{"id":4219,"date":"2016-09-01T06:00:42","date_gmt":"2016-09-01T04:00:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=4219"},"modified":"2016-08-31T17:09:55","modified_gmt":"2016-08-31T15:09:55","slug":"minderheiten-kunst-benjamin-bluemchen-bazyar","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2016\/09\/01\/minderheiten-kunst-benjamin-bluemchen-bazyar\/","title":{"rendered":"Benjamin Bl\u00fcmchen ist nicht wei\u00df"},"content":{"rendered":"<p><strong>Minderheiten werden in der Unterhaltungskultur kaum repr\u00e4sentiert. Das f\u00e4ngt schon bei Kinderserien an. Gerade an ihnen k\u00f6nnte man lernen, wie Ausgrenzung entsteht. <\/strong><\/p>\n<p><figure id=\"attachment_4225\" aria-describedby=\"caption-attachment-4225\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-4225\" src=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2016\/08\/freitext-minderheiten-1024x682.jpg\" alt=\"\u00a9 Sanjay Kanojia\/AFP\/Getty Images\" width=\"640\" height=\"426\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2016\/08\/freitext-minderheiten-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2016\/08\/freitext-minderheiten-620x413.jpg 620w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2016\/08\/freitext-minderheiten-768x512.jpg 768w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2016\/08\/freitext-minderheiten.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-4225\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Sanjay Kanojia\/AFP\/Getty Images<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Von der Generation der &#8222;Kassettenkinder&#8220; spricht man bei Kindern mit den Geburtsjahrg\u00e4ngen der 1970er und 1980er Jahre, deren eigener Erm\u00e4chtigungsraum das Kinderzimmer war und deren Autonomie darin bestand, sich selbst aussuchen zu d\u00fcrfen, welche Episode welcher H\u00f6rspielheld*innen sie als n\u00e4chstes h\u00f6ren wollen. Und die von den Eltern dabei in Ruhe gelassen wurden. Klassiker dieser deutschen Kinderh\u00f6rspiele sind zweifelsohne <em>Benjamin Bl\u00fcmchen<\/em>, <em>Bibi Blocksberg<\/em> und <em>TKKG<\/em>. <!--more-->Dass diese Kinderkassetten durchaus politische Werte vermitteln, wie beispielsweise den zivilen Ungehorsam bei <em>Benjamin Bl\u00fcmchen<\/em> sowie die rassistischen Stereotype bei <em>TKKG<\/em>, interessierte das Team rund um Oliver Emde seit zwei Jahren in einer Ringvorlesung der Universit\u00e4t Kassel. Im diesj\u00e4hrigen Sommerloch begegneten und am\u00fcsierten uns ihre Ergebnisse, die sie in ihrem Buch \u201e<a href=\"http:\/\/dradiowissen.de\/beitrag\/hoerspiele-stereotype-kinderwelten\"><em>Von Bibi Blocksberg bis TKKG &#8211; Kinderh\u00f6rspiele aus gesellschafts- und kulturwissenschaftlicher Perspektive<\/em><\/a>\u201c veranschaulichen, zwischen Terrornachrichten und Tierbabys auf s\u00e4mtlichen Kan\u00e4len.<\/p>\n<p>Hierbei ist das, was sie besch\u00e4ftigte, sowohl naheliegend (zumindest f\u00fcr die, die die Geschichten auch im Erwachsenenalter noch pr\u00e4sent haben, wenn sie diese nicht gar noch zum Einschlafen h\u00f6ren), als auch bekannt. 2005 schrieb der Politologe <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/unispiegel\/studium\/interview-wie-bibi-blocksberg-kinder-politisch-verhext-a-380238.html\">Gerd Strohmeier<\/a> bereits \u00fcber die politische Propaganda bei <em>Benjamin Bl\u00fcmchen<\/em> und <em>Bibi Blocksberg<\/em>, bei der die linken Ansichten wie Nachhaltigkeit, B\u00fcrgerbeteiligung und Kapitalismuskritik stets als die &#8222;richtigen&#8220; und &#8222;guten&#8220; Meinungen herhielten, w\u00e4hrend Vertreter der Politik sowie der Wirtschaft selbst von den Allerkleinsten als Witzfiguren erkannt werden