{"id":4132,"date":"2016-08-11T09:44:34","date_gmt":"2016-08-11T07:44:34","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=4132"},"modified":"2016-08-11T12:31:20","modified_gmt":"2016-08-11T10:31:20","slug":"rucksack-sommerferien-ddr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2016\/08\/11\/rucksack-sommerferien-ddr\/","title":{"rendered":"Auf dem R\u00fccken ein ganzes Land"},"content":{"rendered":"<p><strong>Der Wanderrucksack in der DDR war nat\u00fcrlich viel schlechter als der aus Westdeutschland. Aber: Soll man ihn deswegen nun zum Sommer wegschmei\u00dfen?<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p><figure id=\"attachment_4140\" aria-describedby=\"caption-attachment-4140\" style=\"width: 620px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-4140 size-medium\" src=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2016\/08\/freitext-rucksack-620x413.jpg\" alt=\"Der Wanderrucksack: Unverzichtbarer Begleiter\" width=\"620\" height=\"413\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2016\/08\/freitext-rucksack-620x413.jpg 620w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2016\/08\/freitext-rucksack-768x512.jpg 768w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2016\/08\/freitext-rucksack-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2016\/08\/freitext-rucksack.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-4140\" class=\"wp-caption-text\">Copyright: Sean Gallup\/Getty Images<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Als Kurator meiner Wohnung muss ich st\u00e4ndig unpopul\u00e4re Entscheidungen treffen. Beim Sichten der Best\u00e4nde fiel mir jetzt meine alte Kraxe in die H\u00e4nde, sie stammt vom VEB Wassersport- und Campingbedarf Pouch. Pouch ist eine Gemeinde bei Bitterfeld, dort wurden in der DDR vor allem Faltboote, aber auch Campingartikel hergestellt, ehrlich gesagt wusste ich damals gar nicht, dass es sich um einen Ort handelte, f\u00fcr mich war es einfach ein Begriff, der f\u00fcr Dinge stand, die man nur im Urlaub brauchte. Aus Platzgr\u00fcnden m\u00fcsste ich meine Kraxe eigentlich wegschmei\u00dfen, aber es h\u00e4ngen zu viele Erinnerungen daran, ich kann mich nicht davon trennen. Sie war in Rum\u00e4nien, Bulgarien, in der Tschechoslowakei, der Sowjetunion, in Polen und noch viele Jahre nach der Wende hat sie mich begleitet, weil sie ja nicht kaputtging.<\/p>\n<p>Der Kauf war ein Gl\u00fccksfall gewesen, ich war im richtigen Moment im Haus f\u00fcr Sport und Freizeit am Frankfurter Tor in Berlin-Mitte aufgetaucht, wo sich heute auf vier Etagen eine Humana-Filiale befindet, interessanter als die alten Lumpen ist aber die spektakul\u00e4re Aussicht auf die beiden T\u00fcrme von Hermann Henselmann. Ich traute meinen Augen nicht, es gab eine Lieferung Kraxen, die Verk\u00e4uferin legte mir eine zur\u00fcck, weil ich erst nach Hause musste, um Geld zu holen, man konnte damals ja nicht mit Karte bezahlen. Es war eine Anschaffung f\u00fcrs Leben, daran zweifelte ich nicht, deshalb war ich auf Reisen auch immer besonders nerv\u00f6s, weil nicht nur der Inhalt des Rucksacks, sondern schon der Rucksack selbst so wertvoll und unersetzbar f\u00fcr mich war. Die Kraxe war \u00fcberhaupt die Voraussetzung daf\u00fcr, mit Freunden wandern fahren zu k\u00f6nnen, wir schleppten ja alles mit, nach Rum\u00e4nien sogar das Essen f\u00fcr drei Wochen.<!