{"id":417,"date":"2014-10-29T08:00:25","date_gmt":"2014-10-29T07:00:25","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=417"},"modified":"2014-10-29T10:48:50","modified_gmt":"2014-10-29T09:48:50","slug":"roman-ehrlich-fundamentalismus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2014\/10\/29\/roman-ehrlich-fundamentalismus\/","title":{"rendered":"Der Verlust am Ende der Welt"},"content":{"rendered":"<p><strong>Fundamentalismus begegnet uns heute \u00fcberall. Nicht nur in religi\u00f6sen Zusammenh\u00e4ngen. W\u00e4hrend einer Veranstaltung der Zeugen Jehovas im Berliner Olympiastadion wurde unserem Autor einiges klar.<\/strong><\/p>\n<p>An einem Tag im Juli bekam ich an meiner Wohnungst\u00fcr eine Einladung zum Jahreskongress der Zeugen Jehovas \u00fcberreicht. Auf dem Faltblatt stand: &#8222;Offen f\u00fcr alle!&#8220; Und: &#8222;Der Eintritt ist frei.&#8220; Au\u00dferdem stand auf dem Faltblatt noch das Thema des Kongresses: &#8222;Der neue Herrscher der Erde \u2013 wer ist daf\u00fcr geeignet?&#8220;<br \/>\nIch hatte noch nie eine Veranstaltung der Zeugen Jehovas besucht, wusste und wei\u00df auch heute noch wenig \u00fcber sie. Der Vortrag \u00fcber den neuen Herrscher der Erde sollte in dem vor achtzig Jahren von Adolf Hitler in Auftrag gegebenen Olympiastadion in Berlin gehalten werden. Ich dachte: unglaublich.<!--more--><\/p>\n<p><figure id=\"attachment_451\" aria-describedby=\"caption-attachment-451\" style=\"width: 580px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2014\/10\/Roman-Ehrlich-Olympiastadion.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-451\" src=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2014\/10\/Roman-Ehrlich-Olympiastadion-1024x682.jpg\" alt=\"Mit den Zeugen Jehovas im Berliner Olympiastadion (\u00a9 Roman Ehrlich)\" width=\"580\" height=\"386\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2014\/10\/Roman-Ehrlich-Olympiastadion-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2014\/10\/Roman-Ehrlich-Olympiastadion-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 580px) 100vw, 580px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-451\" class=\"wp-caption-text\">Mit den Zeugen Jehovas im Berliner Olympiastadion (\u00a9 Roman Ehrlich)<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Vor dem Stadion standen Reisebusse aus verschiedenen Bundesl\u00e4ndern. Die Bodenplatten und der Sandstein des Stadions gl\u00e4nzten in der Sonne auf, die Menschen, die um das Stadion herum zu sehen waren, standen im Schatten und bewegten sich wenig. Ich war mit Aylin mit dem Fahrrad hingefahren. Wir wurden sofort erkannt. Ich kann nicht genau sagen, woran es lag. Aylin war rauchend auf das Stadion zugelaufen. Vielleicht lag es daran. Aber auch nichtrauchend, im Innern des Stadions, gab es nur zwei verschiedene Blicke: den, der einladend die Fremden begr\u00fc\u00dfte und Offenheit f\u00fcr alle signalisierte, und den, der etwas alarmiert war und skeptisch und sagte: Macht euch nicht \u00fcber uns lustig. Uns ist das hier wirklich wichtig.<\/p>\n<p>Das Stadion war zur H\u00e4lfte gef\u00fcllt. Etwa 30.000 Menschen sa\u00dfen auf den R\u00e4ngen und f\u00e4cherten sich Luft zu und schauten entweder auf den Stadiongrund, wo ein wei\u00dfer Pavillon aufgebaut war, in dem die Redner standen, oder sie schauten auf die Videoleinwand, auf der die Reden \u00fcbertragen wurden. Manche schauten auch in den Himmel oder in ihre Bibeln oder auf ihre Schuhe.