{"id":4444,"date":"2016-10-19T06:30:32","date_gmt":"2016-10-19T04:30:32","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=4444"},"modified":"2016-10-19T11:34:48","modified_gmt":"2016-10-19T09:34:48","slug":"hoehepunkte-frankfurter-buchmesse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2016\/10\/19\/hoehepunkte-frankfurter-buchmesse\/","title":{"rendered":"Die H\u00f6hepunkte aus 2.714 Jahren"},"content":{"rendered":"<p><strong>Shakespeare sagt Signierstunde ab, Goethe hat keinen Knabberkram zu Hause, Kafka steht traurig zwischen Fans: In Frankfurt er\u00f6ffnet die Buchmesse. Auch nicht immer sch\u00f6n.<\/strong><\/p>\n<p><figure id=\"attachment_4453\" aria-describedby=\"caption-attachment-4453\" style=\"width: 620px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-4453 size-medium\" src=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2016\/10\/freitext-caesar-620x413.jpg\" alt=\"Die H\u00f6hepunkte aus 2714 Jahren\" width=\"620\" height=\"413\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2016\/10\/freitext-caesar-620x413.jpg 620w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2016\/10\/freitext-caesar-768x512.jpg 768w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2016\/10\/freitext-caesar-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2016\/10\/freitext-caesar.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-4453\" class=\"wp-caption-text\">Gef\u00e4hrliche Signierstunde: Julius C\u00e4sar inmitten von interessierten Fachbesuchern \u00a9 Wikimedia Commons<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p><strong>698 v. Chr.:<\/strong><br \/>\nDie erste Frankfurter Buchmesse wird mit einer Festrede von Homer feierlich er\u00f6ffnet. Schon von Beginn an gilt sie als gro\u00dfer Erfolg, mit insgesamt einem Aussteller (Homer), rund einer Veranstaltung (Lesung der <em>Ilias<\/em>) und zwei zahlenden G\u00e4sten (Homers Frau und ein Oberstudienrat aus dem Frankfurter Raum, der sich vor allem f\u00fcr zeitgen\u00f6ssische griechische Epik interessiert). Tr\u00e4ger des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels ist in diesem Jahr Homer. Bei der Verleihung des Deutschen Buchpreises setzt sich Homer durch.<!--more--><\/p>\n<p><strong>53 v. Chr.:<\/strong><br \/>\nGaius Julius C\u00e4sar veranlasst eine milit\u00e4rische Expedition ins germanische Gebiet, um auf der Frankfurter Buchmesse f\u00fcr den 5. Band seines <em>De bello Gallico<\/em> werben zu k\u00f6nnen, der in Rom auf nur m\u00e4\u00dfige Kritik gesto\u00dfen war (&#8222;Dieses Buch macht mich zum Pazifisten&#8220; \u2013 <em>R\u00f6misches Tagblatt<\/em>, &#8222;Eitle Nabelschau eines Popimperators&#8220; \u2013 <em>VeniVidiVice<\/em>). Seine Buchpr\u00e4sentation in Messehalle 4 bricht C\u00e4sar allerdings aufgrund hohen Lampenfiebers ab, auch wenn er sp\u00e4ter auf dem Suhrkamp-Empfang behaupten wird, &#8222;lediglich ein wenig erk\u00e4ltet&#8220; gewesen zu sein.<\/p>\n<p><strong>13 n.Chr.:<\/strong><br \/>\nDie Podiumsdiskussion zum Thema \u201eIst die junge Literatur (noch) politisch genug?\u201c findet zum ersten Mal statt.<\/p>\n<p><strong>1450:<\/strong><br \/>\nDie Buchmesse steht unter dem Motto &#8222;Druck auf die Buchbranche \u2013 Hat die handschriftliche Kopie noch eine Zukunft?&#8220; W\u00e4hrend der Podiumsdiskussion mit Johannes Gutenberg betont Thomas Albus, Abt des Frankfurter Karmeliterklosters, mehrfach, dass 90 Prozent aller lateinischsprachigen Leser die Bibel immer noch lieber auf Papyrus als auf bedrucktem Papier lesen w\u00fcrden. Im Ganzen sehe er &#8222;in den neuen Medien eher eine Herausforderung als eine Bedrohung&#8220;. Im Publikum wird verzweifelt genickt.<\/p>\n<p><strong>1603:<\/strong><br \/>\nEklat in Halle 6: Die Lesung aus <em>Hamlet<\/em> endet in einer Pr\u00fcgelei zwischen allen William Shakespeares, auch weil der Verlag f\u00fcr sie alle nur ein gemeinsames Einzelzimmer im Ibis gebucht hat. Die anschlie\u00dfende Signierstunde entf\u00e4llt &#8222;aus technischen Gr\u00fcnden&#8220;.