{"id":4239,"date":"2016-09-08T13:30:13","date_gmt":"2016-09-08T11:30:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=4239"},"modified":"2016-09-09T11:55:12","modified_gmt":"2016-09-09T09:55:12","slug":"neurechte-polit-trolle-vereinigte-linke-ebmeyer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2016\/09\/08\/neurechte-polit-trolle-vereinigte-linke-ebmeyer\/","title":{"rendered":"Ihr nervt nur noch!"},"content":{"rendered":"<p><strong>Kaum ist die Sommerpause um, trumpfen die neurechten Polittrolle wieder auf. Brauchen wir als Gegengewicht eine vereinigte Linke?<\/strong><\/p>\n<p><figure id=\"attachment_4250\" aria-describedby=\"caption-attachment-4250\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-4250\" src=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2016\/09\/polit-trolle-freitext-1024x682.jpg\" alt=\"Teilnehmer einer Demonstration von AfD-Bef\u00fcrwortern in Berlin im November 2015 \u00a9 Carsten Koall\/Getty Images\" width=\"640\" height=\"426\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2016\/09\/polit-trolle-freitext-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2016\/09\/polit-trolle-freitext-620x413.jpg 620w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2016\/09\/polit-trolle-freitext-768x512.jpg 768w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2016\/09\/polit-trolle-freitext.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-4250\" class=\"wp-caption-text\">Teilnehmer einer Demonstration von AfD-Bef\u00fcrwortern in Berlin im November 2015 \u00a9 Carsten Koall\/Getty Images<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Ende Juli begann ich diesen <em>Freitext<\/em> zu schreiben. Ich wollte ihn &#8222;Ringelpiez mit Restlinken&#8220; nennen. Aufh\u00e4nger sollte der Facebook-Sto\u00dfseufzer eines sehr linken und sonst nicht f\u00fcr Sto\u00dfseufzer bekannten Autoren sein. Er appellierte an alle, die sich noch irgendwie als links begriffen, ihre internen Streitigkeiten bis auf weiteres beizulegen und sich zusammenzuschlie\u00dfen. Denn ebendies \u2013 sich zusammengeschlossen \u2013 h\u00e4tten &#8222;die Faschisten&#8220; l\u00e4ngst. Und so, wie die Dinge nun st\u00fcnden, gebiete niemand ihnen Einhalt.<!--more--><\/p>\n<p>Die Leute, die besagter Autor \u2013 es handelt sich um Christian Y. Schmidt \u2013 in seinem Aufruf als Faschisten bezeichnet, w\u00fcrden sich zu ca. 100% dagegen verwahren, so genannt zu werden. &#8222;Faschist&#8220; gilt ja selbst bei der AfD offiziell als Schimpfwort. Andererseits ist Schmidt kein dummer Krakeeler, sondern ein gr\u00fcndlicher Zeitdiagnostiker und theoriefester Polemiker, dessen Haltung f\u00fcr meinen Geschmack vielleicht etwas zu dogmatisch ist, der aber gewiss imstande w\u00e4re, bei all denen, die er Faschisten nennt, sehr einleuchtend zu begr\u00fcnden, warum.<\/p>\n<p>Lassen wir seine Faschisten dennoch einstweilen Unschuldsl\u00e4mmer sein (so notierte ich Ende Juli weiter), besorgte B\u00fcrger oder &#8222;wahre Konservative&#8220;, Patrioten oder Paranoiker \u2013 und halten wir uns an den anderen Teil seines Postings.<\/p>\n<p>Also an das mit den Linken, die sich zusammenschlie\u00dfen sollen. Ich wollte die Fragen aufwerfen, was f\u00fcr verschiedene Linke das w\u00e4ren; was es hei\u00dft, wenn ein, sagen wir ruhig Kommunist zu so einem Zweckb\u00fcndnis aufruft; und ob mit einem derartigen Appell nicht das alte, hoffnungstrunkene <em>Auf zum letzten Gefecht!