<\/p>\n<p>Die erste Rede, die wir mitbekamen, handelte davon, dass in Gottes K\u00f6nigreich, wenn es gekommen sein w\u00fcrde, niemand mehr Schmerzen oder Krankheit zu leiden h\u00e4tte. Danach gab es ein Laientheaterst\u00fcck mit zwei Kindern, die sich gegenseitig erkl\u00e4rten, wie sie sich Gottes K\u00f6nigreich vorstellten. Der eine sagte, er stelle sich vor, dass man dort Tiger und andere gef\u00e4hrliche Tiere streicheln k\u00f6nne, ohne gebissen zu werden. Was sich der andere Junge vorstellte, habe ich leider vergessen.<\/p>\n<p>Den Vortrag \u00fcber den neuen Weltherrscher hielten wir noch bis zur H\u00e4lfte durch \u2013 die Pointe war abzusehen. Dann liefen wir durch das an diesem Tag \u00fcberall ge\u00f6ffnete Stadion, durch die Katakomben, an den Spieler- und Trainerkabinen vorbei, \u00fcber einen Flur, der schlecht roch und mich eher an ein Finanzamt erinnerte.<\/p>\n<p>Wir liefen auch drau\u00dfen noch herum und unterhielten uns \u00fcber das, was wir geh\u00f6rt hatten. Aylin war nerv\u00f6s geworden und sagte, es sei diese Unm\u00fcndigkeit, die sie fertig mache, keiner da drin w\u00fcrde doch Verantwortung f\u00fcr das eigene Leben \u00fcbernehmen. Und mir fiel wieder ein, dass ich vor einiger Zeit im Wikipedia-Artikel \u00fcber die Sonne gelesen hatte, dass von der Oberfl\u00e4che der Erde, wenn die Sonne ihre Transformation zum Roten Riesen durchlaufen h\u00e4tte, nur noch ein Ozean aus Lava \u00fcbrig bleiben w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Ich sagte, dass mich das sehr beruhigt hatte. Der Gedanke, dass es mit der bewohnbaren Welt in einiger Zeit ein definitives Ende haben w\u00fcrde. Im Olympiastadion wurde noch verhandelt, wie zu leben sei, um nach dem Endzeitkrieg beh\u00fctet im tausendj\u00e4hrigen Reich zur Vollkommenheit zu finden. Und mir wurde drau\u00dfen, beim Sprechen, klar, dass meine Beruhigung, die das Schmelzen der Erdoberfl\u00e4che mit sich brachte, und der Glaubensgrundsatz der im Stadion tagenden Gl\u00e4ubigen auf demselben Konzept beruhten: der Untergangsbestimmung der Welt.<\/p>\n<p>Auch wenn wir uns unmittelbar nach diesem zugrundeliegenden Konzept sofort voneinander entfernten, ging es im Kern doch darum, dass wir eine Welt behausten, deren Bestimmung ihr Ende im Untergang war. F\u00fcr die Zeugen Jehovas war der Untergang eine Notwendigkeit, um sich der Schlechtigkeit des Vorherrschenden zu entledigen und auf der anderen Seite des Untergangs, dem Danach, eine Befreiung von den Schmerzen und dem Schrecken zu finden. Das Christentum verspricht ja auch in seinen weniger nischenhaften Auspr\u00e4gungen denjenigen, die die Entbehrungen des Lebens ertragen lernen, ein Fortleben in einer Welt jenseits dieser hier und heute so ungen\u00fcgenden. An einem Ort, an dem uns der Tiger nicht mehr in die Hand bei\u00dft, wenn wir ihn streicheln wollen.<\/p>\n<p>F\u00fcr mich aber war das Beruhigende an dem Artikel \u00fcber die Sonne gerade das Fehlen einer Zukunft gewesen. Oder besser: der fehlende Sinn. Dieser Unterschied wurde mir dort, vor dem Stadion, in der dr\u00fcckenden Hitze der Julisonne, bewusst: Der Gott, in den die Hoffnungen der Gl\u00e4ubigen gelegt wurden, hatte eine Welt geschaffen, die nur durch ihn und aus seinem Willen heraus war. Und er hatte sie so geschaffen, dass sie auf eine Art hatte verkommen k\u00f6nnen, die schlie\u00dflich nur noch ihre Ausl\u00f6schung nahelegen konnte, wenn man mit dem Glauben an diese Sch\u00f6pfung auch den Glauben an ihren immanenten Sinn aufrechterhalten wollte.