{"id":4203,"date":"2016-08-30T11:40:05","date_gmt":"2016-08-30T09:40:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=4203"},"modified":"2016-08-30T13:03:21","modified_gmt":"2016-08-30T11:03:21","slug":"game-of-thrones-putin-politik-martinowitsch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2016\/08\/30\/game-of-thrones-putin-politik-martinowitsch\/","title":{"rendered":"Am Ende siegt immer das B\u00f6se"},"content":{"rendered":"<p><strong>Blutr\u00fcnstigkeit und Machthunger f\u00fchren zum Erfolg. Diese Moral von <em>Game of Thrones<\/em> mag man verwerflich finden. Postsowjetische Politik bildet sie erschreckend genau ab.<\/strong><\/p>\n<p><figure id=\"attachment_4206\" aria-describedby=\"caption-attachment-4206\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-4206 size-large\" src=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2016\/08\/freitext-got-1024x605.jpg\" alt=\"&quot;Game of Thrones&quot;: Am Ende siegt immer das B\u00f6se\" width=\"640\" height=\"378\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2016\/08\/freitext-got-1024x605.jpg 1024w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2016\/08\/freitext-got-620x367.jpg 620w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2016\/08\/freitext-got-768x454.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-4206\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Helen Sloan\/HBO<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Der russische Philosoph und Altphilologe Alexej Lossew erkl\u00e4rte in seiner <em>Geschichte der antiken \u00c4sthetik<\/em>, die Kluft zwischen der Welt sch\u00f6ngeistiger Fiktion und der realen Welt sei zur Entstehungszeit der <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2008\/17\/L-Schrott\"><em>Ilias<\/em><\/a> nicht besonders gro\u00df gewesen, falls sie \u00fcberhaupt bestanden habe. Die Belagerung Trojas, die Verf\u00fchrung und Einschl\u00e4ferung des Zeus durch Hera\u00a0\u2013 all dies wird uns vom Autor (oder den Autoren) als tats\u00e4chliches Ereignis dargestellt, da man die Fiktion, das zentrale Attribut der sch\u00f6ngeistigen Literatur, im 8.\u00a0Jahrhundert vor Christus noch nicht kannte.<!--more--><\/p>\n<p>Unter bestimmten Voraussetzungen kann das Geschehen in den sechs Staffeln von <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/kultur\/film\/2016-06\/game-of-thrones-staffel-6-episode-10-finale\"><em>Game of Thrones<\/em><\/a>, der aktuell wohl bedeutendsten Fernsehreihe, und in <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/kultur\/literarischewelt\/article133989657\/George-R-R-Martin-verraet-Westeros-Vorgeschichte.html\">George R. R. Martins<\/a> Buchvorlage als metaphorische Nacherz\u00e4hlung von Sitten und Gebr\u00e4uchen gelesen werden, die an einem Ort ganz real existieren, den der globale Fernsehkonsument in seiner grenzenlosen Begeisterung f\u00fcr die Meisterwerke aus dem Hause HBO nur h\u00f6chst selten zum Ende der Nachrichten kurz zu sehen bekommt. Ich meine damit jene L\u00e4nder, die in <em>Das Lied von Eis und Feuer<\/em> von den Wildlingen bewohnt werden und die in der Welt von Putin und Merkel &#8222;postsowjetischer Raum&#8220; hei\u00dfen. Als Bewohner dieser eisigen Lande m\u00f6chte ich gerne von den Erkenntnisfunken berichten, die ich jedes Mal schlage, wenn ich Zeit f\u00fcr <em>The Game<\/em> finde.<\/p>\n<p><strong>Die Mauer.