{"id":4281,"date":"2016-09-17T06:00:43","date_gmt":"2016-09-17T04:00:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=4281"},"modified":"2016-09-16T12:46:39","modified_gmt":"2016-09-16T10:46:39","slug":"wahlplakate-berlin-landtagswahl-lechner","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2016\/09\/17\/wahlplakate-berlin-landtagswahl-lechner\/","title":{"rendered":"Wer spricht da, bitte?"},"content":{"rendered":"<p><strong>Fr\u00fcher wurden auf Wahlplakate, egal welcher Partei, Hitler-B\u00e4rtchen gemalt. Diesen Witz hat die Realit\u00e4t eingeholt. Besser w\u00e4re ohnehin: die Plakate gar nicht erst lesen.<\/strong><\/p>\n<p><figure id=\"attachment_4285\" aria-describedby=\"caption-attachment-4285\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-4285\" src=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2016\/09\/freitext-wahlplakate-1024x682.jpg\" alt=\"\u00a9 dpa\" width=\"640\" height=\"426\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2016\/09\/freitext-wahlplakate-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2016\/09\/freitext-wahlplakate-620x413.jpg 620w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2016\/09\/freitext-wahlplakate-768x512.jpg 768w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2016\/09\/freitext-wahlplakate.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-4285\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 dpa<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Wer meint, Stimmen seien unsichtbar, der war noch nie in der Fos Bar in Berlin Gesundbrunnen. Im Zeichengewusel auf einer Toilettenwand findet sich n\u00e4mlich der Satz: Ich sehe Stimmen. Wo doch Stimmen in Wahrheit nur zu h\u00f6ren sind. Auch wer seinem Fernseher zum Test den Ton abdreht, um, sagen wir, die rot gebr\u00fcllten Gesichter einer durchgedrehten Anne-Will-Runde zu studieren, der sieht nichts, zumindest keine Stimmen. <!--more--><\/p>\n<p>Wer wirklich Stimmen sehen will, dem bleibt nur eines: eine Geschichte zu lesen. Die gelesene Stimme eines Dialogs kann, wenn sie gelingt, leibhaftig vor Augen treten. Sobald eine Figur den Mund aufmacht, schreibt Sieglinde Geisel in der sch\u00f6nen Rubrik <em>Satz f\u00fcr Satz<\/em> auf der literaturkritischen Seite <a href=\"https:\/\/tell-review.de\/tag\/satz-fuer-satz\/\">tell-review<\/a><u>,<\/u> schl\u00e4gt die Stunde der Wahrheit. Vielleicht misslingen Dialoge darum so leicht, weil selbst das kleinste Wort die Figur ganz aufrufen muss. Nat\u00fcrlich gibt es auch Geschichten, in denen sich die Erz\u00e4hlerstimme s\u00e4mtliche Figuren einverleibt und als eine Art omnipr\u00e4sentes Sprach- und Sprechgespenst aus allen M\u00fcndern f\u00e4hrt. Dann sieht man nicht die Stimmen der Figuren, sondern die Stimme des Erz\u00e4hlers. Und man sieht sie, weil sie buchst\u00e4blich vor Augen tritt. K\u00f6nnte die Figur eines solchen Textes die Matrix ihrer Erz\u00e4hlung durchdringen, w\u00fcrde sie sich vielleicht als Fall von <em>Xenoglossie<\/em> begreifen. Es spricht aus mir ein Anderer.<\/p>\n<p><figure id=\"attachment_4282\" aria-describedby=\"caption-attachment-4282\" style=\"width: 400px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-4282\" src=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2016\/09\/IMG_9193-1024x738.jpg\" alt=\"&quot;Ich sehe Stimmen&quot; auf der Wand eines Caf\u00e9s im Berliner Wedding \u00a9 Martin Lechner\" width=\"400\" height=\"288\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2016\/09\/IMG_9193-1024x738.jpg 1024w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2016\/09\/IMG_9193-620x447.jpg 620w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2016\/09\/IMG_9193-768x553.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-4282\" class=\"wp-caption-text\">&#8222;Ich sehe Stimmen&#8220; auf der Wand der Fos Bar in Berlin \u00a9 Martin Lechner<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Fremdsprech! Der erkenntniskritische Stachel allerdings, der einmal spitz aus dieser Art zu erz\u00e4hlen hervorragte, wirkt heute, wo selbst so manche Werbung anmerkt, dass sie nur eine Werbung sei, schon wieder ziemlich stumpf. Aber egal, wenn man dieser Tage durch Berlin l\u00e4uft, begegnen einem noch andere F\u00e4lle von sichtbaren Stimmen. Statt allerdings Figuren aufzurufen, geschweige denn Menschen, wirken sie oft blo\u00df wie aus Spr\u00fcchen zusammengeleimte Puppen. Auff\u00e4llig ist dabei, dass den Gesichtern der Stimmenfischer, die von nahezu jeder Laterne herabschauen, kaum noch lustige Hitlerschnurrb\u00e4rtchen zugef\u00fcgt werden. Was vermutlich als weiterer Kollateralschaden des Aufstiegs der Armleuchter f\u00fcr Deutschland zu werten ist. Jetzt d\u00fcrfen keine Witze mehr gemacht werden mit der Popelbremse des B\u00f6sen. Weil die Lage insgesamt zu b\u00f6se ist? Vermutlich.