{"id":46,"date":"2014-10-08T08:00:52","date_gmt":"2014-10-08T06:00:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=46"},"modified":"2014-10-07T19:54:22","modified_gmt":"2014-10-07T17:54:22","slug":"nora-bossong-intellektuelle","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2014\/10\/08\/nora-bossong-intellektuelle\/","title":{"rendered":"Geister im Gefecht"},"content":{"rendered":"<p><strong>Auch wenn die gro\u00dfen Weltdeuter verschwunden sind: Die Rolle der Intellektuellen ist in Zeiten globaler, verwickelter Konflikte wichtiger denn je. Zur\u00fcckziehen sollten sie sich nicht.<\/strong><\/p>\n<p>\u00dcber Tote soll man nicht schlecht reden, hei\u00dft es. Das scheint neuerdings auch f\u00fcr tote Epochen zu gelten. &#8222;Ganz gleich, was man sonst noch \u00fcber den Kalten Krieg sagen kann, er sch\u00e4rfte auf jeden Fall die Gedanken&#8220;, schrieb der amerikanische Geschichtsprofessor <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2014\/37\/ideologie-freiheit-westen\" target=\"_blank\">Mark Lilla Anfang September in der ZEIT. <\/a><\/p>\n<p>&#8222;Man begreift das Ph\u00e4nomen intellektueller Reizbarkeit tats\u00e4chlich erst, wenn man es unter Oppositionsverh\u00e4ltnissen betrachtet&#8220;, konstatiert in derselben Woche Martin Meyer in der <em>NZZ<\/em>. &#8222;Mit dem Ende des Kalten Kriegs wurden zun\u00e4chst Entspannung und Entspanntheit angesagt&#8220;, schrieb Meyer. &#8222;Doch droht auch da eine resignierte Gelassenheit \u00fcberhandzunehmen.&#8220; Seinen Artikel betitelt er dann auch vorwurfsvoll: <em>Die Intellektuellen \u2013 ein R\u00fcckzugsgefecht.<\/em><!--more--><\/p>\n<p>Wie angenehm, geordnet und \u00fcberaus scharfsinnig ging es zu, als Ost noch Ost bedeutete, links links und rot nichts anderes als rot meinte. Das klare Oppositionsverh\u00e4ltnis und das klare Denken haben wir seit dem &#8222;Wunder von 1989&#8220; betr\u00fcblicherweise eingeb\u00fc\u00dft und stehen entweder vor Alternativlosigkeit oder in einem heillosen Ideenchaos, jedenfalls vor hoffnungsloser Denkfaulheit. Die Zeit des Kalten Krieges war somit doch gut, oder zumindest war nicht alles schlecht an ihr, glaubt man Meyer und Lilla. Dass eine solche These ausgerechnet zu einem Zeitpunkt kommt, da ein neuer Ost-West-Konflikt n\u00e4her ist als in den letzten 25 Jahren, ist entweder zynisch oder ein seltsamer Versuch, sich sch\u00f6nzureden, was uns tats\u00e4chlich wieder droht.<\/p>\n<p>Zusammen mit den vermeintlich klaren Gegens\u00e4tzen sind auch die intellektuellen Monopolisten von der \u00f6ffentlichen B\u00fchne verschwunden. Das erschwert freilich die Orientierung, und wer heute verzweifelt einen neuen Heinrich B\u00f6ll oder G\u00fcnter Grass, Niklas Luhmann oder Ralf Dahrendorf sucht, wird irgendwann feststellen m\u00fcssen, dass ihre Nachfolger gar nicht wie die Vorg\u00e4nger aussehen. Und sie reden auch noch anders.<\/p>\n<p>Vor allem aber sind es mehr, mehr, mehr geworden: Mehr Menschen, mehr Stimmen, mehr \u00d6ffentlichkeiten, einige angef\u00fcllt mit leerem Geschw\u00e4tz, andere mit ausgereiften Analysen. Das Internet hat die vormals so streng bewachte B\u00fchnenabsperrung niedergerissen. Wer etwas zu sagen hat, muss nun nicht mehr warten, bis er von altmeisterlicher Instanz aufgerufen wird \u2013 und wer nichts zu sagen hat, kann auch einfach drauflosreden.