<\/strong> Schl\u00fcsselmetapher bei Martin. Durchschnitt einst das Zentrum Berlins, markiert heute die Grenzen des Schengenraums und steht weniger f\u00fcr unterschiedliche Lebensniveaus als f\u00fcr abweichende Spielregeln. Auf der einen Seite liegen pr\u00e4chtige Schl\u00f6sser, florierende Handelsst\u00e4dte in Ufern\u00e4he, die Residenzen der Lannisters, Tyrells und Starks. Jenseits der Mauer, im wilden \u00d6dland, k\u00e4mpfen die Wildlinge einen ungleichen Kampf gegen die Wei\u00dfen Wanderer. Die Nachtwache, das Haus des Jon Schnee\u00a0\u2013 es ist ein Mittelding zwischen dem Grenzschutz des Schengenraums und dem EU-Zoll, der dar\u00fcber wacht, dass Einreisende von jenseits der Mauer auf keinen Fall Wurst oder Speck nach Europa einschleppen. Die Abscheu, mit der die Untertanen der Lannisters jenen begegnen, die nicht das Gl\u00fcck hatten, inmitten von Eis und Kiefern geboren zu sein, w\u00e4chst von Jahr zu Jahr. Ich habe berechtigte Zweifel, ob Tormund Riesentod auch nur die \u00dcberpr\u00fcfung seiner Fingerabdr\u00fccke an einem Grenzkontrollpunkt \u00fcberstehen w\u00fcrde. Manchmal kommt es mir so vor, als w\u00e4re die fest verschlossene T\u00fcr in <em>Game of Thrones<\/em> humaner als die Realit\u00e4t des europ\u00e4isch-postsowjetischen Grenzgebiets.<\/p>\n<p><strong>Adelsh\u00e4user<\/strong><strong>.<\/strong> Wenngleich sich kein einziges postsowjetisches Land offen als Sultanat oder K\u00f6nigreich deklariert, erinnert die politische Karriere von Staatsoberh\u00e4uptern wie <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/thema\/nursultan-nasarbajew\">Nursultan Nasarbajew<\/a> (Pr\u00e4sident Kasachstans seit 1991\u00a0), <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/thema\/alexander-lukaschenko\">Alexander Lukaschenko<\/a> (Pr\u00e4sident von Belarus seit 1994) oder <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/thema\/wladimir-putin\">Wladimir Putin<\/a> (Pr\u00e4sident Russlands seit 2000\u00a0) eher an das Leben des Hochadels als an die Arbeit eines gew\u00e4hlten Pr\u00e4sidenten, wie sie auf der anderen Seite der Mauer verstanden wird. Die Atmosph\u00e4re hier hat etwas von Mittelalter mit Fernsehen. Und es ist doch ziemlich fraglich, ob es zur <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/thema\/franzoesische-revolution\">Franz\u00f6sischen Revolution<\/a> gekommen w\u00e4re, h\u00e4tte<a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/news\/2013-03\/09\/frankreich-stoff-mit-blut-des-enthaupteten-koenigs-ludwig-xvi-wird-versteigert-09004205\"> Ludwig\u00a0XVI.<\/a> seinen staatlichen Fernsehkanal gehabt. Die Unterteilung in &#8222;Monarchie&#8220; und &#8222;Plebs&#8220; funktioniert hier ganz \u00e4hnlich wie in Buch und Serie. Als ich die Vorbereitungen f\u00fcr die pomp\u00f6se Lannister-Hochzeit verfolgt habe, f\u00fcr die ein Kredit bei der Eisernen Bank aufgenommen werden musste, dachte ich unwillk\u00fcrlich an die ausschweifenden Feierlichkeiten mit Milit\u00e4rparade und Flugshow in Belarus in Zeiten der tiefsten Krise. Sicher, das wurde nicht f\u00fcr die Vertreter der Adelsh\u00e4user veranstaltet, sondern f\u00fcrs Volk, aber das haben die Lannisters von ihrem Gelage auch behauptet.<\/p>\n<p><strong>Winter is coming.<\/strong> Der Winter in Minsk oder Moskau ist mitnichten die nette kleine Abk\u00fchlung wie im Reich der Platanen und Weinberge Zentraleuropas. <a href=\"http:\/\/magazin.spiegel.de\/EpubDelivery\/spiegel\/pdf\/46273255\">Viktor Schklowski<\/a>, der gr\u00f6\u00dfte Stilist unter den russischen Emigranten des 20.