{"id":458,"date":"2014-11-06T08:00:58","date_gmt":"2014-11-06T07:00:58","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=458"},"modified":"2014-10-24T17:44:21","modified_gmt":"2014-10-24T15:44:21","slug":"nawrat-tagebuch-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2014\/11\/06\/nawrat-tagebuch-2\/","title":{"rendered":"Tagebuch des allm\u00e4hlichen Untergangs (2)"},"content":{"rendered":"<p><strong>Notizen einer sorgenvollen Existenz: Was, wenn der IS tats\u00e4chlich an Einfluss gewinnt? Was, wenn die Gesellschaft keinen Platz mehr f\u00fcr Literatur hat? Was, wenn das Internet uns fremdbestimmt?<\/strong><\/p>\n<p>September 2014<\/p>\n<p>Angefangen, Jurjew zu lesen, <em>Die russische Fracht<\/em>. Was f\u00fcr ein Ton, was f\u00fcr ein<br \/>\nIrrsinn der Sprache, was f\u00fcr eine Gr\u00f6\u00dfe von der ersten Seite an. Wir m\u00fcssen f\u00fcr diese gro\u00dfe russische Literatur, die wir als Geschenk bekommen, auch den Preis zahlen, den Gr\u00f6\u00dfenwahn auf dem Weltparkett, die Gewalt, in der die Russen zu Hause sind, im Sch\u00f6nen wie im H\u00e4sslichen.<br \/>\n<!--more--><br \/>\n&#8212;<\/p>\n<p>Ankunft in N\u00fcmbrecht bei Waldbr\u00f6l bei Hennef bei K\u00f6ln, Blind-Date-Lesung im<br \/>\nRahmen der Longlist. Habe im Hotel die SMS vom Verlag bekommen; bin nicht auf der Shortlist. Erleichterung, weil das Warten ein Ende hat \u2013 den ganzen Tag im Zug Mails checken, zu nichts sonst in der Lage. Und das machen sie mit einem mit ihrer Wettbewerbspolitik: Es geht nicht um Literatur, oder um den Schriftsteller in der Welt, es geht um die Wettbewerbsf\u00e4higkeit der Produkte. In mir jetzt Leere. Und nur, weil ich der Verlierer bin. Aber Verlierer von was? Sie lassen einen in die Leere st\u00fcrzen, weil sie keine echten Werte haben. Sie haben nur mediale Aufmerksamkeits-Slots. Den gro\u00dfen Geist der Literatur wollen sie durch diesen Schlitz dr\u00fccken, in die \u00d6ffentlichkeit hinein, die unterhalten werden will. (Die Buchh\u00e4ndlerin sagte zu mir im Auto: Warum die ausgerechnet Sie zu uns schicken, wenn es wenigstens <a href=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/author\/feridun-zaimoglu\/\" target=\"_blank\">Zaimoglu<\/a> oder Hettche w\u00e4re, die kennt man immerhin. Ich muss ihre Ehrlichkeit bewundern, auch wenn sie nicht trotz Empathie, sondern aus Empathielosigkeit kam.) Und jetzt muss ich noch diese Lesung bestreiten, mit lauter voraussichtlich Entt\u00e4uschten. Eine Blind-Date-Lesung ist am Ende die gr\u00f6\u00dfte Dem\u00fctigung, zum Finale dieses Zurschaugestelltseins. Wie damit umgehen?<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>Gestern Nacht im Hotel noch einen Bericht \u00fcber die IS-Milizen gesehen. Deren<br \/>\nHauptguru propagiert einen islamischen Staat, der nach und nach sich auch Teile von Europa einverleiben werde. Ein ehemaliger Dschihadist aus \u00c4gypten warnte in einem Bildschirmkontrollraum sitzend, dass bereits IS-K\u00e4mpfer in \u00c4gypten aufgetaucht seien und von den aktuellen Instabilit\u00e4ten in der Regierung profitieren k\u00f6nnten. Hinzu k\u00e4men Schl\u00e4ferzellen in den USA und in der EU, die nur auf ein Kommando warteten. Ich kann solche Berichte nicht mehr sehen. Die Drohkulisse, die sich immer enger um L.s und meine Wohnung zusammenzieht. Was, wenn demn\u00e4chst das wackelige Libyen f\u00e4llt? Was, wenn die Armen dieser Welt pl\u00f6tzlich diese Verr\u00fcckten als bessere Alternative ansehen? Wenn die westlichen Unternehmen aus immer mehr L\u00e4ndern vertrieben werden, wenn es also nicht einmal mehr Handelsbeziehungen von Mensch zu Mensch geben wird und damit Feindbilder sich in den K\u00f6pfen von Kindern aufbauen lassen k\u00f6nnen?<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>An einem Starbucks-Caf\u00e9tisch am Hauptbahnhof in K\u00f6ln, vor dem Szenenbild des Doms, belauschte ich ein Gespr\u00e4ch zweier Engl\u00e4nderinnen. Kein Wort fiel \u00fcber Schottland. Ich \u00fcberlegte schon, ob ich mit ihnen dar\u00fcber ins Gespr\u00e4ch zu kommen versuchen k\u00f6nnte. Aber dann entschied ich, dass dieses Thema angesichts anderer, die derzeit die Welt an ihrem Abgrund schaukeln, nicht von Belang sei. Ich notierte weiter f\u00fcr den Polenroman, das einzige, das ich aktiv an die Welt zu geben habe.