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2016\/08\/freitext-stachus-logo-768x432.jpg 768w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2016\/08\/freitext-stachus-logo-1024x576.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-4124\" class=\"wp-caption-text\">Copyright: Michael Dalder\/Reuters<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Ich habe Angst. Ich habe Angst vor dem Zahnarzt, ich habe Angst davor, etwas zu verpassen, ich habe Angst im Flugzeug, aber nicht vor einem Absturz und nicht mehr so oft. Ich habe keine Angst vor dem Tod, oder aber ich mache mir keine Gedanken dar\u00fcber. Ich habe keine Angst vor dem Anders-Sein, aber davor, dass meine Kinder an ihrem Anders-Sein leiden k\u00f6nnten, und ich mag mich selbst nicht f\u00fcr diesen Gedanken. Ich habe keine Angst vor Terror, aber ich habe Angst vor dem Menschen. Ich habe Angst, nicht schreiben zu k\u00f6nnen, obwohl es doch das Einzige ist, was ich zu k\u00f6nnen meine: Schreiben.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Die Welt war schon lange nicht mehr in Ordnung, aber wir debattierten nur dar\u00fcber, und wir machten uns Sorgen, wir sch\u00fcttelten die K\u00f6pfe, wir glaubten schon lange nicht mehr, wir fragten uns, und andere fragten wir nicht, weil wir nicht mehr miteinander sprechen wollten, aber wir lebten so, als w\u00e4re noch gar nichts passiert. Wir lebten in M\u00fcnchen, und genau genommen war nur dort noch gar nichts passiert. Nizza war bereits ein Begriff, dem Sonne und Strand in der Assoziationskette abhanden gekommen waren. Und in der T\u00fcrkei hatte bereits ein Putsch stattgefunden, im Laufe dessen Hunderte Menschen auf offener Stra\u00dfe get\u00f6tet wurden, und Erdo\u011fan hatte sich die Macht wieder gegriffen, als f\u00fchre er einen Hund an der Leine wieder zur\u00fcck, komm jetzt her! Und in einem n\u00e4chtlichen Regionalexpress hatte ein Jugendlicher, ein Gerade-noch-Kind-Gewesener mit einer Axt um sich geschlagen, und w\u00e4hrend sich manche m\u00f6glicherweise innerlich freuten, dass die Opfer allesamt aus Hongkong kamen, diskutierten wir schon \u00fcber reflexive Verben: Wie radikalisiert man sich selbst? Und \u00fcber Akkusativ-Objekte: Wer radikalisiert hier wen? Die Welt war l\u00e4ngst nicht mehr in Ordnung, aber wir taten gerne so als ob, und wir klangen klug dabei, reflektiert und uns unserer Verantwortung in dieser Welt bewusst: Immerhin, wir hatten Klamotten f\u00fcr die Fl\u00fcchtlinge gesammelt. Und gefaltet haben wir die Klamotten auch.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Dann war dann Schluss mit der Egomanie. Wir leben in M\u00fcnchen, und M\u00fcnchen ist diese Stadt, in der nichts, aber auch gar nichts geschieht. Das Leben ist wie der Englische Garten: Am Eisbach sind die Surfer, ein paar Meter weiter die Nackten, man radelt zur Arbeit hindurch und kann dort im Winter auch Schlitten fahren, beim Milchh\u00e4usl mit Spielplatz gibt es f\u00fcr die Kleinen ein Bio-Eis zu unbezahlbaren Preisen, und irgendwie haben sich im Englischen Garten alle ganz furchtbar lieb. Dann schoss da aber einer, bei uns, in M\u00fcnchen, einer, der todungl\u00fccklich war, einer, den keiner gemocht hatte, und so hatte er am Ende auch niemanden gemocht. Also nannte er sich Hass. Also schoss er, erst auf dem Bildschirm und sp\u00e4ter dann im OEZ, und wir dann, und wir so, und wir, als w\u00e4re es eine \u00dcberraschung, und wir, als h\u00e4tten wir nicht zugeh\u00f6rt, nicht in den vergangenen Jahren, nicht in den vergangenen Monaten, nicht in den vergangenen Wochen, und wir dann so: Was? Bei uns? In M\u00fcnchen?