{"id":4601,"date":"2016-11-24T06:00:59","date_gmt":"2016-11-24T05:00:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=4601"},"modified":"2016-11-23T18:54:15","modified_gmt":"2016-11-23T17:54:15","slug":"gefangene-ukraine-russische-gefaengnisse-oleh-senzow-maljartschuk","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2016\/11\/24\/gefangene-ukraine-russische-gefaengnisse-oleh-senzow-maljartschuk\/","title":{"rendered":"Die Gefangenen Russlands"},"content":{"rendered":"<p><strong>20 Jahre Haft. Isolationszellen. Folter, bis der Wahnsinn ausbricht. Ukrainer erdulden in russischen Gef\u00e4ngnissen Unmenschliches. Etwa der Regisseur Oleh Senzow.<\/strong><\/p>\n<p><figure id=\"attachment_4609\" aria-describedby=\"caption-attachment-4609\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-4609\" src=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2016\/11\/freitext-gefaengnis-1024x678.jpg\" alt=\"Das Moskauer Butyrka-Gef\u00e4ngnis \u00a9 NATALIA KOLESNIKOVA\/AFP\/Getty Images\" width=\"640\" height=\"424\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2016\/11\/freitext-gefaengnis-1024x678.jpg 1024w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2016\/11\/freitext-gefaengnis-620x410.jpg 620w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2016\/11\/freitext-gefaengnis-768x508.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-4609\" class=\"wp-caption-text\">Das Moskauer Butyrka-Gef\u00e4ngnis \u00a9 NATALIA KOLESNIKOVA\/AFP\/Getty Images<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>2016. <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2015-08\/oleg-senzow-straflager-krim-ukraine-russland\">Oleh Senzow<\/a>, ein ukrainischer Filmregisseur und Schriftsteller, schreibt aus dem russischen Gef\u00e4ngnis, wo er bereits mehr als zwei Jahre sitzt: &#8222;Wenn wir N\u00e4gel im Deckel des Tyrannengrabes sind, dann w\u00e4re ich gerne einer.&#8220; Alle Ma\u00dfnahmen der ukrainischen Beh\u00f6rden, eine Freilassung oder \u00dcbergabe Senzows zu erwirken, scheiterten bis jetzt: Er habe Terroranschl\u00e4ge auf der okkupierten Krim im Mai 2014 geplant; eine \u00dcbergabe sei nicht m\u00f6glich, da er automatisch seine ukrainische Staatsb\u00fcrgerschaft verloren habe, als die <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2014-03\/russland-putin-krim-referendum-sanktionen\">Halbinsel Krim in die Russische F\u00f6deration eingegliedert<\/a> wurde. Er sei jetzt ein Russe und dem Rechtssystem Russlands unterstellt. Was f\u00fcr eine feste Umarmung der neuen Heimat.<!--more--><\/p>\n<p>Senzow wurde zu 20 Jahren Haft verurteilt. Da die Medienaufmerksamkeit nicht abnehmen will, verbrachte er die letzten zwei Wochen in einem sogenannten Strafisolator, einem dreckigen, ein mal zwei Meter gro\u00dfen K\u00e4fig mit schmaler Holzpritsche. Zwei Wochen Isolationshaft ist die maximale Verweildauer f\u00fcr einen H\u00e4ftling.<\/p>\n<p>Ein anderer, weniger bekannter Gefangener aus der Ukraine, <a href=\"http:\/\/uacrisis.org\/de\/43290-deutsch-prozess-gegen-ukrainische-gefangene-in-russland-folter-und-willkur\">Stanislaw Klych<\/a>, der vor Kurzem in Grosny ebenso zu 20 Jahren Haft verurteilt wurde, ist laut Auskunft russischer B\u00fcrgerrechtler so grauenhaft gefoltert worden, auch an den Geschlechtsorganen, dass er den Verstand verlor. Seine psychische Instabilit\u00e4t f\u00fchrte dazu, dass Klych auf seine Anw\u00e4ltin verzichtete und bat, dass ihn <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=eSm0eunZ4ew\">Stass Mikhajlow<\/a> verteidige, ein in Russland sehr renommierter Chansons\u00e4nger. Absurderweise w\u00e4re eine solche Verteidigung vielleicht wirklich erfolgreicher gewesen.