{"id":432,"date":"2014-11-03T08:00:08","date_gmt":"2014-11-03T07:00:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=432"},"modified":"2014-11-03T10:23:57","modified_gmt":"2014-11-03T09:23:57","slug":"feridun-zaimoglu-ratte-sonntag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2014\/11\/03\/feridun-zaimoglu-ratte-sonntag\/","title":{"rendered":"Friss dich gl\u00fccklich"},"content":{"rendered":"<p><strong>Was macht der Schriftsteller am Sonntag? Er gesellt sich zum Ungeziefer und spricht mit ihm. Das Fax der Woche<\/strong><\/p>\n<p>Ich sprach mit einer Ratte. Ihr Kopf steckte im Restfra\u00df im Stanniol, blasses Licht der Stra\u00dfenlampe fiel auf die Friedhofsmauer. Sie fra\u00df zuckend, und ich ekelte mich, ich schauderte. Sie hatte vergorenen Fra\u00df im Bauch, sie war besoffen, ich h\u00e4tte schw\u00f6ren k\u00f6nnen, dass sie es war. Ratte, filziges Fell, Schluckauf. Der Sonntagsekel.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Ich sprach mit ihr, eine Ungeheuerlichkeit, eine Verr\u00fccktheit am Sonntag, da jeder glaubte, zur Belustigung, zur Besch\u00e4ftigung, laufen, joggen, einen Film bei der Videothek ausleihen, junge Familie am Meer spielen zu m\u00fcssen. Ich tat es nicht, ich war asozial, die Ratte geh\u00f6rte zum Ungeziefer, was lag n\u00e4her, als mit der zuf\u00e4llig Bekannten zu sprechen. Ich sagte: Bist nicht menschenscheu, nagst am Menschenfra\u00df, gut, dass hier keiner um diese Stunde vorbeikommt. Wenn mich die Leute sehen w\u00fcrden. Was dann? Zaimoglu und die Ratte, fesches Gespann.<\/p>\n<p><figure id=\"attachment_434\" aria-describedby=\"caption-attachment-434\" style=\"width: 222px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2014\/10\/feridunzaimoglu5.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-434 size-medium\" src=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2014\/10\/feridunzaimoglu5-222x300.jpg\" alt=\"Faksimile des Faksimiles von Feridun Zaimoglu\" width=\"222\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2014\/10\/feridunzaimoglu5-222x300.jpg 222w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2014\/10\/feridunzaimoglu5-758x1024.jpg 758w\" sizes=\"auto, (max-width: 222px) 100vw, 222px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-434\" class=\"wp-caption-text\">Faksimile des Faksimiles von Feridun Zaimoglu<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Heut ist Ruhetag, doch die Leut, sie ruhen nicht. Bald gibt&#8217;s Regen, Wolken h\u00e4ngen schwer am Himmel. Dein Schwanz peitscht nicht von einer Seite zur anderen, er liegt fast schnurgerade auf dem Pflaster, Filme l\u00fcgen, Leben ist nicht echt im Film. Ich f\u00fcrchte mich vor Spinnen, und vor Getier deiner Art. Und trotzdem steh ich Depp hier bei dir, schau dir beim Fressen zu. Glaubt mir das irgendeiner?<\/p>\n<p>Stubenfliegen wedele ich weg. Den Weberknecht im Bad, den hab ich so lange beschw\u00e4tzt, bis er umzog. Ich find manche Biene tot auf dem Fensterbrett, Anfang Herbst. Eine Freundin von mir, die spinnt, sie fasst die Spinne am Bein, schleudert sie aus dem Fenster. So hat sie ihre Angst besiegt. Ich besieg diese Angst nimmer.<\/p>\n<p>Im letzten Monat, ich treffe einen Kollegen in S\u00fcddeutschland, er sagte zu mir: Wir Schreiber sind doch f\u00fcr die meisten nur Geschmei\u00df &#8230; Geschmei\u00df, da hast du es wieder. Ich wollte dem Kollegen schon das Tr\u00e4nent\u00fcchlein reichen, doch da st\u00fcrmte eine Kollegin auf uns zu. Sie wei\u00df, dass sie sch\u00f6n ist. Sie wei\u00df, dass sie gut schreibt. Kommende Frau, nicht mehr in den Anf\u00e4ngen, sie strahlte uns an. Und wir vergessen.<\/p>\n<p>Wir vergessen was? Die m\u00fcffelnde Hotelbettw\u00e4sche. Den Kopfschmerz. Die unerbaulichen Abschiedsworte. Die dunklen Novembertage, in denen wir uns vorkommen wie gaffende G\u00e4nse im Regen. Wir vergessen augenblicklich alles Abf\u00e4rbende, Dunkle, Schwarze und alles Vergilbte. Der Kollege ist jetzt in der Stimmung, von seiner Ex-Frau zu sprechen. Jung, dramatisch, putzs\u00fcchtig. Was antworten, Ratte? Am besten nix.<\/p>\n<p>Sie lasen vor, ich las vor, wir wurden vom jubelnden Volk auf Schultern getragen. Nein, das stimmt nicht. Man war zufrieden. Kollege wieder tr\u00fcbsinnig, was erz\u00e4hlt er uns auch von seiner Ehefrau, der gewesenen? Soll ich ihm die kompliziert gefaltete Stoffserviette reichen? Er hat selber eine zum Tupfen und Wischen. H\u00e4ndesch\u00fctteln und Allesgutew\u00fcnschen, dann geh ich raus ins Leben.<\/p>\n<p>Ich stand an einem Verkehrsschild, wartete auf das Taxi. Und da, und da. Ich sah\u2019s, ich sah die Ratte. Dicker als du, bl\u00f6der als du. Lief hin, lief her, als w\u00fcrd ihr das Fell brennen. Da schwieg ich, ich sprach nicht. Das Taxi kam, ich fuhr weg. Schlief schlecht, das Kissen roch nach ungewaschenem Kerl &#8230; Du hast noch wenige Minuten, Ratte, ich seh alte Leute mit Regenschirmen nahen, die werden dich scheuchen.<\/p>\n<p>Ein Letztes noch. Sonntage sind gut, Sonntage sind schlecht. Die H\u00f6lle. Ich lauf noch meinen Kreis um den Friedhof, auf keinen Fall einen zweiten. Dann mal ich am Bild weiter. Titel eins: Im Traum wuchs ihr rechter Fu\u00df. Titel zwei: Versunken. Zwei saubl\u00f6de Titel, da lachen die Besucher der Galerie. Also, sie kommen, einen Happen hast du noch, dann aber ab in die Mauerfuge dort. Friss dich gl\u00fccklich.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was macht der Schriftsteller am Sonntag? Er gesellt sich zum Ungeziefer und spricht mit ihm. Das Fax der Woche Ich sprach mit einer Ratte. 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