<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Ich habe Angst. Ich habe Angst vor dem Menschen. Ich habe Angst vor dem Kind im Menschen, nicht dem neugierigen, zeitlosen, urteilsfreien, sondern dem ich-bestimmten Kind. Ich habe Angst vor dem Kind, das ein Ich schreit, ein einziges Ich. Ich habe Angst vor dem Sandkasten-Gef\u00fchl: Erwachsene, die sich im Sandkasten wiederfinden, in dem es eng wird. Mein Eimer, meine Schaufel, alles meins, meins, meins. Und das Kind, das am Rand steht und mit den Augen fragt, weil ihm die Sprache noch fehlt, ob es mitspielen darf, wird nicht hineingelassen. Nein, darfst du nicht. Alles meins. Mein Eimer, meine Schaufel, alles meins, meins, meins. Ich habe Angst vor dem, was mit dem Menschen passiert, der in Angst ertrinkt.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Die falschen Fragen, die falschen Antworten<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Als die Ordnung in M\u00fcnchen ausgehebelt wurde, sa\u00df ich in den Kammerspielen, einem M\u00fcnchner Theater, fest. Das Projekt, das ich mit leitete, und das gerade auf der B\u00fchne war, wurde abrupt abgebrochen, die Polizei bat alle Anwesenden, den Raum nicht zu verlassen, weil das den Saal umgebende Foyer verglast sei und somit eine Einladung f\u00fcr einen Sch\u00fctzen. Das sagten sie so, eine Einladung f\u00fcr einen Sch\u00fctzen, und bis zu diesem Moment hatte ich in den vorangegangenen Probetagen bei &#8222;verglast&#8220; haupts\u00e4chlich &#8222;Hitze&#8220; gedacht. Diese Tage, in denen den Begriffen die Bedeutung entrissen wird, und den Menschen ein Lebensgef\u00fchl, ein Glaube an das Fortw\u00e4hren des eigenen Lebens. Es war stickig im Raum, und im Raum war Angst. Jemand drehte ohne Vorwarnung die L\u00fcftungsanlage an, die Ventilatoren h\u00f6rten sich an wie Flugzeugturbinen, und ein Schrecken ging durch den Raum, ein Aufschrei, ein Zusammenzucken der Masse, eines, das Wochen, Monate zuvor gefehlt hatte, dann freute man sich \u00fcber die k\u00fchle Luft. Jemand von den Kammerspielen ergriff das Mikro, gab die Regeln der Polizei noch einmal durch und machte sich besondere M\u00fche hinzuzuf\u00fcgen: Es ist ein Terrorangriff. Das war, w\u00e4hrend die Polizei \u00fcber Twitter inst\u00e4ndig darum bat, den Begriff Terror sowie keine weiteren Ger\u00fcchte zu verbreiten, und ich h\u00f6rte auf, die weinenden Menschen zu z\u00e4hlen. Ich wei\u00df nicht, warum ich keine Angst hatte.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Ich habe Angst davor, nicht ber\u00fchrt zu werden. Ich habe Angst vor Silberfischen, aber keine vor Spinnen, ich wei\u00df nicht, jeder hat seine eigenen \u00c4ngste. Ich habe Angst, dass wir die falschen Fragen stellen. Ich habe Angst, dass wir nach Religion und Herkunft fragen, aber nicht nach psychologischen Krankheiten und nicht nach situativen Umst\u00e4nden. Ich habe Angst, dass wir nach ihnen fragen, und nicht nach uns. Ich habe Angst, dass wir nach Computerspielen fragen, und nicht nach Bildungssystemen und Wohnbrennpunkten. Ich habe Angst, dass wir nach islamistischer Radikalisierung fragen, aber nicht nach rechtsradikaler. Ich habe Angst, dass wir Fragen vergessen: zum Beispiel die, was jemandem zugesto\u00dfen sein muss, und wie wir es zugelassen haben, dass ihm das zugesto\u00dfen ist, dass er im T\u00f6tungsaffekt noch schreien muss &#8222;Ich bin Deutscher!