{"id":4667,"date":"2016-12-05T14:59:34","date_gmt":"2016-12-05T13:59:34","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=4667"},"modified":"2016-12-05T15:50:49","modified_gmt":"2016-12-05T14:50:49","slug":"schweiz-paranoia-botschaften-lechner","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2016\/12\/05\/schweiz-paranoia-botschaften-lechner\/","title":{"rendered":"Hat da jemand Paranoia gesagt?"},"content":{"rendered":"<p><strong>Normale Geisteshaltung? Vollkommen \u00fcbersch\u00e4tzt! Lieber sollte man mal etwas Unsinniges tun. Zum Beispiel durch die Schweiz reisen und nach geheimen Botschaften suchen.<\/strong><\/p>\n<p><figure id=\"attachment_4678\" aria-describedby=\"caption-attachment-4678\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-4678 size-large\" src=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2016\/12\/freitext-hotel-1-1024x576.jpg\" width=\"640\" height=\"360\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2016\/12\/freitext-hotel-1-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2016\/12\/freitext-hotel-1-620x349.jpg 620w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2016\/12\/freitext-hotel-1-768x432.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-4678\" class=\"wp-caption-text\">Das Montreux-Palace Hotel \u00a9 [M] Philippe Desmazes\/AFP\/Getty Images<\/figcaption><\/figure>Wenn man den verkritzelten Stadtraum Berlins verl\u00e4sst und, sagen wir mal, eintritt in ein von f\u00f6rstergr\u00fcnen Stra\u00dfenbahnen sanft durchbimmeltes Basel, dann kann es passieren, dass das Auge hungrig bleibt. Auch wenn es in der Baseler Buchhandlung mit dem tollsten Buchhandlungsnamen Basels, n\u00e4mlich Labyrinth, zahllose Buchstaben zu verschlingen gibt. Viele stecken in den zu Studienzeiten s\u00fcchtig eingekauften, aufgereihten, angebl\u00e4tterten und gelegentlich sogar gelesenen <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2015\/04\/suhrkamp-verlag-ulla-unseld-berkewicz\">stw-B\u00e4ndchen<\/a>, einige aber auch in dem sch\u00f6nen schmalen Band <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2015\/16\/michael-fehr-simeliberg-krimi\"><em>Simeliberg<\/em> des Schweizer Autors Michael Fehr<\/a>, erschienen im Verlag Der gesunde Menschenversand. <!--more-->Sch\u00f6n und gut, doch lauert das Auge nicht vor allem auf nicht zwischen Buchdeckel gesperrte, nicht dick auf Schilder gedruckte, nicht im Internet, das nichts vergisst, ewiglich flimmernde Geheimbotschaften? Ja, das tut es. Am Bahnhof in Basel steht an einem Bauger\u00fcst immerhin der wahre, wenn auch wenig \u00fcberraschende, weil weltweit g\u00fcltige Satz: Aufwertung hei\u00dft Verdr\u00e4ngung. Gemeint ist aber nicht der nach zwei Stunden in der Schweiz j\u00e4hlings verarmte Gro\u00dfkantonist, der hier durch die gesalzenen Frankenpreise verdr\u00e4ngt werden soll, sondern der eidgen\u00f6ssische Niedrigverdiener.<\/p>\n<p>Ansonsten aber ist die Stadt sauber und f\u00fcr den eint\u00e4gigen Blick frei von heimlich an die W\u00e4nde gekritzelten Botschaften. Vielleicht ist es auch falsch, die Geheimbotschaften der Schweiz, so es sie denn gibt, an den W\u00e4nden zu suchen und nicht in den Bergen. Aber warum soll man nicht das Falsche tun? Manchmal, wenn nicht immer, oder nein, nur manchmal, ist das Falsche so schmerzhaft lehrreich, dass es dadurch am Ende doch genau das Richtige war. Bitte ein Beispiel f\u00fcr das Falsche. Gern, wie w\u00e4re es mit: Eine Nacht im Palace Hotel in Montreux zu verbringen. Von au\u00dfen gesehen wirkt das Hotel wie die Kulisse eines <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2014\/07\/berlinale-wes-anderson-grand-budapest-hotel\">Wes-Anderson-Films<\/a>, doch innen, da erschrecken den Gast die leeren G\u00e4nge, leeren Hallen, leeren Gesichter. Allein der Blick auf den seltsamen See, auf dem soeben eine tieffliegende Wolke notlanden musste, erf\u00fcllt das Herz mit, na, mit was?