{"id":4436,"date":"2016-10-24T10:56:45","date_gmt":"2016-10-24T08:56:45","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=4436"},"modified":"2016-10-24T14:20:05","modified_gmt":"2016-10-24T12:20:05","slug":"conrad-electronic-fachmarkt-jochen-schmidt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2016\/10\/24\/conrad-electronic-fachmarkt-jochen-schmidt\/","title":{"rendered":"Und es hat Zoom gemacht"},"content":{"rendered":"<p><strong>Der Elektronikmarkt ist ein Ort der kindischen Sehns\u00fcchte. Aber Erwachsene brauchen doch eigentlich nichts. Au\u00dfer dem neuen Smartphone mit 100 Zoll Bildschirmdiagonale nat\u00fcrlich!<\/strong><\/p>\n<p><figure id=\"attachment_4476\" aria-describedby=\"caption-attachment-4476\" style=\"width: 631px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-4476\" src=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2016\/10\/freitext-elektromarkt.jpg\" alt=\"\u00a9 Reuters\/Hannibal Hanschke\" width=\"631\" height=\"420\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2016\/10\/freitext-elektromarkt.jpg 2000w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2016\/10\/freitext-elektromarkt-620x413.jpg 620w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2016\/10\/freitext-elektromarkt-768x512.jpg 768w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2016\/10\/freitext-elektromarkt-1024x682.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 631px) 100vw, 631px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-4476\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Reuters\/Hannibal Hanschke<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Einen der wesentlichen Vorteile am Erwachsensein vergesse ich regelm\u00e4\u00dfig, n\u00e4mlich dass ich mir meine W\u00fcnsche jetzt selbst erf\u00fcllen kann. Ich gehe nur leider so ungern in Gesch\u00e4fte. Meistens komme ich gar nicht auf die Idee, mein Leben spielt sich zwischen Postfiliale, Sparkassenfiliale, Netto, M\u00fclltonne und Mister Minit ab, wo ich mir in der Euphorie \u00fcber eine gelungene Schuhreparatur manchmal bunte Plastikringe leiste, die man auf seine Schl\u00fcssel steckt, um sie am Schl\u00fcsselbund besser unterscheiden zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Nur wenn ich auf Reisen bin, bekomme ich manchmal Lust, ein anderes Gesch\u00e4ft zu betreten, vor allem, wenn es ein Fachgesch\u00e4ft ist, das speziellere W\u00fcnsche befriedigt, f\u00fcr die im Alltag keine Zeit bleibt. In Bonn stie\u00df ich neulich beim Spazieren an einer stark befahrenen Ausfallstra\u00dfe, wie ich sie gern als Spazierweg w\u00e4hle, weil mich das Rauschen der Autos beruhigt, und weil ich dort sicher sein kann, nicht von allzu h\u00fcbschen Stadtdetails abgelenkt zu werden, auf einen Konsumbunker, der Heim f\u00fcr ganz unterschiedliche Fachgesch\u00e4fte war, im zweiten Stock lockte Conrad Electronic.<!--more--><\/p>\n<p>In Berlin gibt es diesen Fachmarkt auch, vermutlich sogar mehrmals. Solche Gesch\u00e4fte neigen ja zur Kettenbildung, aber wann kommt man zu Hause schon mal dazu, sich auf den Weg in ein Fachgesch\u00e4ft zu machen? Man k\u00f6nnte mal hin, aber man erinnert sich ja gar nicht, was man braucht, und der Zettel, auf dem man im Geist seine W\u00fcnsche notiert, geht st\u00e4ndig verloren. Spontan weiche ich in Bonn von der Route meines Spaziergangs ab und steige die Treppen zu Conrad hoch, man kann schlie\u00dflich \u00fcberall spazieren, auch in Geb\u00e4uden.<\/p>\n<p>Wenn ich als Kind eine Tarnkappe besessen h\u00e4tte, um in den Westen zu reisen und Conrad Electronic zu betreten, w\u00e4re ich vor Gier ohnm\u00e4chtig geworden. Inzwischen wei\u00df ich, dass man Dinge, die man besitzt, bei Umz\u00fcgen viele Treppen hochschleppen, oder, was noch mehr Kraft kostet, aussortieren und wegwerfen muss. Deshalb vermeide ich Neuanschaffungen. Aber ich \u00fcberfliege immer noch gewissenhaft die Werbebrosch\u00fcren der Elektronikfachm\u00e4rkte, die der Zeitung regelm\u00e4\u00dfig beigelegt werden, sofern man nicht schon davon sprechen kann, dass die Zeitung den Werbebrosch\u00fcren beigelegt wird, einfach um mich zu zwingen, wenigstens die groben Linien der Technologie-Entwicklung mitzuverfolgen. Das ist zwar anstrengend, und man muss sich viele Zahlen und neue Begriffe merken (so irritierende wie &#8222;DDR-RAM&#8220;), aber man geh\u00f6rt ja nicht gern zum alten Eisen.