&#8220;, dass er das noch beweisen muss. Und die Frage nach dem Wem. Ich habe Angst, dass wir keine Antwort finden auf die Frage, was ein Achtzehnj\u00e4hriger erlebt, gef\u00fcrchtet, durchlitten haben muss, dass er sich gefreut hat, am selben Tag Geburtstag zu haben wie Hitler. Ich habe Angst, dass wir die falschen Fragen beantworten, und mit den Antworten noch mehr Angst sch\u00fcren. Ich habe Angst, vor dem Danach, und dass das Danach ein Jetzt sein k\u00f6nnte.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Man darf, man darf, man darf<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Zwei Tage nach dem Amoklauf in M\u00fcnchen fuhren meine Kinder und ich durch die Innenstadt, und sie baten mich darum, es war hei\u00df, stickig und blauhimmelig, einmal durch den Stachhus-Springbrunnen rennen zu d\u00fcrfen. Ich \u00fcberlegte nicht lang: Wir hatten keine Ersatzklamotten dabei und waren eigentlich auf dem Weg, ein Eis zu essen, ich trug ein wei\u00dfes T-Shirt, und einen Parkplatz in der M\u00fcnchner Innenstadt zu finden, ist eine gro\u00dfe Herausforderung, auch wenn man nicht so ein talentfreier Autofahrer ist wie ich. Genug Gr\u00fcnde also, um genau das zu tun: Durch den Springbrunnen zu laufen. Wir z\u00e4hlten bis drei, im Springbrunnen glitzerten Regenb\u00f6gen, der Kleinste schrie, weil er Wasser in den Augen nicht mag, alles an mir triefte, alles lachte, ich freute mich an diesem Pippi-Langstrumpf-Gef\u00fchl. Zwei Tage zuvor hatte es hier an dem Springbrunnen eine Massenpanik gegeben, weil jemand Ger\u00fcchte in die Welt gesetzt hatte, auch hier w\u00fcrde geschossen. Wir rannten durch das Wasser und feierten Sommer und Kindheit in einer Bewegung, und nichts davon war ein Trotz. Ich blickte nicht nach rechts und nicht links, und fragte mich nicht, ob und wer und warum. Ich war nass von oben bis unten und wieder zur\u00fcck. Im Laufe des Wochenendes h\u00f6rte ich von vielen Veranstaltungen, privater und \u00f6ffentlicher Art, die trotzdem stattfanden. Trotzdem.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Ich habe keine Angst vor Menschen, die am Stachhus schie\u00dfen oder sich selbst und andere in die Luft jagen. Ich habe Angst vor dem Trotz. Der Trotz hat eine einfache Ableitung, die nennt sich Um nicht. Um nicht in einem Trotz leben zu m\u00fcssen, darf man eine ganze Menge. Man darf zum Beispiel Menschen in L\u00e4nder abschieben, in denen Krieg herrscht. Man darf pauschalisieren. Man darf im Stich lassen. Man darf, und man darf, und man darf.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">In der Nacht, als die Polizei in M\u00fcnchen den Menschen riet, zu Hause zu bleiben, weil sie nicht wusste, ob und wie viele T\u00e4ter noch unterwegs waren, startete jemand, der keine Angst hatte, einen Aufruf per Twitter, die eigenen T\u00fcren f\u00fcr Gestrandete zu \u00f6ffnen: Menschen, die nicht nach Hause kamen, Menschen, die der Aufforderung der Polizei folgten und sich nicht durch die Stadt bewegen wollten. Unz\u00e4hlige folgten diesem Aufruf: Der Hashtag #offenetueren entfaltete eine ebensolche Geschwindigkeit wie die Ger\u00fcchte um weitere Schie\u00dfereien quer durch die Stadt. Viele \u00f6ffneten ihre T\u00fcren, andere schlossen ihre ab und kontrollierten noch einmal. Ich habe Angst, dass es weniger offene T\u00fcren geben wird, je mehr passiert, und das Mehr wage ich nicht zu benennen. Ich habe Angst, dass jemand lauter schreit als jemand anders, ich habe Angst vor Fehlern, nicht wieder gutmachbaren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es gibt unz\u00e4hlige Dinge, die einem Angst machen k\u00f6nnen. 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