\u00a0Jahrhunderts, schrieb einmal, er h\u00e4tte in Berlin nur einen einzigen Mantel besessen, der im Herbst zum Herbstmantel und beim ersten Schnee automatisch zum Wintermantel umfunktioniert wurde. In Moskau, wo Minus 30\u00a0Grad im Februar keine Seltenheit sind, h\u00e4tte Schklowski mit seinem einen Mantel nicht \u00fcberlebt. Die Erwartung des Winters ist f\u00fcr den postsowjetischen Menschen vergleichbar mit der Todeserwartung. Wenn die Temperatur einen Monat lang unter\u00a0 Minus 10\u00a0Grad verharrt, sind selbst die D\u00fcfte abgestorben, und im Herzen hat sich eine Stille und Gleichg\u00fcltigkeit breitgemacht, die einen s\u00e4mtliche Lannisters und Boltons ertragen l\u00e4sst. Dabei ist das nicht nur eine Frage der Temperatur. Zu unserer Wintererwartung geh\u00f6rt seit einiger Zeit auch die best\u00e4ndige Angst vor einem Krieg, der jederzeit irgendwo nebenan aufflammen k\u00f6nnte. Georgien, Ukraine\u00a0\u2013 wer ist als N\u00e4chstes dran?<\/p>\n<p><strong>Am Ende siegt immer das B\u00f6se<\/strong><strong>.<\/strong> Unsere Fassungslosigkeit angesichts der Entscheidung des \u00fcblen Joffrey, den guten Eddard Stark hinzurichten, r\u00fchrt daher, dass die Kultur insgesamt und die Massenkultur im Besonderen dem barocken Postulat folgt, nachdem das B\u00f6se verwerflich sei und am Ende stets das Gute triumphiere. Und dann wird Eddard hingerichtet, die frommen Helden lassen einer nach dem anderen ihr Leben (etwa bei der &#8222;Roten Hochzeit&#8220;), die Schufte tragen den Sieg davon, und ein Ende ist nicht in Sicht. <em>Game of Thrones<\/em> zwingt uns eine andere Moral auf, die die Menschen im Westen nicht gewohnt sind. Wollte man den Algorithmus ermitteln, nach dem die Story der ersten vier Staffeln gestrickt ist, erg\u00e4be sich ein einfaches Bild: Ehrlichkeit und Anstand werden bestraft, Blutr\u00fcnstigkeit und machiavellistischer Machthunger f\u00fchren zum Erfolg.<\/p>\n<p>Zum Ende der sechsten Staffel sind von den Helden, denen der europ\u00e4ische Zuschauer im wahren Leben die Hand sch\u00fctteln w\u00fcrde, nur noch sechs am Leben: Tyrion und Jaime Lannister, Arya und Sansa Stark, Jon Schnee und der sterbenskranke Jeor Mormont. Alle anderen haben entweder selber Dreck am Stecken oder sind schon tot. Dabei ist die Bitterkeit, mit der man dieser Entwicklung zusieht, jedem Bewohner unseres eisigen \u00d6dlandes nur zu vertraut. Ich erinnere mich noch an die Hochstimmung, mit der wir in Belarus den Pr\u00e4sidentschaftswahlkampf des Jahres 2010 verfolgt haben, als in einer kurzen Phase der Liberalisierung gleich mehrere schillernde Helden die &#8222;Monarchie&#8220; herausgefordert haben. Ich erinnere mich noch an das Triumphgef\u00fchl, mit dem vierzigtausend Menschen den zentralen Prospekt hinunter zur Zentralen Wahlkommission gelaufen sind, jeder von uns in Erwartung des ersehnten (und so seltenen!) Triumphes des Guten.<\/p>\n<p>Es endete mit <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2010-12\/weissrussland-wahlen\">Blut im Schnee<\/a>, Hunderten Verh\u00f6ren und Gef\u00e4ngnisstrafen f\u00fcr mehrere Dutzend Wagemutige. Einige wurden ins Ausland abgedr\u00e4ngt, anderen drohte man, das Kind wegzunehmen, wieder andere sollten erst nach f\u00fcnf Jahren Gef\u00e4ngnis auf freien Fu\u00df kommen. Wir sahen das mit an und schluckten schwer an der Bitternis. Wer sich davon \u00fcberzeugen m\u00f6chte, dass das, was in <em>Game of Thrones<\/em> gezeigt