<\/p>\n<p><strong>Rundfunkgeb\u00fchr m\u00fcsste von der Bildschirmgr\u00f6\u00dfe abh\u00e4ngen<\/strong><\/p>\n<p>Obwohl gerade alte M\u00e4nner sich hier besonders gut auszukennen pflegen. Sehr alte und sehr junge M\u00e4nner, die dazwischen sind von anderen Dingen abgelenkt. Eine Kamera mit 30-fachem optischen Zoom? Das ist nur so lange begl\u00fcckend, wie es keinen 32-fachen optischen Zoom gibt. Wenn man davon erf\u00e4hrt, nagt das sofort an einem und der Besitzerstolz kehrt sich um in Kaufreue. Aber muss man denn \u00fcberall so nah ranzoomen? Man kann sich doch auch ein paar Schritte hinbequemen. Zoomen, seltsames Wort, ich kenne es aus dem Lied <em>1000 und 1 Nacht<\/em> dieses S\u00e4ngers, der aussieht wie ein unrasierter Taxifahrer, wo es hei\u00dft &#8222;und es hat Zoom gemacht&#8220;, was ich aber erst Jahre sp\u00e4ter verstand (und noch viel sp\u00e4ter erlebte.)<\/p>\n<p>Besonders schnell \u00e4ndern sich die Verh\u00e4ltnisse bei den Speichersticks. Was kosten denn diese Gigabytes auf den Sticks jetzt im Durchschnitt? Und misst man noch in Gigabyte, oder gibt es schon eine neue, noch schillerndere Vorsilbe? Ich meine, ich h\u00e4tte schon einmal von Terabytes geh\u00f6rt. Alle paar Jahre ein neues Wort, und man kann sich nichts darunter vorstellen. Realer sind die Fernseher, da versteht jeder, was Gr\u00f6\u00dfe bedeutet, auch wenn sie noch in Zoll rechnen. Gut, dass ich mir nie zu einer dieser Fu\u00dfball-WMs einen gigantischen R\u00f6hrenfernseher gekauft habe, mit dem ich vor jedem Turnier lieb\u00e4ugelte. Deshalb betrachte ich die jetzigen flachen Modelle auch mit Misstrauen. In ein paar Jahren werde ich mich bei ihnen genauso freuen, dass ich mich jetzt nicht dazu hinrei\u00dfen lassen habe, sie zu kaufen. Eigentlich m\u00fcssten die Besitzer solcher Bildschirme ja nach Fl\u00e4che Rundfunkgeb\u00fchr bezahlen (und wenn man auf Schwarz-Wei\u00df dreht, m\u00fcsste es billiger sein).<\/p>\n<p>Das Interessanteste an Conrad sind die Dinge, die es nicht \u00fcberall gibt. Ein Gang mit 30 verschiedenen T\u00fcrgongs. Ich bezweifle aber, dass ein T\u00fcrgong darunter ist, der mir gef\u00e4llt, der m\u00fcsste schon von Bach oder Tschaikowsky komponiert sein. Das ist auch das Problem mit den Klingelt\u00f6nen (obwohl der von Nokia immerhin vom spanischen Komponisten Francisco T\u00e1rrega stammt, der sicher gern f\u00fcr etwas anderes unsterblich geworden w\u00e4re). Es gibt eine ganze Abteilung f\u00fcr ferngesteuerte Flugobjekte: Hubschrauber, Schiffe und Autos, leider keine W\u00fcrmer, die sich in die Erde bohren.<\/p>\n<p><strong>Irgendwie asozial, nichts zu brauchen<\/strong><\/p>\n<p>In dieser Abteilung sieht man viele vom Schicksal gebeutelte M\u00e4nner, ihr Leben ist ihnen entglitten. Mit einer Fernsteuerung hoffen sie, ein bisschen Kontrolle zur\u00fcckzugewinnen. Je besser sich jemand im Modellbau auskennt, umso einsamer wirkt er auf mich, aber irgendwie auch zufrieden und vielleicht sogar gl\u00fccklich, oder zumindest besch\u00e4ftigt. Die Behutsamkeit, die das Austauschen eines Rotorblatts erfordert, erinnert ja schon fast an Z\u00e4rtlichkeit.<\/p>\n<p>Soll ich einfach eine robuste Kneifzange kaufen? So etwas gibt es hier n\u00e4mlich auch. Ich benutze immer noch die aus meinem Kinderwerkzeugkasten. Aber ich kann mich nicht entschlie\u00dfen, warum sollte ich sie ausgerechnet jetzt kaufen? Was macht diesen Moment so besonders? Andererseits will ich nicht kontrolliert werden am Ausgang und nichts vorzuweisen haben, das ist ihnen sicherlich verd\u00e4chtig. Ich wei\u00df gar nicht, ob es erlaubt ist, so einen Markt zu verlassen, ohne etwas zu kaufen. Vielleicht gibt es hier eine Gesetzesl\u00fccke, weil das noch nie vorgekommen ist? Irgendwie asozial von mir, so ein Verhalten, 700.000 Artikel, und ich bilde mir ein, keinen davon zu brauchen? Das ist es ja gar nicht, ich brauche sie eigentlich alle, das macht es so m\u00fchsam und ein bisschen sinnlos, mir einen herauszupicken.