<\/p>\n<p><strong>Brav in getrennten Betten<\/strong><\/p>\n<p>\u00dcbrigens, wer den Blick aus dem alten, <em>Le Cygne<\/em> genannten Teil des Hotels geworfen hat, und zwar am besten aus dem sechsten Stock, der kann sich nun auf dem Absatz umwenden und hineintreten in die von <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2008\/34\/Nabokov\">Vladimir Nabokov<\/a> von 1961 bis zu seinem Tod im Jahre 1977 bewohnten Gem\u00e4cher. Wobei Gem\u00e4cher f\u00fcr den \u00fcberschaubaren Raum nicht der richtige Ausdruck ist. Und wer will in Gegenwart dieses literarischen Scharfrichters schon mit falschen Ausdr\u00fccken um sich werfen? Aber weiter. Wer sich nun, w\u00e4hrend hinterr\u00fccks die Milchschwaden des Seenebels durch das Balkongel\u00e4nder str\u00f6men, nach rechts wendet und an den Schreibtisch tritt und sodann dessen linke Schublade aufzieht, der entdeckt dort einen echten, wahren, guten Fleck des Meisters. Einen Tintenfleck in Form einer Tatze.<\/p>\n<p><figure id=\"attachment_4668\" aria-describedby=\"caption-attachment-4668\" style=\"width: 280px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-4668\" src=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2016\/12\/Lechner_Nabokovs-Fleck.jpg\" alt=\"lechner_nabokovs-fleck\" width=\"280\" height=\"210\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2016\/12\/Lechner_Nabokovs-Fleck.jpg 3264w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2016\/12\/Lechner_Nabokovs-Fleck-620x465.jpg 620w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2016\/12\/Lechner_Nabokovs-Fleck-768x576.jpg 768w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2016\/12\/Lechner_Nabokovs-Fleck-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 280px) 100vw, 280px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-4668\" class=\"wp-caption-text\">Der von Vladimir Nabokov hinterlassene Tintenfleck \u00a9 Martin Lechner<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Hinterlassen wom\u00f6glich von einer schmetterlingshaschenden Killerkatze? Nein, das sicher nicht. Aber Tatze hin, Katze her, der Fleck kann, wenn man locker in den Knien federt, Sprungbrett sein f\u00fcr den Gedanken, den Nabokov h\u00f6chstselbst in dem im September 1966 mit <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2009\/05\/07\/arts\/07appel.html\">Alfred Appel<\/a>, einem ehemaligen Studenten aus Cornell, hier in seinen R\u00e4umen gef\u00fchrten Interview \u00e4u\u00dferte, dass n\u00e4mlich die Fantasie eine Form des Ged\u00e4chtnisses sei. Er spricht in diesem Zusammenhang von Mnemosynes geheimnisvoller Voraussicht, mit der sie das eine oder andere Element auf Lager gelegt habe, das die sch\u00f6pferische Fantasie m\u00f6glicherweise benutzen m\u00f6ge, wenn sie es sp\u00e4ter mit anderen Erinnerungen oder Erfindungen kombiniere. Insofern handelt es sich bei diesem Fleck vermutlich um den Abdruck der Katze der Erinnerung. Und was m\u00f6chte sie? Sie m\u00f6chte uns ermuntern, nicht muffig zu maunzen, wenn eine kleine, ausgelassen durch das Ged\u00e4chtnis segelnde Vergangenheit nicht artig in den Hafen einf\u00e4hrt, sondern sich stattdessen mit dem besten Wind aufs offene Meer blasen l\u00e4sst. Oder anders gesagt: Vielleicht f\u00fchren Erinnerung und Fantasie keine Geschwisterbeziehung mit brav getrennten Betten, sondern eine <em>Amour fou<\/em> mit der wildesten gegenseitigen Durchdringung.<\/p>\n<p>Mag sein, mag alles sein, doch f\u00fcr genaueres Durchdenken ist leider keine Zeit mehr. Denn schon umwirbelt der Gespensternebel des Lac Leman die F\u00fc\u00dfe des frei, aber g\u00e4nzlich unfreudianisch assoziierenden Gastes, der augenblicklich den Koffer und die Flucht ergreift. Auf der Hatz die Treppen hinab, vorbei an den \u00fcbermannsgro\u00dfen, allein nicht auszuf\u00fcllenden Treppenhausspiegeln, f\u00fchlt er sich ganz und gar neben den Schuhen, wie Michael Fehr vielleicht sagen w\u00fcrde. Ein Schweizer Ausdruck f\u00fcr eine nicht-normale Geistesverfassung. Wobei die Frage ist, was denn so eine sogenannte normale Geistesverfassung eigentlich w\u00e4re. Aber das f\u00fchrt zu weit. Auf jeden Fall \u00e4hnelte die Verfassung des Geistes unseres lieben Gastes beim Verlassen der letzten Lebensstation des Meisters der Geistesverfassung unseres lieben Gastes beim Verlassen der ersten Lebensstation des Meisters. Denn auch das Geburtshaus Nabokovs in Sankt Petersburg verlie\u00df er, als es in einem der oberen R\u00e4ume, die ihn in einem traurig vernachl\u00e4ssigten Zustand empfingen, gruselig knarzte, im Sturm. Doch da, kaum im Freien, jagt er weiter, weiter bis zum See. Der nun, da der Nebel zur G\u00e4nze eingezogen ist in das Hotel, metallisch schimmernd und atemlos daliegt.