wird, tats\u00e4chlich geschehen kann, dem sei das Video aus dem Gerichtssaal in der Sache &#8222;Kirowles&#8220; im Moskau des Jahres 2013 empfohlen, in dem sich der mir pers\u00f6nlich sympathischste russische Politiker Alexej Nawalny von seiner Frau verabschiedete, um auf Jahre hinter Gittern zu verschwinden (wohl wissend, dass man ihn schuldig sprechen w\u00fcrde, setzte er sich nicht ins Ausland ab, sondern ging seinem Schicksal mit der Demut eines Eddard entgegen, auch wenn er nur einen Tag nach seiner Verurteilung wieder auf freien Fu\u00df kam). Oder man studiere den Lebenslauf Chodorkowskis und vergleiche ihn zum Beispiel mit demjenigen <a href=\"http:\/\/www.dekoder.org\/de\/gnose\/irina-jarowaja\">Irina Jarowajas<\/a>.<\/p>\n<p><strong>Die Legende vom Gro\u00dfinquisitor.<\/strong> Huntington h\u00e4tte die Existenz der Mauer, die Europa (zu dem meiner \u00dcberzeugung nach auch mein Heimatland geh\u00f6rt) zweiteilt, mit zivilisatorischen Unterschieden erkl\u00e4rt. Mir n\u00e4her liegt eine Erkl\u00e4rung <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/1994\/02\/uebertretung-und-zurechtweisung\">Fjodor Dostojewskis<\/a>. Erinnern wir uns an seine Legende vom <a href=\"http:\/\/www.br.de\/radio\/bayern2\/wissen\/radiowissen\/deutsch-und-literatur\/fjodor-dostojewski-thema100.html\"><em>Gro\u00dfinquisitor<\/em><\/a>, in der er erz\u00e4hlt, wie Glaube zu Religion wird und die Lehre des Messias zur Befreiung des Volkes sich in ein zus\u00e4tzliches Instrument der institutionalisierten Versklavung verwandelt. Dostojewski b\u00fcrdet die Verantwortung daf\u00fcr den Gl\u00e4ubigen selbst und ihrer <em>Nichtbereitschaft<\/em> zur Freiheit auf.<\/p>\n<p>In <em>Game of Thrones<\/em> gibt es ein bedeutsames Postskriptum, das ich allen nur ans Herz legen kann, die das Ph\u00e4nomen Putin oder das Ph\u00e4nomen Lukaschenko verstehen wollen. Theon Graufreud, den Ramsay Bolton fast w\u00e4hrend der gesamten Staffel weidlich schikaniert hat, soll zuletzt von seiner Schwester befreit werden. Sie opfert eine Reihe treuer Mitstreiter, um in das Verlies vorzudringen, in dem Theon schmachtet. Doch im entscheidenden Augenblick, als er nur noch in die richtige Richtung laufen muss, um frei zu sein, w\u00e4hlt er das Sklavendasein. Dostojewski h\u00e4tte gesagt, die Ursache f\u00fcr dieses Verhalten liege in der angeborenen Demut Theons. Aber wir konnten wunderbar mitverfolgen, welche Qualen, Erniedrigungen und Versehrungen ihn zu dieser Demut gebracht haben. Angst und Feigheit sind keine Synonyme, auch wenn sie h\u00e4ufig gleichgesetzt werden.<\/p>\n<p>Abschlie\u00dfend sei noch gesagt, dass George Martin eine spannende Saga und HBO darauf aufbauend eine packende Serie gelungen ist. Nur w\u00e4re man manchmal eben gerne dieses Gef\u00fchl los, man sei eine der Nebenfiguren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Aus dem Russischen von Thomas Weiler<\/em><\/p>\n<p>_________________<\/p>\n<p><strong><em>Sie m\u00f6chten keinen Freitext verpassen? Aufgrund der gro\u00dfen Nachfrage gibt es einen Newsletter. <a href=\"http:\/\/bit.ly\/1xjyvzZ\" target=\"_blank\">Hier k\u00f6nnen Sie ihn abonnieren.<\/a><\/em><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Blutr\u00fcnstigkeit und Machthunger f\u00fchren zum Erfolg. Diese Moral von Game of Thrones mag man verwerflich finden. Postsowjetische Politik bildet sie erschreckend genau ab. 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