k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Vor zehn Jahren folgte daraufhin, 542 Meter \u00fcber dem Meeresspiegel, im Hunsr\u00fcck, Rheinland-Pfalz, eine nie beachtete Forschungsarbeit einer 17-J\u00e4hrigen, die, bezogen auf Strohmeiers Thesen, alle damaligen 103 <em>Benjamin-Bl\u00fcmchen<\/em>-Kassetten h\u00f6rte und auf diese Vorw\u00fcrfe \u00fcberpr\u00fcfte. Bei 16 der 103 geh\u00f6rten Kassetten trafen seine Thesen zu einigen Teilen zu, so das Ergebnis. Und als Kind der Kassettenkindergeneration zog sie das Fazit: Diese Gesellschaftsbilder sind nicht per se &#8222;links&#8220;, sondern schlichtweg humanistisch. Die Propaganda hatte bei dieser Sch\u00fclerin also ganz gut funktioniert und tut es bis heute.<\/p>\n<p><strong>Dressur des Menschen<\/strong><\/p>\n<p>Die Generation der Kassettenkinder ist inzwischen erwachsen, in B\u00fcros und auf Tagungen unterwegs, f\u00fchrt Start-ups und Kulturprojekte, hat eigene Kinder und h\u00e4lt den eigenen Facebook-Stream f\u00fcr einen Spiegel aller gesellschaftlichen Meinungen. Manchmal treffen sich manche von ihnen in Caf\u00e9s, die nachts zu Kneipen werden, und schwelgen in der Vergangenheit, die sie mit ihren Kindheitsheld*innen verbrachten. Selten verbindet etwas so sehr, wie festzustellen, dass man, obwohl man sich erst Jahrzehnte sp\u00e4ter an der Uni kennenlernte, die gleichen Held*innen teilte und es immer noch Spa\u00df macht, sich \u00fcber deren Abenteuer auszutauschen.<\/p>\n<p><em>Benjamin Bl\u00fcmchen tr\u00e4umt<\/em> ist so eine Folge, die oft Anlass zu Gespr\u00e4chen gibt, vermutlich, weil sie ungewohnt surreal daherkommt. In dieser Folge tr\u00e4umt Benjamin Bl\u00fcmchen, er sei in einer Welt gelandet, in der seine gewohnten Verh\u00e4ltnisse auf den Kopf gestellt werden \u2013 n\u00e4mlich der Elefantenwelt. Hier ist er nicht mehr der einzige sprechende Elefant, hier m\u00fcssen sein Kumpel Otto sowie der Erz\u00e4hler Erwin sich in ungewohnt spektakul\u00e4ren Sequenzen vor den anderen Elefanten verstecken, denn sie sind ja Menschen. Ottos Mathelehrer wird sogar im Zirkus vorgef\u00fchrt, vor einem rein elefantischen Publikum, das sich f\u00fcr die Dressur des Menschen begeistert.<\/p>\n<p>&#8222;Gruselig war das&#8220;, sagte neulich ein Freund \u00fcber diese Stelle, &#8222;als ich mir als Kind vorstellte, wie das sein muss, selbst mal so ein Zirkusobjekt zu sein.&#8220; Diese Aussage, recht simpel wie sie ist, war f\u00fcr mich in Bezug auf <em>Benjamin Bl\u00fcmchen<\/em> tats\u00e4chlich ein Schl\u00fcsselerlebnis. Ein wahrer Augen\u00f6ffner. Weil ich nie auf die Idee gekommen bin, dass andere Kinder sich mit den Menschen identifizieren. Ich sah mich ganz klar in der Rolle des Elefanten. Nicht mal als Erwachsene ist mir aufgefallen, dass meine Spezies &#8222;Mensch&#8220; in dieser Folge angesprochen und kritisch hinterfragt wird. W\u00e4hrend ich doch normalerweise durch die Welt gehe und mich selbstverst\u00e4ndlich immer mit der Rolle der Menschen identifiziere, hat die Kinderreihe <em>Benjamin Bl\u00fcmchen<\/em> einen derart expliziten Machtunterschied zwischen Menschen und der gesellschaftlichen Position Benjamins sowie der Vorurteile, denen er sich gegen\u00fcbergestellt sieht, gezeichnet, dass ich mich eins zu eins immer in der Position des Elefanten wiedererkannte.<\/p>\n<p><strong>Der Held bleibt der &#8222;Fremde&#8220;<\/strong><\/p>\n<p>Einem Elefanten, vor dem sich, au\u00dferhalb seiner einmaligen Traumwelt, die meisten Menschen erst einmal erschrecken, an seinen Kompetenzen zweifeln, dem sie den Zugang zu verschiedenen R\u00e4umen nicht gew\u00e4hrleisten wollen (weil er zu &#8222;dick&#8220; ist), und der sich immer erst Geh\u00f6r durch sein au\u00dferordentliches K\u00f6nnen verschaffen muss: durch seine hervorragenden Sprechkenntnisse, durch seine Freundlichkeit, seinen Humor und seine mutigen Pl\u00e4ne, die, so viel sei verraten, \u00fcbrigens immer zu einem Happy End f\u00fchren.