<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>Jetzt, da ich wieder am Polenroman arbeite und darin etwas Neues pl\u00f6tzlich passiert, ist das Gef\u00fchl des Fremdseins in dieser Welt, in dieser Existenz, verschwunden. Hier irgendwo liegt der Grund geheimnisvoll verborgen f\u00fcr diesen meinen inneren Zwang, jeden Tag etwas zu schreiben. Diesen Grund aber l\u00fcften zu wollen, so sp\u00fcre ich, w\u00e4re fahrl\u00e4ssig und falsch. Stattdessen mich in diese T\u00e4tigkeit ergeben, die mich jetzt wieder zieht (denn nicht ich schiebe, ich musste nur anschieben helfen), und gl\u00fccklich sein, dass es einmal noch weiter geht.<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>Der gestrige Geburtstag: Seit Langem ein Jubil\u00e4um, an dem ich frei von Selbstzweifeln und Selbstmitleid war. Geschm\u00fcckte K\u00fcche, Kuchen, und das Beste: L. hat zwei Wochen lang ein Lied auf der Gitarre ge\u00fcbt, um es mir dann vorzuspielen. Wie liebenswert ist dieser Mensch, zwei Wochen lang an mich zu denken und mir Gutes tun zu wollen. Ich kann meine Liebe \u00fcberhaupt nicht in Sprache fassen. Die M\u00f6glichkeiten der Sprache verhalten sich zu dem, was man sagen will, so, wie sich die M\u00f6glichkeiten der Religion und des Glaubens zum Bed\u00fcrfnis des Menschen verhalten, Sinn und Erl\u00f6sung zu finden.<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>Nach der R\u00fcckkehr aus Gehrden Leere und Ersch\u00f6pfung. Zwei Tage lang Gespr\u00e4che \u00fcber die sogenannte <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/kultur\/literatur\/2014-09\/marcel-beyer-zukunft-der-literatur\" target=\"_blank\">Zukunft der Literatur<\/a>. Am Ende Peltzers Frage, an wen wir uns eigentlich richten, in welchen Hallraum wir eigentlich \u00fcberhaupt noch hineinschreiben, da die b\u00fcrgerliche \u00d6ffentlichkeit br\u00f6ckelt, da es keinen zentralen Ort der Selbstreflexion der b\u00fcrgerlichen Gesellschaft mehr gibt, weil das Internet die Zerschlagung der Instanzen und die Blasenbildung vorantreibt. Was wird passieren, wenn keine gesamtgesellschaftliche Verhandlung von Werten mehr stattfindet (siehe die Situation im Ex-Jugoslawien der Neunziger, oder in anderen B\u00fcrgerkriegsgebieten). Passend dazu die Nachricht w\u00e4hrend dieser Tage, Alexander Fest sei zur\u00fcckgetreten. <em>FAZ<\/em>: Eine der letzten gro\u00dfen Verlegerpers\u00f6nlichkeiten mache jetzt Platz, weil unter Umst\u00e4nden mehr Unterhaltungsliteratur gemacht werden solle. Wie lange wird man sich mich leisten k\u00f6nnen? Gibt es noch meine anachronistische Vorstellung von Literatur in den K\u00f6pfen der Heutigen?<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>Das Bewusstsein der Freiheit des neuen Subjekts, das diese seine Freiheit im Internet verwirklicht sieht durch die entstandenen M\u00f6glichkeiten zur totalen Selbstgestaltung und Bewegungsfreiheit \u2013 dieses Bewusstsein ist eine durch Millionen wildwestartig verhei\u00dfungsvoller Internetseiten getragene Illusion der Entkoppelung von \u00f6konomischen Zw\u00e4ngen. Weil aber alle M\u00f6glichkeiten dieser Selbstverwirklichung in Wahrheit \u00f6konomischen Regeln unterliegen insofern, als die Bewegung der Subjekte im Netz nutzbar gemacht ist im Sinne von Profit von jemand anderem, kippt die totale Selbstbestimmung in totalit\u00e4re Selbstbestimmung und wird identisch mit totaler Fremdbestimmung. Der Totalitarismus des Marktes dringt jetzt in die tiefsten Bereiche unserer Pers\u00f6nlichkeiten, gerade weil wir frei und wir selbst sein wollen. Aber man darf<br \/>\nauch nicht vergessen: Das Internet ist ja nichts anderes als jeder einzelne von uns. Wie auch der Kapitalismus. Es ist nur die Frage, was wir in Zukunft daraus machen wollen und k\u00f6nnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Notizen einer sorgenvollen Existenz: Was, wenn der IS tats\u00e4chlich an Einfluss gewinnt? Was, wenn die Gesellschaft keinen Platz mehr f\u00fcr Literatur hat? 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