<\/p>\n<p><strong>1789:<\/strong><br \/>\nDie Podiumsdiskussion zum Thema \u201eIst die junge Literatur (noch) politisch genug?\u201c muss erstmalig seit ihrer Einf\u00fchrung entfallen.<\/p>\n<p><strong>1795:<\/strong><br \/>\nJohann Wolfgang von Goethe weigert sich zum wiederholten Mal, die Buchmesse zu besuchen. &#8222;Ich bin Goethe. Wenn \u00fcberhaupt, dann sollte die Buchmesse mich besuchen&#8220;, diktiert er seinem Sekret\u00e4r, der als M\u00f6belst\u00fcck davon wenig beeindruckt bleibt. Als die Buchmesse diese Einladung im Jahr 1802 dann tats\u00e4chlich annimmt und vor seiner Weimarer T\u00fcr steht, hat Goethe allerdings viel zu wenig St\u00fchle und Knabberkram im Haus und versteckt sich bis 1804 unterm Bett.<\/p>\n<p><strong>1884:<\/strong><br \/>\nOtto von Bismarck ernennt Deutsch-Ostafrika zum Gastland der n\u00e4chsten Buchmesse und behauptet, nun bleibe der Politik leider keine andere Wahl, als daf\u00fcr zu sorgen, dass es dieses Land dann \u00fcberhaupt gebe. Alles andere verbiete die H\u00f6flichkeit. Die H\u00f6flichkeit selbst war zu keiner Stellungnahme bereit.<\/p>\n<p><strong>1915:<\/strong><br \/>\nFranz Kafka wird beim \u00f6ffentlichen Gespr\u00e4ch mit dem Hessischen Rundfunk mehrfach gefragt, ob er vom Schreiben eigentlich leben k\u00f6nne. Er antwortet mehrfach mit: &#8222;Nein, ich arbeite f\u00fcr eine Versicherung&#8220;, was f\u00fcr gro\u00dfe Erheiterung bei allen Beteiligten sorgt, au\u00dfer bei Franz Kafka.<\/p>\n<p><strong>1968:<\/strong><br \/>\nVor Beginn seines geplanten Interviewmarathons (<em>blaues sofa<\/em>, <em>FAZ<\/em>-Stand, <em>SZ<\/em>-Stand, ZEIT-Stand, Forum Fastnochjunge Literatur, Azubi-Caf\u00e9) und zahlreicher anberaumter Lesungen (Open Books, Literatur im R\u00f6mer, Lesezelt in der Agora) benimmt sich ein vollkommen aufgekratzter Thomas Pynchon auf der Rowohlt-Party derart daneben, dass ihn sein Verleger Heinrich Maria Ledig-Rowohlt mit der Aufforderung, er wolle Pynchons &#8222;Fresse nie wieder sehen&#8220;, ins Hotel schickt. Jahre sp\u00e4ter noch soll Ledig-Rowohlt seine Wortwahl als &#8222;ungl\u00fccklich&#8220; beschrieben haben.<\/p>\n<p><strong>1990:<\/strong><br \/>\nAnl\u00e4sslich der ersten Messe nach der Wiedervereinigung erkl\u00e4rt ein komplett in Schwarz-Rot-Gold gekleideter Siegfried Unseld die deutsche Literatur f\u00fcr &#8222;auf Jahre hinaus unschlagbar&#8220;.<\/p>\n<p><strong>1999:<\/strong><br \/>\nG\u00fcnter Grass rasiert sich aus Freude \u00fcber den Literaturnobelpreis im Frankfurter Hof den Schnurrbart ab und vermacht ihn dem Marbacher Literaturarchiv. Am n\u00e4chsten Tag nuschelt er etwas von einem &#8222;Missverst\u00e4ndnis&#8220; und verlangt ihn zur\u00fcck. Da der Bart in Marbach aber bereits &#8222;versehentlich&#8220; entsorgt worden ist, l\u00e4uft Grass bis zu seinem Tod mit Wolfgang Koeppens linker Augenbraue auf der Oberlippe herum, die er als &#8222;literarisch zweitrangig, aber erstaunlich weich&#8220; beschreibt.<\/p>\n<p><strong>2013:<\/strong><br \/>\nBei der Podiumsdiskussion zum Thema &#8222;Sind Podiumsdiskussionen zur Frage, ob die junge Literatur (noch) politisch genug ist (noch) zeitgem\u00e4\u00df?&#8220; herrscht breiter Konsens.<\/p>\n<p><strong>2016:<\/strong><br \/>\nDie Podiumsdiskussion zum Thema &#8222;Ist die junge Literatur (noch) politisch genug?&#8220; findet statt. Eine Schulklasse bleibt kurz stehen. Dann l\u00e4uft sie weiter. Immer weiter.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Shakespeare sagt Signierstunde ab, Goethe hat keinen Knabberkram zu Hause, Kafka steht traurig zwischen Fans: In Frankfurt er\u00f6ffnet die Buchmesse. Auch nicht immer sch\u00f6n. 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