<\/em> mal wieder eine allzu deprimierende Deutung erf\u00fchre.<\/p>\n<p><strong>Nicht besorgt, sondern tatkr\u00e4ftig<\/strong><\/p>\n<p>Dahinter h\u00e4tten meinerseits eine Beobachtung und eine These gestanden. Die These: dass der Zusammenschluss \u2013 und zwar ebenso der sto\u00dfgeseufzt f\u00fcr n\u00f6tig befundene wie der angesichts der Bedrohung von Rechts ganz konkret verwirklichte \u2013 nicht nur der Zusammenschluss zwischen diversen Linken sei. Sondern der zwischen all jenen, die die pluralistische Demokratie bewahren wollen, v\u00f6lkische Ideologie f\u00fcr gef\u00e4hrlichen Unfug halten und Angst, Abschottung und Empathielosigkeit als politische Rezepte ablehnen. Dass zu diesen Verteidigern der Vielfalt und der offenen Gesellschaft neben Linken durchaus auch Liberale und Konservative z\u00e4hlten. Und dass man als stramm Linker gegen einen Rechtspopulismusboom heutzutage erstaunlich wenig Handlungsm\u00f6glichkeiten habe \u2013 es tritt ja nur das ein, was man immer schon vorhergesagt hat, was bleibt einem da \u00fcbrig au\u00dfer Def\u00e4tismus oder Guerillaphantasien? W\u00e4hrend man als weniger stramm Linker im nun gemeinsamen Widerstand gegen Rechts den alten politischen Gegner auf einmal zu sch\u00e4tzen lerne (f\u00fcrs erste; wenn der Spuk vorbei und die Demokratie gerettet ist, wird man sich nat\u00fcrlich wieder streiten; allerdings d\u00fcrften sich einige Dogmen auf beiden Seiten dann erledigt haben, und das w\u00e4re auch gut so).<\/p>\n<p>Die Beobachtung: dass nach den drei Amoktaten in Bayern \u2013 <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/zeitgeschehen\/2016-07\/anschlag-wuerzburg-bayern-attentaeter-islamismus-naher-osten\">W\u00fcrzburg<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/zeitgeschehen\/2016-07\/muenchen-schuesse-live\">M\u00fcnchen<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/zeitgeschehen\/2016-08\/anschlag-bayern-taeter-ansbach-terror\">Ansbach<\/a> \u2013 eben nicht die von der neuen Rechten immerzu gesch\u00fcrte Panik und Hetze zum Fl\u00e4chenbrand wurden (und das, obwohl sich f\u00fcr die Anschl\u00e4ge in W\u00fcrzburg und Ansbach sogleich Daesh zust\u00e4ndig erkl\u00e4rte und in beiden F\u00e4llen die T\u00e4ter Fl\u00fcchtlinge waren). Dass die \u00d6ffentlichkeit vielmehr ziemlich besonnen reagierte und sich gerade in M\u00fcnchen mit <em>#offenet\u00fcr <\/em>wieder einmal zeigte, was f\u00fcr ein Schatz die gute alte Zivilgesellschaft in diesem Deutschland nach wie vor sein kann. So wie auch, man kann nicht oft genug daran erinnern, im September 2015, als die Gefl\u00fcchteten zu Zehntausenden am M\u00fcnchner Hauptbahnhof ankamen und Tausende B\u00fcrger nicht &#8222;besorgt&#8220; herumzagten, sondern <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/zeitgeschehen\/2016-09\/willkommenskultur-fluechtlinge-rueckblick-muenchen-ehrenamtliche\">tatkr\u00e4ftig bewiesen<\/a>, dass &#8222;Wir schaffen das&#8220; keine hohle Phrase sein muss.<\/p>\n<p>Die neue Rechte, so wollte ich Ende Juli mutma\u00dfen, fange nun langsam an zu verl\u00e4ppern. Wir haben uns an ihr zwanghaftes Trollverhalten gew\u00f6hnt, an ihr penetrantes &#8222;Man wird ja wohl noch sagen d\u00fcrfen&#8220;, an ihre immer gleiche Taktik von Tabubruch und Zur\u00fcckrudern, um Uns\u00e4gliches sagbar zu machen, an ihr wehleidig-aggressives Kommunikationsverhalten, das die konservative Publizistin Liane Bednarz so treffend als <a href=\"https:\/\/causa.tagesspiegel.de\/kolumnen\/aggressives-opfersprech.html\">&#8222;Melange aus Zorn und Mimimi&#8220;<\/a> beschreibt.