<\/p>\n<p><strong>Wer spricht?<\/strong><\/p>\n<p>Dabei war der Witz doch immer der, dass die willk\u00fcrlich zugef\u00fcgten Hitlerb\u00e4rtchen ausnahmslos jeden Politiker von jeder Partei zu jeder Wahl daran erinnerten, dass auch er nicht sicher sein kann, ob es nicht vielleicht schon bald aus seinem eigenen Hals b\u00f6sartig zu bellen beginnt. Doch jetzt, wo nicht nur die W\u00e4hler der CDU und der SPD, sondern verr\u00fcckterweise auch der Linken nach rechts wegrutschen, da schl\u00e4gt man, statt auf B\u00e4rtchen zu schielen, lieber bei <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/kultur\/2016-07\/didier-eribon-linke-angela-merkel-brexit-frankreich-front-national-afd-interview\">Didier Eribon<\/a> nach. Die deutsche \u00dcbersetzung seines Buches <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/didier-eribon-rueckkehr-nach-reims-abschied-von-dem-vater-ld.109375\"><em>R\u00fcckkehr nach Reims<\/em><\/a>, die dieses Jahr erschienen ist, liegt sicher nicht nur deshalb bereits in vierter Auflage vor, weil er seinen eigenen Werdegang vom homosexuellen Fabrikarbeitersohn zum Pariser Intellektuellen auf so uneitle Weise zur Analyse sozialer Formungskr\u00e4fte auszuweiten wei\u00df, sondern weil er vergleichbare W\u00e4hlerwanderungen von links nach rechts in Frankreich beschreibt.<\/p>\n<p>Und es w\u00e4re sicher \u00e4u\u00dferst aufschlussreich, \u00fcber die Unterschiede zwischen der franz\u00f6sischen und der Situation hierzulande nachzudenken, aber zur\u00fcck zu den Plakaten. Was man n\u00e4mlich dort in diesen Wochen liest, das sind S\u00e4tze, von denen man manchmal gar nicht wei\u00df, wer sie eigentlich spricht. Der kann das, der macht das, hei\u00dft es da beispielsweise \u00fcber Stephan Rauhut von den Linken. Oder bei der CDU: Politiker machen Angst, N\u00f6ll macht Mut. Sollen dem W\u00e4hler da die Worte eingesprochen werden, die er \u00fcber den plakatierten Politiker sp\u00e4ter selber sagen soll? Immerhin steht da nicht: Ich kann das, ich mache das. Sondern: der. Oder redet der etwa in der dritten Person \u00fcber sich selbst?<\/p>\n<p><strong>Gretchen Gottlieb<\/strong><\/p>\n<p>Aber wer in der dritten Person \u00fcber sich selbst redet, der redet vielleicht auch in der dritten Person zu mir, oder? Er ist ein interessanter Kasus, Subjekt Woyzeck, er kriegt Zulag. Sagt der Arzt bei <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2013\/42\/georg-buechner-200-jahre\">B\u00fcchner <\/a>zu seinem Versuchskaninchen. Nein, es muss wohl meine eigene Stimme sein, die mir da vom Plakat entgegensprechen soll. Auch wenn es gar nicht meine eigene ist. Offenbar ein weiterer Fall von: Fremdsprech! Oder Fremdscham? Nun, beides besser als Fremdenhass. Aber wie dem auch sei, wenn man am Sonntag mit dem Stift \u00fcber dem Wahlzettel kreist und gr\u00fcbelt, wo man denn jetzt sein d\u00fcrres kleines Kreuzchen setzen soll, und bis dahin vermutlich wieder kein Modus kollektiver Mobilisierung entstanden ist, wie ihn Eribon behauptet, dann w\u00fcnscht man sich, man h\u00e4tte sich weniger \u00fcber Plakatspr\u00fcchlein ausgelassen und stattdessen mehr mit den Inhalten besch\u00e4ftigt. Tja.<\/p>\n<p>Jetzt k\u00f6nnte man noch \u00fcber n\u00f6tige oder unn\u00f6tige Vereinfachungen politischer Botschaften in Wahlkampfzeiten nachdenken, aber viel interessanter ist vielleicht die Frage, was eigentlich <a href=\"https:\/\/news.google.com\/newspapers?nid=1817&amp;dat=19750124&amp;id=U0cgAAAAIBAJ&amp;sjid=E50EAAAAIBAJ&amp;pg=7332,4134164&amp;hl=de\">Gretchen Gottlieb <\/a>zu all dem gesagt h\u00e4tte. Als n\u00e4mlich 1970 der amerikanische Methodisten-Pfarrer Caroll Jay in Mount Orab (Ohio) seine Frau Dolores zur Behandlung von R\u00fcckenschmerzen hypnotisierte, sprach sie xenoglosses Deutsch. Eins, zwei, drei Tage sp\u00e4ter, bei einer l\u00e4ngeren Hypnose, trat erstmals Gretchen Gottlieb auf, die in den folgenden 19 Sitzungen von ihrem Leben als Tochter des B\u00fcrgermeisters von Eberswalde, Hermann Gottlieb, berichtete und die auf nicht ganz eindeutige Weise, wie es hei\u00dft, im Alter von 16 Jahren verstarb.<\/p>\n<p>_________________<\/p>\n<p><strong><em>Sie m\u00f6chten keinen Freitext verpassen? Aufgrund der gro\u00dfen Nachfrage gibt es einen Newsletter. <a href=\"http:\/\/bit.ly\/1xjyvzZ\" target=\"_blank\">Hier k\u00f6nnen Sie ihn abonnieren.<\/a><\/em><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fr\u00fcher wurden auf Wahlplakate, egal welcher Partei, Hitler-B\u00e4rtchen gemalt. Diesen Witz hat die Realit\u00e4t eingeholt. 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