<\/p>\n<p>Nicht Teil der Studien von Emde und Strohmeier ist, dass Benjamin Bl\u00fcmchen als Repr\u00e4sentant von verschiedenen Randgruppen und somit auch von Kindern wie mir verstanden werden kann. Kindern, die man in den 1970er Jahren &#8222;Ausl\u00e4nderkinder&#8220; nannte. Die zu Zeiten der 17-J\u00e4hrigen im Hunsr\u00fcck den noch neuen Namen &#8222;Kinder mit Migrationshintergrund&#8220; erhielten (und die noch nicht so recht wussten, ob das ein Fortschritt ist). Ich pers\u00f6nlich nenne diese Kinder lieber &#8222;Kinder mit Rassismuserfahrungen&#8220;, oder ich nenne sie &#8222;nicht-<em>wei\u00dfe<\/em> Kinder&#8220;. Was sich, soviel sollte sich inzwischen wirklich schon herumgesprochen haben, nicht auf deren Hautfarbe, sondern auf die gesellschaftliche Position bezieht.<\/p>\n<p>Eine gesellschaftliche Position wie die von Benjamin Bl\u00fcmchen, der sich ebenfalls in einer <em>wei\u00dfen<\/em> Mehrheitsgesellschaft durchschl\u00e4gt, ohne von ihr wirklich als ein selbstverst\u00e4ndlicher, zugeh\u00f6riger Teil verstanden zu werden. Benjamin ist der Held, und Benjamin bleibt trotzdem immer der &#8222;Andere&#8220;, der &#8222;Fremde&#8220; \u2013 Ausnahmen stellen die Episoden dar, in denen er transatlantische Reisen unternimmt, wie in der genannten Publikation sehr sch\u00f6n analysiert wird. Umso interessanter ist an dieser Darstellung des <em>otherings<\/em>, dass Benjamins kleine Zuh\u00f6rer*innen ihn ja immer nur h\u00f6rten, nie sahen. Man h\u00e4tte sich ganz einfach einen Menschen vorstellen k\u00f6nnen, der zwar aus irgendeinem Grund &#8222;T\u00f6r\u00f6\u00f6&#8220; sagt, wenn er gl\u00fccklich oder motiviert ist, der aber eben einfach superlieb und engagiert ist und jeder Ungerechtigkeit mit einer tollen kollektiven Aktion begegnet, um sie aus der Welt zu schaffen. Aber: Was w\u00e4re denn das f\u00fcr eine Geschichte?<\/p>\n<p>Benjamin Bl\u00fcmchen ist unser Held, weil er vor diesen Erfolgen einen allt\u00e4glichen, kleinen Emanzipationsprozess durchgehen muss. Nicht, weil er Erfolge feiert. Dass ich als 17-J\u00e4hrige meine Facharbeit \u00fcber <em>Benjamin Bl\u00fcmchen<\/em> und nicht \u00fcber ein anderes politisches Thema schrieb, h\u00e4ngt eindeutig mit meiner sehr politischen Identifikation mit seiner Rolle zusammen. In meinem Kinderzimmer gab es unendliche B\u00fccher, Kassetten, Videofilme. Ich war umgeben von Geschichten und kann nachtr\u00e4glich ganz klar ein Muster erkennen, welche Geschichten mich interessierten, und welche ich nach einmaligem Konsum nicht weiter beachtete. So las ich <em>Betty und ihre Schwestern<\/em> bestimmt \u00fcber 20 Mal. Die Hauptfigur war eine junge Frau, deren n\u00e4chste Menschen ihre Schwestern waren, die Schriftstellerin werden wollte und die lieber ein Junge als ein M\u00e4dchen gewesen w\u00e4re.<\/p>\n<p><strong>&#8222;Integriert&#8220;-Medaille<\/strong><\/p>\n<p>Nachtr\u00e4glich waren meine Held*innen ohnehin meist weiblich und autonom. M\u00e4nnerzentrierte Abenteuer nahm ich zur Kenntnis und verga\u00df sie dann wieder. Es sei denn, es handelte sich bei den m\u00e4nnlichen Hauptfiguren um gesellschaftlichen <em>Outcast<\/em> wie beispielsweise <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2015\/14\/abenteuer-des-huck-finn-kinderfilm\">Huckleberry Finn<\/a>. Dann erst brannte ich auch f\u00fcr sie. Die Identifikationsebene war also immer die Repr\u00e4sentanz meiner eigenen gesellschaftlichen Stellung, die