<\/p>\n<p><strong>Da lacht die AfD<\/strong><\/p>\n<p>Weit mehr als nur ein Ringelpiez der Restlinken, so wollte ich schlie\u00dfen, stehe inzwischen bereit, um &#8222;den Faschisten&#8220; Einhalt zu gebieten bzw. aus der aufgeplusterten AfD die Luft rauszulassen (deren Anh\u00e4nger nat\u00fcrlich lospl\u00e4rren, wenn man sie in die N\u00e4he der Bezeichnung &#8222;Faschist&#8220; stellt, jedoch sobald sie nicht im Pl\u00e4rr-, sondern im Gr\u00f6lmodus sind, gerne zum Beispiel &#8222;Volksverr\u00e4ter!&#8220; br\u00fcllen, was nachweislich eine Naziparole ist, und wer findet, dass Naziparolen das sind, was man ja wohl noch sagen darf, der darf sich, finde ich, auch nicht wundern, wenn man ihn f\u00fcr einen Faschisten h\u00e4lt).<\/p>\n<p>\u00dcber die Sommerpause wurde es dann ja auch eher ruhig um die Trolle, und wir naiven linksrotgr\u00fcn gleichgeschalteten Gutmenschen konnten ihnen w\u00fcnschen, dass sie sch\u00f6ne Ferien hatten, sich mal richtig ausschliefen und pl\u00f6tzlich mit klarem Kopf erwachten.<\/p>\n<p>Kaum war der September da, holte die AfD mit einem <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2016\/37\/mecklenburg-vorpommern-afd-kandidat-leif-erik-holm-berlin\">geschmeidigen Ex-Radiomann<\/a> an der Spitze fast <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/kultur\/2016-09\/angela-merkel-landtagswahl-fluechtlinge-afd-kiyaks-deutschstunde\">21% der abgegebenen W\u00e4hlerstimmen in Mecklenburg-Vorpommern<\/a>. Nun sitzt sie in neun von sechzehn L\u00e4nderparlamenten, und <em>Spiegel Online<\/em> kann sich S\u00e4tze wie <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/wahl-in-mecklenburg-vorpommern-die-blitz-analyse-der-ergebnisse-a-1110849.html\">&#8222;die AfD hat sich endg\u00fcltig im Osten etabliert&#8220;<\/a> nicht verkneifen. Endg\u00fcltig, soso. Da lacht die AfD d\u00e4monisch, und der ausgeschlafene B\u00fcrger wundert sich.<\/p>\n<p>Einige haben ja inzwischen noch mal nachgerechnet: Auch wenn wir die NPD-Stimmen noch dazu nehmen, haben zumindest mehr als drei Viertel der Urneng\u00e4nger nicht f\u00fcr Rechtsau\u00dfen gestimmt. Und das in einem bisher, allen Erfolgsmeldungen zum Trotz, nicht sonderlich aufgebl\u00fchten Bundesland, dessen Bev\u00f6lkerung mangels Perspektiven seit 1990 <a href=\"http:\/\/www.demografie-mv.de\/cms2\/Demografie_prod\/Demografie\/de\/Daten_Fakten_Trends\/index.jsp\">um ein Sechstel geschrumpft<\/a> ist. Endg\u00fcltig ist da gar nichts.<\/p>\n<p><strong>Bedingt w\u00e4hlbar: die FDP<\/strong><\/p>\n<p>Aber, ach, Zahlen, Zahlen, Zahlen. Mit den Zahlen haben es die Rechten eigentlich nicht so. Die sind doch alle gef\u00e4lscht von der Merkeldiktatur, der L\u00fcgenpresse, dem versifften Mainstream. Anders sieht die Sache nat\u00fcrlich aus, wenn man die Zahlen selber manipuliert. Deshalb wurde vor der Wahl zum n\u00e4chsten Parlament, in das die AfD m\u00f6glichst triumphal einziehen m\u00f6chte \u2013 das Berliner Abgeordnetenhaus \u2013 ein &#8222;Extrablatt&#8220; an zigtausend Briefk\u00e4sten verteilt. Dieses &#8222;Extrablatt&#8220;, herausgegeben von einem &#8222;Verein zur Erhaltung der Rechtsstaatlichkeit und der b\u00fcrgerlichen Freiheiten&#8220; und in Sachen Impressum deutlich sparsamer, als das Landespressegesetz es vorschreibt, hetzt so dreist und perfide, dass <a href=\"http:\/\/www.bild.de\/regional\/berlin\/alternative-fuer-deutschland\/hatten-sie-auch-die-hetz-zeitung-zur-wahl-im-briefkasten-47623578.bild.html\">selbst die <em>Bild<\/em> es kaum fassen<\/a> kann.