--more--><\/p>\n<p>Wir trugen schwere Arbeitsschuhe und dicke Wollsocken, Wanderstiefel kannten wir nicht. Wir kochten mit einem st\u00f6rrischen Benzinkocher (&#8222;Juwel&#8220;), das Benzin transportierten wir in alten Lenorflaschen, es verdampfte allerdings, deshalb versuchte man, den Deckel der Flasche \u00fcber einem St\u00fcck Plastefolie zuzuschrauben, um die Isolierung zu verbessern. Metallflaschen f\u00fcr das Benzin hatten wir nicht. Unsere Fichtelberg-Zelte hatten keine doppelte Wand, wodurch es morgens Kondenswasser regnete. Beim Aufbauen musste immer einer hineinkriechen, um die hintere Stange aufzustellen. Eine Gl\u00fcckliche hatte ein Igluzelt aus dem Westen, die biegsamen, an einer Schnur aufgef\u00e4delten Stangen f\u00fcgten sich von allein zusammen, sie wurden einfach in den Stoff geschoben, und indem man das Ende in die Schlaufe dr\u00fcckte, bogen sie sich schon und spannten das Zelt auf, anschlie\u00dfend konnte man es sogar herumtragen. Das M\u00e4dchen hatte auch eine Trampermatte, die sich von selbst aufblies, w\u00e4hrend wir anderen zurechtgeschnittene Autoreparaturmatten benutzten.<\/p>\n<p><figure id=\"attachment_4141\" aria-describedby=\"caption-attachment-4141\" style=\"width: 263px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-4141\" src=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2016\/08\/Rucksack-Jochen-Schmidt-600x800.jpg\" alt=\"Der Wanderrucksack des Autors\" width=\"263\" height=\"350\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2016\/08\/Rucksack-Jochen-Schmidt-600x800.jpg 600w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2016\/08\/Rucksack-Jochen-Schmidt-768x1024.jpg 768w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2016\/08\/Rucksack-Jochen-Schmidt.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 263px) 100vw, 263px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-4141\" class=\"wp-caption-text\">Der Rucksack des Autors<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Meine Bewunderung f\u00fcr westliche Produkte war damals grenzenlos, an zahllosen Details zeigte sich, wie viel besser und praktischer dort alles war. Irgendwann w\u00fcrden die Westler wie Captain Future reisen, w\u00e4hrend es bei uns komfortm\u00e4\u00dfig noch wie bei Heidi zuging. Mein Westrucksack, mit dem ich inzwischen reise, hat einen gepolsterten Bauchgurt, der die ganze H\u00fcfte umschlie\u00dft, der Gurt meiner Kraxe war ungepolstert und so schmal, dass er ins Fleisch schnitt. Mein Westrucksack hat ein Kopfteil, das ein Klarsichtdokumentenfach enth\u00e4lt und das man abnehmen und bei Ausfl\u00fcgen als Umh\u00e4ngetasche benutzen kann. Die Rei\u00dfverschl\u00fcsse haben immer gleich zwei Schieber, sodass man sie von beiden Seiten \u00f6ffnen und schlie\u00dfen kann. Der Westrucksack hat eine H\u00fclle f\u00fcr Regen, die sich in einer Extratasche mit Rei\u00dfverschluss befindet, wie aufmerksam vom Designer! Das Gestell ist nat\u00fcrlich innen, wie bei einem Lebewesen das Skelett. Aus dem Aluminiumgestell meiner Kraxe, das bei jedem Schritt quietschte, l\u00f6sten sich immer die Schrauben, abends am Lagerfeuer drehte ich sie mit dem Taschenmesser fest. Einmal brach bei jemandem eine Rucksackstange, sie wurde mit einem Ast geflickt, und immer zwei von uns mussten den Rucksack f\u00fcr den Rest der Tour schleppen wie eine Krankentrage. Manche versteckten in den Rohren vom Au\u00dfengestell auch Westgeld, wenn sie nach Ungarn reisten, um sich vor Ort mehr als den erlaubten Tagessatz Forint zu ertauschen. Alle Schn\u00fcre musste man nat\u00fcrlich mit Schleifen zubinden, es gab keine praktischen Verschlussschnallen zum Festzurren.