<\/p>\n<p>Leiser, internationaler, vielleicht auch weiblicher sind vielfach die Debatten derer geworden, die sich weiterhin vornehmlich der alten Medien und \u00d6ffentlichkeiten bedienen. Die Literatur-Nobelpreistr\u00e4gerin Herta M\u00fcller etwa spricht, ob auf Podien, in ihren Romanen oder in Zeitungsartikeln, streng und fundiert \u00fcber totalit\u00e4re Regimes. Sie dr\u00e4ngt sich nicht in den Vordergrund, sie schreit nicht laut: Hier! Sie bedient sich in ihren Essays einer Sprache, die sperrig ist und nicht jedem leicht eing\u00e4ngig. Der Schriftsteller Sherko Fatah wiederum beleuchtete k\u00fcrzlich die aktuellen Geschehnisse im Irak in einem Interview der ZEIT. Er gab sich darin nicht die Rolle eines Deutungspatriarchen, der uns vorschreibt, wie wir die Welt zu sehen, zu bewerten und zu ver\u00e4ndern haben. Er beschrieb, er erhellte, er erkl\u00e4rte, soweit er erkl\u00e4ren konnte und inszenierte sich nicht als intellektuelle Alleininstanz. Seine B\u00fccher sind politisch und haben durchaus einen aufkl\u00e4rerischen Impetus, aber sie sind keine Welterkl\u00e4rungsmaschinen und spielen in Gegenden, die nicht jeden deutschsprachigen Leser interessieren werden. Irak, da will man ja nicht mal Urlaub machen.<\/p>\n<p>Als 1959 die <em>Blechtrommel<\/em> in Deutschland erschien, lag die NS-Diktatur gerade mal vierzehn Jahre zur\u00fcck, und jeder, der lesen konnte, hatte einen sehr pers\u00f6nlichen Bezug zum gefallenen Regime. Eine gro\u00dfe politische Diskussion musste damals nicht zwingend das bundesdeutsche Gebiet verlassen. Heute sind die Konflikte globaler, verknoteter, hybrider geworden und der Herd der Ersch\u00fctterung liegt wom\u00f6glich fernab des deutschen Kulturkreises. Die Spielfeldaufteilung verschiebt sich best\u00e4ndig, afrikanische L\u00e4nder nehmen eine sichtbarere Rolle ein, Indien und China sind Giganten, mit denen man kooperieren muss, anstatt sie als Feind verteufeln zu d\u00fcrfen. \u00dcberhaupt, wer heute Feind ist, ist morgen unter Umst\u00e4nden Freund, da man sich dieselben dritten Feinde teilt, doch weil man in vielen fundamentalen Dingen anderer Ansicht bleibt, besteht die Feindschaft trotz Freundschaft weiter. Siehe Syrien. Siehe Nordirak.<\/p>\n<p>Genau darin, im Fluktuieren der Zuschreibungen und Wertigkeiten, besteht eine der gegenw\u00e4rtigen intellektuellen Herausforderungen, es ist eine h\u00f6chst anspruchsvolle Reibungsfl\u00e4che, an der sich das argumentative Werkzeug mindestens ebenso gut wird wetzen lassen wie am Entweder-Oder des Kalten Krieges. Von R\u00fcckzug sollte man jedenfalls noch nicht reden. Ganz im Gegenteil: Die Intellektuellen tun gut daran, dass sie, anders als die Bundeswehr, auf veraltete Transportmittel bei ihren neuen Aufgaben verzichten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auch wenn die gro\u00dfen Weltdeuter verschwunden sind: Die Rolle der Intellektuellen ist in Zeiten globaler, verwickelter Konflikte wichtiger denn je. 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