ich nat\u00fcrlich auch als Kind schon wahrnahm, ohne explizit benennen zu k\u00f6nnen, dass ich unter ihr litt. Auch meinen Eltern begegnete man, genau wie Benjamin, auf den ersten Blick mit Skepsis (sie sind nicht h\u00e4sslich, sie sahen nur nicht &#8222;deutsch&#8220; aus), auch sie wurden immer erst ernst genommen, wenn sie ihre Sprachkenntnisse und ihre akademische Bildung bewiesen, auch f\u00fcr uns gibt es nach wie vor R\u00e4ume, in denen uns der Zugang verwehrt wird (explizites Beispiel: ein Berliner Kartbahnunternehmen l\u00e4sst keine Jugendlichen mit Migrationshintergrund mehr in ihre R\u00e4umlichkeiten. Implizites Beispiel: Spontaner Besuch in Brandenburger Dorfkneipen). Und genau wie Benjamin mussten und m\u00fcssen wir uns Geh\u00f6r verschaffen, indem wir Dinge \u00fcberdurchschnittlich gut machen: Studium, Ausbildung, Beruf, gute Wohngegend, deutsche Freund*innen. Dann n\u00e4mlich bekommen wir eine Medaille, auf der &#8222;integriert&#8220; steht. Das ist das \u00c4quivalent zu Benjamins Happy End.<\/p>\n<p>Schade eigentlich, dass es bei all den vielen tollen Identifikationsfiguren f\u00fcr mich, als nicht-<em>wei\u00dfes<\/em> Kind, nie die explizite Repr\u00e4sentanz gab. Die weiblichen Figuren waren <em>wei\u00df. <\/em>Die sozialen Randgruppen waren meist m\u00e4nnlich. Das hat sich f\u00fcr mich, die ich inzwischen auch andere Dinge als Kinderb\u00fccher lese, in nur sehr wenigen Ausnahmen ge\u00e4ndert. Aber es scheint immer noch eine genaue Vorstellung davon zu geben, was die Norm und was das &#8222;Andere&#8220; ist. Letzteres eignet sich nur dann als Hauptfigur, wenn es vordergr\u00fcndig als solches gezeichnet wird. Eine nicht-<em>wei\u00dfe<\/em> Frau als Hauptfigur einer Serie, eines Buches, einer Kinderkassette findet sich nach wie vor nur schwer. Das l\u00e4sst sich auch auf die Repr\u00e4sentanz anderer marginalisierter Gruppen \u00fcbertragen.<\/p>\n<p>\u00dcbrigens muss noch erw\u00e4hnt werden, dass Benjamin Bl\u00fcmchen nat\u00fcrlich nicht bei all seinen Begegnungen mit Menschen auf pure Ablehnung st\u00f6\u00dft. Sehr viele Menschen freuen sich, wenn sie ihn sehen, behandeln ihn aufgrund seiner guten Taten wie einen alten Bekannten, loben ihn und suchen seine N\u00e4he. Interessanterweise ist das eine Erfahrung, an die ich, seit mein erster Roman erschienen ist, bei meinen Lesereisen hin und wieder denken muss. Ich treffe viele wahnsinnig nette Veranstalter*innen und bin begeistert, wie viele freundliche und offene Leser*innen es gibt, die nach Lesungen auf mich zukommen. Und wie stark das im Kontrast dazu steht, wie meine Anreise war. Wie Menschen mir auf der Suche nach dem Hotel nicht antworten, sondern weitergehen, wenn ich mit &#8222;Entschuldigen Sie bitte \u2026&#8220; auf sie zugegangen bin. Wie DB-Beamte am Schalter \u00fcberrascht \u00fcber meine Bahncard-50-Comfort sind und erst dann an sie glauben, wenn sie sie sehen. Wie ich von Mitreisenden geduzt werde, mit dem Verweis, &#8222;so jemand wie ich&#8220; habe es &#8222;nicht verdient, gesiezt zu werden&#8220;. Ach Benjamin, denke ich dann. Du lieber Elefant. Du w\u00fcsstest, wie sich das anf\u00fchlt.<\/p>\n<p>_________________<\/p>\n<p><strong><em>Sie m\u00f6chten keinen Freitext verpassen? Aufgrund der gro\u00dfen Nachfrage gibt es einen Newsletter. <a href=\"http:\/\/bit.ly\/1xjyvzZ\" target=\"_blank\">Hier k\u00f6nnen Sie ihn abonnieren.<\/a><\/em><\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Minderheiten werden in der Unterhaltungskultur kaum repr\u00e4sentiert. Das f\u00e4ngt schon bei Kinderserien an. Gerade an ihnen k\u00f6nnte man lernen, wie Ausgrenzung entsteht. 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