<\/p>\n<p>Das Gep\u00e4ck war in Plastikt\u00fcten verstaut, falls es regnen sollte, aber auch weil der Schwei\u00df vom R\u00fccken sonst durchdrang. Es gab aber kein Jammern, man war stolz auf diese rustikale Art zu reisen und verachtete westliche Wanderer mit ihren in der L\u00e4nge verstellbaren Wanderst\u00f6cken, nat\u00fcrlich benutzten wir nur selbst zurechtgeschnitzte St\u00f6cke (in Rum\u00e4nien sah ich einmal am Waldausgang, wo der Wanderweg auf den Berg endete, eine Reihe St\u00f6cke an einem Baum lehnen, man stellte seinen einfach dazu, damit der n\u00e4chste ihn sich nehmen konnte). Ich war mit meiner Kraxe zufrieden, sie machte es mir nicht zu leicht, aber sie lie\u00df mich auch nie im Stich. Besonders gefiel mir der ausklappbare Sitz, der im Zug sehr wichtig war, wenn man lange Stunden auf dem Gang verbrachte (Platzkarten hatten wir nie), wo der Boden immer von Bier und Schlimmerem klebte. Dann hockte man auf dem Sitz seiner Kraxe und freute sich \u00fcber den kleinen Vorteil an Bequemlichkeit, durch den man sich schon wie ein K\u00f6nig f\u00fchlte. Und wie freute ich mich erst, als sich herausstellte, dass in die Seitentaschen der Kraxe genau je eine leere Plastikflasche Schweppes passte, die wir in Budapest geklaut hatten und die uns f\u00fcr den Rest der Wanderung als Trinkflaschen dienten. An jeder Quelle wurden sie mit frischem Wasser gef\u00fcllt, manchmal mixten wir Nescaf\u00e9 dazu oder Cefrisch-Pulver aus dem Intershop. Einmal wurden sie auch von einem Hirten mit frischer Schafmilch gef\u00fcllt.<\/p>\n<p>Ungef\u00e4hr 1985 sah ich in einem Kinderferienlager bei einer Franz\u00f6sin einen beigefarbenen Koffer mit Rollen und einem ausklappbaren Griff, an dem man den Koffer hinter sich herziehen konnte. Wieder so eine geniale und praktische Idee! Frankreich war offenbar noch moderner als Westdeutschland, es lag ja auch noch weiter im Westen. Wie musste es erst in Spanien oder in Portugal zugehen? Von Amerika ganz zu schweigen, wo die Rucks\u00e4cke inzwischen schon Raketenantriebe enthielten, wie man bei der Er\u00f6ffnung der Olympischen Spiele von 1984 in Los Angeles gesehen hatte. Trotzdem habe ich auch heute noch keinen Rollkoffer, schon weil man damit nicht trampen kann, obwohl ich das sowieso nie tue. Ich trage mein Gep\u00e4ck nach wie vor auf dem R\u00fccken, schon mehrmals wurde ich deshalb bei der Ankunft in Deutschland vom Zoll untersucht, weil Rucks\u00e4cke offenbar verd\u00e4chtig sind. In Outdoor-L\u00e4den gehe ich nur noch, um mir die tollen Gadgets anzusehen (es gibt inzwischen L\u00f6ffel, die gleichzeitig Messer und Gabel sind, die also die moderne Ausdifferenzierung des Bestecks wieder zur\u00fccknehmen!).\u00a0 Zuletzt habe ich mir eine B\u00e4renglocke gekauft, mit der man B\u00e4ren vertreibt, einfach weil ich es toll fand, dass es so etwas gibt. Es geht mir in Outdoorl\u00e4den immer wie Donna aus <em>The West Wing<\/em>, die sagt: &#8222;<em>I want to learn how to ski.<\/em>&#8220; &#8222;<em>Why?<\/em>&#8220; &#8222;<em>I like the equipment.<\/em>&#8220; Ich will gar nicht Klettern lernen, aber ich m\u00f6chte das ganze Equipment besitzen, diese stabilen Karabinerhaken, die Taschensonnenuhr und die bunten, rei\u00dffesten Seile. Leider habe ich ja schon keinen Platz f\u00fcr meinen alten Rucksack in der Wohnung. Aber ich werde ihn trotzdem noch ein bisschen aufheben. Ich kann ihn ja vorerst als Stauraum benutzen, vielleicht f\u00fcr meine ganzen Schulhefte, die ich auch nicht wegwerfen kann.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Wanderrucksack in der DDR war nat\u00fcrlich viel schlechter als der aus Westdeutschland. Aber: Soll man ihn deswegen nun zum Sommer wegschmei\u00dfen? 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