<\/p>\n<p><strong>Staatsb\u00fcrger als Sklaven<\/strong><\/p>\n<p>Ungerechtigkeit ist ein purer Zufall. Es k\u00f6nnte anstelle Senzow, <a href=\"http:\/\/www.dw.com\/de\/ukrainische-geiseln-des-kreml-nicht-nur-sawtschenko-und-senzow\/g-19361544\">Koltschenko<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/news\/2016-10\/03\/russland-ukrainischer-journalist-in-moskau-festgenommen-03141003\">Suschtschenko<\/a> oder <a href=\"http:\/\/www.dw.com\/de\/ukrainische-geiseln-des-kreml-nicht-nur-sawtschenko-und-senzow\/g-19361544\">Karpjuk <\/a>jeder andere sein. Andererseits: Wenn ich an die inhaftierten Landsleute denke, leide ich an einer schmerzlichen Wiedererkennung der Geschehnisse, die mir als leicht vergessen, aber unglaublich nat\u00fcrlich, nahezu angeboren vorkommen. Ich empfinde die Situation mit solch fataler Dem\u00fctigung, als h\u00e4tte man die Oberfl\u00e4che meines genetischen Codes mit dem Wort <em>Gef\u00e4ngnis<\/em> t\u00e4towiert.<\/p>\n<p>Was die Ukrainer in ihrer Geschichte wirklich gut gemacht haben: Sie waren perfekte, vorbildliche H\u00e4ftlinge Russlands.<\/p>\n<p>1985. Im <a href=\"http:\/\/www.deutschlandradiokultur.de\/russland-putins-buerokratie-zwingt-gulag-museum-ins-aus.1013.de.html?dram:article_id=313771\">Arbeitslager Perm-36<\/a> im Ural starb einer der bekanntesten ukrainischen Dissidenten, <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/1985\/38\/weder-recht-noch-gnade\">Wassyl Stuss<\/a>. Stuss war ein hervorragender Dichter, der insgesamt zu 23 Jahren Lagerhaft und Verbannung verurteilt wurde. Mir l\u00e4sst die Tatsache keine Ruhe, dass ich im Augenblick seines Todes schon lebte und gemeinsam mit Millionen von anderen Ukrainern eine hilflose Zeugin seiner Opferung war.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Haft schrieb Stuss Dutzende Briefe an die obersten Beh\u00f6rden der UdSSR, in denen er sich beschwerte, dass seine Gedichte beschlagnahmt worden waren, oder er ersuchte um Aberkennung seiner Staatsb\u00fcrgerschaft (wider sie!) und um Ausweisung, denn &#8222;ein Staatsb\u00fcrger der UdSSR zu sein, hei\u00dft ein Sklave sein&#8220;. Nach einem Telegramm an den KGB-Leiter Andropow, vielleicht auch, weil seine Gedichte im Ausland auftauchten, verbrachte Stuss ein Jahr in einem ein mal zwei Meter gro\u00dfen Strafisolator. Man durfte hier tags\u00fcber weder auf der Holzpritsche liegen noch sich daran lehnen. Man durfte nur stehen. Und so stand Stuss. Im Stehen \u00fcbersetzte er <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2010\/03\/L-B-Rilke-Briefe\">Rilke <\/a>und schrieb an seinen Sohn: &#8222;Lies die Stoiker.&#8220; Im Ukrainischen klingen die W\u00f6rter Stehen und Stoiker sehr \u00e4hnlich, weshalb ich als Kind, wenn ich die Briefe von Stuss immer wieder las, behauptete, dass es in dieser antiken Philosophie darum geht, m\u00f6glichst viel durchstehen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Perm-36, ein Lager f\u00fcr besonders gef\u00e4hrliche Staatsverbrecher, wurde 1987 geschlossen. Alle Insassen wurden freigelassen und rehabilitiert. Wassyl Stuss, der zwei Jahre zuvor gestorben war, h\u00e4tte noch ein wenig mehr erdulden m\u00fcssen. Nach der zweiten Verurteilung hatte er allerdings zu seiner Frau gesagt, sie solle nicht auf ihn warten. Zu diesem Zeitpunkt war Stuss 43 Jahre alt und fast blind, er hatte eine schwere Magenoperation hinter sich und keine Z\u00e4hne mehr. Solche Musterh\u00e4ftlinge wie er kommen nie nach Hause zur\u00fcck. Sie wurden geboren, um ihre schwere Freiheitsstrafe w\u00fcrdig bis zum Ende zu ertragen. Je furchtsamer und elender das Volk ist, das solche Helden hervorbringt, desto hoheitsvoller treten diese auf der B\u00fchne ihrer Hinrichtung auf.