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Verkommenheit der Welt und ihrer Entwicklung hin zu einer, deren Untergang zwischen dem Hier und Jetzt und der Erl\u00f6sung steht, das ist das f\u00fcr mich ewig Unverst\u00e4ndliche, wird die Verantwortung jedoch nicht bei dem gesucht, der sie geschaffen hat, sondern bei den auf ihr als Teil dieser Sch\u00f6pfung lebenden Menschen. Der Sinn der Sch\u00f6pfung und des Lebens erscheint dadurch als etwas, das der Mensch durch sein Leben verwirkt und verdirbt, bis ihm nichts bleibt, als das Ende und die Ausl\u00f6schung dieser Sch\u00f6pfung herbeizusehnen (und die damit verbundene Wiederkehr des Sinns).<\/p>\n<p>Die Sinnlosigkeit des Seins, die f\u00fcr mich das Beruhigende an dem Artikel \u00fcber die Sonne gewesen ist, weil dadurch kein Gewitter zum Zeichen und kein Verlust zum Versagen wird, enth\u00e4lt erst durch ihre vermeintliche Transienz, also ihr vor\u00fcbergehendes Vorhandensein, das Potenzial des Vorwurfs der Schuld an ihr. Dieser Vorwurf aber ist derart gesellschaftsf\u00e4hig, dass er sich nicht auf Jehovas Zeugen beschr\u00e4nkt. Er wird vielmehr zu einer Art Wutvehikel, der Grundlage der Emp\u00f6rung. Einer Emp\u00f6rung \u00fcber den Verlust von etwas, das, weil es verloren hatte gehen k\u00f6nnen, schon einmal vorhanden gewesen sein musste, und das, weil es die Versprechung seiner Wiederkehr gibt, als Einzuforderndes nicht utopisch ist.<\/p>\n<p>Wie aber auch bei jeder Beobachtung der Beobachter im Akt des Beobachtens verloren geht, es sei denn, er beobachtet sich selbst und schlie\u00dft dabei den Rest der Welt aus, geht auch die Schuldzuweisung f\u00fcr den Verlust des Sinns meist in eine Richtung: nach au\u00dfen.<\/p>\n<p>Wo die Sinnlosigkeit als das Fehlen von etwas Verlorenem, vormals vorhanden Gewesenem begriffen wird, entsteht der Wunsch nach R\u00fcckf\u00fchrung in den sinnvollen Zustand, der h\u00e4ufig, aufgrund seiner absoluten Undefinierbarkeit, als Ordnung missverstanden wird.<\/p>\n<p>Und das, denke ich jetzt, beim Nachdenken \u00fcber den Tag am Olympiastadion mit Aylin, ist der wirkliche N\u00e4hrboden des Fundamentalismus. Die Erreichbarkeit f\u00fcr das Angebot, das Verlorene wiederherzustellen, das im Regelfall formuliert ist als Destruktion, Vernichtung, Abschaffung dessen oder derjenigen, die Schuld haben am Verlust.<\/p>\n<p>Nur so kann ich mir die unfassbar br\u00e4sige T\u00f6tungsaufforderung erkl\u00e4ren, die von <a href=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2014\/10\/07\/glavinic-thomas\/\" target=\"_blank\">Thomas Glavinic<\/a> auf dieser Plattform ver\u00f6ffentlicht wurde und die erschreckende Rottung der anderen, diese T\u00f6tungsaufforderung begr\u00fc\u00dfenden Stimmen in der Kommentarspalte darunter.<\/p>\n<p>Diese Aussage soll keine relativierende Verharmlosung irgendeiner Form des Fundamentalismus sein. Sondern ein Entsetzen dar\u00fcber, welchen Ton die Stimme anschl\u00e4gt, die <a href=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/was-empoert-euch\/\" target=\"_blank\">hier \u00f6ffentlich zur Emp\u00f6rung aufgerufen wurde<\/a>. Die Aufrufung selbst, durch die Redaktion, das k\u00f6nnte man noch sagen, war vielleicht schon in sich die Bitte um Wiederherstellung des verlorenen Sinns.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fundamentalismus begegnet uns heute \u00fcberall. Nicht nur in religi\u00f6sen Zusammenh\u00e4ngen. W\u00e4hrend einer Veranstaltung der Zeugen Jehovas im Berliner Olympiastadion wurde unserem Autor einiges klar. 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