<u><br \/>\n<\/u><\/p>\n<p>Besonderes Schmankerl zwischen &#8222;Deutschland 2016: Ein Staat vor dem Versagen. Die Kriminalit\u00e4t: Au\u00dfer Kontrolle geraten&#8220; und &#8222;die Realit\u00e4t hat selbst Thilo Sarrazin \u00fcberholt!&#8220; ist ein Wust von Daten und Zahlen. Diese stammen zum Teil praktischerweise <a href=\"http:\/\/www.achgut.com\/artikel\/das_jahr_der_entscheidung\">aus einem Artikel von Sarrazin selbst<\/a> in der rechtspopulistischen <em>Weltwoche<\/em> aus Z\u00fcrich, zum Teil aber auch tats\u00e4chlich aus der vom Bundesinnenministerium herausgegebenen <a href=\"http:\/\/www.bmi.bund.de\/SharedDocs\/Downloads\/DE\/Broschueren\/2016\/pks-2015.html?nn=3316956\">Polizeilichen Kriminalstatistik 2015<\/a>. Blo\u00df, da k\u00f6nnen die Kriminalstatistiker noch so geduldig erkl\u00e4ren, dass die Kriminalit\u00e4t in Deutschland im vergangenen Schicksalsjahr nicht nennenswert zugenommen hat und sich ein eklatanter Anstieg der &#8222;Nichtdeutschen&#8220; unter den Straft\u00e4tern auch nur dann ergibt, wenn man &#8222;ausl\u00e4nderrechtliche Verst\u00f6\u00dfe z.B. unerlaubte Einreise und unerlaubter Aufenthalt&#8220; mit einbezieht. Den Extrabl\u00e4ttlern ist das egal. Sie st\u00fcrzen sich auf jeden Prozentsatz, mit dem sich, aus dem Zusammenhang gerissen, eine erh\u00f6hte kriminelle Energie von Fl\u00fcchtlingen, die bei ihnen grunds\u00e4tzlich in Anf\u00fchrungszeichen stehen, behaupten l\u00e4sst. Und sie vertrauen darauf, dass ihre Gegner ihnen ihre Zahlentricks ebenso durchgehen lassen wie ihr Mimimi.<\/p>\n<p>In der Mitte des &#8222;Extrablatts&#8220; kommt es dann zum &#8222;Gro\u00dfen Parteien-Check&#8220;, anhand s\u00e4mtlicher Themen, die den besorgten B\u00fcrger umtreiben. Sie lauten vollz\u00e4hlig und in dieser Reihenfolge: EU, Grenzen, Sicherheit, Einwanderung, Asyl, Islam, Bargeld. Und am Ende des &#8222;Checks&#8220; steht, \u00dcberraschung!, die Empfehlung, AfD zu w\u00e4hlen. Ach ja: Als &#8222;bedingt w\u00e4hlbar&#8220; wird auch die FDP eingestuft, weil sie gegen die Abschaffung des 500-Euro-Scheins ist.<\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte mit einem Appell schlie\u00dfen: K\u00f6nnten sich bitte alle Berlinerinnen und Berliner, ob links, restlinks, liberal oder konservativ, ob besorgt oder unbesorgt, am 18. September zusammenraufen und den Trollen nach all dem Gewese, das um sie gemacht worden ist, endlich eine erste Lektion in Sachen <em>Ihr nervt nur noch<\/em> erteilen?<\/p>\n<p>_________________<\/p>\n<p><strong><em>Sie m\u00f6chten keinen Freitext verpassen? Aufgrund der gro\u00dfen Nachfrage gibt es einen Newsletter. <a href=\"http:\/\/bit.ly\/1xjyvzZ\" target=\"_blank\">Hier k\u00f6nnen Sie ihn abonnieren.<\/a><\/em><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kaum ist die Sommerpause um, trumpfen die neurechten Polittrolle wieder auf. Brauchen wir als Gegengewicht eine vereinigte Linke? 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