<\/p>\n<p><strong>Mutige M\u00e4rtyrer<\/strong><\/p>\n<p>1724. Stellen Sie sich ein \u00d6lgem\u00e4lde vor. Die ein mal zwei Meter gro\u00dfe Einzelzelle ist wieder da, diesmal in der Peter-und-Paul-Festung der Stadt Sankt Petersburg. Ein Paul, um genau zu sein, ein stellvertretender Hetman der ukrainischen Kosakenrepublik, Pawlo Polubotok, liegt darin todkrank auf einer mit Stroh bedeckten Holzpritsche; seine H\u00e4nde sind gefesselt, seine Augen schauen zum Himmel empor. Ein Peter, um genau zu sein, der erste Kaiser des Russischen Reichs, <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/spiegelgeschichte\/peter-der-grosse-russlands-flottenbauer-und-feldherr-a-812586.html\">Peter der Gro\u00dfe<\/a>, sitzt am Rand der Pritsche; sein Blick, nach unten gerichtet, ist kummervoll und verlegen, als ob der M\u00e4chtige etwas bereuen und sich f\u00fcr etwas sch\u00e4men w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Einer Legende nach suchte Peter bei seinem Gefangenen Vers\u00f6hnung. Ein Jahr zuvor war er in Wut geraten, als der treue Hetman Polubotok pl\u00f6tzlich neue Reformen durchf\u00fchrte und sich f\u00fcr mehr Autonomie der Kosakenrepublik einsetzte. In einer emotionalen Rede in einem eilig anberaumten Verfahren warf Polubotok angeblich dem Kaiser vor, dass kein europ\u00e4ischer Monarch, sondern ein asiatischer Tyrann das ganze Nachbarvolk in Sklaven verwandelt. Damit besiegelte er sein Schicksal und trat in die Reihe der mutigen ukrainischen M\u00e4rtyrer ein.<\/p>\n<p>Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts erregte das beschriebene Gem\u00e4lde, das ein kaum bekannter K\u00fcnstler gemalt hatte, einen riesigen Skandal im Russischen Reich. Der Kaiser und sein Gefangener wurden auf Millionen Postkarten reproduziert und \u00fcber das Reich verteilt, w\u00e4hrend das Original endg\u00fcltig verschwand. Die Prophezeiung dieses Bildes mutete f\u00fcr viele zu peinlich an. Laut der Legende bat Peter den kranken Paul \u00e4rztliche Hilfe an, was Paul (die Musterh\u00e4ftlinge agieren nicht anderes) ablehnte mit den Worten: &#8222;Sehr bald stehen wir beide gemeinsam vor dem Gericht Gottes.&#8220; Vierzig Tage nach Pauls Tod starb unerwartet auch Peter.<\/p>\n<p>Aus gegenw\u00e4rtiger Sicht k\u00f6nnte man diese st\u00e4ndig sich wiederholende Gef\u00e4ngniskultur auch als Kultur der feigen Mehrheit betrachten. Die Zuschauer senken ihren Kopf mit schlechtem Gewissen und sagen den Kindern: &#8222;Nicht alle hatten Angst.&#8220; Ich frage mich, ob es doch nicht fairer w\u00e4re, den Kindern zu sagen, dass alle Angst hatten, nur Einzelne nicht.<\/p>\n<p>Was mich ins Gleichgewicht bringt, ist der Gedanke, dass die Geschichte der M\u00e4rtyrer automatisch die Geschichte des Peinigers miterz\u00e4hlt. Und jede Geschichte des Peinigers erz\u00e4hlt nur die Geschichte des Peinigers.<\/p>\n<p>Das hei\u00dft, dass die Geschichte derjenigen, die qu\u00e4len, zweimal erz\u00e4hlt wird.<\/p>\n<p>_________________<\/p>\n<p><strong><em>Sie m\u00f6chten keinen Freitext verpassen? Es gibt einen Newsletter. <a href=\"http:\/\/bit.ly\/1xjyvzZ\" target=\"_blank\">Hier k\u00f6nnen Sie ihn abonnieren.<\/a><\/em><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>20 Jahre Haft. Isolationszellen. Folter, bis der Wahnsinn ausbricht. Ukrainer erdulden in russischen Gef\u00e4ngnissen Unmenschliches. 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