<\/p>\n<p><strong>Bis uns ganz gr\u00fcn wird<\/strong><\/p>\n<p>Sanft rollen die Wellen vom Bug des Fluchtbootes, das rasend langsam hin\u00fcberbrummt nach Lausanne, \u00fcber die seidenglatt hingespannte Fl\u00e4che des Wassers. W\u00e4hrend der Fahrt darf wieder ein wenig nachgedacht werden. Zum Beispiel dar\u00fcber, dass es doch merkw\u00fcrdig ist, dass sich der alte Schmetterlingssammler seines ber\u00fchmtesten Sch\u00fclers, <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2014\/40\/bleeding-edge-thomas-pynchon-manhattan-verschwoerung\">Thomas Pynchon<\/a>, nicht entsinnen konnte. Wo es doch gerade dieser war, der unseren Gast erst dazu brachte, dessen Lehrer zu lesen. Au\u00dferdem war es ja auch dieser nach seinem Deb\u00fct <a href=\"http:\/\/www.newyorker.com\/books\/page-turner\/v-at-l-pynchons-first-novel-turns-fifty\"><em>V.<\/em><\/a> abgetauchte Mr. P., der seinen zweiten Roman einem geheimen Kommunikationssystem gewidmet hatte. Wenn auch nicht in der Schweiz, sondern in Kalifornien. Wo es keine Berge gibt. Sondern H\u00fcgel. Wahnsinnig weich wirkende H\u00fcgel. Aber das nur nebenbei.<\/p>\n<p><figure id=\"attachment_4671\" aria-describedby=\"caption-attachment-4671\" style=\"width: 280px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-4671\" src=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2016\/12\/Lechner_Lausanne.jpg\" alt=\"\u00a9 Martin Lechner\" width=\"280\" height=\"373\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2016\/12\/Lechner_Lausanne.jpg 2448w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2016\/12\/Lechner_Lausanne-600x800.jpg 600w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2016\/12\/Lechner_Lausanne-768x1024.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 280px) 100vw, 280px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-4671\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Martin Lechner<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Soeben n\u00e4mlich landet unser Gast in Lausanne und besucht schnurstracks die Art Brut-Ausstellung in der Avenue Bergi\u00e8res 11. Eine Stunde sp\u00e4ter torkelt er \u00fcberfordert von den zahllosen, durchgedrehten Zeichen und Symbolen zur\u00fcck in die hier und heute ziemlich franz\u00f6sisch niederstrahlende Sonne und entdeckt endlich, endlich die erste wahre Geheimbotschaft der Schweiz. Siehe Foto.<\/p>\n<p>Nein, es ist nicht das ged\u00e4mpfte Posthorn des alternativen Kommunikationsnetzes aus Pynchons <em>The crying of Lot 49<\/em>, das Oedipa Maas, die Hauptfigur, erstmals auf einer Toilettenwand entdeckt, stattdessen erinnert es eher an, tja, an was denn nur? An eine Kartoffelsackfigur mit Locken und einem Balken \u00fcber den Augen? An eine eben scharf gemachte Handgranate? An ein Lasso, das die Buchstaben e, e, l, e, l einfangen m\u00f6chte, aber leider versagt?<\/p>\n<p>Als ahnungsloser Gast der Schweiz k\u00f6nnte man nun, um das R\u00e4tsel zu l\u00f6sen, das ganze Land absuchen nach diesem seltsamen Symbol. Vielleicht steht es in Genf, in Locarno, in Bern und \u00fcberall an den W\u00e4nden. Aber, seufzt da unser Gast, ist die paranoide Pirsch nach einem geheimen Symbolsystem nicht im Grunde auch nur der Versuch, sich einer tieferen Ordnung zu versichern, die unter der doofen, leeren Gegenwart schlummert und schnurrt? Ja, und wenn? Was w\u00e4re falsch daran? Nichts. Aber kommen wir zum Schluss. Dazu bestellen wir eine Flasche Absinth und trinken, meine Damen und Herren, so viel, bis uns ganz gr\u00fcn wird vor den Augen und wir sch\u00f6n bl\u00f6d zur\u00fcckfahren nach Berlin.<\/p>\n<p>_________________<\/p>\n<p><strong><em>Sie m\u00f6chten keinen Freitext verpassen? Es gibt einen Newsletter. <a href=\"http:\/\/bit.ly\/1xjyvzZ\" target=\"_blank\">Hier k\u00f6nnen Sie ihn abonnieren.<\/a><\/em><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Normale Geisteshaltung? Vollkommen \u00fcbersch\u00e4tzt! Lieber sollte man mal etwas Unsinniges tun. Zum Beispiel durch die Schweiz reisen und nach geheimen Botschaften suchen. 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