<\/p>\n<p>Blinkende LED-Leisten? Ein Roboter zum Selberbasteln? Eine Stabtaschenlampe? Sofort guckt man, welche die gr\u00f6\u00dfte ist, sie hat 320 Meter Reichweite und w\u00fcrde kaum in meinen Rucksack passen. Daf\u00fcr h\u00e4tte ich leider keine Verwendung. So etwas braucht man nur, wenn man ins Ferienlager f\u00e4hrt und untereinander seine Stabtaschenlampen vergleicht. \u00dcberhaupt k\u00f6nnte ich mir bei Conrad lauter W\u00fcnsche erf\u00fcllen, die ich als Kind oder als Jugendlicher hatte. Damals wollte ich immer ein Strommessger\u00e4t, aber soll ich mir das jetzt mit 30 Jahren Versp\u00e4tung kaufen? Wer wei\u00df, wie lange es noch Strom gibt? Ein L\u00f6tkolbenst\u00e4nder, dar\u00fcber h\u00e4tte ich mich fr\u00fcher wahnsinnig gefreut, wir benutzten die Gabel eines alten Telefons. Aber ich l\u00f6te doch gar nicht mehr, ich wechsle maximal noch Batterien aus.<\/p>\n<p><strong>Die Puppe hat ihre Stimme verloren<\/strong><\/p>\n<p>Ein 3-D-Drucker, wird es mir damit wie mit dem Smartphone gehen, das ich erst jahrelang missbilligte und jetzt nicht mehr missen m\u00f6chte? In ein paar Jahren wird jeder einen 3-D-Drucker zu Hause haben, aber was soll ich denn damit drucken? Es ist mir auch nicht geheuer, ich kenne das Prinzip l\u00e4ngst aus <em>Tim und der Haifischsee<\/em> und wei\u00df daher um die Gefahren solch einer Technologie, wenn sie in die H\u00e4nde eines gef\u00e4hrlichen Schurken wie Rastapopoulos ger\u00e4t. Ich denke, ich schlage zu, wenn 3-D-Drucker nur noch f\u00fcnf Euro kosten, wie die einst unbezahlbaren Speichersticks heute. (Erinnert sich noch jemand an Zip-Laufwerke? Auf eine Diskette gingen bis zu 750 Megabyte. Einer der gr\u00f6\u00dften Fehlk\u00e4ufe meines Lebens, direkt nach dem MD-Player, den ich mir zum Joggen angeschafft habe.)<\/p>\n<p>Es gibt doch bestimmt irgendetwas, was ich schon immer brauchte, aber nirgends gefunden habe. Eine Videokamera? Aber eigentlich kann ich ja mit dem Fotoapparat Videos drehen. Und mit dem Handy kann ich machen, was ich mit dem Fotoapparat mache. Im Grunde kann man mit dem Handy sogar fernsehen, nur dass der Bildschirm so klein ist. In zehn Jahren wird es sicher Handys mit 100-Zoll-Bildschirmdiagonale geben.<\/p>\n<p>Was k\u00f6nnte ich blo\u00df kaufen? So bald komme ich doch nicht mehr nach Bonn. Jetzt f\u00e4llt es mir ein! Die Stimme der russischen Tscheburaschka-Puppe meiner Tochter ist kaputt, ich habe der Puppe den Kopf abgetrennt und die kleine Plastikbox mit Batterie und Lautsprecher herausgenommen. Leider war nichts zu machen, das sch\u00f6ne Lied, das die Puppe sang, wenn man ihren Brustkorb dr\u00fcckte wie bei der Wiederbelebung, war nicht mehr zu h\u00f6ren. Der Text passte eigentlich gut zum Thema, die erste Strophe begann mit den Worten: &#8222;Einst war ich ein seltsames, namenloses Spielzeug, f\u00fcr das sich im Gesch\u00e4ft niemand interessierte \u2026&#8220;<\/p>\n<p>Aber Tscheburaschka-Stimmen suche ich bei Conrad vergeblich, wenn man wirklich etwas braucht, gibt es das nat\u00fcrlich doch wieder nicht. Als ich schon aufgeben will, geschieht doch noch ein Wunder, an der Kasse reichen W\u00fchlk\u00f6rbe Konsumversagern wie mir ihre rettende Hand, und hier werde ich endlich f\u00fcndig, denn ich bin sofort fasziniert von einem daumennagelgro\u00dfen durchsichtigen Acrylw\u00fcrfel f\u00fcr das Schl\u00fcsselbund, in dem in einer bl\u00e4ulichen Fl\u00fcssigkeit eine kleine gelbe Ente schwimmt. Wie die da wohl reingekommen ist? Schl\u00fcsselanh\u00e4nger sind zwar sinnloser Ballast, aber diesen hier h\u00e4tte ich mir schon immer gew\u00fcnscht, wenn ich gewusst h\u00e4tte, dass es ihn gibt. Und noch dazu ist er spottbillig.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Elektronikmarkt ist ein Ort der kindischen Sehns\u00fcchte. Aber Erwachsene brauchen doch eigentlich nichts. Au\u00dfer dem neuen Smartphone mit 100 Zoll Bildschirmdiagonale nat\u00fcrlich! 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